ETF des Monats April: Nasdaq- 100

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 12.04.2020


Der Nasdaq 100 ist wohl einer der interessantesten Indizes auf dem US-Markt. Als Technologie-Index abgestempelt, enthält der Kursindex nicht einmal zu zwei Dritteln Technologie-Unternehmen. Stattdessen finden sich mit den 100 wichtigsten Aktiengesellschaften der größten US-Börse jedoch natürlich einige sehr interessante Investmentmöglichkeiten in dem Index. Ausgeschlossen sind nur Finanz-Unternehmen.
Wir sagen Ihnen, welche hochwertigen ETFs es auf den NASDAQ 100 gibt und worauf Anleger achten sollten, wenn sie sich für einen der ETFs entscheiden. Dazu stellen wir ihnen unsere Top 4 der ETFs in diesem Monat näher vor.

  • Nasdaq 100 ist ein reiner Kursindex
  • Vergleichsweise volatiler Index
  • Starke Gewichtung der FAANG-Aktien
  • 4 Top-ETFs auf den Nasdaq 100
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Wie errechnet sich der NASDAQ 100?

Der NASDAQ 100 ist ein Kursindex. Das bedeutet, dass Dividenden, Bezugsrechte und andere Sonderzahlungen nicht eingerechnet werden, sondern der Index regelmäßig von diesen Zahlungen bereinigt wird. Der NASDAQ 100 wird auch nicht zusätzlich als Index-Performance kalkuliert, sodass Nutzer nicht versehentlich in den falschen Index investieren können.
Als Anlageuniversum gelten die Wertpapiere, die an der NASDAQ gelistet sind. Die Zusammensetzung erfolgt dabei nach der Marktkapitalisierung der Unternehmen. Maximal ist die Indexgewichtung für einen Einzeltitel auf 24 % beschränkt. Auf diese Weise möchten die Indexanbieter verhindern, dass ein einzelnes Unternehmen zu große Auswirkungen hat.
Ausgeschlossen werden Finanzunternehmen, da für diese der NASDAQ 100 Financial Index vorgesehen ist. Um in Frage zu kommen, müssen die Aktiengesellschaften jedoch noch weitere Bedingungen erfüllen:

  • An mindestens zwei aufeinanderfolgenden Monaten mindestens 0,1 % der Marktkapitalisierung des NASDAQ-100 aufweisen.
  • Seit 2 Jahren an der NASDAQ gelistet sein.
  • Täglich durchschnittlich 200.000 Aktien gehandelt werden.

Die Zusammensetzung wird dabei üblicherweise einmal jährlich entschieden. Die Gewichtung wird zudem vierteljährlich geprüft und korrigiert.
ETF des Monats NASDAQ-100
Um überhaupt an der NASDAQ gelistet zu werden, müssen Unternehmen natürlich ebenfalls bestimmte Bedingungen erfüllen. Insgesamt gibt es jedoch rund 3.000 Aktien an der NASDAQ. Das bedeutet, dass in jedem Fall eine ausreichende Marktkapitalisierung gewährleistet wird.
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Wie setzt sich der NASDAQ 100 zusammen?

Der NASDAQ 100 enthält die 100 Aktien von an der NASDAQ-gelisteten Nicht-Finanzunternehmen mit der größten Marktkapitalisierung.
Der NASAQ 100 beinhaltet derzeit unter anderem die folgenden Branchen:

  • IT 43,17 %
  • Kommunikationsdienstleister: 22,67 %
  • Zyklische Konsumgüter: 16,17 %
  • Gesundheit: 8,79 %

Ebenfalls enthalten sind Unternehmen aus den Sektoren nicht-zyklische Konsumgüter, Industrie und Öffentliche Dienstleistung. Trotz der Vorgabe, auf Unternehmen aus dem Finanzwesen zu verzichten, ist auch diese Branche mit 0,28 % enthalten. Verantwortlich dafür sind PayPal Holdings Inc. und Verisk Analytics. Warum genau diese Aktien dennoch zugelassen worden sind, ist nicht ganz klar. Vermutlich nutzt der NASDAQ 100 hier eine etwas andere Definition von Finanzbranche als die, mit der die Einzelwerte üblicherweise eingeordnet werden. Natürlich sind beide Unternehmen auch sehr stark im Technologie-Bereich verankert.
Die Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung stammen aus dem IT-Bereich. So sind Microsoft, Apple, Alphabet, Facebook und Amazon im Index mit einer nennenswerten Prozentzahl enthalten. Intel Cisco, Comcast und Pepsico komplettieren die Top 10.
Das kleinste enthaltene Unternehmen ist Ctrip.com mit einer Marktkapitalisierung von rund 3 Milliarden Euro, gefolgt von Baidu mit knapp 5,5 Milliarden und Henry Schein mit 8,2 Milliarden Euro. Diese Werte sind vergleichbar mit den kleinsten drei DAX-Unternehmen.

NASDAQ ist kein Technologie-Index

Auch wenn es immer wieder behauptet wird, ist NASDAQ kein Technologie-Index, sondern ein Computer-Index. Der Index erhält also nicht vor allem Technologie-Aktien, wie gerne behauptet wird. Stattdessen hat die NASDAQ ihren Ruf daher, dass sie die erste vollelektronische Handelsplattform war. Das bedeutet also, dass es sich letztlich um eine Computerbörse handelt, nicht dass nur Technologie-Unternehmen gelistet sind.
Die Einschätzung als Technologie-Index wird auch heute noch dadurch gestützt, dass einige der größten und bekanntesten IT-Unternehmen an der NASDAQ gelistet sind. Dies ist jedoch eher aufgrund der Affinität von Technologie-Unternehmen zu anderen Technologie-Produkten der Fall. Es gibt jedoch keine bevorzugte Behandlung von IT-Unternehmen oder Ausgrenzungen anderer Branchen. Es ist auch nicht notwendig, aus der Technologie-Branche zu stammen, um an der NASDAQ gelistet zu werden.
Dies zeigt auch die Zusammensetzung des Index, in dem zahlreiche Branchen vertreten sind. Zudem haben auch die enthaltenen Unternehmen nicht immer einen eindeutigen Bezug zur Technikbranche. So ist beispielsweise mit Pepsico ein Nahrungsmittelkonzern vertreten, oder mit WYNN Resorts ein Immobilien-Unternehmen. Der NASDAQ enthält natürlich dennoch mehr Technologie-Konzerne als beispielsweise der Dow Jones.
Sowenig wie d er NASDAQ eine Technologie-Börse ist, ist der NASDAQ 100 ein Technologie-Index. Stattdessen sind hier die 100 größten Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung enthalten.
Sollte ein Anlageberater oder ein anderer Experte empfehlen, NASDAQ 100 zur Beimischung von Technologie-Aktien zu nutzen, ist dies ein klares Anzeichen dafür, ihm besser nicht zu trauen.
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Über die NASDAQ

Die NASDAQ ist die erste vollelektronische Handelsplattform der Welt. Als sie 1971 gegründet wurde, war sie eine kleine Revolution. Kaum ein Beobachter traute ihr diesen schnellen Erfolg zu. Tatsächlich handelt es sich heute um die größte amerikanische Börse. Ungefähr die Hälfte aller US-Unternehmen am US-Markt ist an ihr gelistet.
NASDAQ steht für „National Association of Securities Dealers Automated Quotations“. Sie erlaubt den Handel mittels des Electronic Communication Network (ECN). Außerdem bietet sie ein Small Order Execution System. Es soll sicherstellen, dass alle Aufträge auch dann ausgeführt werden, wenn das Handelsaufkommen höher ist.
Die NASDAQ bietet inzwischen weit mehr als nur einen Index an. Zu den bekanntesten Indizes gehören:

  • NASDAQ Composite
  • NASDAQ-100
  • NASDAQ Biotechnology Index
  • NASDAQ 100 Financial Index

Der Composite ist dabei der größte Index an der NASDAQ. Aktuell sind 3.000 Titel enthalten. Der NASDAQ-100 soll die größten 100 Unternehmen enthalten, die nicht aus der Finanzbranche stammen. Der NASDAQ 100 Financial Index stellt in gewisser Weise den Gegenentwurf dar und beinhaltet die 100 größten Finanzunternehmen. Mit dem Biotechnology-Index bietet die NASDAQ zudem noch einen weiteren echten Branchen-Index.
Die NASDAQ kann natürlich auch aus unternehmerischer Sicht einige Aufs und Abs verzeichnen. 1988 erfolgte der Zusammenschluss mit der American Stock Exchange. 2008 übernahm das Unternehmen die schwedische Börse OMX. Die Londoner Börse konnte das Unternehmen hingegen nicht erfolgreich übernehmen.

Größte Kursgewinne und Verluste des NASDAQ-100

Der NASDASQ wird seit 1985 berechnet und startet mit 250 Punkten als Indexbasis. 1994 erfolgte eine Teilung, sodass der Basiswert auf 125 Punkte halbeiert wurde.
Der NASDAQ-100 gilt historisch gesehen eher als volatiler Index. Seit seiner Gründung im Jahr 1985 gab es nur 10 Jahre, in denen sich die prozentuale Entwicklung zwischen 10 % Gewinn oder Verlust bewegte. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass in zwei Dritteln aller Kalenderjahre die Volatilität darüber lag.
Besonders deutlich viel diese im Jahr 1999 aus. Damals verdoppelte sich der Index innerhalb des Jahres. Schon im Vorjahr legte er um 85,31 % zu. Doch natürlich schlug dann die Dotcom-Blase zu. Im Jahr 2000, 2001 und 2002 musste der Index drei seiner vier größten Verluste verzeichnen und verlor jeweils um ein Drittel. Auf diese Weise betrug der Punktestand 2002 nur noch in etwa die Hälfte des Standes von 1998. Im Vergleich zu seinem Allzeithoch von März 2000 mussten Anleger sogar einen Verlust von 82,8 Prozent verkraften.
ETF des Monats NASDAQ-100
Ein weiteres Krisenjahr war natürlich auch für den NASDAQ-100 das Jahr der Weltwirtschaftskrise 2008. Hier verlor der NASDAQ fast 42 % – bislang das Jahr des Rekordverlustes. 2009 machte der Index allerdings 53,54 Prozent wieder gut und erholte sich so schneller als viele andere Indizes.
Der bisherige Höchststand im Handelsverlauf markiert vom 1. Oktober 2018. Die Indexberechnung ergab zwischenzeitlich 7.700 Punkte. Höchster Schlusskurs ist bislang 7.660 (August 2018).
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Wer sollte in den NASDAQ 100 investieren?

Anleger, die in den NASDQ 100 investieren möchte, sollten vor allem darauf achten, dass sie kein Klumpenrisiko eingehen. Viele Anleger, die bereits im US-Markt über andere ETFs investiert sind, halten bereits über den Dow Jones oder S&P 500, möglicherweise sogar über den MSCI World teilweise sehr ähnliche Aktien. Dies ist vor allem deswegen eine besondere Erwähnung wert, weil schon mit Apple, Alphabet, Amazon, Facebook und Microsoft rund 40 % der Aktiva abgedeckt sind. Sie zählen zu den größten Unternehmen der Welt und sind entsprechend häufig auch in anderen Indizes vertreten.
Der NASDAQ 100 gilt zudem als eine Art Marktindikator, der früh Stimmungen erfassen kann. Auch wenn nicht nur Technologie-Aktien enthalten sind, sind sie dennoch recht umfangreich vertreten. Das hat auch zur Folge, dass der Index im Vergleich zu vielen anderen größeren Indizes des westlichen Aktienmarktes eher volatil ist. Anleger, die in den NASDAQ100 investieren wollen, sollten also etwas mehr Risikofreude mitbringen als bei den meisten anderen Indizes.
Natürlich sollte ein Anleger, der in den NASDAQ 100 investieren möchte, den Technologiesektor und verwandte Branchen mit dem Investment abdecken wollen. Der NASDAQ 100 eignet sich deswegen sehr gut für Investoren, die einen Schwerpunkt auf den US-Amerikanischen US-Markt setzen möchte, nicht jedoch unbedingt als Technologie-Index. Hier eignen sich Branchen-ETFs deutlich besser.

Welche Alternativen zum NASDAQ 100 gibt es?

Wer in einen Technologie-Index investieren möchte, hat mit zahlreichen ETFs die Möglichkeit dazu, die Anlage regional breiter zu diversifizieren oder in bestimmten Themenbereichen Schwerpunkte zu setzen. Technologien sind und bleiben ein Zukunftsthema und werden deswegen mit großer Wahrscheinlichkeit noch lange zu den beliebtesten Branchen für Anleger gehören.
Möglichkeiten dazu wären beispielsweise der MSCI World Information Technology oder der iSTOXX FactSet Digitalisation.
Der Fokus auf den US-Markt bleibt im MSCI USA Information Technology erhalten. Hier bietet sich auch der S&P 500 Information Technology Sector an. Ein Fokus auf den europäischen Markt legen hingegen Indizes wie STOXX Europe 600 Optimised Technology oder der MSCI Europe Information Technology.
Zusätzlich gibt es natürlich auch noch einige weitere Trendthemen wie Künstliche Intelligenz oder Cybersicherheit. Auch hier gibt es Indizes, die sich genau auf diese Themenbereich spezialisiert haben.
Die Auswahl für Technologie-Indizes ist also recht hoch. Wer hingegen in den NASDAQ-100 investieren möchte, weil er den US-Markt in seinem Portfolio gut repräsentiert wissen will, kann dazu auch den Dow Jones, S&P 500 oder den MSCI USA Large Caps nutzen. Natürlich ist auch der NASDAQ Composite hierfür eine sehr gute Alternative. Sie alle weisen teils sehr große Unterschiede in der Diversifizierung und der Anzahl der enthaltenen Unternehmen auf.

Welche NASDAQ-100 ETFs gibt es?

Der NASDASQ-100 ist aufgrund seiner vergleichsweise ungewöhnlichen Struktur unter ETF-Anbietern nicht übermäßig beliebt. Für viele Anleger ist er nur sehr eingeschränkt geeignet. Für einen Sektor- Index enthält er zu viele andere Branchen und legt einen zu großen Fokus. Für einen USA-Index legt er hingegen einen zu großen Fokus auf die Technologie-Branche, um gut diversifiziert zu sein.
Wohl auch deswegen gibt es auf dem deutschen Markt nur zwei Handvoll von ETFs auf den NASDAQ-100. Unsere Top 4 ist:

  • ComStage Nasdaq 100 UCITS ETF
  • Invesco PowerShares EQQQ Nasdaq 100 UCITS ETF
  • Lyxor Nasdaq 100 UCITS ETF D-EUR
  • iShares Nasdaq 100 UCITS ETF

Die Kosten aller ETFs bewegen sich in einem sehr ähnlichen Rahmen. Mit einer TER von 0,25 bis 0,31 % jährlich sind die Unterschiede in der Praxis sehr gering. Keiner von den ETFs nutzt zudem eine Währungssicherung. Die Fondswährung ist größtenteils US-Dollar.
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Welches ist der beste NASDAQ 100 ETF?

Welches der beste NASDAQ 100 ETF ist, kann nicht pauschal für jeden Anleger beantwortet werden. Grundsätzlich hängt diese Beantwortung von der Frage ab, welche Strategie mit dem ETF verfolgt werden soll und welche Prioritäten ein Anleger setzt.
So handelt es sich bei allen vier hier vorgestellten ETFS um ausschüttende Fonds. Dies ist lange Zeit eine Voraussetzung dafür gewesen, dass die Erträge aus dem ETF vergleichsweise leicht versteuert werden konnten. Inzwischen ist dies nicht mehr ganz so relevant, da die steuerlichen Bestimmungen zugunsten von Aktien-ETFs verändert wurden. Ausschüttende ETFs haben jetzt den Nachteil, dass Anleger selbst tätig werden müssen und die Erträge wiederanlegen müssen. Einige Broker tun dies auf Wunsch automatisch, viele jedoch auch nicht.
Dementsprechend bleibt die Entscheidung vor allem zwischen synthetisch-replizierenden und physisch-replizierende ETFs. Hier ist es letztlich auch eine Frage der Sicherheit, welche Art von ETF ein Anleger bevorzugt. Synthetisch-replizierenden ETFs gelingt es üblicherweise, Indizes günstiger und genauer abzubilden. Auf der anderen Seite entsteht ein Emittentenrisiko. ETFs, die physisch abbilden, kaufen die enthaltenen Aktien hingegen tatsächlich. Deswegen gelten sie als sicherer. Beide Arten haben jedoch ihre Vor- und Nachteile.
ETF des Monats NASDAQ-100
Allerdings sprechen natürlich auch die Fondsgrößen zumindest hinsichtlich der Beliebtheit der Anleger eine klare Sprache. Hier hat der PowerShares-ETF mit 1,8 Milliarden Euro die Nase vor dem iShares mit rund einer Milliarden Euro. Der Lyxor hat rund die Hälfte mit 471 Millionen Euro Fondsvolumen und der ComStage ETF ist der kleinste der angebotenen mit 411 Millionen Euro.

ComStage Nasdaq 100 UCITS ETF I

Der ComStage Nasdaq 100 UCITS ETF ist seit August 2008 auf dem Markt und konnte Anleger seitdem davon überzeugen, rund 400 Millionen Euro in den ETF zu investieren. Es handelt sich um einen synthetische-replizierenden ETF aus Luxemburg. Fondsmanager ist die Commerzbank. Die TER beträgt günstige 0,25 %. Die Ausschüttung erfolgt jährlich. Der ETF ist sparplanfähig und nicht währungsgesichert.

Power Shares EQQQ Nasdaq 100 UCITS ETF

Der Power Shares EQQ Nasdaq 100 UCITS ETF ist der größte hier behandelte ETF. Nicht nur die Fondsgröße von 1,8 Millionen Euro sorgt für Sicherheit, zudem existiert der ETF inzwischen bereits seit 2002. Die Ausschüttung erfolgt Quartalsweise und die Fondswährung ist US-Dollar. Der Fondsanbieter repliziert den Index vollständig physisch und sichert das Währungsrisiko nicht ab. Mit 0,30 % p.a. sind die Kosten des sparplanfähigen ETFs in einem fairen Rahmen.
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Lyxor Nasdaq 100 UCITS ETF

Der Lyxor Nasdaq-100 UCITS ETF ist hat zwar nur eine Fondsgröße von 471 Millionen Euro, ist jedoch trotzdem bereits seit 2001 auf dem Markt. Der Ausschüttungsintervall des Luxemburger ETF ist halbjährlich. Die Fondswährung ist Euro. Auch der Lyxor ETF ist sparplanfähig und liegt mit einer Gesamtkostenquote von 0,30 % im Jahr im üblichen Rahmen. Lyxor versucht, den Nasdaq 100 durch synthetische Replikation möglichst genau abzubilden.

iShares NASDAQ 100 UCITS ETF (DE)

Der iShares-ETF auf den Nasdaq 100 zählt zu den bekanntesten ETFs auf diesen Indes. Der Fonds schüttet einmal jährlich aus. Die Gesamtkostenquote ist mit 0,31 % zwar die teuerste im Vergleich unserer Top-ETFs, dies fällt jedoch bei den sehr eng beieinanderliegenden Preismodellen kaum ins Gewicht. Wichtiger ist hingegen die zusätzliche Sicherheit durch ein sehr großes Fondsvolumen und mit einem Auflagedatum von 2006 auch ein ausreichend hohes Alter. Die Fonds-Währung ist US-Dollar, das Währungsrisiko ist nicht gesondert gesichert.

Fazit: NASDAQ 100 ein spannender Index mit vielen guten ETFS

Depot TestDer NASDAQ 100 ist fraglos einer der spannendsten Indizes überhaupt. Mit einem großen Anteil an Technologie-Aktien, ohne dabei jedoch mehrere Regionen oder den vollständigen US-Markt abzudecken, eignet sich der Index letztlich nur für sehr spezielle Anlage-Vorhaben und weniger für eine breite Diversifizierung. Im Gegenteil sorgt er in vielen bereits gut diversifizierten Portfolios eher für ein Klumpenrisiko.
Dennoch kann es Strategien geben, in denen der NASDAQ 100 seine Stärken ausspielen kann. Viele Anleger schätzen ihn zudem speziell als Stimmungsbarometer und nutzen ihn somit auch als Anzeige für bestimmte Markteintritte oder Aktienverkäufe. Schon allein aufgrund seiner vergleichsweise hohen Volatilität hat der Index zudem im Portfolio risikofreudiger Anleger einen festen Platz.
Dies ist auch deswegen sehr gut möglich, weil es zwar nicht all zu viele ETFs auf den NASDAQ 100 gibt, diese jedoch sehr hochwertig sind. Wir stellen vier unterschiedliche ETFs vor, die sich alle durch eine ähnliche TER auszeichnen und durch ihre verschiedenen Merkmale auch unterschiedliche Zielgruppen abdecken können. Es handelt sich dabei ausschließlich um steuereinfach, ausschüttende ETFs die auch als Sparpläne angeboten werden und somit auch für Sparer und Kleinanleger in Frage kommen.