Daytrading lernen – Chancen und Risiken für Anfänger

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 31.07.2020


Das Daytrading ist unter dem Namen Intraday-Trading bekannt. Es bezeichnet das gezielte Öffnen und Schließen von Trading-Positionen innerhalb eines Handelstags. Das Ziel besteht im Profit von kurzfristigen Kursschwankungen. Das untertägige Trading funktioniert mit Derivaten, Aktien und anderen Wertpapieren. Um es zu erlernen, empfiehlt es sich, die Grundlagen des Daytradings zu verinnerlichen. Daytrading Erfahrungen zeigen, dass der technologische Fortschritt sich positiv auf diese Art des Handelns auswirkt. Mobile Applikationen der Handelsplattformen ermöglichen es, Handelskurse unterwegs im Auge zu behalten. Innerhalb des kurzen Zeitrahmens entsteht eine Vielzahl von Kursschwankungen. Deren stetige Sichtung macht einen Teilerfolg des Handelns aus.

  • Dank hochqualitativer Trading-Plattformen bei Brokern handeln Day-Trader täglich und zu jeder Tageszeit.
  • Um abseits des heimischen PCs Trades zu setzen, empfiehlt sich eine Trading-App mit Pushnachrichten bei Kursschwankungen.
  • Day-Trader halten Positionen nicht über Nacht und sparen Haltekosten.
  • Um das Daytrading zu lernen, informieren sich Anleger über die Chancen und Risiken dieser Handelsstrategie.

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Was ist Daytrading und wie funktioniert es?

Hinter dem Begriff Daytrading verbirgt sich der kurzfristige Handel mit Wertpapieren.

Die Trader kaufen beispielsweise Aktien oder ETFs und veräußern diese innerhalb eines kurzen Zeitraums wieder. Das geschieht innerhalb von 24 Stunden.

Das Ziel besteht darin, durch geringe Kursschwankungen einen Profit zu erwirtschaften. Erfahrene Day-Trader erzielen auf die Weise innerhalb weniger Tage eine stattliche Rendite.

Um diese zu maximieren, kommen Hebel zum Einsatz. Sie beschreiben das Verhältnis zwischen dem eigenen und dem vom Broker geliehenen Kapital. Beim Daytraden nutzen Anleger beispielsweise die Leverage 1:10.

Das bedeutet, dass sie ein Zehntel des Handelsvolumens aus eigener Tasche bezahlen. Den Restbetrag leihen sie sich in Form eines kurzfristigen Kredits vom Online-Börsenmakler.

Der Hebelhandel eignet sich vorrangig für erfahrene Händler. Investoren, die das Daytrading lernen, verzichten aus Sicherheitsgründen auf Hebelprodukte. Diese gehen mit einem hohen finanziellen Verlustrisiko einher.

Teilweise behaupten Medien, beim Intraday-Trading handle es sich um ein sicheres Geschäft. Keinesfalls sollten sich Anleger auf diese Versprechungen verlassen.

Das Daytrading erweist sich als riskant. Um sich darauf einzulassen, bedarf es einer guten Kenntnis der Märkte und des finanziellen Risikos.

Daytrader werden: An welche Märkte und Produkte handeln Anfänger?

Die Vielzahl der erfahrenen Trader handelt mit Derivaten – Wertpapieren mit einem bestimmten Basiswert. Beispiele stellen:

  • CFDs,
  • Futures und
  • Optionen

dar. Sie eignen sich für das Trading mit einem Hebel. Ebenfalls kommen sie für Einsteiger infrage, sofern diese auf die Leverage verzichten.

Aktien traden Daytrader seltener, da der Handel mit den Wertpapieren ein höheres Eigenkapital erfordert. Die Mehrzahl der Anfänger im Daytrading handeln mit Währungen. Der Forex-Markt zeigt sich aufgrund der hohen Volatilität als prädestiniert für das untertägige Trading.

Gleichzeitig kennzeichnet ihn ein hohes Volumen. Am Markt der Währungspaare handeln die Anleger sieben Tage in der Woche rund um die Uhr.

INFO: Aufgrund der Liquidität besteht der Forex-Markt als effizientester Finanzmarkt weltweit.

Zum langfristigen Investieren weist das Daytrading gravierende Unterschiede auf. Die Anleger profitieren nicht von langfristigen Erfolgsaussichten. Sie nutzen kurzfristige Kursschwankungen.

Diese Art des Tradings geht im Vergleich zum langfristigen Traden mit einem höheren Risiko einher.

Des Weiteren besteht das Daytrading als aktives Investment, das tägliches Engagement erfordert. Beispielsweise müssen die Trader die Kurse ihrer Handelswerte stetig im Auge behalten.

Daytrading lernen

Was spricht dafür, Daytrader zu werden?

Im Vergleich zum klassischen Handel geht das Daytrading mit mehreren Vorzügen einher. Das Hauptargument der Daytrader besteht in den fehlenden Swap-Kosten. Diese entstehen, wenn Anleger eine Position über Nacht halten.

Nutzen Händler eine Daytrading-Strategie, vermeiden sie diese Gebühren beim Trading mit Optionsscheinen und Hebelprodukten.

Wie hoch die Swap-Kosten bei einem Online-Börsenmakler ausfallen, erfahren die Anleger in dessen Produktbeschreibung. Im Vergleich zu den Gewinn- und Verlustsummen beim Forex- oder CFD-Handel sind sie bescheiden.

Pro Tag betragen sie im Schnitt wenige Cent oder einen bis zwei Euro. Die Kosten summieren sich, wenn Trader eine Position über mehrere Wochen oder Monate halten.

Diese Finanzierungskosten entfallen beim Daytrading.

Gleichzeitig erhöht sich durch die Aktivität der Daytrader die Volatilität in den Forex- und CFD-Märkten. Ein weiterer Vorzug besteht in der erhöhten Liquidität der Märkte.

Andererseits braucht ein erfolgreicher Daytrader ein ausgezeichnetes Verständnis für Chartinformationen. Er passt die gewählten Daytrading Strategien proaktiv an sich verändernde Handelssituationen an. Gleichzeitig versichert er sich, dass die Handelsstrategie effektiv bleibt.

Diese Herausforderung spornt die Händler unter Umständen an.

TIPP: Daytrader brauchen Risikobereitschaft. Dennoch sichern sie ihr Kapital mit einem angemessenen Risikomanagement ab. Ein umfassendes Verständnis technischer Details und Wirtschaftsverhaltens stellt eine Voraussetzung für eine Karriere als Daytrader dar.

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Welche Chancen und Risiken birgt das Daytrading?

Beginnen Trader mit dem Daytrading, rechnen sie sich Chancen auf hohe Gewinne aus. Beim kurzfristigen Handel mit Wertpapieren wechseln teilweise enorme Summen den Besitzer. Vorwiegend geschieht das beim Trading mit Hebelprodukten.

Mit Glück und einer guten Strategie besteht die Chance, beim Daytrading lukrative Renditen zu erwirtschaften. Ein weiteres Pro-Argument für diese Art des Handelns besteht in der niedrigen Einstiegshürde.

Trader benötigen ausschließlich einen Laptop und eine Internetverbindung, um bei einem Broker ein Handelskonto zu eröffnen.

Bei zahlreichen Daytrading Brokern besteht die Chance, mit geringen Beträgen am Handel teilzunehmen.

Um erfolgreich Trades zu setzen, empfiehlt sich eine hochwertige technische Ausrüstung. Teilweise stellen die Online-Börsenmakler diese in ihren Handelsplattformen zur Verfügung.

Zu bedenken gilt, dass Daytrader mit starken Gegenspielern, die auf den gleichen Märkten agieren, rechnen. Zu diesen gehören Banken, die mit einem Informationsvorsprung auftrumpfen. Sie verfügen über leistungsstarke Rechner und automatisierte Handelssysteme.

Beim Daytrading entsteht ein hohes finanzielles Risiko. Entscheidungen treffen die Anleger kurzfristig. Aus dem Grund bleibt ihnen nicht viel Zeit, das Für und Wider einer Handelsentscheidung abzuwägen.

Beim Traden mit Hebelprodukten locken hohe Gewinne – gleichzeitig drohen herbe Verluste. Obgleich diese die Sicherheitsleistung aufgrund fehlender Nachschusspflicht nicht übersteigen, reißen sie unter Umständen ein Loch in das Trading-Kapital.

Des Weiteren geht das Intraday-Trading mit einem hohen Suchtpotenzial einher.

INFO: Beschäftigen sich die Anleger nicht mit den Handelsrisiken, steigt ihnen ein Erfolg unter Umständen zu Kopf. Sie überschätzen sich und investieren hohe Beträge. Im Verlustfall führt das schlimmstenfalls zum persönlichen Ruin.

Welche Eigenschaften braucht ein professioneller Daytrader?

Um erfolgreich zu traden, brauchen Daytrader drei maßgebliche Faktoren:

  • ein angemessenes Startkapital,
  • gute Kenntnisse der Märkte und
  • Disziplin.

Die Anleger benötigen ein umfangreiches Risikokapital, um mit dem Daytrading zu beginnen. Durch das geeignete Moneymanagement führt dieses zu einem guten Risiko-Ertrags-Verhältnis.

Wie hoch das Risikokapital ausfällt, hängt von der Risikobereitschaft und den Vermögensverhältnissen der Händler ab. Speziell für Anfänger empfiehlt es sich, das Trading-Volumen in einem kontrollierten Rahmen zu halten.

Das Daytrading erfordert ein fundiertes Verständnis für die Funktionsweise der Märkte. Versierte Daytrader kontrollieren fundamentale und technische Indikatoren, um die Marktbewegungen im Auge zu behalten.

Diese Marktkenntnis gehört zu den signifikanten Eigenschaften eines Daytraders. Um die Funktionsweise der Märkte zu verstehen, empfiehlt es sich, grundlegende Strategien, die sich in der Vergangenheit bewährten, zu untersuchen.

Holen die Anleger Informationen über die Daytrading Strategien ein, vertieft sich ihr Verständnis für die Handelsmärkte. Sie lernen, auf bestimmte Trading-Ereignisse zu reagieren.

Zu den wichtigsten Bedingungen eines lukrativen Daytradings gehört eine strenge Disziplin. Diese ebnet den Weg zu kontinuierlichen Erfolgen.

Für das Daytrading ist es entscheidend, bestimmte Kurse über einen gewissen Zeitraum zu überwachen. Treffen Anleger impulsive Entscheidungen, riskieren sie das angelegte Kapital.

professioneller Daytrader Eigenschaften

Was beachten Anleger, wenn sie das Daytrading lernen?

Für beginnende Daytrader eignet sich eine realistische Erwartungshaltung. Des Weiteren hilft es, folgende Ratschläge zu beherzigen:

  • Am Montag eröffnen die Märkte. Dieser Zeitpunkt eignet sich nicht für das Daytrading, da die Liquidität fehlt. Das führt unter Umständen zu unvorhergesehenen und plötzlichen Kursbewegungen.
  • Für das Daytrading empfiehlt sich die Eröffnung der Londoner Börse.
  • Zum Kauf eines Assets eignet sich der erste Rückzug nach einem Hoch. Die Handelswerte verkaufen die Daytrader vorzugsweise bei der ersten Rallye nach einem Tief. Erreicht ein Handelskurs einen neuen Höchst- oder Tiefstwert, nennt sich der Handel Breakout-Trading.
  • Die erste Stunde des Handelstages gibt den Rahmen für den restlichen Tag vor.
  • Bewegt sich der Markt tagsüber zwischen 20 und 30 Pips, sollten Anleger vom Trading Abstand nehmen.
  • Unter Umständen zeigt es sich profitabler, auf das Eröffnen einer Position zu verzichten. Dieser Fall tritt ein, wenn Trader am Erfolg eines Werts zweifeln. Befürchten sie, dass sich der Markt gegen sie bewegt, ist eine verpasste Gewinngelegenheit einfacher zu verkraften als ein garantierter Verlust.

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Wie oft traden Daytrader an einem Tag?

Bevor die Karriere als Daytrader beginnt, stellen sich Anleger mehrere Fragen. Wie oft traden sie am Tag, um Erfolge zu erzielen? Wie lange dauert es, bis sie mit dem Daytrading ihren Lebensunterhalt finanzieren können?

Auf beide Fragen existiert keine pauschale Antwort. Obgleich es Daytrader gibt, die mit ihrer Rendite den Alltag bestreiten, sind sie die Ausnahme, nicht die Regel.

Wie oft sie an einem Tag traden, hängt von ihrer gewählten Strategie ab.

Des Weiteren kommt es darauf an, wie sich ein Trend entwickelt. Wie stark dieser ausfällt, erkennen Daytrader oft in der letzten Öffnungsstunde der Londoner Börse. Zeigen sich aufeinanderfolgende Schlusskurse stark, ist das ein Anzeichen für einen anhaltenden Trend.

Kommt es am Morgen nach einem Aufschwung zu einem weiteren Hoch, dann jedoch zu einem schwachen Schlusskurs, liegt die Wahrscheinlichkeit eines Endes des Aufwärtstrends nahe.

Erfahrene Daytrader verzichten an Freitagen, Feiertagen und am Ende von Handelssitzungen auf neue Investitionen.

Wie oft traden Daytrader am Tag

Wie können Anfänger das Daytrading lernen?

Das Daytrading zu lernen, gestaltet sich für motivierte Investoren nicht schwer. Sie eröffnen bei einem Online-Börsenmakler ein kostenfreies Demokonto.

Das geht im Normalfall innerhalb weniger Minuten vonstatten. Für die Anmeldung reicht die Angabe des Namens und einer E-Mail-Adresse.

Im Anschluss erhalten die Trader Zugriff auf die Handelsplattform des Brokers und ein virtuelles Guthaben. Dementsprechend investieren sie kein Echtgeld, wenn sie mit dem Daytrading starten.

Mithilfe des Testaccounts verschaffen sie sich einen Überblick über die Märkte und Finanzinstrumente. Des Weiteren lernen sie den Umfang mit den Analyse-Tools.

Als vorteilhaft erweist sich ein Anbieter mit einem realistischen Demokonto. Dieses zeichnet sich durch:

  • Echtzeit-Kurse,
  • einen Newsfeed und
  • realitätsnahe Handelsbedingungen

aus. Eine Trading Simulation mit geschönten Kursen oder fehlenden Handelsgebühren nützt Einsteigern wenig. Es bereitet sie nicht auf den Echtgeldhandel vor.

Eine weitere Möglichkeit, sich ins Daytrading zu vertiefen, besteht im Bildungsangebot des Online-Börsenmaklers. Daytrading Broker unterstützen die Trader beispielsweise mit Schulungsreihen oder Live-Webinaren.

Der Einstieg ins Daytrading mit echter Investition erfolgt erst, wenn sich die Anleger im Demokonto sicher fühlen.

Beim Daytrading besteht ein hohes Risiko, die gesamte Einlage zu verlieren. Aus dem Grund investieren die Händler ausschließlich Geld, dessen Verlust sie verkraften.

Daytrading mit Hebel – Erfolgschancen und Verlustrisiken

Die CFD- und Forex-Märkte ermöglichen Daytradern den Handel mit einem Hebel. Die Aussicht auf hohe Gewinne verlockt unerfahrene Trader unter Umständen zu unbedachten Handelsentscheidungen.

Hebelprodukte eignen sich für Anleger, die sich deren Risiko bewusst sind. Die Leverage multipliziert die Gewinne und die Verluste. Aus dem Grund nutzen die Trader Hebel unter Berücksichtigung ihres Erfahrungsschatzes.

Die impulsive Spekulation führt zu einem nicht einschätzbaren Risiko. Das Daytrading mit einem Hebel verlangt einen kühlen Kopf und Disziplin.

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Die wichtigsten Daytrading Strategien auf einen Blick

Um erfolgreich das Daytrading zu lernen, verschaffen sich die Anleger Aufschluss über ihre individuelle Risikobereitschaft. Anschließend gilt es, sich eine durchdachte Trading-Strategie zurechtzulegen.

Unabhängig vom Risikoprofil empfiehlt es sich, die Handelsstrategien in einem kostenfreien Demokonto auf Herz und Nieren zu prüfen. Alternativ lohnt sich das Backtesting.

Eine umfassende Analyse hilft, die Schwächen der Trading-Strategie zu finden und diese auszumerzen. Das erhöht die Chance auf einen Erfolg beim Daytrading.

Um eine Daytrading-Strategie zu entwickeln und diese an die Marktverhältnisse anzupassen, achten die Trader auf mehreren Faktoren. Die Volatilität eines Marktes spielt eine entscheidende Rolle. Sie zeigt an, wie stark die Kursbewegungen ausfallen.

Das Daytrading erfordert ein bestimmtes Maß an Marktbewegung. Fehlt dieses, schränkt es die Auswahl der zu handelnden Finanzinstrumente ein.

Zeigt sich der Markt nicht liquide, besteht das Risiko, eine Order nicht zum gewünschten Kurs durchführen zu können. Um das Problem zu umgehen, handelt die Mehrzahl der Daytrader bestimmte Instrumente in einem ausgewählten Zeitrahmen.

Sie nutzen Daytrading Strategien, um Verluste zu minimieren und Gewinne zu maximieren. Dabei bedenken sie, dass sich die Marktbedingungen täglich ändern. Um auf sie zu reagieren, bedarf es eines grundlegenden Verständnisses des Marktes.

Im Schnitt formuliert ein guter Daytrader jeden zweiten Tag eine neue Handelsstrategie. Er passt die aktuelle Strategie an neue Marktgegebenheiten an.

Das bedarf Adaptionsfähigkeit, Flexibilität und Kreativität.

Daytrading Strategie

Trendfolgen als bekanntesten Daytrading-Strategie

Für Daytrader eignen sich verschiedene Strategien. Die Wahl hängt vom gesteckten Ziel und den verwendeten Indikatoren ab. Teilweise setzen Anleger bei ihrer Handelsentscheidung auf aktuelle Wirtschaftsnachrichten.

Andere traden ausschließlich die Eröffnungen der Aktienmärkte.

Die bekannteste und einfachste Strategie stellt das Trendfolgen dar. Sie eignet sich für Anfänger im Daytrading. Sie suchen nach starken Marktbewegungen mit großen Volumina.

Diesen folgen sie und partizipieren an einem Aufschwung. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Trend sich fortsetzt, erweist sich als hoch. Aus dem Grund gilt die Trendfolge als vergleichsweise sicher. Unter Tradern hält sich das Sprichwort „The trend is your friend“.

Obgleich die Handelsstrategie für Einsteiger infrage kommt, erfordert sie ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Diese hilft den Anlegern, den besten Zeitpunkt für das Öffnen oder Schließen einer Position zu finden.

Pullback – die richtige Strategie für fortgeschrittene Trader

Beim Pullback- oder Reverse-Handel traden die Anleger gegen den Trend. Der Erfolg hängt vom frühzeitigen Erkennen einer Trendwende ab.

Dieser Vorgang bedarf Erfahrung und breiter Marktkenntnisse. Aus dem Grund eignet sich diese Strategie weniger für Anfänger.

Um eine Position erfolgreich zu eröffnen, identifizieren die Händler die Richtungsänderung des Kurses und deren Stärke. Ein routinierter Umgang mit dem Price-Action-Trading erweist sich bei dieser Strategie als vorteilhaft.

Um eine Trendumkehr zu erkennen, stellen die Pivot-Punkte einen wichtigen Indikator dar.

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Scalping als relevante Strategie beim Daytrading

Hinter dem Begriff Scalping verbirgt sich eine Handelsstrategie, die sich kleine Preisschwankungen zu Nutze macht. Durch sie versucht der Händler, kleine Gewinne aus dem Markt „zu schneiden“.

Dieser Handlungsweise verdankt das Scalping seinen Namen.

Trader handeln in kleinen Zeiteinheiten, beispielsweise Sekunden oder Minuten. Sie setzen zahlreiche Trades, sodass sie einen quantitativen Ansatz verfolgen. Daytrader, die diese Strategie nutzen, nennen sich Scalper.

Sie zeigen einen schnellen Handelsstil, der für Einsteiger unter Umständen anstrengend ist. Gleichzeitig geht er mit einem erhöhten Risiko einher.

Erfolgreiche Scalper arbeiten mit einer hohen Trefferquote, da sich andernfalls ihre Investition nicht lohnt. Mit den vielen kleinen Gewinnen gilt es, Verlusttrades auszugleichen.

Eine der schwierigsten Aufgaben bei dieser Strategie besteht im Schließen der Verlusttrades. Der Prozess geht schnell vonstatten, um weitere Kapitalverluste zu vermeiden. Keinesfalls darf ein Scalper warten, dass sich der Markt erholt.

Daytrader mit dieser Trading-Strategie profitieren von einer langen Markterfahrung. Sie wissen intuitiv, welche Märkte im Moment eine hohe Volatilität aufweisen. Auf die Eröffnung einer Position nehmen zwei Fragen Einfluss: Besteht eine ausreichende Liquidität und zeigt sich eine schnelle Orderausführung garantiert?

Aufgrund der Komplexität empfiehlt sich diese Strategie vornehmlich für erfahrene Daytrader und Profis. Beherrschen sie Anleger, handelt es sich um eine der profitabelsten Daytrading-Strategien.

Bei dieser gehen Chancen und Risiken Hand in Hand. Aus dem Grund kommt es auf das konsequente Risikomanagement an.

Die besten Handelswerte für Daytrading-Anfänger

Beginnen Händler mit dem Daytrading, entscheiden sie sich für die Handelswerte, in die sie investieren. Beispielsweise funktioniert das Intraday-Trading mit Aktien und ETFs. In welche Werte sich ein Investment lohnt, erfahren die Trader beispielsweise in einem DAX Daytrading Forum.

Des Weiteren empfehlen sich Währungspaare als Assets für das Daytrading. Erfolg versprechende Forex-Paare weisen ein hohes tägliches Handelsvolumen auf.

Für Anfänger ist es ratsam, beim Forex-Daytrading auf Majors zu setzen. Empfehlenswert zeigt sich das bekannteste Währungspaar EUR/USD.

Es gehört zu den Devisen, die die besten Handelsbedingungen aufweisen und große Kursbewegungen durchlaufen.

Beste Handelswerte für Daytrading-Anfänger

Beim Daytrading einen Broker finden – die wesentlichen Auswahlkriterien

Um das Daytrading zu betreiben, braucht es Erfahrungen mit den Handelswerten und solider Daytrading Strategien. Einen weiteren wesentlichen Faktor stellt ein guter Daytrading Broker dar.

Diesen finden die Anleger, indem sie auf fünf Kriterien achten:

  • die Regulierung,
  • die Spreads,
  • das Demokonto,
  • die Geschwindigkeit der Orderausführung und
  • die Handelsplattform.

Hochqualitative und sichere Online-Börsenmakler verfügen über die Regulierung durch eine renommierte Behörde. Beispiele stellen:

  • die britische FCA (Financial Conduct Authory),
  • die CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission),
  • die ASIC (Australian Securities and Investments Commission) sowie
  • die deutsche BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht)

dar.

Das Geschäft eines Daytraders beruht auf der Ausnutzung kleiner Kursschwankungen. Um kurzfristig Erfolge zu erzielen, bedarf es einer schnellen Orderausführung. Geht diese verzögert vonstatten, kostet das unter Umständen Pips.

Die Mehrzahl der Daytrader führt an einem Tag mehrere Trades durch. Dementsprechend sollte deren Preies – die Spreads – nicht zu hoch ausfallen.

Ein weiteres Auswahlkriterium stellt die Handelsplattform dar. Im Bestfall wartet sie mit Echtzeitkursen und wichtigen Markt-News auf.

INFO: Zahlreiche Daytrading Broker arbeiten mit dem MetaTrader. Die Plattform existiert in zwei Ausführungen: MT4 und MT5.

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Hauptberuflich Daytrader werden – lohnt sich das?

Um als Daytrader den Lebensunterhalt zu bestreiten, braucht es ein gutes Einkommen. Dieses entspricht mindestens dem eines durchschnittlichen Angestellten.

Im besten Fall liegt es darüber, da das Kapital teilweise hohen Schwankungen unterliegt. Im Gegensatz zu Lohn oder Gehalt kommen Trading-Gewinne nicht regelmäßig.

Ob und wann der nächste Handelserfolg kommt, ist nicht planbar. Dementsprechend ergibt es Sinn, für das Trading ausschließlich Risikokapital zu verwenden.

Das kurzfristige Traden führt nicht unmittelbar zu einer Wertschöpfung. Die Investoren handeln unter Umständen mit Kleinstbeträgen.

Laut einer Studie des Forbes Magazin aus dem Jahr 2000, verzeichnen 77 Prozent der Daytrader Verluste. Die restlichen 23 Prozent sind erfahrene Anleger. Im Durchschnitt erzielen sie ein Jahreseinkommen von 22.000 Euro.

Das entspricht einem Bruttoeinkommen von 1.833 Euro im Monat. Bevor sich Investoren für eine hauptberufliche Karriere als Daytrader entscheiden, kontrollieren sie die Lukrativität. In der Mehrzahl der Fälle empfiehlt sich das Handeln als zusätzliche Einkommensquelle, nicht als Vollzeit-Job.

Steht die Entscheidung, sich als Daytrader zu profilieren, kommt eine entsprechende Ausbildung infrage. Sie hilft, das Trading von der Pike auf zu lernen.

Die Interessenten erhalten Informationen zu den Trading-Grundlagen. Gleichzeitig informieren sie sich über die wichtigsten Daytrading Strategien.

Hauptberuflich Daytrader werden

Fazit: Daytraden geht mit Vor- und Nachteilen einher

Entscheiden sich Trader, mit dem Daytrading zu beginnen, rechnen sie mit vielen Vorteilen. Sie wünschen sich, Dank Trading-Apps flexibel zu handeln. Ihr Ziel besteht darin, von kurzfristigen Schwankungen der Kurse zu profitieren.

Bei dieser Art des Tradings halten sie Positionen nicht länger als einen Tag. Aus dem Grund entstehen keine Haltekosten, Swap-Kosten genannt.

Um das Daytrading zu lernen, bedarf es durchdachter Strategien. Anleger brauchen Kenntnisse der Märkte und des finanziellen Risikos. Sie handeln kurzfristige Trends direkt, sodass sie nicht auf lange Entwicklungen spekulieren müssen.

Neben dem Forex-Markt beschäftigen sich Daytrader mit Derivaten, beispielsweise Optionen und Differenzkontrakten.

Wie beim klassischen Handel kommen sie beim Daytrading nicht um Steuern herum. Pro Person sind 801 Euro steuerfrei. Gehen die Gewinne darüber hinaus, besteuert der Staat sie mit maximal 25 Prozent. Dazu kommen der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer.

Als nachteilig beim Daytrading erweist sich das hohe Risiko beim Overtrading. Des Weiteren brauchen die Anleger eine schnelle Auffassungsgabe und Handlungsbereitschaft. Anfänger fühlen sich von dem Druck unter Umständen überfordert.

Im Durchschnitt handeln Daytrader mit höheren Einsätzen und Positionsgrößen als beim klassischen Trading. Zu bedenken gilt, dass sich nicht alle Finanzinstrumente für diese Trading-Art eignen.

Bilderquelle:

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