Ergebnisse des ZertifikateAwards 2015 stehen fest

Nun stehen die Gewinner des „Zertifikate Awards2015“ fest. Es gab wie letztes Jahr ein Jury-Votum und diverse Publikumspreise. Die Preisverleihung fand auch bereits statt. Und wer sind nun die glücklichen Gewinner? Hier der Blick auf die Details:

Michael Vaupel

Inhaltsverzeichnis

  • Michael Vaupel
  • Klarstellung

Michael Vaupel

Redakteur bei Vaupels Börsenwelt
Michael Vaupel ist diplomierter Volkswirt, Historiker (M.A.) und Vollblut-Börsianer. Er verfügt über Erfahrung als Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Nebenwerte, Derivate, Rohstoffe) und legt Wert auf ethisch korrektes Investieren.
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Die 30köpfige Jury vergab in 10 Wertungskategorien Punkte. Und zwar pro Wertungskategorie 6 Punkte: Drei für den nach Ansicht des Juroren besten Emittenten, zwei Punkte für den zweitbesten und noch einen Punkt für den Drittbesten. Ich gehe die Kategorien mit den jeweiligen Ergebnissen durch:

  • 1. Kategorie: Anlegerservice
    Das war eindeutig: Hier war mit weitem Abstand HSBC Trinkaus der Sieger: 59 Punkte; auf Platz 2 die Commerzbank mit 28 Punkten. HSBC Trinkaus bieten diverse für Anleger sinnvolle Maßnahmen, wie die übersichtlichen Produktinformationen.
  • 2. Kategorie: Discountzertifikate
    Hier ebenfalls ein eindeutiges Ergebnis: Die Jury zeichnete die Commerzbank mit Platz 1 aus (58 Punkte), auf Platz 2 die DZ Bank mit 34 Punkten. Die Jury war hier der Ansicht, dass die Commerzbank sowohl durch die Anzahl der angebotenen Produkte als auch durch die Qualität ihrer Kursstellungen Preisstellung klar den Spitzenplatz verdient hat.
  • 3. Kategorie: Bonuszertifikate
    Hier schaffte es BNP Paribas mit 56 Punkten auf Platz 1. Bei dieser Zertifikate-Kategorie zeichnet sich BNP Paribas u.a. damit aus, dass sie – ich zitiere – „exzellente Konditionen“ bieten und die Produktpalette (die bereits die größte in dieser Kategorie ist) weiter ausgeweitet haben. Die Jury nannte insbesondere das Starke Angebot bei den „Reverse Bonus-Papieren“. Auf Platz 2 mit 28 Punkten die UBS – im Vorjahr hatte die UBS mit 35 Punkten den Sprung unter die ersten drei geschafft.
  • 4. Kategorie: Expresszertifikate
    Hier verkündete die Jury dieses Jahr: Auf Platz 1 steht mit 48 Punkten Credit Suisse. Der Emittent überzeuge vor allem durch seine Konditionen. In Bezug auf das investierte Volumen ist allerdings die Deutsche Bank Marktführer. Der Vorjahressieger in dieser Kategorie war denn auch die Deutsche Bank, die es diesmal mit 32 Punkten auf Platz 2 schaffte.
  • 5. Kategorie: Aktienanleihen
    Interessant: Der Zertifikatemarkt hat laut der Jury seit Jahren „eher an Volumen verloren“. Die Kategorie der Aktienanleihen hingegen konnte das Umsatzvolumen erneut steigern. Hier der Gewinner: Vontobel mit 42 Zählern. Auf dem zweiten Platz die DZ Bank mit 40 Punkten.
  • 6. Kategorie: Kapitalschutzzertifikate
    Hier war das Ergebnis der Jury diesmal nicht so eindeutig wie im letzten Jahr: Bei diesen eher konservativen Zertifikaten überzeugte die DZ Bank und erhielt mit 44 Punkten (Vorjahr: 62 Punkte) den ersten Platz. Hier betonte die Jury, dass die DZ Bank „Platzhirsch“ in dieser Kategorie sei, da sie für rund 60% des abgesetzten Volumens verantwortlich sei. Mit etwas Abstand folgte auf Platz 2 die Société Générale (38 Punkte).
  • 7. Kategorie: Bonitätsanleihen
    Hier liefert die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) das größte Volumen an Emissionen, mit gut gepflegtem Sortiment. Das sicherte ihr den ersten Platz (75 Punkte) – mit deutlichem Abstand vor dem Zweitplatzierten, der DEKABANK (40 Punkte).
  • 8. Kategorie: Primärmarkt
    Für mich persönlich kann ich sagen, dass mich diese Kategorie relativ wenig interessiert. Hier geht es nicht um den Sekundärmarkt und damit um den Privatanleger – sondern um den Vertrieb und die Neuemissionen, welche meist mit Aufschlag gezeichnet werden können. Hier warte ich lieber ab, bis ein Zertifikat platziert ist, dann kann der Aufschlag gespart werden (außer, es wird kein Aufschlag fällig). Platz 1 hier für die LBBW (38 Punkte), nur einen Punkt dahinter die Deutsche Bank.
  • 9. Kategorie: Partizipationszertifikate
    Hier heißt es: 1:1 Partizipation, in Form von 1:1-Trackern etc. pp. Das Angebot ist groß – laut Jury überzeugte der Emittent Lang & Schwarz in dieser Kategorie am meisten, Platz 1 mit 40 Punkten. Zweitplatzierter ist die Commerzbank mit 35 Punkten.
  • 10. Kategorie: Hebelprodukte
    Last but not least zur Kategorie Hebelprodukte. „Turbos“, „Mini-Future-Zertifikate“, Waves, wie sie alle heißen, Sie wissen um was es geht. Bei der Commerzbank wurde von der Jury die umfangreiche Produktpalette gelobt. Platz 1 deshalb mit 46 Punkten für die Commerzbank. Platz 2 ging in diesem Jahr mit 38 Punkten an die Citigroup.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

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Author: Michael Vaupel

Michael Vaupel ist diplomierter Volkswirt, Historiker (M.A.) und Vollblut-Börsianer. Er verfügt über Erfahrung als Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Nebenwerte, Derivate, Rohstoffe) und legt Wert auf ethisch korrektes Investieren.

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