Kredit für Schüler: Voraussetzungen und Besonderheiten

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 28.02.2020


Führerschein, Schülerreise oder Ausbildung – junge Leute benötigen dafür Geld, was sie häufig nicht haben. Eltern müssen sich um die notwendigen finanziellen Mittel für ihren Nachwuchs kümmern. Erwachsene mit einer Festanstellung wenden sich bei Finanzierungswünschen oder Geldproblemen ihres Nachwuchses einfach an ein Kreditinstitut.
Kredite vergeben Geldinstitute gern, weil sich damit gutes Geld verdienen lässt. Banken wollen das verliehene Geld natürlich zu 100 Prozent zurück und daher gibt es Kreditfinanzierungen unter Bedingungen und nicht für jeden. Ein Kredit für Schüler gehört nicht zu den gängigen Kreditangeboten, denn die Mehrzahl der Schüler ist minderjährig und somit nicht vertragsberechtigt.
Es gibt daneben auch volljährige Berufsschüler, Umschüler und Abendschüler. Die können beispielsweise einen Führerschein Kredit für Schüler beantragen, wenngleich ihre Chancen auf eine Finanzierung wegen der strikten Kreditvergaberegeln der Banken nicht unbedingt als hoch einzuschätzen sind. In unserem Ratgeber gehen wir auf Möglichkeiten für einen Schülerkredit und die rechtlichen Besonderheiten im Zusammenhang minderjähriger Antragsteller ein.

  • Kredit an Minderjährige mit Zustimmung der gesetzlichen Vertreter und Familiengerichts
  • Kreditvergabe an volljährige Schüler bei gesicherter Bonität
  • Spezielle Ausbildungs- und Bildungskredite zu günstigen Konditionen
  • Bürge oder Mitantragssteller erhöhen Chance auf einen Kredit für Schüler
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Kredit für Schüler: Wann Verträge mit Minderjährigen gültig sind

Ist von einem Schüler die Rede, bezieht sich das meist auf einen Jugendlichen unter 18 Jahren. Unberücksichtigt bleibt dabei der Fakt, dass ebenso volljährige Erwachsene Schüler sein können. Es gibt Berufsschüler, Fachschüler oder Umschüler. Daher ist die Frage minderjähriger oder volljähriger Schüler für die Rechtssicherheit von Verträgen beispielsweise beim Kredit für Schüler von großer Bedeutung. Viele Banken werben sehr aktiv um junge Kundschaft bzw. zukünftige Kunden. Die Bankprodukte reichen von Sparbuch über das kostenlose Girokonto bis zum Dispokredit für Jugendliche. Verträge mit Minderjährigen sind häufig unwirksam. Das gilt vor allem, wenn ein Vertrag kreditähnliche Leistungen beinhaltet. Minderjährigen Bankkunden ist bis auf wenige Ausnahmen eine Kreditaufnahme von Gesetzes wegen untersagt. In bestimmten Situationen kann ein Kredit mit gerichtlicher Genehmigung aufgenommen werden.
Jeder Kreditvertrag geht einher mit Rückzahlungspflichten und Zinsenlasten. Aufgrund dieser Nachteile kann ein Kredit nicht von Minderjährigen rechtlich wirksam abgeschlossen werden. Im Gegensatz zum Sparkonto oder zum Schülerkonto hat der Gesetzgeber bestimmt, dass bei einem Kreditvertrag die Zustimmung der Eltern nicht genügt.
Für den Fall einer Überziehung des Girokontos oder eines Kredits für einen Führerschein ist zusätzlich die Zustimmung des Familiengerichts einzuholen. Ohne dessen Unterschrift zum Darlehensantrag eines Minderjährigen darf die Bank das Geld nicht auszahlen. Bei einer Missachtung des Gesetzes wird der Vertrag zu keiner Zeit wirksam. Selbst die vollständige Ratenzahlung würde keinen wirksamen rechtsgültigen Vertrag zu irgendeinem Zeitpunkt bewirken.
Unwirksam ist ein Vertrag ebenfalls, wenn der Minderjährige Geld am Automaten abhebt und sein Konto überzieht. Liegt das Einverständnis des Vormundschaftsgerichts nicht vor, ist das geliehene Geld unverzüglich zurückzuzahlen. Zinsen müssen nicht bezahlt werden.
Wurde der Betrag bereits für Urlaub, Restaurantbesuch, Fußballtickets, etc. ausgegeben, ist eine Rückzahlung des Kredits hinfällig. Die Bank kann auch keinen Ausgleich von den Eltern verlangen. In diesem Fall müssen sie für Schulden ihrer Kinder nicht einstehen. In die Haftung könnte sie die Bank dann nehmen, wenn Eltern die Zustimmung zu entsprechenden vertragliche Regelungen im Vorfeld erklärt haben.

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Volljährige besitzen Recht zur Vertragsgenehmigung

Volljährigkeit hat für einen in der Zeit als Minderjähriger geschlossenen und nicht wirksamen Vertrag kein automatisches wirksam werden zur Folge. Der Volljährige könnte sich für ein solches Bankgeschäft die notwendige Genehmigung rückwirkend selbst erteilen.
Genehmigt er das Bankgeschäft, haftet er für eventuelle Forderungen. Eine Genehmigung muss er nicht direkt erklären. Sie kommt bereits stillschweigend zustande, wenn monatlichen Kontoabschlüsse anerkannt oder Kontoauszüge entgegengenommen werden.
Erteilt der Volljährige keine Genehmigung für den eigenen Vertragsschluss, muss der Vertrag aufgelöst und notfalls zu Ungunsten der Bank rückabgewickelt werden.

Beschränkungen der Haftung möglich

Minderjährige Jugendliche haften für alle Schulden aus dem von gesetzlichen Vertretern genehmigten Vertrag. Er kann in den Vertrag eine Klausel zum eigenen Schutz vereinbaren. Das würde bei Erreichen der Volljährigkeit seine Haftung in bestimmten Fällen einschränken. Die Einschränkung der Haftung würde sich auf den beim 18. Geburtstag vorhandenen Vermögensbestand beschränken. Diese Regelung sichert ihm einen finanziell unbelasteten in die Volljährigkeit.
Angenommen ein Jugendlicher hat mit Zustimmung der Eltern und des Familiengerichts einen Führerschein Kredit für Schüler von 3.000 Euro aufgenommen. Mit Beginn des 18. Lebensjahres ist er mittellos. Vom Kredit sind noch 500 Euro offen. Diesen Betrag braucht er dann nicht zurückzuzahlen. Im Gegenzug verlangt die Bank von ihm die Offenlegung seines Vermögens. Er ist verpflichtet, über seine finanzielle Lage Rechenschaft abzulegen,
Anders sieht das aus, wenn die Genehmigung der Eltern bzw. des Familiengerichts nicht vorgelegen hat.
Dann ist eine Haftungsbeschränkung nicht möglich. Der jetzt volljährige Schuldner hat die Wahl zwischen nachträglicher Genehmigung des Vertrages oder Nichtigkeitserklärung. Bei einem unwirksamen Vertrag wäre der Schuldner in jedem Fall haftungsbefreit. Kommt es zu einer nachträglichen Genehmigung des Vertrages bleiben die Schulden bestehen. Vorstellbar wäre in diesem Zusammenhang eine Vereinbarung mit der Bank, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf Ratenzahlungen verzichtet wird. Würde er die Genehmigung für eine Stundung verweigern, verlangt die Bank die sofortige Rückzahlung des Darlehens.
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Gesetzliche Regelungen für Kreditgeschäfte mit Minderjährigen

Im Bürgerlichen Gesetzbuch ist das Kreditgeschäft allgemein und im Zusammenhang mit Minderjährigen geregelt. Unter Kreditgeschäfte fallen laut BGB Ratenkredit, Darlehen, Kontokorrentkredit, Kontoüberziehung (gestattet oder geduldet), Ratenzahlungskauf sowie aufgeschobene Zahlungsverpflichtung durch Kreditkarte. In all den vorgenannten Kreditangeboten an einen Minderjährigen müssen der gesetzliche Vertreter und das Familiengericht die Zustimmung geben (§§ 1643 Abs. 1, 1822 Nr. 8 BGB). Banken sind zur besonderen Aufmerksamkeit bei finanziellen Transaktionen von Minderjährigen verpflichtet, besonders wenn diese ein Kreditgeschäft beinhalten könnten. Eine wesentliche Bedingung für das Wirksamwerden eines vertraglich eingeräumten Kredits beispielsweise als Dispokredit oder Kreditkartenkredit ist das Vorliegen einer Genehmigung durch das Familiengericht. Die Gerichtspraxis kann eine Genehmigung oder eine Versagung zur Folge haben.

Geduldeter Überziehungskredit

Grundsätzlich sind Konten von Minderjährigen, eingeschlossen Girokonto, auf Guthabenbasis zu führen. Bei einem geduldeten Überziehungskredit besteht immer die Gefahr, dass es zu einer unkontrollierten Kreditaufnahme kommt. Die stillschweigende Kontoüberziehung durch Minderjährige ist bei Nichtvorliegen der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter und Genehmigung des Familiengerichts zu vermeiden.
Hierbei spielt weder die Höhe des Überziehungsbetrages noch die Dauer der Überziehung eine Rolle. Wenn eine Bank Überziehung duldet, kommt es zu einer Kreditvergabe. Die Zustimmung allein durch einen gesetzlichen Vertreter reicht für eine Wirksamkeit der Kreditvereinbarung nicht aus.
Die Duldung einer Überziehung durch einen Minderjährigen wäre vertretbar, wenn ein eigener Haushalt geführt wird und das Einlösen einer Lastschrift oder die notwendige Lebensführung eine kurzfristige Kontoüberziehung nach sich ziehen würde.

Kunden-, Giro- und Kreditkarten

Girokarten lassen sich für Kontoüberziehungen verwenden, wenn das Geldinstitut keine Echtzeit-Buchungen gewährleisten kann. Im Allgemeinen händigen Banken daher minderjährigen Kunden eine Kundekarte aus, die auf Guthabenbasis funktioniert. Ohne ausreichendes Guthaben auf dem Konto, wird der Transaktionswunsch verweigert.
Kreditkarten würden die Möglichkeit einer nicht genehmigten Kreditbeschaffung geben. Gesetzlichen Vertreter können sich mit der Bank auf die Ausgabe einer Kreditkarte an den Minderjährigen einigen. Ein Grund für das verlangen wäre beispielsweise ein längerer Aufenthalt im Ausland als Austauschschüler.
Für die gesetzlichen Vertreter bedeutet das, dass eine Kreditkarte über deren Konto ausgestellt wird. Die Ausstellung erfolgt ohne Eigenhaftung des Minderjährigen. Eine letzte Alternative für bestimmte Ausnahmefälle wäre der Bezug der Kreditkarte auf das Konto eines Minderjährigen, was die Genehmigung des Familiengerichts erfordern würde.

Kredit für Schüler ab 18 Jahre bei Bonität

Alles das was in Bezug auf Kreditgeschäfte für den typischen jugendlichen Schüler unter 18 Jahren gilt, wird mit erreichter Volljährigkeit hinfällig. Die gesetzlichen Beschränkungen gibt es zwar nicht mehr. Allerdings gelten bezüglich der Kreditvergabe die üblichen Anforderungen der Geldinstitute. Ein sehr wesentlicher Aspekt ist hierbei ein regelmäßiges festes Einkommen. Es wird keinen Kredit für Schüler ohne Einkommen geben. Jugendliche in der Lehre erhalten eine Ausbildungsvergütung, die mit dem jeweiligen Lehrjahr steigt. Auf dieser Basis sind kleinere Kredite möglich. Ähnliches sollte für einen Kredit für Schüler mit Nebenjob gelten.
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Führerschein Kredit für Schüler

Das Erreichen der Volljährigkeit ist für viele Jugendliche mit Wunsch nach Erlangen des Pkw-Führerscheins verbunden. Allein der Wunsch kann nicht Realität werden, wenn das notwendige Kleingeld für die Fahrschulausbildung fehlt. Rund 2.500 bis 3.000 Euro sind für einen jugendlichen Geldbeutel eine erhebliche Summe.
Für Minderjährige ab 16 Jahre besteht bereits Gelegenheit, einen Motoradführerschein oder einen Mopedausweis zu erhalten. Während die Mopedausbildung zwischen 150 und 289 Euro kostet, schlägt der Führerschein A1 mit durchschnittlichen Gesamtkosten zwischen 1.200 bis 1.300 Euro zu Buche. Für die Motorrad- und Fahrzeugausbildung sind schon Geldbeträge nötig, die von Minderjährigen nicht mal so eben aus der Portokassen bezahlt werden können.
Daher besteht der verständliche Wunsch, einen Kredit für die Finanzierung des Führerscheins zu erhalten. Volljährige können ihre Fahrschulausbildung mithilfe einer Bank finanzieren, wenn sie sich dem Kreditgeber gegenüber als kreditwürdig erweisen. Minderjährige erhalten jedoch keinen Kredit für den Führerschein.

Regulärer Ratenkredit bei Bonität

Volljährige Schüler können ein Darlehen teilweise als regulären Ratenkredit aufnehmen. Das größte Problem dürfte das entsprechende regelmäßige Einkommen sein. Wobei es ebenso auf die Höhe der gewünschten Kreditsumme ankommt. Für Kleinkredite reichen mitunter 600 bis 700 Euro regelmäßige Einkünfte, beispielsweise aus einer Ausbildungsvergütung aus. Möglich und sicherlich etwas schwieriger wäre ein Kredit für Schüler mit Nebenjob. Es kommt letztlich auf die im Nebenjob erzielten nachweisbaren Einnahmen und auf den für die Kreditbearbeitung zuständigen Mitarbeiter bei der Bank an.
Eine Alternative zur Hausbank sind Vermittlerportale, die sich auf die Vermittlung von Minikrediten und Kurzzeitkrediten spezialisiert haben. Dazu gehören Caspher, vexcash, expresskredit, Fidorbank und TARGOBANK. Wer vorhat, die 2.500 Euro einer PKW-Fahrausbildung mit einem Minikredit zu finanzieren, wird als Neukunde Schwierigkeiten haben. Bei Erstantragstellung sind Kreditbeträge meist auf 500 bis 600 Euro limitiert. Nach einer ersten erfolgreichen Kreditrückzahlung sollte der Führerschein Kredit für Schüler bei einem der Anbieter nicht unmöglich sein.
Hinweis: Die Fahrschulprüfung stellt für viele eine zu große Hürde dar. Jede schlecht gelaufene Prüfung erhöht die kosten der Fahrausbildung insgesamt. Wer nicht damit rechnet, die Prüfung auf Anhieb zu schaffen, sollte sich entsprechend finanzielle Rücklagen sichern. Mehr als die zusätzlichen Prüfungsgebühren fallen zusätzliche Theorie- oder Fahrstunden ins Gewicht.

Kredit für Schüler: Tipps und Tricks

Junge Bankkunden in der Schulausbildung und sonstige Kleinverdiener haben es bei Banken schwer, wenn es um eine Finanzierung geht. An kleineren Krediten sind Banken nicht interessiert. Größere Darlehen verbieten sich mangels Kreditsicherheit (Einkommen) von selbst. Für Kreditvermittler-Portale trifft das bis auf Ausnahmen (Minikreditanbieter) ebenfalls zu. Was sollten Schüler bei der Beantragung eines Darlehens beachten? Hier einige Tipps und Tricks:
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Eltern nehmen Kredit auf

Wenn Eltern durch eine feste Anstellung und keine oder nur wenige eigene Kreditnahmen eine gute Bonität bei ihrer Bank haben, ist die Finanzierung durch die Bank kein Problem. Es muss nicht einmal die Hausbank sein, denn es gibt zahlreiche Kreditinstitute, die für Konkurrenz sorgen und günstige Kreditkonditionen offerieren. Teilweise kann der Kreditantrag vollkommen online gestellt werden. Dang der digitalen Unterschrift landet das Geld nur wenige Stunden nach der Antragstellung auf Konto. Das ist sicherlich die einfachste Lösung für einen Jugendlichen.

Banken lieben Sicherheiten

Schüler ohne eigenes oder ausreichendes Einkommen erfüllen die allgemeinen Kreditvoraussetzungen nicht. Es gibt eine Lösung, die Banken akzeptieren. Gemeint ist das Stellen von Sicherheiten. Schüler dürften in der Regel weder über ein eigenes Grundstück oder Auto verfügen, welches von der Bank als Sicherheit angenommen werden könnte.
Die Alternative heißt Bürge oder Mitantragsteller. Die Bank sieht es immer gern, wenn mehrere Antragsteller den Kreditvertrag unterschreiben. Das erhöht die Chance auf eine Rückzahlung. Für die Antragsteller kann das günstigere Konditionen zur Folge haben. Für einen Schülerkredit sollte der Antrag von einem gesetzlichen Vertreter oder Verwandten mit festem und höherem Einkommen mitunterzeichnet werden.

Kleinkredite für Finanzierung nutzen

Für junge Leute, die noch kein festes sicheres Einkommen erzielen, ist eine Kreditaufnahme nicht zu empfehlen. Handyvertrag hier und ein kleiner Ratenkauf online da und schon summieren sich die Ausgaben. Kommt dann noch ein Kredit dazu, ist es bis zur Verschuldung nicht mehr weit.
Gegen einen Kurzzeitkredit ist nichts einzuwenden, sollte er der Lösung eines dringenden Liquiditätsproblems dienen. Die schnelle Rückzahlung sollte wegen der möglichen du nicht unerheblichen Verzugs- und Mahnkosten immer gewährleistet sein.

Fazit zum Schülerkredit: Geld leihen durch Minderjährige in Ausnahmefällen möglich

Depot TestWenn sich Schüler von ihrer Bank oder mithilfe eines Kreditvermittlers Geld leihen wollen, stellt sich als erstes die Frage nach der Volljährigkeit und damit Rechtsfähigkeit des Antragstellers. Minderjährige können Bankgeschäfte nur mit Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erledigen. Ist eine Kreditaufnahme gewünscht, bedarf das zusätzlich einer Genehmigung durch das Familiengericht notwendig. Bei Fragen zum Minderjährigenrecht kann ein Anwalt rechtssichere Beratung leisten.
Dem Kredit für Schüler steht aus rechtlicher Sicht nichts im Wege, wenn der Antragsteller volljährig und mindestens 18 Jahre alt ist. Allerdings hat die Bank ein gehöriges Wort dabei mitzureden, ob ein Kredit in Anspruch genommen werden kann. Keinesfalls wird sie einen Kredit für Schüler ohne Einkommen vergeben, denn es fehlt einfach an der notwendigen Bonität. Eine positive SCHUFA allein reicht nicht aus. Abhilfe kann ein Bürge oder Mitantragsteller schaffen, der über ausreichend Einkommen verfügt und der Bank gegenüber Kreditwürdigkeit nachweist.
Bilderquelle: shutterstock.com