Mit dem richtigen Depot die Nettorendite steigern

Einmal angenommen, zwei Bankkunden kaufen am selben Tag zum selben Kurs das identische Volumen einer bestimmten Aktie und verkaufen diese auch wieder am selben Tag zum selben Kurs, sollte man denken, dass die Rendite identisch ist. Aber weit gefehlt, sollten die beiden bei unterschiedlichen Banken ihre Depots unterhalten, werden sie am Ende des Jahres eine unterschiedliche Nettorendite erzielt haben.

Dieser Sachverhalt ist in den vielen verschiedenen Gebührenmodellen der Banken begründet. Wer den Ertrag aus seinen Wertpapiergeschäften optimieren möchte, kommt an einem Depotkontovergleich auf www.depot-konto-vergleich.de nicht vorbei. Während es die Banken und Sparkassen vor Ort immer noch vertreten, eine jährliche Gebühr für die Depotführung in Rechnung zu stellen, sind viele Direktbanken und Online-Broker dazu übergegangen, auf diese Gebühren zu verzichten. Dies ist ein Faktor, der die Nettorendite des Depots bereits signifikant erhöht. Der zweite Faktor ist die Courtage für den Wertpapieran- und -verkauf selbst. Verlangen die Sparkassen beispielsweise fallweise eine Mindesttransaktionsgebühr von 24 Euro, so ist die gleiche Transaktion über Direktanbieter für fünf Euro durchführbar.

Investmentfonds – ein weiteres Auswahlkriterium

Nach wie vor erfreuen sich Investmentfonds großer Beliebtheit. Wer zu seiner Hausbank geht, hat in der Regel nur die Auswahl aus der Produktpalette der hauseigenen Kapitalanlagegesellschaft und einigen wenigen ausgewählten Fonds anderer Anbieter. Wer andere Fonds wünscht, muss unterschreiben, dass keine Beratung stattgefunden hat, der Ausgabeaufschlag wird aber in allen Fällen in voller Höhe berechnet. Während ein Ausgabeaufschlag von drei Prozent für Rentenfonds aktuell nur schwer im ersten Jahr verdient werden kann, besteht bei Aktienfonds schon eher die Möglichkeit, die fünf oder sechs Prozent Agio im ersten Jahr zu verdienen.

Direktbanken gehen hier aber einen Schritt weiter. Abgesehen davon, dass die Kunden in der Regel die Auswahl aus einem Fondsuniversum von mehreren Tausend Fonds haben, sind diese mit einem stark rabattierten Agio versehen, wenn dieses nicht ganz wegfällt. Wer sein Geld vorzugsweise in Fonds anlegt, wird schnell erkennen, dass Agio und Depotverwaltungsgebühr zwei Kostenpositionen sind, welche die Rendite massiv beeinträchtigen. Alleine der Ausgabeaufschlag von fünf Prozent ist ein Argument, im Zweifelsfall die Bank zu wechseln.

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