Apple-Aktie steigt weiter

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 04.11.2020


Apple ist mittlerweile seit fast 40 Jahren an der Börse vertreten. Das Unternehmen weist einen Wert von zwei Billionen Dollar auf und ist damit das teuerste amerikanische Unternehmen. Seit dem Start an der Börse 1980 ist der Wert der Aktie um über 118.000 Prozent gestiegen und dieser Trend setzt sich fort. Beim Börsengang lag der Börsenwert bei etwa 1,8 Milliarden Dollar und Anleger konnten ein Wertpapier des Unternehmens für 22 Dollar kaufen. Angenommen, ein Anleger hätte damals in das Unternehmen investiert, so wäre er schon seit Jahren Millionär.

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Apple-Aktie steigt seit Jahren

Hat ein Anleger damals 1.000 Aktien gekauft hätte er dafür 2.200 Dollar ausgeben müssen. Die Aktie stieg jedoch immer weiter in ihrem Wert. Daher wurden in den letzten Jahren vier Aktiensplits durchgeführt, damit die Papiere optisch billiger wurden. Bei einem Aktiensplit erhöht sich die Zahl der Aktien, der Kurs sinkt aber. Bei doppelt so vielen Aktien sinkt beispielsweise der Kurs um die Hälfte.

Aufgrund der vier Aktiensplits gibt es mittlerweile 56 einzelne Wertpapiere. Rechnet man mit dieser Zahl, hätte eine Aktie beim Börsengang von Apple nur 39 Cent gekostet. Aktuelle liegt der Aktienkurs von Apple bei 462. Dies ist im Vergleich zu 1980 ein Kursanstieg vom 118.362 Prozent. Wenn ein Anleger damals 1.000 Aktien gekauft hätte, wären diese heute 2,6 Millionen Euro wert. Nun steht erneut ein Aktiensplit mit einem Splitverhältnis von 1:4 vor der Tür.

Automatische Teilnahme an Aktiensplit

An diesem Aktiensplit nehmen alle Anleger teil, die beim Handelsschluss am 24. August 2020 eine Aktie von Apple halten. Aus einer Aktie werden danach vier. Ab dem 31. August 2020 können Anleger dann die neuen Aktien handeln. Der Aktiensplit wird automatisch durchgeführt. Die alten Aktien werden eingezogen und durch neue Aktien mit einem geringeren Nennwert ausgetauscht. Die Aktien behalten aber ihre alte WKN bzw. ISIN.

Der Anteil, den Anleger an Apple halten, erhöht sich dadurch nicht, da der Nennwert geringer ist. Nur die Anzahl der gehaltenen Aktien erhöht sich. Wenn ein Anleger beispielsweise aktuell 1.000 Aktien von Apple in seinem Portfolio hat, gehören ihm nach dem Aktiensplit 4.000 Apple-Aktien. Die Anteile an Apple bleiben gleich und werden nur neu aufgeteilt. Damit erscheinen die einzelnen Aktien günstiger. Weder bei den Beteiligungsverhältnissen, noch beim Wert des Aktienbestandes oder dem Börsenwert von Apple gibt es Veränderungen.

Aktie für Kleinanleger attraktiver machen

Apple möchte auf diesem Weg seine Aktie wieder stärker für Kleinanleger interessant machen. Die Aktie ist zudem nach dem Split wieder leichter handelbar. Aktuell muss ein Anleger mehr als 400 Dollar zahlen, um eine Aktie zu kaufen. Mit der gleichen Summe kann er in Zukunft vier Aktien kaufen. Anleger mit limitierten finanziellen Mitteln, die aber trotzdem ihr Portfolio möglichst diversifiziert aufstellen wollen, können davon profitieren.

Apple zeigt damit zudem, dass das Unternehmen stark und stabil aufgestellt ist. Das Management signalisiert, dass sie nicht davon ausgehen, dass die Aktie in der nächsten Zeit deutlich fallen wird. Dies kann bei Investoren ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen und diese zum Kauf animieren.

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Möglicherweise interessanter Kaufzeitpunkt

Für viele Anleger kann sich nach einem Aktiensplit je nach Handelsstrategie ein Einstieg lohnen. Oft hat ein Split einen guten Kursverlauf zur Folge. Viele Anleger sind nach einem Aktiensplit bereit, die Aktie zu kaufen, da der Preis für eine Einzelaktie sinkt. Allerdings sollte ein solcher Aktiensplit nie alleine die Grundlage für eine Kaufentscheidung sein. Eine gründliche Fundamentalanalyse oder Chartanalyse ist dennoch wichtig. Bei der Fundamentalanalyse werden auch in diesem Fall betriebs- und volkswirtschaftliche Kennzahlen ausgewertet. Im Idealfall kaufen Anleger eine Aktie nur dann, wenn sie langfristig vom Erfolg der Aktie und des Unternehmens überzeugt sind.

Besonderheiten bei der Chartanalyse

Bei der Chartanalyse kommt es im Zuge eines Aktiensplits aber zu einigen Besonderheiten. Theoretisch hat ein solcher Split ähnlich wie eine Dividendenzahlung zur Folge, dass der Kurs im Chart optisch einbricht. Bei einer Aufsplittung im Verhältnis von 1:4 würde sich auch der Kurs vierteln. Unerfahrene Anleger könnten dies jedoch fehlinterpretieren und eine falsche Anlageentscheidung treffen. Daher werden in einer solchen Situation bei den meisten Charts die historischen Kurse direkt angepasst. Der Aktiensplit ist damit im Chart nicht zu sehen. Die in den letzten Jahren stattgefundenen Aktiensplits sind ebenfalls in den meisten Charts nicht verzeichnet. Bei einigen Charts gibt es aber die Möglichkeit, sich Aktiensplits anzeigen zu lassen.

Viele Tech-Aktien vergleichsweise teuer

Viele Technik-Aktien sind vergleichsweise teuer. Beispielsweise müssen Anleger für eine Aktie von Amazon etwa 2.800 Euro auf den Tisch legen und für eine Google-Aktie rund 1.300 Euro. Apple hat ebenfalls die Chance, in diese Preisklasse vorzurücken. Zuletzt rückte die 500-Dollar-Marke, die bisher noch nicht geknackt wurde, in den Blick. Die steigenden Kurse von Apple haben auch den Hintergrund, dass sich das Geschäft des Unternehmens trotz der Corona-Pandemie weiter erfolgreich entwickelt.

Allerdings scheint es nicht das Ziel von Apple zu sein, dass die Aktie des Unternehmens immer weiter steigt. Die letzten Aktiensplits wurden ebenfalls zu Zeitpunkten durchgeführt, an denen der Kurs deutlich anstieg. Apple gehört seit Jahren zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Seit neun Jahren ist der Konzern laut der Liste Financial Times Global 500 mit kurzen Unterbrechungen an der Spitze der Liste der nach Marktkapitalisierung wertvollsten Unternehmen. Auch bei Umsatz und Gewinn gehört das Unternehmen zu den erfolgreichsten der Welt.

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Apple-Aktie an der NASDAQ gelistet

In den USA ist Apple an der NASDAQ gelistet und mit dem NASDAQ 100, dem S&P 500 sowie dem Dow Jones gleich in drei führenden Indizes gelistet. Seit 1995 schüttete Apple jahrelang keine Dividenden mehr aus. Vor zehn Jahren gab es an diesem Vorgehen immer mehr Kritik, vor allem, weil die Finanzreserven mit etwa 100 Milliarden Dollar hoch waren.

Apple reagierte auf diese Kritik und schüttete 2012 wieder eine Dividende von 0,38 Dollar im Quartal pro Aktie aus. Zur damaligen Zeit startete auch ein Aktienrückkaufprogramm, dass bis 2018 einen Wert von 175 Milliarden Dollar erreichte. Die Dividende stieg bis 2018 auf 0,57 Dollar im Quartal pro Aktie.

Viele Tech-Aktien auch bei eToro

Auch bei eToro können Trader die Apple-Aktie handeln. Hier entfallen Provisionen sowie weitere Gebühren wie Managementgebühren. Beim Kauf oder Verkauf einer Aktie bei eToro müssen damit lediglich die üblichen Handelskosten gezahlt werden, jedoch keine weiteren Gebühren. Etoro hat für den Aktienhandel wie auch für das Social Trading und den CFD-Handel eine gemeinsame Plattform aufgebaut, die auch mit vielen Analysemöglichkeiten ausgestattet ist.

Etoro ist selbst keine Börse, doch der Handel erfolgt ähnlich wie an einer Börse. Das Kaufen und Verkaufen von Aktien ist im Prinzip jederzeit möglich. Neben der eigentlichen Orderaufgabe können sie eine Order auch jederzeit bearbeiten. Trader müssen dabei aber stets die auch auf der Webseite aufgelisteten Börsenöffnungszeiten beachten. Ist die Börse zum Zeitpunkt der Orderaufgabe geschlossen, wird diese später ausgeführt.

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Mindestanlage von 50 Dollar

Trader können sich kostenlos bei eToro registrieren und zahlen nach der Kontoeröffnung zunächst mindestens 200 Dollar ein. Danach können sie Aktien von 17 internationalen Börsen auswählen und mit dem Handel beginnen. Bei jedem Aktienkauf müssen mindestens 50 Dollar investiert werden. Eine maximale Summe gibt eToro aber nicht vor.

Ab 50 Dollar können Trader frei entscheiden, wie viel Geld sie investieren wollen und dabei auch nur einen Teil einer Aktie kaufen. Dies kann insbesondere bei den sehr teuren Tech-Aktien ein Vorteil sein. Darüber hinaus kann es für Einsteiger ein Vorteil sein, zunächst mit einer niedrigeren Summe in Aktien zu investieren. Ohnehin arbeitet eToro mit einem einfachen Preismodell. So entfallen während der gesamten Haltedauer Übernachtfinanzierungskosten. Bei Auszahlungen müssen Trader aber mit einer geringen Gebühr rechnen.

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Multi-Asset-Plattform mit vielen Features

Die Plattform des Brokers ist zudem mit vielen Tools ausgestattet. Dazu gehören unter anderem Meldungen über aktuelle Ereignisse an den Märkten und tägliche Marktupdates. Dazu kommen Marktanalysen von Experten. Außerdem bietet eToro an, den Echtzeithandel kostenlos über ein Demokonto zu testen.

Sinnvoll kann auch das Anlegen einer Watchlist sein. Auf dem Trading-Dashboard können Trader bis zu zehn Watchlisten anlegen und dort bis zu 50 Einträge vornehmen. Beispielsweise haben Trader immer wieder Interesse an einer Aktie, der aktuelle Preis ist aber zu hoch. In diesem Fall können sie über die Watchlist die Aktie verfolgen und einen günstigen Einstiegszeitpunkt abwarten. Damit erfüllt die Liste auch eine Art Erinnerungsfunkion.

Fazit: Apple splittet Aktie

Bei der Apple-Aktie geht der Aufwärtstrend weiter. Die Aktie nimmt die bisher noch nicht erreichte Marke von 500 Dollar ins Visier. Allerdings wird die Aktie diesen Wert erst einmal nicht erreichen, denn Apple hat sich erneut zu einem Aktiensplit im Verhältnis von 1:4 entschlossen. Der Kurs sinkt damit optisch und macht die Aktie auch für Kleinanleger wieder interessant.

Technologie-Aktien sind oftmals sehr teuer. Darauf hat auch eToro reagiert und bietet seinen Trader die Möglichkeit, ab einer Mindestanlage von 50 Dollar auch nur Bruchteile einer Aktie zu kaufen. Dies senkt zudem für Anfänger die finanziellen Hürden, um am Markt aktiv werden zu können. Praktisch ist auch eine Watchlist, wie sie von eToro angeboten wird, um den Kursverlauf interessanter Aktien zu verfolgen.

Bilderquelle:

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