Beste Trading App für Anfänger – welche Plattform eignet sich 2018 für den Start?

DEGIRO App Erfahrungen von Depotvergleich.comWer sich zum ersten Mal mit dem Thema Wertpapierhandel beschäftigt und sich mit dem Gedanken trägt, selbst aktiv beim Trading einzusteigen, hat viele offene Fragen. Zunächst muss man sich mit den Grundprinzipien des Finanzmarktes vertraut machen. Auch die Auswahl des Brokers ist wichtig. Besonders für Anfänger sollte hier ein umfassendes Angebot an Bildungsressourcen vorhanden sein. Aber auch die Handelsplattform bzw. die Trading App sind von großer Bedeutung, wenn es darum geht, einen guten Einstieg zu finden. Die beste Trading App für Anfänger sollte einige wesentliche Kriterien erfüllen:

  • Übersichtlichkeit und intuitive Bedienbarkeit
  • Als Webplattform, Software und mobile App für alle Endgeräte verfügbar
  • Angeschlossene Community und/oder Social Trading Funktionalität
  • Plattform und Support in deutscher Sprache vorhanden

Inhaltsverzeichnis

  • Worum es beim Trading geht
    • Und wo liegt der Unterschied zum Investieren?
    • Welche Gewinne kann ein Anfänger erwarten?
  • Trading für Anfänger: wie und wo kann man lernen?
  • Was man für das Trading benötigt
    • Das Konto für das Trading: Das Depot
    • Die Auswahl des Brokers
    • Welche App(s) braucht man für das Online-Trading?
  • Die beste Trading App für Anfänger finden
  • Lernen durch Social Trading
  • Bei der Auswahl der Trading App an die Kosten denken!
  • Ein Wort zum Schluss: mit geringem Risiko einsteigen
  • Fazit zur richtigen Aktien App für Anfänger

Worum es beim Trading geht

Bevor es darum geht, die beste Trading App für Anfänger einzugrenzen, zunächst eine Erklärung des Begriffs „Traden“. Worum geht es überhaupt? Übersetzt wird „traden“ schlicht und einfach mit „handeln“. Es geht also im weitesten Sinne um den Handel mit Finanzprodukten. Dies umfasst Wertpapiere wie Aktien, aber auch Devisen, Rohstoffe oder sogenannte Derivate. Der Trader versucht, die Entwicklung des Marktes – bzw. des Preises – zu prognostizieren. Denn er macht seinen Gewinn daraus, beispielsweise eine Aktie zu einem günstigen Preis einzukaufen, abzuwarten bis der Kurs steigt und dann wieder zu verkaufen. Die Differenz zwischen dem Einkaufs- und Verkaufspreis, abzüglich der beim Traden entstehenden Kosten, ist der Gewinn des Traders. Hier geht es um das kurzzeitige, oder auch extrem kurzzeitige Halten von Positionen. Beim sogenannten „Day Trading“ wird keine Position über Nacht gehalten, beim Devisenhandel oder Forex werden Transaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen abgewickelt. Aber auch ein mittelfristiges Halten von Positionen über einige Tage oder Wochen ist denkbar.

Und wo liegt der Unterschied zum Investieren?

Beim Investieren geht es eher um die langfristige Geldanlage. Investoren denken zumindest in Zeitspannen von einigen Monaten, bei Aktienanlagen eher in Jahren. Der Übergang zwischen Trading und Investment ist also ein eher fließender, bei mittelfristigen Anlagen überschneiden sich beide Felder. Auch bei der Wahl der Finanzinstrumente unterscheiden sich beide Konzepte. Während erfahrene Trader gern sogenannte „volatile“ Finanzprodukte nutzen – also solche mit starken Kursschwankungen – um hier unter hohem Risiko vergleichsweise hohe Gewinne zu machen, interessieren sich Anleger für langfristige Investitionen eher für Produkte, die eine vergleichsweise zuverlässige Wertsteigerung erwarten lassen.

Der Broker DEGIRO bietet auch die Möglichkeit von mobilen Endgeräten den Handel zu betreiben

Der Broker DEGIRO bietet auch die Möglichkeit von mobilen Endgeräten den Handel zu betreiben

Welche Gewinne kann ein Anfänger erwarten?

Wer sich für das Traden interessiert in der Annahme, hier seien schon nach kurzer Zeit hohe Gewinne zu machen, der wird enttäuscht sein: die meisten erfolgreichen Trader haben einige Jahre benötigt, um von ihren Aktivitäten leben zu können. Das liegt daran, dass Anfänger um eine wirklich lange und intensive Lernphase nicht herumkommen und zu Beginn keine großen Beträge investieren sollten. Erfahrene Trader raten zu ersten Trades für 1 Cent pro Lot! Selbst wenn sich anfänglich Erfolge einstellen, sollte man cool bleiben und zunächst daran arbeiten, ein Gespür für die Märkte und eine eigene, persönliche Strategie zu entwickeln. Hier kann eine gute Handelsplattform allerdings sehr zur Entwicklung der eigenen Kapazitäten beitragen.

  • Trading und Investieren: Die Übergänge sind fließend
  • Anfänger sollten keine schnellen Gewinne erwarten
  • Die richtige und gründliche Vorbereitung ist wichtig
  • Mit einer übersichtlichen App und einem Musterdepot erste Erfahrungen sammeln

Trading für Anfänger: wie und wo kann man lernen?

Eine regelrechte Ausbildung zum Trader suchen Anfänger vergebens. Online finden sich zahlreiche Angebote von Coaches, vieles davon kostenpflichtig, die den schnellen Einstieg versprechen. Das ist eher unrealistisch. Wer es vernünftig angeht, sollte zunächst für die Theorie und dann für die Praxis sorgen. Grundlagenlektüre zum Börsenhandel und zu den wichtigsten Finanzinstrumenten ist ein Muss, aber ebenso ein gutes Verständnis von (Finanz)Politik und Zeitgeschehen – denn die Märkte reagieren in erster Linie auf politische und ökonomische Trends. Lektüre findet der angehende Trader online. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Plattformen, die kostenlose Video-Tutorials oder auch Webinare anbieten, ebenso Börsenlexika und FAQs. Hier wird man auch bei den Bildungsressourcen der Online-Broker fündig. Für den Broker bedeutet der Erfolg seiner Kunden ja Mehreinnahmen durch Kommissionen und Gebühren, daher bieten gute Online-Broker recht umfassendes und oft sehr hochwertiges Schulungsmaterial an.

Nachdem die ersten Schritte in der Theorie gemacht sind, geht es an die Praxis. Oder fast…

Was man für das Trading benötigt

Das Konto für das Trading: Das Depot

Wer nun die ersten Schritte im praktischen Trading unternehmen will, benötigt zuallererst ein sogenanntes Depot. Wertpapierdepots sind nichts anderes als Konten, die für die Aufbewahrung von Aktien, Anleihen und Fonds bestimmt sind. Ein Depot eröffnet man bei einer Bank, oder aber bei einem Onlinebroker. Für Anfänger sind Online-Broker eine günstige Einstiegsmöglichkeit, da viele Anbieter die Depots kostenlos – also ohne Verwaltungsgebühr – zur Verfügung stellen.

Die Eröffnung eines Depots lässt sich bequem daheim am PC erledigen. Der Broker verwaltet die Wertpapiere für den angehenden Trader – will dieser Aktien kaufen oder verkaufen, nimmt er diese Transaktionsaufträge entgegen und führt sie aus. Die dafür erhobenen Gebühren unterscheiden sich in ihrer Höhe und Berechnung von Anbieter zu Anbieter oft beträchtlich. Entweder wird für jede Transaktion eine Kommission berechnet oder die Gebühren richten sich nach dem gesamten Volumen des Handels. Ein Aktien Broker Vergleich kann hier besonders für Anfänger einen Überblick schaffen.

  • Einen Broker mit günstigen Konditionen auswählen
  • Wertpapierdepot eröffnen
  • Die Handelsplattform in der Demo kennenlernen

Die Auswahl des Brokers

Bei der Entscheidung für den richtigen Broker geht es nicht nur um Kosten und Gebühren. Idealerweise sollten wie gesagt Weiterbildungsmaterialien auch für Anfänger vorhanden sein. Wertvoll sind auch Analysen und Empfehlungen von Experten, die für Anfänger erste Richtlinien darstellen. Zuverlässige Analysen ermöglichen es Neulingen, sich einige Vorgehensweisen bei den Profis abzuschauen. Ebenso ist ein Börsenlexikon mit den Erklärungen der Fachbegriffe und das Vorhandensein aktueller Finanzmeldungen ein großer Vorteil.

Auch ein Musterdepot sollte vorhanden sein, denn so kann der Neuling erste Schritte im Trading machen, ohne echtes Kapital zu riskieren. Mithilfe der Demo kann man unter realen Bedingungen und mit virtuellem Guthaben erste Transaktionen ausführen und die Handelsplattform kennenlernen. Auch ein gut erreichbarer Kundensupport, idealerweise deutschsprechend, ist gerade für Anfänger wichtig.

Nicht zuletzt sollte bei der Entscheidung für einen Broker auch die Regulierung, am besten durch eine europäische Finanzaufsicht, und die Absicherung der Kundengelder geprüft werden.

  • EU-Regulierung
  • Einlagenschutz
  • Günstige Konditionen
  • Schulungsmaterial und Demokonto
Natürlich spielen auch die Gebühren eine Rolle bei einem Vergleich - DEGIRO punktet durch günstigen Handel

Natürlich spielen auch die Gebühren eine Rolle bei einem Vergleich – DEGIRO punktet durch günstigen Handel

Welche App(s) braucht man für das Online-Trading?

Eine spezielle Software benötigen vor allem Anfänger zunächst nicht. Nach der Registrierung und der Eröffnung eines Depots kann der Handel beispielsweise mit Aktien über das Kundeninterface beim Broker erfolgen. Hier erhält der Trader Zugang zur jeweiligen Handelsplattform und zu einem bestimmten Spektrum von Finanzprodukten. Da die meisten Finanzdienstleister bei der Eröffnung eines Depots nach der vorhandenen Erfahrung im Börsenhandel fragen, werden oft besonders risikobehaftete Finanzinstrumente für Anfänger gar nicht freigeschaltet.

Auf welcher Handelsplattform der Anfänger nun seine ersten Erfahrungen im Trading macht, hängt auch vom Broker ab. Manche Anbieter stellen eine proprietäre Lösung zur Verfügung, während andere auf externe Software zurückgreifen. Besonders beliebt ist der sogenannte Meta Trader, der von vielen Nutzern als beste Trading App für Anfänger und Fortgeschrittene angesehen wird, aber dies richtet sich auch nach den eigenen Vorlieben. Oft findet man bei einem Broker mehrere Apps zur Wahl – wichtig ist hier, dass der Handel zunächst über ein Demokonto geübt werden kann und dass für den späteren Gebrauch auch eine mobile App vorhanden ist. Da Anfänger ihre ersten Trades vorwiegend mit dem An- und Verkauf von Aktien abwickeln, macht es Sinn, einen Aktien App Vergleich zu nutzen und möglicherweise die Apps verschiedener Broker ausgiebig zu testen, sofern dies ohne hohe Kosten möglich ist. Damit der Einstieg ohne Schwierigkeiten gelingt, sollte folgendes gegeben sein:

  • Übersichtliche, logische Navigation
  • Intuitiv bedienbare Aktien App
  • Kompetenter Kundensupport auch auf Deutsch

Die beste Trading App für Anfänger finden

Eins vorab: die eine, beste App gibt es nicht – für welche Anwendung sich ein Anfänger schließlich entscheidet, hängt sehr davon ab, wie die eigenen Vorlieben beschaffen sind und wie erfolgreich der „Erstkontakt“ mit einer Handelsplattform abläuft. Letzteres hängt auch vom Informationsstand des Traders und von der Kompetenz des Kundensupports beim Broker ab. In jedem Falle sollten Anfänger zunächst mehrere Möglichkeiten testen. Dank der Demokonten, die bei den meisten Brokern leicht zu eröffnen sind, ist dies kein Problem, man kann die Handelsplattform in Ruhe ausprobieren, und das nicht nur am PC, sondern oft auch als mobile App auf dem bevorzugten Endgerät. So bekommt man eine Vorstellung von der Funktionalität. Wichtige Fragen bei einem solchen Test sind beispielsweise, wie viele Klicks notwendig sind, um eine Order zu eröffnen oder zu schließen, welche Tools im Chart zur Verfügung stehen und welche Sicherungen – sogenannte Stopps – vorhanden sind. Außerdem testen Trader gern die Möglichkeiten der Automatisierung, die eine Plattform bietet. Sehr vorteilhaft ist es auch, wenn eine Personalisierung durch Erweiterungen möglich ist.

Sind eine oder verschiedene Demos gründlich getestet, sollte der frischgebackene Trader beginnen, mit Echtgeld zu arbeiten. Hier raten erfahrene Trader Neulingen dazu, zunächst im Centbereich, etwa ab 0,01 Lot, zu agieren. Der Sprung ins kalte Wasser ist einfach deshalb notwendig, weil auch Anfänger früher oder später lernen müssen, mit Verlusten umzugehen. Die Demo kann diese Erfahrung nicht vermitteln – deshalb die Anregung, nur mit kleinsten Beträgen zu traden.

Lernen durch Social Trading

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich seit einigen Jahren das sogenannte Social Trading. Es verbindet die Kommunikationsmöglichkeiten sozialer Netzwerke mit dem Trading. So kann man erfolgreiche Trader in ihren Entscheidungen folgen und diese kopieren, so dass die „Handelssignale“ des Experten automatisch übernommen werden. Sicherlich bietet das Social Trading eine interessante Möglichkeit, von den Profis zu lernen – solange man sich nicht auf das Kopieren von Handelsstrategien beschränkt und die Möglichkeit hat, diese zu hinterfragen. Hier hilft der Austausch in der Social Trading Community. Auch hier muss gesagt werden, dass es den schnellen Erfolg nicht gibt, auch nicht durch das Kopieren Anderer. Langfristig sollte jeder Anfänger daran arbeiten, seine Kompetenzen zu erweitern und seine eigene Strategie zu entwickeln.

Eine Handelsplattform, die in die engere Wahl als beste Trading App für Anfänger kommen will, sollte die Möglichkeit bieten, Social Trading einzubinden, so dass man andere Trader beobachten und ihnen folgen kann. Auch eine differenzierte Suchfunktion ist hier ein Vorteil, damit man sich für Signalgeber entscheidet, die tatsächlich langfristig erfolgreiche Strategien vorweisen können. Nach derartigen Kriterien muss besonders ein Anfänger unkompliziert suchen können.

Bei der Auswahl der Trading App an die Kosten denken!

Eine wirklich gute Trading App, die Anfängern entgegenkommt, sollte nach Möglichkeit beim Broker kostenfrei zur Verfügung stehen. Dies gilt nicht nur für die webbasierte Handelsplattform, sondern auch für die dazugehörigen mobilen Apps. Gerade wer seine ersten Erfahrungen im Trading macht, sollte nicht gezwungen sein, während der Lernperiode Investitionen in Software zu tätigen. Dasselbe gilt auch für mögliche Erweiterungen. Die wichtigsten Funktionen, die für den Börsenhandel unbedingt notwendig sind, sollten ohne Zusatzkosten zu nutzen sein.

Ein Wort zum Schluss: mit geringem Risiko einsteigen

Nicht immer limitiert der Broker den Aktionsradius eines Anfängers oder gibt nur bestimmte Finanzinstrumente frei. In jedem Fall sollten Einsteiger deshalb die Selbstdisziplin aufbringen, um Hochrisikoprodukte wie Differenzkontrakte oder Forex zunächst einen Bogen zu machen. Die Versuchung ist groß, zumal bei diesen Produkten dank des sogenannten Hebels ein Vielfaches des vorhandenen Kapitals bewegt werden kann. Entsprechend vervielfacht fällt der Gewinn aus – aber auch der Verlust. Manche Broker sichern ihre Trader dahingehend ab, dass es keine Nachschusspflicht gibt. Dies heißt im Klartext, dass man maximal das auf dem Handelskonto verfügbare Kapital verlieren kann. Die Regel ist dies jedoch nicht. Anfänger sollten sich daher zunächst auf den Handel mit weniger spekulativen Wertpapieren beschränken.

Fazit zur richtigen Aktien App für Anfänger

Wie inzwischen klar sein dürfte, lässt sich die eine, beste Trading App für Anfänger nicht verbindlich empfehlen. Allzu sehr hängt die Auswahl von den eigenen Vorlieben und Handelszielen ab. Anfängern ist zu raten, sich vor dem tatsächlichen Einstieg in den Börsenhandel durch umfassende Lektüre und die Nutzung eines Demokontos vorzubereiten. Besonders Demokonten und Musterdepots erlauben es, meist vollkommen kostenfrei, eine Handelsplattform und die zugehörigen mobilen Apps zu testen und sich mit allen Aspekten der Handhabung in Ruhe vertraut zu machen. Wer sich in der Gemeinschaft sicherer fühlt, hat die Möglichkeit, die Einbindung des Social Tradings zu nutzen und von den Erfahrungen anderer Trader zu profitieren. Vorbereitung, Test und erste Trades mit geringem Einsatz tragen dazu bei, dass der Einstieg klappt!

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