Bitcoins vs Ripples – das lohnt sich 2018 mehr

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In den vergangenen Monaten erregte kaum ein Finanzinstrument so viel Aufmerksamkeit wie der Bitcoin. Immer mehr Anleger zog es in den Markt, so dass es teilweise zu enormen Kurssteigerungen der Kryptowährung kam. In diesem Zuge entstanden viele neue Digitalwährungen, in die Anleger mittlerweile ebenfalls investieren können. Dem Ripple kommt dabei eine gewisse Sonderrolle zu, orientierten sich die Entwickler der Digitalwährung doch an den Grundprinzipien herkömmlicher Geldsysteme. Doch sollte ich Bitcoins oder Ripples kaufen? Unser Ratgeber befasst sich intensiv mit dieser Fragestellung und zeigt, wer im Vergleich Bitcoins vs Ripples die Nase vorn hat!

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Inhaltsverzeichnis

  • Bitcoins vs Ripples – das Wichtigste in Kürze
    • So entwickelten sich beide Devisen bisher
    • Bitcoins
    • Kursentwicklung des Ripple
  • Ripple und Bitcoin: technischer Vergleich
    • So ist der Bitcoin aufgebaut
    • Aufbau des Ripple
    • Ripple Labs als wichtiger Faktor
  • Investitionen in den Bitcoin sind teuer
    • Fonds und CFDs können Abhilfe schaffen
    • Kurspotenziale in die Analyse einfließen lassen
  • Diversifikation ist wichtig
  • Fazit: Bitcoins vs Ripples – beide Kryptowährungen handeln

Bitcoins vs Ripples – das Wichtigste in Kürze

  • Sowohl Ripple als auch Bitcoin sind Kryptowährungen
  • Dabei basiert Ripple aber auf den Grundannahmen moderner Geldsysteme
  • Im Jahr 2017 hat der Bitcoin enorm an Wert gewonnen
  • Ripple notiert derzeit noch bei unter einem Euro
  • Trader können auch beide Digitalwährungen kaufen

So entwickelten sich beide Devisen bisher

Bitcoin ist nicht nur die bekannteste, sondern auch eine der ältesten Kryptowährungen überhaupt. Schon im Jahr 2009 war es möglich, einzelne Deviseneinheiten zu kaufen. Erst im Jahr 2013 wurde hingegen Ripple marktreif. Dadurch ist die Digitalwährung deutlich weniger stark verbreitet als der „große Bruder“ Bitcoin, kann aber aus technischer Sicht durchaus stärker überzeugen – doch dazu später mehr. Zunächst sei ein Blick auf die bisherige Entwicklung der Kryptowährungen geworfen.

Bitcoins

Wer im Jahr 2017 des Öfteren einen Blick auf große Finanzportale geworfen hat, dem wird die grundsätzliche Entwicklung des Bitcoins bekannt sein. Dennoch seien die großen Meilensteine der Kryptowährung an dieser Stelle noch einmal aufgeführt:

  • Entwicklung vor 2016: Schon im Jahr 2014 kam es zur erste, starken Entwicklung des Bitcoins. Damals erreichte der Kurs fast die Marke von 1.000 Euro, musste danach aber enorme Verluste verzeichnen. Um fast 80 Prozent ging es auf etwa 200 bis 300 Euro hinab. Lange Zeit schwankte die Kryptowährung in diesem Bereich, konnte aber nicht ansatzweise wieder das bisherige Kurshoch erreichen.
  • Ende 2016: An Fahrt nahm der Kurs dann erst wieder Ende 2016 auf. Langsam und kontinuierlich ging es erst auf 500, dann auf 600 und schließlich bis nahe der Grenze von 1.000 Euro hinauf.
  • Anfang 2017: Spätestens ab Anfang 2017 rückte die Digitalwährung dann in den Fokus zahlreicher Trader auf der ganzen Welt. Denn die Kurse schnellten bis April weit über die bisherige Top-Marke hinaus. Bis auf rund 2.500 Euro konnte der Bitcoin wachsen, bevor es dann zu ersten, starken Konsolidierungen kam. In diesem Zuge musste die Kryptowährung Verluste von 20 bis 30 Prozent verzeichnen, die binnen weniger Tage zu Buche standen.
  • Mitte 2017: Erneut bergauf ging es im August des Jahres 2017. Von etwa 2.000 Euro konnte der Bitcoin seinen Kurs auf das damalige Rekordniveau von 4.500 Euro pushen. Auch nachdem dieses Hoch erreicht wurde, kam es allerdings wieder zu krassen Konsolidierungen.
  • Ende 2017: Noch deutlich rasanter ging es dann Ende des Kalenderjahres 2017 zu. Binnen weniger Tage knackte der Bitcoin die Marke von 10.000 Euro. Auch die Grenze von 15.000 Euro konnte durchbrochen werden.

Insgesamt kann die Kursentwicklung des Bitcoins damit im Jahr 2017 ohne Zweifel als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Allerdings verlief der Kurs alles andere als stabil. Im Gegenteil, immer wieder kam es zu teilweise heftigen Konsolidierungen. Wer die Kryptowährung vorschnell verkaufte, machte unter Umständen hohe Verluste.

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Kursentwicklung des Ripple

Deutlich anders gestaltet sich die Situation beim Ripple. Denn handelbar sind die einzelnen Währungseinheiten des Krypto-Systems erst seit Ende 2016. Damals notierte der Kurs bei weniger als einem Cent. Im Laufe des Kalenderjahres kam es dann zwar ebenfalls zu positiven Entwicklungen, wirklich „explodiert“ ist der Kurs der Devise allerdings nicht. So liegt das Kurshoch des Ripple immer noch bei unter einem Euro.

Erst gegen Ende des Jahres kam es zu leichten Aufwärtstrends, die allerdings alles andere als stabil sind. Wie sich der Ripple 2018 entwickeln wird, lässt sich an dieser Stelle kaum prognostizieren. Fakt ist, dass ein Großteil der Währungseinheiten nicht auf dem Markt, sondern im Besitz von Ripple Labs ist. Hierbei handelt es sich um das Unternehmen, das maßgeblich für die Entwicklung der Kryptowährung verantwortlich ist.

Fazit: Bitcoins vs Ripple – der Vergleich der bisherigen Kursentwicklung fällt klar zugunsten des Bitcoins aus. Schließlich hat die Kryptowährung ihren Kurs innerhalb des Jahres 2017 um mehr als den Faktor 15 gesteigert. Kein anderes Finanzinstrument konnte derartige Entwicklungen hinlegen, auch wenn es beispielsweise für den Dow Jones oder den DAX auch ein gutes Jahr war. Ripple steigerte seinen Wert zwar ebenfalls, aber nur in einem vergleichsweise geringen Maße. Deutlich unter einem Euro kostet derzeit eine einzelne Währungseinheit.

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Ripple und Bitcoin: technischer Vergleich

Soll ich denn jetzt Bitcoins oder Ripples kaufen? Diese Frage lässt sich an dieser Stelle nicht pauschal beantworten. Trader sollten sich unbedingt auch mit den technischen Eigenschaften der digitalen Devisen befassen. Schließlich verbergen sich hierin implizit die künftigen Kurspotenziale der Kryptowährungen.

So ist der Bitcoin aufgebaut

Der Bitcoin ist eine Kryptowährung und basiert auf einem Zahlungssystem und einer Geldeinheit. Diese Geldeinheiten werden über ein komplettes Rechner-Netzwerk verwaltet. Wer sich den sogenannten Bitcoin-Client herunterlädt, der kann automatisch Teil dieses dezentralen Netzwerks werden. Hergestellt wird der Bitcoin im Rahmen des sogenannten Minings. Vereinfacht gesprochen werden die Netzwerkteilnehmer hierbei Rechnerleistung auf, um Lösungen für die Bitcoin-Funktion zu finden. Ist eine solche Lösung gefunden, wird sie der Bitcoin-Blockchain hinzugefügt.

Auch wenn Transaktionen mit dem Bitcoin ausgeführt werden, werden diese automatisch in der Blockchain gespeichert. Dieses System wird dann automatisch von allen Netzwerkteilnehmern aktualisiert und synchronisiert. Insofern ist die Blockchain als eine Art Journal zu verstehen, das automatisiert fortgeschrieben wird und absolut fälschungssicher ist.

Aufbau des Ripple

Auch der Ripple ist eine Kryptowährung bzw. ein System, geht dabei aber einen anderen Weg als die konkurrierenden Devisen. Denn Ripple basiert auf den drei wesentlichen Grundprinzipien moderner Geldsysteme:

  • Bargeld: Währungen können nur dann als Zahlungsmittel eingesetzt werden, wenn es so etwas wie Bargeld gibt. Beim Ripple übernimmt diese Funktion der sogenannte „XRP“, der zwar nicht in Münzen und Scheinen, wohl aber in einem Wallet gehalten werden kann.
  • Staatsanleihen: Auch Staatsanleihen gehören zu jedem modernen Geldsystem dazu. Beim Ripple übernimmt diese Funktion indirekt Ripple Labs. Denn ein Teil des Stammkapitals des Unternehmens besteht aus XRP.
  • Vertrauen: Vertrauen ist insofern ein wichtiger Faktor eines Geldsystems, als dass sich die Nutzer der Währung untereinander bezüglich der Erfüllung von Forderungen vertrauen müssen. Zahlt ein Verbraucher Geld auf sein Girokonto ein, muss er der Bank vertrauen, dass diese das Kapital später auch wirklich wieder herausgibt.

Insbesondere das Vertrauen spielt beim Ripple eine wichtige Rolle. Grundsätzlich können Transaktionen im Netzwerk nur zwischen Nutzern abgewickelt werden, die einander vertrauen. Jeder einzelne Trader kann beispielsweise einstellen, welchen anderen Clients er vertraut. Doch was passiert, wenn Transaktionen zwischen zwei Nutzern abgewickelt werden sollen, die einander nicht kennen?

In diesem Fall sucht das Ripple-System automatisch nach einem „Vertrauenspfad“. Beispielsweise könnten Trader A und Trader B beide Trader C vertrauen. Dann wickelt Ripple zwei Transaktionen ab: Einmal Zwischen A und C und anschließend zwischen C und B. So ist die Vertrauenslücke zwischen A und B überbrückt.

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Ripple Labs als wichtiger Faktor

Anders als Bitcoin wird Ripple von einem einzigen Unternehmen ganzheitlich entwickelt: Ripple Labs. Vorab: Ripple Labs fungiert nicht als Zentralbank, genau wie andere Kryptowährungen kommt auch Ripple ohne diese zwischengeschaltete Instanz aus. Dennoch wird der Ripple immer wieder aufgrund von Ripple Labs kritisiert:

  • Das Unternehmen habe deutlich zu viel Macht über die Kryptowährung.
  • Bisher wurde nur ein geringer Teil von XRP wirklich an die Märkte verteilt, ein Großteil hiervon verbleibt noch bei Ripple Labs.

Allerdings hat Ripple Labs einen starken Anreiz dazu, die Digitalwährung nutzerfreundlicher zu gestalten. Denn ein Teil des Grundkapitals des Konzerns besteht direkt aus XRP. Steigt der Kurs der Kryptowährung, erhöht sich auch der Wert von Ripple Labs. Das ist aber wiederum nur dann wahrscheinlich, wenn sich das Zahlungsmittel auch als solches durchsetzen kann – dementsprechend muss es stetig weiterentwickelt werden.

Fazit: Bitcoins vs Ripples: Die beiden Kryptowährungen unterscheiden sich ohne Zweifel voneinander. Insbesondere das hinter Ripple stehende Unternehmen Ripple Labs sorgt immer wieder für kontroverse Diskussionen. So sehen Kritiker in dem Konzern eine Stelle im Währungssystem, an der sich die Macht konzentriere – ähnlich wie bei einer Zentralbank. Weniger skeptische Betrachter bescheinigen dem Ripple hingegen gute Entwicklungschancen, eben weil die Kontrolle der Digitalwährung in der Hand eines Unternehmens liege. Dabei hat Ripple Labs sogar einen hohen Anreiz, die Kryptowährung tatsächlich stetig weiterzuentwickeln. Schließlich besteht ein Teil des Grundkapitals des Unternehmens aus XRP.

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Investitionen in den Bitcoin sind teuer

Der Handel mit Bitcoins ist spätestens Ende 2017 deutlich schwieriger geworden. Denn die Kurse für eine einzige Währungseinheit liegen bereits bei mehr als 15.000 Euro. Insbesondere für Kleinanleger dürfte diese Einstiegshürde enorm groß sein, verfügen sie doch nur selten über so viel freies Kapital. Zumal auch das Risiko von Investitionen immer noch hoch ist. Würde der Bitcoin komplett an Wert verlieren, dann stünde für den Trader laut aktuellem Stand ein Verlust von 15.000 Euro zu Buche.

Das Problem: Weil der Bitcoin eine virtuelle Währung ist, kann es nicht etwa einen Split geben. Hiervon machen große Unternehmen bei ihren Aktien Gebrauch, wenn diese zu kostspielig werden und damit nicht mehr gut handelbar sind. Diesbezüglich gestaltet sich das Investment in den Ripple deutlich unkomplizierter, beträgt der Kurs doch aktuell nur wenige Cent. Selbst mit einem kleinen Investment von beispielsweise 100 Euro kann der Anleger weit über 200 XRP kaufen.

Fonds und CFDs können Abhilfe schaffen

Dem Problem der Handelbarkeit nehmen sich derzeit vor allem große Fondsgesellschaften an. Sie planen, in der Zukunft Bitcoin-Fonds aufzulegen. Bisher scheiterten etwaige Versuche allerdings vor allem an den US-Behörden, die recht strikte Auflagen für die Emission neuer Fonds machen.

Eine echte Alternative bietet insofern vor allem das CFD-Trading, das allerdings mit einem recht hohen Risiko verbunden ist. Denn das Finanzinstrument ist mit einem Hebelfaktor ausgestattet, der sowohl Gewinne als auch Verluste um einen bestimmen Faktor erhöht. Dafür müssen Anleger allerdings auch nur einen Teil der eigentlichen Investitionssumme in die Position fließen lassen.

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Ein Beispiel:

  • Sicherheitsleistung (Margin): 500 Euro
  • Hebelfaktor: 1:30

Mit seinem Startkapital von 500 Euro können der Trader so eigentlich nicht in den Bitcoin investieren, schließlich liegt der Preis für einen Bitcoin bereits bei rund 15.000 Euro. Mit dem

Hebelfaktor bewegt der Anleger jetzt aber eben diese 15.000 Euro an den Märkten. Steigt der Bitcoin beispielsweise um 10 Prozent an Wert, macht der Trader entsprechend 1.500 Euro Gewinn. Bezogen auf seinen ursprünglichen Kapitaleinsatz von nur 500 Euro entspricht diese einer Rendite von 300 Prozent.

Aber: Auch im Verlustfall würden diese Ausführungen gelten. Hier müsste der Anleger entsprechend einen Verlust von 300 Prozent hinnehmen, der seine Investitionssumme folglich übersteigt. In dem Moment, in dem der (virtuelle) Verlust der CFD-Position bei mehr als 100 Prozent liegt, kommt es zum sogenannten Margin Call. Entweder muss der Anleger jetzt Kapital nachschießen oder aber der Broker schließt die Position automatisch.

Kurspotenziale in die Analyse einfließen lassen

Unabhängig davon, wie Trader letztlich Ripple oder Bitcoins handeln, sie müssen sich vor dem Investment immer detailliert über die aktuellen Kurspotenziale informieren. Zu berücksichtigen sind hierbei vor allem folgende Faktoren:

  • Technische Daten: Insbesondere CFD-Trader analysieren die Kurse immer mit Hilfsmitteln der technischen Analyse. Der Gedanke: In den aktuellen Kursentwicklungen stecken bereits alle Informationen über die weiteren Entwicklungen. Konkret nutzen Trader Indikatoren, um bestimmte, oftmals kurzfristig ausgerichtete Muster zu erkennen.
  • Rahmenbedingungen: Von besonderem Interesse sind beim Handel mit Kryptowährungen aber auch die Rahmenbedingungen, die insbesondere den Gesetzgeber betreffen. Denn immer wieder fordern führende Ökonomen und Politiker, dass die Digitalwährungen stärker reguliert oder gar verboten werden. Sollte es zu solchen Einschränkungen kommen, hat das natürlich Auswirkungen auf die Kurse.
  • Community: Insbesondere das Beispiel Bitcoin zeigt, dass auch die Community einen Einfluss auf die Kurse hat. So kam es beispielsweise Mitte des Jahres zu Unstimmigkeiten, wie die Kryptowährung weiterentwickelt werden soll. Die Folge: Hohe Kurseinbrüche, die jedoch in den Monaten nach dieser kleinen Krise wieder schnell egalisiert werden konnten.

Fazit: So positiv die starken Kurssteigerungen des Bitcoins auf den ersten Blick anmuten mögen, so große Schwierigkeiten können sie aktuellen Investoren bereiten. Denn schon für eine einzelne Währungseinheit müssen mehr als 15.000 Euro bezahlt werden – ein Betrag, der vor allem die Möglichkeiten von Kleinanlegern übersteigt. Zumal es bisher noch keine Investmentfonds für den Bitcoin gibt. Abhilfe kann zwar der CFD-Handel schaffen, der aber mit einem immensen Risiko verbunden ist.

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Diversifikation ist wichtig

Bitcoins vs Ripples – diese Formulierung hört sich nach einer klaren Entscheidung für oder gegen eine der Währungen an. Dabei können Trader durchaus in beide Devisen investieren, um ihr Portfolio deutlich breiter aufzustellen. Wie das Risiko auf diesem Wege gesenkt werden kann, zeigt ein kurzes Beispiel aus der Praxis:

  • Angenommen, die Wahrscheinlichkeit für den Totalverlust des Bitcoins und des Ripple liegen je bei 50 Prozent.
  • Würde sich der Trader jetzt für das Investment in eine der Digitalwährungen entscheiden, läge sein Verlustrisiko bei eben diesen 50 Prozent.
  • Investiert der Trader hingegen in beiden Devisen, verringert sich das Risiko eines Totalverlusts auf 50 Prozent * 50 Prozent = 25 Prozent.

Dieses Prinzip wird beim Trading an den Finanzmärkten schon seit Jahrzehnten mit großen Erfolg angewendet. Allerdings gilt es zu beachten, dass gewisse Korrelationen zwischen der Wertentwicklung der Digitalwährungen bestehen. Würde der Bitcoin rapide an Wert verlieren, würde sich das vermutlich auch auf den Ripple auswirken.

Vorbeugen können Trader mit solchen Investments daher vor allem solchen Risiken, die nur einzelne Kryptowährungen betreffen. Beispielsweise würde der Ripple stark an Wert verlieren, wenn Ripple Labs Insolvenz anmelden müsste. Auch Streitigkeiten innerhalb der Community, wie sie beim Bitcoin bereits zu beobachten waren, sorgen für solche punktuellen Kurseinbrüche.

Fazit: Trader müssen sich nicht entscheiden ob sie Bitcoins oder Ripples kaufen. Auch gleichzeitige Investitionen in beiden Kryptowährungen sind möglich und sinnvoll. Schließlich reduzieren Anleger durch die Streuung des Kapitals das Risiko von Investments. Kommt es beispielsweise beim Ripple zu individuellen Kurseinbrüchen, können die entstandenen Verluste durch den Bitcoin wieder aufgefangen werden.

Fazit: Bitcoins vs Ripples – beide Kryptowährungen handeln

Bitcoins vs Ripples – dieser Vergleich muss auf unterschiedlichen Ebenen geführt werden. Natürlich ist der Bitcoin die deutlich bekanntere Währung, die in den vergangenen Monaten stark auf sich aufmerksam machen konnte. Allein im Jahr 2017 erreichte der Bitcoin eine Wertsteigerung von mehr als 1.500 Prozent und kletterte auf mehr als 15.000 Euro. Hier hat der Ripple definitiv noch Aufholbedarf, notiert die Kryptowährung doch bei Werten von unter einem Euro. Interessant ist ein Investment in den Ripple aber nicht nur, weil die Kurse derzeit noch Potenzial nach oben zu haben scheinen. Vielmehr überzeugt Ripple aus technischer und konzeptioneller Sicht, basiert die Kryptowährung doch auf den Grundannahmen moderner Geldsysteme.

Letztlich lässt sich die Frage „soll ich Bitcoins oder Ripples kaufen“ aber vor allem so beantworten: Trader sollten ihr Kapital breit steuern und nach Möglichkeit beide Kryptowährungen in ihr Portfolio aufnehmen.

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