Nachhaltige Altersvorsorge: Welche Möglichkeiten gibt es?

Nachhaltige AltersvorsorgeWie lässt sich eine ausreichende private Altersvorsorge sicherstellen, die zusätzlich Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllt? Wie können Privatanleger ohne großen Aufwand eine nachhaltige Altersvorsorge aufbauen und dabei noch Steuern sparen? Ist wirklich jedes so gekennzeichnete Investment nachhaltig oder schmücken sich Anbieter unbegründet mit dem beliebten Prädikat? Fakt ist: Mit etwas Aufwand lassen sich kritische Branchen wie Kernenergie oder Waffenherstellung aus dem Portfolio fernhalten. Mit etwas mehr Recherche ist es zusätzlich möglich, ein in ethischer und ökologischer Hinsicht weitgehend unbedenkliches Investment aufzustellen.

  • Nachhaltige Investments umgehen Atomenergie, Waffenherstellung, Glücksspiel oder andere Sektoren
  • Für die Altersvorsorge eignen sich zum Beispiel entsprechende Fonds und ETFs
  • Steuerliche Vorteile und Zuschüsse sind bei Riester- und Rürup-Rente auch für nachhaltige Altersvorsorge möglich
  • Nicht alles, was als nachhaltig beworben wird, erfüllt dieses Versprechen

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Inhaltsverzeichnis

  • Was ist eine nachhaltige Altersvorsorge?
  • Nachhaltige Altersvorsorge mit aktiv gemanagten Fonds
  • Nachhaltige Altersvorsorge mit ETFs
  • Fördert der Staat nachhaltige Altersvorsorge?
  • Worum es bei nachhaltiger Altersvorsorge nicht gehen sollte
  • Alternative: Subindizes mit Themenausschlüssen
  • Fazit: Nachhaltige Altersvorsorge ist möglich

Was ist eine nachhaltige Altersvorsorge?

Eine nachhaltige Altersvorsorge ist ein nachhaltiges Investment, das primär der Altersvorsorge dient. Nachhaltige Investments können prinzipiell über Aktien, Fonds und ETFs, Direktbeteiligungen, Anleihen, Lebensversicherungen sowie Produkte des Einlagengeschäfts getätigt werden.

  • Bei nachhaltigen Investments spielen neben Rendite und Risiko auch qualitative Kriterien eine Rolle
  • Diese qualitativen Kriterien können zum Beispiel ethische oder ökologischer Natur sein
  • Nachhaltige Investments sind nicht neu und gehen bis ins viktorianische Zeitalter zurück
  • Nachhaltigkeit kann durch positive oder negative Auswahl angestrebt werden

Die Bandbreite nachhaltiger Investments ist groß. Der entscheidende Unterschied zu konventionellen Investments: Neben quantitativen Auswahl- und Entscheidungskriterien (im wesentlichen Risiko, Rendite und Liquidität) spielen auch qualitative Kriterien im Entscheidungsprozess eine Rolle.

Nachhaltige Investments sind nicht neu. Verschiedenen Quellen zufolge lassen sich die Wurzeln dieser Anlagestile bis ins viktorianische Zeitalter zurückverfolgen. Damals vermieden Anleger aus der Quäker-Bewegung Investments mit Bezug zu Sklaverei und zur Waffenherstellung. Auch Investments in Alkohol, Tabak und Glücksspiel wurden in dieser Bewegung unterlassen. Nachhaltig bedeutet in diesem Kontext ethisch.

Neben ethischen spielen bei nachhaltigen Investments aktuell verstärkt ökologische Prinzipien eine Rolle. Dies ist auf das gewachsene Bewusstsein für Umweltprobleme in der Bevölkerung zurückzuführen.

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Nachhaltige Investments können mit negativer und positiver Auswahl getätigt werden. Eine positive Auswahl kann zum Beispiel darin bestehen, gezielt in Unternehmen zu investieren, die in den Sektoren erneuerbare Energien, Ressourcen etc. tätig sind. Eine negative Auswahl kann darin bestehen, Unternehmen auszuschließen, die bestimmte Produkte herstellen bzw. mit der Herstellung verbunden sind.

Eine einheitliche Definition für den Begriff der Nachhaltigkeit gibt es nicht. Ein heute oft verwendete Definition entstammt dem Brundtland Bericht von 1987. Dort wird ein nachhaltiges Investment als eine Anlage definiert, mit der die investierten Gelder einerseits die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigen und andererseits die Ressourcen kommender Generationen nicht gefährden.

Das Marktvolumen für nachhaltige Investments ist in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen. Dem Sustainable Business Institut (SBI) zufolge waren im Jahr 2014 in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 400 Milliarden EUR in nachhaltigen Publikumsfonds angelegt. Im Jahr 2004 waren es lediglich 5 Milliarden EUR.

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Nachhaltige Altersvorsorge mit aktiv gemanagten Fonds

Aktiv verwaltete Investmentfonds können zum Beispiel in Aktien oder Anleihen investieren. Dabei werden entweder ausschließlich Aktien von Unternehmen mit Bezug zu nachhaltigen Themen (zum Beispiel Solarzellenproduzenten, Windkraftanlagenbauer etc.) gekauft (positive Auswahl) oder Unternehmen aus bestimmten Branchen gemieden (negative Auswahl).

  • Viele Fonds schließen bestimmte Wertpapiere aus
  • Nur sehr wenige Investmentfonds investieren in keine kritische Branche

Nachhaltige Fonds mit positiver Auswahl eignen sich allenfalls als einer von mehreren Bausteinen für eine nachhaltige Altersvorsorge. Der Grund: Die Anlagegelder fließen in einige wenige Segmente und sind dadurch nicht breit genug diversifiziert.

Nachhaltige Fonds mit negativer Auswahl sind zumindest nominal in großer Zahl am Markt vertreten. Allerdings schrumpft die Zahl deutlich zusammen, wenn die Messlatte hoch genug angelegt wird. Soll ein Investmentfonds alle „Problembranchen“ umgehen, ist er stark eingeschränkt. Deshalb gibt es nur sehr wenige Fonds, die tatsächlich alle in ethischer oder ökologischer Hinsicht nicht unkritischen Branchen umgehen.

Die Verbraucherzentrale Bremen und die Stiftung Warentest untersuchten vor einigen Jahren 44 Investmentfonds. Das Ergebnis: Nur ein Fonfs war in keiner als problematisch eingestuften Branche investiert. 39 von 44 untersuchten Fonds schlossen demnach die Kohle- oder Ölindustrie als Investmentgegenstand nicht aus. Acht Fonds wollten nicht garantieren, dass nicht in Kriegsgerät (Panzer, Waffen etc.) investiert wird. Fünf nachhaltige Fonds schlossen Kinderarbeit nicht explizit aus. Immerhin: In Aktien von Unternehmen, die in die Produktion von Antipersonenminen und Streumunition involviert sind, investierte keiner der Fonds.

Für Anleger bedeutet dies, dass ein genauer Blick auf die Zusammensetzung und Ausrichtung des Fonds und insbesondere die Bedingungen für die Aufnahme einer Aktie oder einer Anleihe in das Portfolio entscheidend ist. Nur weil ein Fonds als nachhaltig beworben wird, ist es noch lange nicht in jeder Hinsicht.

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Nachhaltige Altersvorsorge mit ETFs

ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Indexfonds. Diese bilden einen bestimmten Index nahezu eins zu eins ab und verfolgen somit einen passiven anstelle eines aktiven Investmentansatzes. ETFs bieten gegenüber aktiv verwalteten Fonds einige Vorteile. Der größte Vorteil besteht in den niedrigeren Kosten. Im besten Fall liegt jährliche Gesamtkostenquote (TER) deutlich unter 0,5 %.

  • ETFs bilden Indices ab
  • Indices können an Nachhaltigkeit orientiert sein
  • Nachhaltigkeitsindices können breit gestreut oder spezialisiert sein

Um mit einer ETF nachhaltige Altersvorsorge zu betreiben, muss der ETF einen geeigneten Nachhaltigkeitsindex abbilden. Zu den bekanntesten Nachhaltigkeitsindices zählen die Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI). Dabei handelt es sich um eine Aktienindexfamilie, die neben ökonomischen auch ökologische und soziale Maßstäbe berücksichtigt. Es handelt sich somit um eine Mischung aus konventionellen Aktienindices und ausschließlich ökologisch orientierten Indices.

Verfolgt wird ein Best-of-Class-Ansatz. Aus konventionellen Indices werden auf der Grundlage von Positivkriterien diejenigen Unternehmen in einen Dow Jones Sustainability Index aufgenommen, die am nachhaltigsten wirtschaften. Konkret werden die besten 10 % jeder Branche aus einem Index in den DJSI aufgenommen. Die Aufnahme erfolgt anhand eines Kriterienkatalogs. Bewertet werden zum Beispiel Unternehmensführung, Risiko- und Krisenmanagement, Verhaltens- und Anti Korruptionsregeln, Umweltberichterstattung, Sozialbilanz, Spendentätigkeit, Beschwerdemanagement, öffentliche Verpflichtungen zum Beispiel gegen Antidiskriminierung etc.

Andere Indices sind sehr viel strikter an zum Beispiel ökologischen Kriterien orientiert. Dies gilt zum Beispiel für den Aktienindex für erneuerbare Energien (Renewable Energy Industrial Index). In diesem Index befinden sich ausschließlich Aktien von Unternehmen aus dem erneuerbare Energien Sektor. Damit eine Aktie in den Index aufgenommen wird, müssen mehr als 50 % des Umsatzes in diesem Sektor erzielt werden. Maximal 50 % der Unternehmen im Index dürfen aus demselben Sektor stammen (Sektoren sind zum Beispiel Windenergie, Solarenergie etc.).

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Fördert der Staat nachhaltige Altersvorsorge?

Eine spezielle staatliche Förderung für nachhaltige Altersvorsorge gibt es nicht. Sie können jedoch die bestehenden staatlichen Förderungen für Riester- und Rürup-Verträge nutzen und Zulagen und Steuervorteile mit nachhaltigen Investments kombinieren.

  • Riesterförderung: Zuschüsse und Steuervorteile
  • Rürup-Rente: Steuervorteile
  • Einzahlungen können in nachhaltige Fonds und ETFs erfolgen

Dies ist sowohl bei Riester- als auch bei Rürup-Verträgen insbesondere durch geförderte Fondssparpläne möglich. Sie können in nachhaltige Fonds investieren oder über ETFs nachhaltige Indices abbilden. Der Vorteil im Vergleich zur freien von Sparplänen ohne steuerliche Förderung besteht in der steuerlichen Abzugsfähigkeit und im Fall der Riester-Rente zusätzlich in den jährlichen Zulagen. Geförderte Altersvorsorge ist jedoch auch mit Nachteilen verbunden. So können Sie bis zum Beginn der Auszahlungsphase nicht über Ihr Kapital verfügen. Allerdings ist damit auch ein Pfändungsschutz gegenüber Sozialbehörden und Gläubigern verbunden.

Die Riester Förderung setzt sich aus Zulagen und Steuervorteilen zusammen. Die jährliche Grundzulage beträgt seit dem Jahr 2018 175 EUR pro Sparer. Zusätzlich erhalten Sparer eine Kinderzulage in Höhe von 185 EUR für bis Ende 2007 und 300 EUR für ab 2008 geborene Kinder. Einzahlungen in zertifizierte Riesterverträge können von der Steuer abgesetzt werden.

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Um die volle steuerliche Förderung zu erhalten, müssen pro Jahr 4 % des sozialversicherungspflichtigen Einkommens in den Vertrag eingezahlt werden. Die maximale Einzahlung beläuft sich auf 2100 EUR abzüglich der Zulage jährlich. Um die Einzahlung steuerlich geltend zu machen, müssen diese in der Anlage AV der Steuererklärung als Sonderausgaben abgesetzt werden. Wie hoch der Steuervorteil ausfällt, hängt von ihrem persönlichen (Grenz-) Steuersatz ab. Der Steuervorteil wird durch das Finanzamt um die ausgezahlten Zulagen gekürzt.

Die Förderung der Rürup-Rente besteht ausschließlich in der steuerlichen Abzugsfähigkeit. Hier gilt für das Jahr 2018 ein Höchstbeitrag in Höhe von 23.712 EUR. Einzahlungen bis zu dieser Höhe können zu 86 % steuermindernd geltend gemacht werden. Der Anteil der steuerlichen Abzugsfähigkeit steigt jährlich bis auf 100 % im Jahr 2025. Wichtig: Vom Höchstbeitrag sind Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung abzuziehen. Dies betrifft sowohl den Arbeitnehmer- als auch den Arbeitgeberanteil.

Worum es bei nachhaltiger Altersvorsorge nicht gehen sollte

Wenn Sie Geld in Altersvorsorge investieren, dienen die Einzahlungen und die damit generierten Erträge Ihrer persönlichen Absicherung im Alter. Wenn Sie sich für eine nachhaltige Altersvorsorge entscheiden, orientieren Sie sich an bestimmten ethischen und ökologischen Standards. Es geht also darum, unter Nebenbedingungen eine gute Rendite zu erzielen.

  • Nachhaltige Altersvorsorge ist ein Investment und keine Spende
  • Anleger sollten das Diversifikationsgebot beachten
  • Ein zu hoher Anteil z. B. in Windenergie verstößt gegen dieses Gebot

Es geht beim Investieren nicht darum, die Welt zu retten. Machen Sie sich dies klar: Mit einer nachhaltigen Altersvorsorge tragen Sie dazu bei, dass bestimmte Produkte nicht mehr hergestellt, bestimmte Verfahren nicht mehr angewandt werden usw. Als Kleinanleger können Sie jedoch nicht im Alleingang bestimmen, dass weltweit keine Kohle- oder Kernkraftwerke mehr gebaut werden, dass Elektromobilität durchgesetzt wird etc.

Was bedeutet dies konkret? Eine nachhaltige Altersvorsorge kann verstärkt in Bereiche wie z. B. regenerative Energien investieren und z. B. Kohle und Öl ausklammern. Sie sollten jedoch nicht Ihr gesamtes Geld in Hersteller von Windkraftanlagen oder Solarzellen investieren. Dann wird Ihr Portfolio unausgewogen. Wenn Sie Elektromobilität befürworten, sollten Sie nicht ihr gesamtes Geld in einzelne Hersteller solcher Fahrzeuge investieren, um diese zu unterstützen – auch hier ist das Risiko zu groß.

Im Klartext: Beachten Sie das Diversifikationsgebot und betrachten Sie Ihre Altersvorsorge als Investment und nicht als Spende. Sie können Ihre Vorsorge durch eine entsprechende Ausrichtung näher an Ihre persönlichen weltanschaulichen Vorstellungen heranbringen. Je weiter Ihre Vorstellungen jedoch vom Status Quo der (gegenwärtig) real existierenden Welt abweichen, desto spezieller wird Ihr Investmentansatz dadurch. Zu spezielle Ansätze eignen sich für die Altersvorsorge nicht.

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Alternative: Subindizes mit Themenausschlüssen

Eine Alternative zu nachhaltiger Altersvorsorge sind Indizes, die bestimmte Wirtschaftszweige, Produkte oder Verhaltensweisen ausklammern, ansonsten aber den Gesamtmarkt abbilden. Diese Indizes können sich eignen, wenn Sie nicht zwingend in durchweg nachhaltige Sektoren und Unternehmen investieren, aber bestimmte Unternehmen und Branchen nicht mit Ihrem Geld unterstützen möchten.

  • Ex-Indizes schließen bestimmte Aktien aus
  • Ausgeschlossen werden z. B. Hersteller bestimmter Waffen
  • Auch der Ausschluss fossiler Brennstoffe oder Banken ist möglich

Ein Beispiel für das Prinzip ist der MSCI World ex Controversial Weapons Index. Dieser basiert auf dem breit streuenden MSCI World, klammert aber die Aktien bestimmter Unternehmen aus. Konkret handelt es sich um Unternehmen, die in die Produktionskette bei der Herstellung von Clusterbomben, Landminen, chemischen und biologischen Waffen sowie Waffen mit abgereichertem Uran involviert sind. Wenn Sie davon überzeugt sind, dass solche Waffen nicht produziert werden sollten, können Sie diese Aktien aus Ihrer Vorsorge heraushalten und dennoch in Aktien sparen.

Ein weiteres Beispiel ist der MSCI World ex Fossil Fuels Index. Auch dieser basiert auf dem bekannten MSCI World Index, schließt jedoch Aktien von Unternehmen aus, die Öl, Gas oder Kohle besitzen (Unternehmen, die als Zulieferer für solche Unternehmen agieren, sind möglicherweise nicht ausgeschlossen). Mit einem solchen Index können Sie im Aktienmarkt für Ihre Altersvorsorge sparen, auch wenn Sie z.B. davon überzeugt sind, dass der Klimawandel nur durch einen sofortigen Stopp der Nutzung fossiler Energie aufgehalten werden kann.

Das Prinzip der Ex-Indizes muss sich nicht nur auf Waffen, fossile Brennstoffe oder Kernenergie beziehen. Auch der Finanzsektor lässt sich ausklammern. Diesen Ansatz verfolgt z. B. der S&P 500 ex Financials. Mit diesem investieren Anleger unter Ausschluss von Aktien des Finanzsektors in den US-Aktienmarkt.

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Fazit: Nachhaltige Altersvorsorge ist möglich

Depot TestNachhaltige Altersvorsorge ist möglich. Anleger müssen dafür in Wertpapiere investieren, die Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Was genau nachhaltig ist, müssen Sparer zu einem Teil auch selbst entscheiden. Reicht der Ausschluss von Waffenproduzenten und Kernenergie oder müssen auch Glücksspielbetreiber, Banken und Spirituosenhersteller aus dem Portfolio ferngehalten werden? Diese Frage muss individuell beantwortet werden.

Gut geeignet für eine nachhaltige Altersvorsorge erscheinen Fonds und ETFs, die nach klaren Kriterien investieren und zum Beispiel Unternehmen aus bestimmten Branchen ausschließen, ansonsten aber breit diversifizieren und eine Partizipation an der wirtschaftlichen Entwicklung ermöglichen. Investiert ein Fonds hauptsächlich in nachhaltige Themen wie zum Beispiel Solar- oder Windenergie, eignet er sich mangels Diversifikation nur als Satelliteninvestment.

Steuerliche Vorteile und staatliche Zuschüsse können auch für nachhaltige Altersvorsorge in Anspruch genommen. Dies gilt insbesondere für die steuerliche Absetzbarkeit bei der Rürup-Rente und die Zulagen (Grundzulage und Kinderzulage) sowie die Steuervorteile bei der Riesterrente.

Nachhaltige Investments sind nicht neu und bereits seit dem viktorianischen Zeitalter bekannt. In den vergangenen Jahren ist das Volumen dieses Anlagestils deutlich gewachsen.

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