Chance für ETFs nach Brexit?

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Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es in diesem Jahr zum Austritt Großbritanniens aus der EU kommen. Nach aktuellem Stand gilt eine Frist bis Ende Oktober, obwohl Großbritannien kürzlich an der Europawahl teilnahm. Doch was bedeutet dieser Schritt für Anleger, die in ETFs mit britischen Basiswerten investiert haben? Analysten und andere Experten raten derzeit zu großer Vorsicht bei Finanzprodukten auf britische Aktien oder Anleihen, doch ETFs könnten eine Alternative darstellen.

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Weiter viele Unsicherheiten rund um den Brexit

Da es weiterhin viele Unsicherheiten rund um den Brexit gibt, kann dies noch immer zu Volatilität an den Märkten führen. In diesem Umstand könnte für ETF-Anleger auch eine Chance liegen. Die britische Premierministerin Theresa May hat für den 7. Juni ihren Rücktritt als Parteichefin der Torries und als Premierministerin angekündigt. Beide Posten sind in Großbritannien traditionell miteinander verbunden.

Derzeit bringen sich mögliche Nachfolger in Stellung, darunter auch der ehemalige Außenminister Boris Johnson, der als Verfechter eines harten Brexits gilt. Die aktuelle Situation deutet darauf hin, dass auch das Worst-Case-Szenario, also ein Brexit ohne Vertrag zwischen Großbritannien und der EU, eintreten könnte. Die Folgen eines solchen Austritts sind auf beiden Seiten des Ärmelkanals noch immer kaum vorhersehbar.

ETFs nach Brexit

Anzeichen für harten Brexit

Ein weiterer Aspekt, der auf einen Brexit ohne Abkommen hindeutet, ist, dass der Rechtspopulist und ehemalige Ukip-Chef mit seiner neu gegründeten Brexit-Partei mit mehr als 31 Prozent der Stimmen als klarer Sieger aus der Europawahl in Großbritannien hervorgegangen ist. Die konservative Partei der Noch-Premierministerin Theresa May kam lediglich auf 8,7 Prozent der Stimmen. Gemeinsam mit den knapp vier Prozent der Stimmen, die an die Ukip-Partei gingen, sprach sich damit fast die Hälfte der Briten für Parteien aus, die den Brexit befürworten.

Auf der anderen Seite erreichten jedoch auch die europafreundlichen Parteien, die Liberal Democrats (18,5 Prozent) und die Green Party (11 Prozent), zweistellige Ergebnisse. Die Labour-Party kam auf 14 Prozent. Das Ergebnis der Europawahl zeigt damit erneut, wie gespalten die Briten mit Blick auf den EU-Austritt noch immer sind.

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Vorsicht bei britischen Finanzinstrumenten

Analysten warnen daher weiterhin zu Vorsicht bei Anlagen auf britische Finanzinstrumente. Dies gilt nicht nur für das britische Pfund, dass nach der Europawahl erneut sankt, sondern auch für Aktien und Anleihen. ETFs können dagegen eine Option sein, da sich dieses Finanzinstrument durch eine breite interne Streuung auszeichnet. Anleger, die weiterhin in britische Finanzinstrumente investieren wollen, sollten auf eine breite Streuung ihrer Anlagen achten, um damit Risiken zu senken. Die Anbieter von ETFs könnten zudem selbst auf eine bestimmte Auswahl der Basiswerte in ihrem ETF achten und eine Gewichtung vornehmen. Wer sich für einen ETF mit britischen Basiswerten interessiert sollte daher zuvor die Zusammensetzung des ETFs prüfen.

 

ETFs auf FTSE100 als Alternative

Eine Option wäre ein ETF auf den FTSE100 (Financial Times Stock Exchange Index), den wichtigsten britischen Index. Der FTSE100 bildet die 100 größten und umsatzstärksten Unternehmen, die an der Londoner Börse gelistet sind, ab. Trotzt der Unsicherheiten rund um den Brexit stieg der Index in diesem Jahr um über zwölf Prozent. Allerdings wird der Index in Pfund geführt, wodurch zusätzlich ein Währungsrisiko besteht. Bekannte Anbieter wie iShares haben ETFs auf den FTSE100 im Angebot. Einige Anbieter haben mittlerweile auch ETFs im Angebot, die auf europäischen Aktien basieren, aber britische Aktien ausschließen.

Ein harter Brexit könnte auch dramatische Folgen für andere Vermögenswerte wie europäische Aktien oder Unternehmensanleihen haben. Die Finanzmärkte könnten insgesamt auf einen Brexit ohne Abkommen sehr volatil reagieren. Die nächsten Wochen könnten für Großbritannien weiter turbulent werden. Dies könnte zur Folge haben, dass alle britischen Vermögenswerte unter Druck stehen könnten.

ETFs

 

Große ETF-Auswahl bei Degiro

Eine breite Auswahl an ETFs auf europäische Basiswerte finden Anleger auch bei Degiro. Der niederländische Broker ist seit 2014 auch am deutschen Markt vertreten. Dazu kommen Niederlassungen in 17 weiteren europäischen Ländern. Der Broker ermöglicht seinen Anlegern Zugang zu weltweiten Märkten, darunter auch australische und japanische Börsen. Insgesamt erhalten die Kunden von Degiro Zugang zu 50 internationalen Börsen. Auf diesem Weg könnten Anleger ihr Portfolio international diversifizieren. Für einige Börsen stehen auch kostenlose Kurse in Echtzeit zur Verfügung.

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Zahlreiche ETFs

Darüber hinaus ist das Handelsangebot breit aufgestellt. Neben Aktien und Anleihen finden sich auch Futures, Investmentfonds und CFDs im Angebot. Dieses können über eine von Degiro selbst entwickelte Plattform gehandelt werden. Auch alle seine Handelstools entwickelt der Broker selbst.

Insgesamt hat Degiro mehr als 700 ETFs im Angebot. 200 davon sind unter bestimmten Bedingungen kostenfrei handelbar. Der Broker bietet ETFs bekannter Anbieter wie iShares, Amundi oder db x-Trackers an. Alle ETFs von Degiro werden an der Xetra, bei Euronext, an der NASDAQ oder der NYSE Arca gehandelt. Anleger, die sich derzeit mit dem Thema Großbritannien und Brexit beschäftigen, finden bei Degiro unter anderem einen ETF auf den MSCI UK sowie ETFs auf den FTSE100. Auch ein ETF von iShares auf europäische Basiswerte, bei dem jedoch britische Anlagen ausgeschlossen werden, ist handelbar.

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Fazit: Folgen des Brexits für ETF-Anleger

Depot TestWelche Folgen kommen im Falle eines harten Brexits auf ETF-Anleger zu? Die aktuelle Situation lässt einen Brexit ohne Abkommen immer wahrscheinlicher werden. Für den 6. Juni hat Premierministerin Theresa May ihren Rücktritt angekündigt. Als Nachfolger bringt sich auch der ehemalige Außenminister Boris Johnson, einer der lautesten Brexit-Befürworter, in Stellung. Darüber hinaus ging aus der EU-Wahl in Großbritannien die Brexit-Partei von Ex-Ukip-Chef Nigel Farage hervor.

Analysten und Beobachter warnen derzeit vor einem Investment in britische Finanzinstrumente. Die zahlreichen Unsicherheiten könnten zu großer Volatilität führen, von der letztendlich nicht nur britische Vermögenswerte, sondern auch andere europäische Anlagen betroffen sein könnten. ETFs könnten allerdings eine Alternative sein, da sie breit gestreut sind. Anleger sollten mit Blick auf Großbritannien auf eine breite Streuung ihrer Anlagen achten, um Risiken zur reduzieren.

Infrage kommen ETFs auf den britischen Leitindex FTSE100. Diese legte trotz zahlreicher Unsicherheiten in diesem Jahr sogar zu. Einige Anbieter haben jedoch auch ETFs auf europäische Aktien im Angebot, bei denen britische Anlagen von vornherein ausgeschlossen sind. Bei dem bekannten Onlinebroker Degiro, der mehr als 700 ETFs im Angebot hat, könnten Anleger ebenfalls ETFs auf den FTSE100 auswählen. Der Broker bietet jedoch auch ETFs an, bei dem britische Aktien ausgeschlossen sind.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com

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