Brokerage – so preiswert wie noch nie

Wer gerne tradet und gerne Preise vergleich, sollte sich zunächst einmal die Konditionen der Banken und Sparkassen vor Ort für den Wertpapierhandel anschauen. Vom Ordervolumen prozentuale Gebühren und vom Depotvolumen prozentual abhängige Depotverwaltungsgebühren sind an der Tagesordnung. Damit die Banken bei kleinen Orders und kleinen Depots nicht zu wenig verdienen, sind sinnvollerweise von den Anlegern Mindestbeträge zu entrichten. Es geht aber auch anders.

Inhaltsverzeichnis

  • Flatrates und kostenlose Depots
  • Einsparpotenziale bei Fonds nutzen

Flatrates und kostenlose Depots

Ein Depotvergleich, beispielsweise auf dem Portal online-broker.info zeigt, dass diese Gebührenpolitik der Vergangenheit angehört. Moderne Onlinebroker überzeugen ihre Kunden mit neuen Gebührenmodellen. So entfallen beispielsweise die Kosten für die Depotverwaltung, ein absoluter Pluspunkt. Die prozentual vom Transaktionsvolumen abhängigen Courtagen wurden durch Flatfees ersetzt. Unabhängig davon, wie groß die Order ausfällt, der Trader zahlt nur einen Preis. Für den Handel an deutschen Börsen liegt dieser teilweise unter fünf Euro. Der Handel an Auslandsbörsen ist etwas teurer, stellt die Kosten bei den herkömmlichen Banken aber ebenfalls in den Schatten. Ein Vergleich zeigt, wie leicht Anleger ihre Nettorendite am Ende des Jahres nur durch einen Brokerwechsel erhöhen können. Darüber hinaus fällt das Handelsangebot der Direktanbieter deutlich umfangreicher aus, als dies bei den Filialbanken und Sparkassen der Fall ist. Diese setzen in erster Linie auf den Verkauf ihrer hauseigenen Fonds und Zertifikate, bedacht, den vollen Ausgabeaufschlag zu vereinnahmen.

Einsparpotenziale bei Fonds nutzen

Fondssparer sollten sich ebenfalls einmal bei den Direktbanken umschauen. Es ist eine Ausnahme, wenn ein solcher Anbieter bei einem Fonds den vollen Ausgabeaufschlag erhebt. In der Regel geben die Direktbroker mindestens 50 Prozent Rabatt auf das Agio an die Kunden weiter, in vielen Fällen entfällt der Ausgabeaufschlag komplett. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die Fonds über die Börse bezogen werden. Es lässt sich leicht ausrechnen, wie hoch die Ersparnis ausfällt, wenn statt fünf Prozent Agio auf einen Aktienfonds nur jeweils 4,95 Euro Orderkosten bei Ankauf und Verkauf anfallen. Bei einem Anlagebetrag von 5.000 Euro liegt die Einsparung bei 240 Euro. Dies entspricht im ersten Jahr der Haltedauer einer zusätzlichen Wertentwicklung von 4,8 Prozent. Viele Sparpläne, die mit Fonds unterlegt sind, werden ebenfalls ohne Ausgabeaufschläge angeboten. Dies gilt für klassische Fondssparpläne gleichermaßen wie für Sparpläne, bei denen ETFs hinterlegt sind.

An der Abgeltungssteuer können Anleger wenig ändern, diese wird direkt abgeführt. Anleger können aber etwas an der Nettorendite ihres Depots ändern, wenn sie sich einmal die Zeit nehmen und schauen, wie günstig heutzutage ein Depot geführt werden kann, welche Kosten überflüssig sind und wie sie am Ende des Tages ihre Rendite steigern – ohne risikoträchtige Trades.

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