CMC Markets Spreads & Gebühren 2017 im Check

CMC Markets Spreads und GebührenDer Online-Broker CMC Markets ist in Traderkreisen längst kein Unbekannter mehr. Zunächst machte sich der Broker mit Sitz in London mit einer frühen Devisen-Handelsplattform einen Namen, später kam dann der Handel mit CFDs hinzu. Dies alles geschah lange, bevor andere Anbieter in diesen Bereichen tätig wurden. Hier wirkte sich der frühe Stark von CMC Markets aus (gegründet wurde der Online-Broker bereits 1989 in London). 1996 bereits startete CMC Markets die hauseigene Devisen-Handelsplattform für die Kunden. Und als im Jahr 2000 viele noch gar nicht wissen, was CFDs überhaupt sind, begann CMC Markets, Privatkunden den Handel mit CFDs zu ermöglichen. Und CMC Markets erweiterte nicht nur die Angebotspalette, sondern expandierte auch geographisch. Nach dem Heimatmarkt Großbritannien ging es weiter in europäische und außereuropäische Länder.

Michael Vaupel

Inhaltsverzeichnis

    • Michael Vaupel
    • Hier der Blick auf die Details:
  • CMC Markets – das Angebot
    • CFD-Trading: Und was ist mit der Nachschusspflicht?
    • CFD-Trading: Auch sehr unwahrscheinliche Ereignisse können vorkommen!
  • CMC Markets Kosten
    • Weitere CMC Markets Ratgeber:
  • CMC Markets Gebühren
    • CMC Markets: Die Spreads im Überblick
    • Kommission für Aktien-CFDs der US-Märkte
    • Überblick Kommissionen Aktien-CFDs diverse Märkte
  • Fazit zu CMC Markets im Review

Michael Vaupel

Redakteur bei Vaupels Börsenwelt
Michael Vaupel ist diplomierter Volkswirt, Historiker (M.A.) und Vollblut-Börsianer. Er verfügt über Erfahrung als Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Nebenwerte, Derivate, Rohstoffe) und legt Wert auf ethisch korrektes Investieren.
Michael Vaupel

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Inzwischen ist CMC Markets in diesen Ländern vertreten: Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Norwegen, Schweden, Irland. Außereuropäisch ist CMC Markets vertreten in China, Singapur, Japan, Australien und Neuseeland. Und diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Doch früher „Platzhirsch“ zu sein ist das eine. Wie sieht es für potenzielle Neueinsteiger(innen) aus – lohnt sich CMC Markets? Überzeugt der Online-Broker nicht nur aufgrund seiner Geschichte, sondern auch aufgrund der aktuellen Konditionen und weiteren Faktoren? Genau mit diesen Fragen befasst sich dieser Beitrag. Hier also der Review zu CMC Markets – zur Sache:

CMC Markets – der Hintergrund

Die Wurzeln von CMC Markets liegen im Vereinigten Königreich (UK), wo das Unternehmen 1989 in London gegründet wurde. Seitdem hat der Online-Broker gewaltig expandiert. Inzwischen ist CMC Markets ein global agierendes Unternehmen mit Niederlassungen in 14 Ländern. Der Hauptsitz ist weiterhin London – doch ist CMC Markets laut eigenen Angaben in diversen der größeren Finanzzentren der Welt vertreten. Dazu gehören Frankfurt, Paris, das australische Sydney und auch Singapur und das kanadische Toronto. CMC Markets hat für die hauseigene Trading-Plattform und den Kundenservice diverse Auszeichnungen der Branche erhalten. CMC Markets hat mehrere Ziele, die offen kommuniziert werden: Die Ergebnisse für die Aktionäre sollen maximiert werden, doch dies ist verbunden damit, dass die Kunden den besten Service und die bestmögliche Plattform genießen sollen. Gleichzeitig sollen die Einlagen der Kunden sicher sein, und es soll bei der Ausführung der Orders eine bestmögliche Abwicklung geben. CMC Markets betont, dass dies durch die eigene finanzielle Stärke erreicht wird und durch Investitionen in die Mitarbeiter(innen) sowie in entsprechende Maßnahmen und ein sozial passables Umfeld für diese. Nun konkret zum Angebot von CMC Markets für seine Kunden:

 

CMC Markets Spreads Gebühren

Die Handelsplattform von CMC Markets: Nutzwert steht im Vordergrund

CMC Markets – das Angebot

HandelsplattformCMC Markets hat ein klar definiertes Angebot. Eine Anmerkung vorab: Die Angaben dieses Reviews beziehen sich auf den Stand zum Zeitpunkt des Erstellens des Beitrags. Wenn Sie das Angebot von CMC Markets als Neukunde nutzen möchten, raten wir Ihnen deshalb dazu, tagesaktuell zu prüfen, ob die genannten Konditionen und Angaben noch aktuell sind, denn natürlich kann es auch Änderungen geben. Dies vorab. Nun konkret zum Angebot von CMC Markets. Und zwar bietet CMC Markets die Möglichkeit, am Forexmarkt und mit CFDs zu handeln. Das ist es. Keine direkten Investments Aktien, keine Optionsscheine, dafür heißt es hier ganz klar: „CFDs sind unser Geschäft!“ Das bedeutet aber nicht, dass das Angebot knapp wäre, im Gegenteil: Beim CFD-Handel stehen den Kunden von CMC Markets laut Angaben des Anbieters insgesamt rund 5.500 Produkte zur Verfügung. Ob Währungen, Rohstoffe, börsennotierte Aktien, Staatsanleihen oder Devisen – hier findet sich für jeden Geschmack etwas. Dutzende Devisenpaare können gehandelt werden. Beim Devisenhandel liegt der maximale Hebel bei 500:1. Es gibt eine nützliche Übersicht der aktuellen Live-Spreads. Die Spreads werden im Normalfall einmal wöchentlich aktualisiert, der Blick auf die Übersicht auf der Internetseite von CMC Markets ist ratsam. Die Trades laufen übrigens alle über die hauseigene Handelsplattform namens „Next Generation“. Doch der Reihe nach. Zunächst einige Sätze zum Thema Risiken beim CFD-Trading generell:

CFD-Trading: Und was ist mit der Nachschusspflicht?

erfahrungen_schreibenNatürlich sollten Sie sich mit CFDs und den Risiken des CFD-Handels unbedingt auskennen, bevor Sie dieses Angebot nutzen. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, bei CMC Markets ein kostenloses Demokonto zu eröffnen – dann traden Sie sozusagen mit virtuellem Geld ohne echten, realen Einsatz. Und Sie können das umfangreiche Bildungsangebot von CMC Markets zum Thema „CFD Handel“ nutzen. Doch eins sollte Ihnen klar sein: Nehmen Sie die Risiken beim CFD-Handel nicht auf die leichte Schulter! Denn natürlich, damit lässt sich viel Geld gewinnen – aber eben auch viel Geld verlieren. Und genau deshalb sollten Sie die Risiken kennen, denn anders als bei anderen Anlageklassen können Sie beim CFD-Trading in einigen Fällen sogar mehr als Ihren ursprünglichen Einsatz verlieren.

CFD-Trading: Auch sehr unwahrscheinliche Ereignisse können vorkommen!

Mehr als den ursprünglichen Einsatz verlieren? Das geht beim Kauf von Aktien oder Optionsscheinen nicht: Da ist im schlimmsten Fall der Einsatz komplett weg und das war es. Beim CFD-Trading kann es in bestimmten Fällen aber zu einer Nachschusspflicht an Sie kommen, wenn Sie CFDs traden. Diese können vorkommen und deshalb sollte sich jeder CFD-Trader der Risiken bewusst sein. Sie sollten auch bedenken, dass auch scheinbar sehr unwahrscheinliche Ereignisse von Zeit zu Zeit eben doch eintreten. Und was dann, wenn Sie auf dem falschen Fuß erwischt werden? Wir erinnern gerne an die Freigabe des Schweizer Frankens Anfang 2015. Da wertete die Schweizer Währung gegenüber dem Euro massiv auf. Dies führte bei diversen CFD-Trader auf einmal zu sehr hohen Nachschusspflichten. Das gab einige sehr übliche Überraschungen leider für diverse Trader. Wir können jedem CFD-Interessierten nur raten, sich mit dieser Thematik intensiv zu beschäftigen! Unter diesem folgenden Link finden Sie weitere Informationen zum Thema:

Broker ohne Nachschusspflicht: Gesucht, Gefunden

Nun zurück zu CMC Markets und dem Angebot dieses Anbieters. Wie sieht es da mit den Punkt Kosten bzw. Gebühren/Kommission aus? Dazu mehr im nächsten Abschnitt:

CMC Markets Kosten

Die Kosten hängen vom Basiswert ab. Wenig überraschend gilt: Je liquider und größer und bekannter der Basiswert, desto tendenziell niedriger der Spread beim CFD-Trading. Beim CDF-Trading mit Rohstoffen werden für Rohstoffe wie Gold sehr niedrige Spreads von „ab 0,3 Punkte“ genannt. Beim Basiswert Brent Crude Oil oder Öl der Sorte WTI lieg der Spread bei Werten „ab 3 Punkte“. Dies sind eben auch liquide Basiswerte. Zum Vergleich: Bei CFDs auf den Rohstoff „Baumwolle“ wird von CMC Markets ein minimaler Spread von 15 Punkten genannt. Beim CFD-Trading mit Kupfer wird ein minimaler Spread von 2 Punkten genannt. De facto kann dieser damit deutlich höher sein. Es gilt hier, die jeweils aktuelle Höhe der Spreads zu prüfen, CMC Markets veröffentlicht diese natürlich. Die hier genannten Werte sind die Mindestwerte, wir raten deshalb Kunden dringend, die jeweils aktuellen Werte zu prüfen, wenn Sie entsprechend traden möchten. Dies gilt natürlich auch für die Höhe des Marginsatzes, der fällig wird. Auch dieser kann– je nach Underlying – deutlich unterschiedlich ausfallen. So wird beispielsweise für das Underlying Brent Crude Oil ein Marginsatz „ab 0,75%“ von CMC Markets genannt, bei Mais hingegen soll dieser bei mindestens 3,0% liegen. Wie gesagt, auch das sind Mindestwerte, die je nach Handelssituation und Liquiditätssituation auch höher ausfallen können.

Weitere CMC Markets Ratgeber:

CMC Markets App
CMC Markets Demokonto
CMC Markets TV

CMC Markets Gebühren

gebuehrenBeginnen wir mit der Einzahlung. Denn um traden zu können, müssen Sie zunächst von Ihrer Bank auf den Account bei CMC Markets eine Einzahlung tätigen. Hierbei entstehen Ihnen von Seiten von CMC Markets keinerlei Kosten. Der Anbieter rät aber, die „Konditionen bei Ihrer Bank“ zu überprüfen, um sicher zu gehen. Einzahlung per Kreditkarte hingegen ist teuer: Da verlangt CMC Markets happige 1,8% Gebühren. Immerhin: Sollte die Ersteinzahlung via Kreditkarte erfolgen, dann übernimmt CMC Markets diese 1,8% Gebühren, sprich, dann ist die Einzahlung für Neukunden kostenfrei. Hierbei gibt es eine Einschränkung: Dies gilt nur bis zu einer Einzahlungssumme von 15.000 Euro, so teilt der Anbieter mit. Ansonsten verdient CMC Markets über die Spreads. Hierbei haben die Kunden natürlich ein Interesse an möglichst niedrigen Spreads. Und die Spreads sind bei CMC Markets in der Tat äußerst wettbewerbsfähig. Konkret:

CMC Markets: Die Spreads im Überblick

CMC Markets teilt mit, dass CFDs auf die Hauptwährungspaare bei 0,7 Punkten beginnen. Bei beliebten Aktienindizes beginnen die Spreads ab einem Punkt. Bei CFDs auf Aktien wird beim Handel über die CMC-Plattform eine Kommission bei jeder Auftragsausführung berechnet, entsprechend wird das Handelskonto mit dieser Kommission belastet. Die Höhe der Kommission hängt davon ab, auf welche Aktie sich der CFD bezieht. Hier gibt es Unterschiede in Bezug auf die Höhe der Kommission, je nachdem ob es z.B. um US-amerikanische oder spanische Aktien geht! Dies erläutert am Beispiel eines CFDs auf eine US-Aktie:

Kommission für Aktien-CFDs der US-Märkte

CMC Markets teilt mit, dass bei CFDs auf US-Aktien eine Kommission von 0,02 US-Dollar je Aktie berechnet wird. Die Mindestsumme beträgt exakt 10,00 US-Dollar. Ein Beispiel, das CMC Markets nennt: Es sollen 600 Einheiten (Basiswert Caterpillar = US-Aktie, die im Beispiel bei 80,95 US-Dollar steht) gehandelt werden. Dann ergibt sich eine Kommission von 600 Mal 0,02 US-Dollar = 12,00 US-Dollar.

Würden nur 300 Einheiten gehandelt, dann läge der errechnete Wert von 6,00 US-Dollar (300 Mal 0,02 Dollar = 6,00 Dollar) unter der Höhe der Mindestkommission von 10,00 US-Dollar, weshalb dann eben diese 10,00 US-Dollar fällig werden.

Überblick Kommissionen Aktien-CFDs diverse Märkte

Diese fixe Kommission von 0,02 US-Dollar im Fall von US-Aktien als Basiswert gilt nur für dieses Underlying. Bei anderen Aktien sieht es anders aus. Nehmen wir deutsche Aktien. Da gibt es statt einer fixen Kommission wie bei US-Aktien eine prozentuale Kommission in Höhe von 0,08%. Auch hier gibt es eine Mindestkommission, die in diesem Fall bei 9,00 Euro liegt.

  • Bei österreichischen Aktien als Underlying ist es etwas mehr: Die prozentuale Kommission liegt bei 0,10%, die Mindestkommission liegt bei 9,00 Euro.
  • Bei britischen Aktien als Basiswert wiederum sind es 0,10% prozentuale Kommission, die Mindestkommission beträgt demnach exakt 9,00 britische Pfund.
  • Wiederum ein Fixum (wie bei US-Aktien) gibt es bei kanadischen Aktien als Underlying. Da liegt dieses bei 0,02 kanadischen Dollar pro Aktie. Die Mindest-Kommission erreicht in diesem Fall 10,00 kanadische Dollar.
  • Bei finnischen und auch bei französischen Aktien als Basiswert sind die Kommissionen identisch: 0,10% prozentuale Kommission und 9,00 Euro Mindestkommission.
  • Was noch? Dänische Aktien (denken Sie an bekannte Basiswerte wie Novo Nordisk) als Basiswert mögen für den einen oder die andere interessant sein. Hier liegt die prozentuale Kommission ebenfalls bei 0,10%, die Mindestkommission beträgt (da Dänemark kein Mitglied der Euro-Zone ist) 90 dänische Kronen.
  • Bei australischen Aktien als Underlying gibt es ebenfalls eine prozentuale Kommission, diese liegt bei 0,10%. Die Höhe der Mindestkommission beträgt hier 7,00 australische Dollar.

Auch diese Angaben können sich natürlich jederzeit ändern – wir raten deshalb, vor Transaktionen diese tagesaktuell direkt beim Anbieter zu prüfen.

CMC Markets Spreads Gebühren Mobil

Auch Mobile Trading ist bei CMC Markets kein Problem

CMC Markets überzeugt im depotvergleich.com Test

Sie möchten noch mehr Informationen zu CMC Markets? Sozusagen einen kritischen Blick auf das, was dieser britische Broker anbietet? Kein Problem: Sofern Sie weitere Hintergründe zum Angebot von CMC Markets inklusive Erfahrungsberichten sowie einer Auflistung von Vor- und Nachteilen zu CMC Markets erhalten möchten, finden Sie einen Erfahrungsbericht zum Angebot von CMC Markets unter diesem Link:

CMC Markets im Test – Erfahrener Broker

Fazit zu CMC Markets im Review

daumen_hochCMC Markets ist einer DER bekanntesten und beliebtesten Broker für diejenigen, die CFDs traden möchten. Und das völlig zu Recht. Dieser Anbieter mit Sitz in London (die deutsche Niederlassung hat ihren Sitz im Garden Tower in Frankfurt) gehört gewissermaßen zu den Platzhirschen der Branche. Die Zahl der Basiswerte = Underlyings ist sehr groß, es gibt ein Bildungsangebot, das sich sehen lassen kann und attraktive Spreads. Bonusprogramme wie bei anderen Brokern gibt es hier zwar nicht, dafür muss man sich aber auch nicht mit diesbezüglichen Details herumplagen und die Gebühren bzw. Kosten sind auch so attraktiv. Die hauseigene Handelsplattform ist komfortabel und es gibt auch Apps für das „Mobile Trading“. Dieses Angebot von CMC Markets richtet sich sowohl an Anfänger(innen) als auch an Fortgeschrittene. Für Anfänger gibt es auch ein Bildungsangebot, das sich sehen lassen kann. Zudem können Neulinge erst einmal „trocken“ traden, das heißt ohne Einsatz von echtem Geld – denn es gibt ein Demokonto mit rein virtuellem Guthaben. Insgesamt ein „Daumen hoch“ für das Angebot von CMC Markets!

Klarstellung

Betrachten Sie unsere Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben. Stand der Konditionen: Oktober 2016

Bildquelle: CMC Markets

Author: Michael Vaupel

Michael Vaupel ist diplomierter Volkswirt, Historiker (M.A.) und Vollblut-Börsianer. Er verfügt über Erfahrung als Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Nebenwerte, Derivate, Rohstoffe) und legt Wert auf ethisch korrektes Investieren.

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