Bitcoins vs. Ethereum – was lohnt sich 2018 mehr?

Inhaltsverzeichnis

  • Geschichte der beiden Kryptowährungen
    • Kursentwicklung des Bitcoins
    • Kursentwicklung von Ethereum
  • Aufbau der beiden Kryptowährungen
    • Technischer Aufbau des Bitcoins
    • Technischer Aufbau von Ethereum
    • Unterschiede zwischen beiden Arten
  • Bitcoins deutlich teurer als Ethereum
    • Kurspotenziale
  • Diversifikation auch bei Kryptowährungen wichtig
  • Fazit: Bitcoin vs. Ethereum – Kapital streuen
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Bitcoin und Ethereum sind die beiden wohl bekanntesten Kryptowährungen. Dabei nimmt der Bitcoin allerdings klar die Vormachtstellung auf dem Markt für digitale Devisen ein. Allerdings müssen Trader ob der starken Kurssteigerungen der vergangenen Monate und Jahre mittlerweile schon mehr als 10.000 Euro für einen einzelnen Bitcoin zahlen. Hier spielt Ethereum seine größten Vorteile aus, bewegen sich die Kurse doch derzeit noch unter 1.000 Euro. Doch soll ich nun Bitcoins oder Ethereum kaufen? Unser Ratgeber zum Thema „Bitcoins vs. Ethereum“ zeigt die individuellen Vor- und Nachteile der großen Devisen sowie die derzeitigen Marktchancen.

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Geschichte der beiden Kryptowährungen

Zunächst sei ein Blick auf die bisherige Geschichte der beiden Geldsysteme geworfen. Bitcoin ist dabei deutlich älter, wurde schon im Jahr 2009 eingeführt. Das Ziel der damaligen Gründer war es, ein komplett unabhängiges Geldsystem zu schaffen. Unabhängig meint dabei insbesondere, dass das System von allen Nutzern und nicht einer Zentralbank verwaltet wird. Aus Sicht der Entwickler sammle sich bei der Zentralbank eine enorme Macht über die Devise, die aber nur selten zum Vorteil der einfachen Nutzer ausgenutzt werde. Dieses Konzept stoß weltweit auf sehr großen Anklang – schnell konnte der Bitcoin stark an Wert gewinnen.

Allerdings übten einige Entwickler vor allem ab dem Jahr 2012 Kritik am Bitcoin. Aus technischer Sicht überzeuge die verwendete Blockchain nur in geringem Maße, führten viele Skeptiker an. Aus diesem Grund wurde unter anderem Ethereum als direkte Alternative zum Bitcoin entwickelt. Nachdem im Jahr 2014 erste Testversuche mit der digitalen Devise erfolgreich waren, ging Ethereum im Juli 2015 an den Start. Schon binnen weniger Wochen konnte auch Ethereum seine Kurse enorm steigern. Schnell stieg die Devise zur zweitbeliebtesten Digitalwährung hinter dem Bitcoin auf

Kursentwicklung des Bitcoins

Beide Digitalwährungen zielen also darauf ab, moderne Geldsysteme unabhängiger zu gestalten und komplett neu zu denken. Unterschiede ergeben sich derzeit insbesondere mit Blick auf die Kursentwicklung der digitalen Devisen. Zunächst sei der bisherige Chart des Bitcoins kurz betrachtet:

  • Vor 2016: Erstmals für Aufmerksamkeit sorgte der Bitcoin bereits im Jahr 2014, als es Ethereum noch gar nicht gab. Zahlreiche Investoren und Kritiker der aktuellen Geldsysteme stiegen damals in den Markt für digitale Devisen ein, so dass der Kurs des Bitcoins erstmals in Regionen von 1.000 Euro vorstoßen konnte. Allerdings kam es kurz nach der Kursrallye zu einem enormen Absacken der Kurse, so dass ein einzelner Bitcoin damals nur noch rund 200 Euro wert war.
  • 2016: Zum nächsten, großen Aufschwung kam es dann im Laufe des Jahres 2016. Kontinuierlich ging es um einige Prozentpunkte pro Woche bergauf, bis der Kurs sein vormaliges Hoch von 1.000 Euro übertreffen konnte.
  • Anfang 2017: Zu den drastischen Kurssprüngen kam es dann erstmals Anfang und Mitte des Jahres 2017. Nahezu explosionsartig schnellte der Kurs von April bis Mai um weit über 100 Prozentpunkte auf etwa 2.500 Euro hinauf. Allerdings kam es danach zu teilweise enormen Verlusten von 20 bis 30 Prozent binnen weniger Tage. Denn ob der hohen Kurse nahmen viele Anleger ihre Gewinne mit.
  • August & September 2017: Erneut an Wert gewann der Kurs des Bitcoins dann im August. Von 2.000 Euro ging es bis zum damaligen Rekordniveau von etwa 4.500 Euro hinauf. Allerdings kam es in diesem Zuge ebenfalls wieder zu einer erneuten Konsolidierung.
  • Ende 2017: Im Oktober konnten sich die Preise für den Bitcoin aber wieder erholen und sogar die Marke von 5.000 Euro durchdringen. Danach überschlugen sich die Kurssteigerungen vor allem im November und Dezember, erstmals knackte der Bitcoin die Grenze von 10.000 Euro und steuerte steil auf die 15.000 Euro zu.

Zusammenfassung: Vor allem im Kalenderjahr 2017 konnte der Bitcoin enorm an Wert gewinnen und schnellte von rund 1.000 Euro auf an die 15.000 Euro herauf. Dabei kam es allerdings immer wieder zu starken Konsolidierungen, weil Trader Gewinne mitnahmen.

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Kursentwicklung von Ethereum

Etwas anders gestaltet sich die Situation bei Ethereum. Zwar wurde die Devise schon im Jahr 2015 eingeführt, wirkliche Kursanstiege konnten aber erst ab März 2017 verzeichnet werden.

  • März 2017: War Ethereum Anfang des Jahres noch wenige Euro wert, stieg der Kurs im März erstmals auf knapp 50 Euro an.
  • Mitte 2017: So richtig Fahrt nahm die Kursentwicklung dann im Mai und Juni des Jahres auf. Trader glaubten hier, die neue Digitalwährung gefunden zu haben, die den Bitcoin langfristig ablösen könnte. Im Juli erreichte der Kurs sein erstes Kurshoch von fast 350 Euro.
  • Juli & August 2017: Allerdings kam es innerhalb der Ethereum Community zu Streitigkeiten bezüglich der Entwicklung der Kryptowährung. Zudem nahmen viele Trader ihre realisierten Gewinne mit. Die Folge: Im Juli brach die Digitalwährung im Kurs ein und fiel zwischenzeitlich auf unter 150 Euro. Diese Verluste egalisierte Ethereum im August aber schon wieder und konnte fast ihr ehemaliges Kurshoch erreichen.
  • September & Oktober 2017: Im September ging es erneut auf Talfahrt, die dieses Mal aber oberhalb der Marke von 200 Euro endete. Im Oktober erholten sich die Kurse etwas und schwankten im Bereich von 250 bis 270 Euro.
  • Ende 2017: Zusammen mit dem Bitcoin und anderen Kryptowährungen ging es Ende des Jahres dann noch einmal richtig auf Höhenflug. Binnen weniger Tage konnten die Kurse von 250 auf 450 Euro ansteigen.

Zusammenfassung: Die Entwicklung von Ethereum nahm ebenfalls Anfang 2017 an Fahrt auf, verlief dabei aber noch etwas volatiler als die des Bitcoins. Auch die Kurshochs liegen noch weit unter denen, die der Bitcoin bereits erreichen konnte.

Fazit: Sowohl Bitcoin als auch Ethereum sind Kryptowährungen, die in den vergangenen Monaten stark auf sich aufmerksam machen konnten. Dabei ist der Bitcoin allerdings fünf Jahre älter als Ethereum, das erst 2014 entwickelt wurde und 2015 an den Markt gekommen ist. Entsprechend unterschiedlich gestaltet sich insbesondere die bisherige Entwicklung der Devisen. Für einen einzigen Bitcoin müssen Anleger schon mehr als 10.000 Euro bezahlen, Ethereum ist hier mit deutlich unter 1.000 Euro noch vergleichsweise preiswert. Beide Devisen konnten aber im Kalenderjahr 2017 enorm an Wert gewinnen.

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Aufbau der beiden Kryptowährungen

Bitcoin vs. Ethereum – diesen Vergleich sollten Anleger allerdings nicht im Hinblick auf die Kursentwicklung vollziehen. Wichtig ist auch, sich intensiver mit dem technischen Aufbau der Kryptowährungen zu befassen. Schließlich lassen sich hieraus wiederum Ableitungen für die künftige Durchsetzungsfähigkeit der Devisen am Markt treffen.

Technischer Aufbau des Bitcoins

Konkret besteht der Bitcoin – wie fast alle anderen Kryptowährungen auch – aus einem Zahlungssystem und einer Geldeinheit. Diese wird wiederum über ein eigenes Rechnernetz verwaltet und geschöpft (im Fachjargon „Mining“). Das System basiert auf einer dezentralen Datenbank, die von allen Teilnehmern des Netzwerks verwaltet wird. So sind Manipulationen praktisch ausgeschlossen, zugleich gibt es aber keine zentrale Verwaltungsstelle. Alle Transaktionen, die mit dem Bitcoin abgewickelt werden, speichert das System automatisch in der Blockchain.

Das reine Zahlungssystem des Bitcoins – also letztlich die Blockchain – ist wiederum eine Art Journal, in der alle Transaktionen verzeichnet sind. Um Teilnehmer dieses Journals bzw. des dahinter stehenden Netzwerks zu werden, müssen sich Anleger den sogenannten Bitcoin-Client herunterladen. Anschließend können alle Bitcoins, die ein Trader beispielsweise über Börsen oder Marktplätze erwirbt, in diesem Client, genauer gesagt einem Wallet gespeichert werden.

Hergestellt werden neue Einheiten des Bitcoins wiederum durch das sogenannte Mining. Durch Aufwendung von Rechenleistung können sich alle Teilnehmer des Bitcoin-Netzwerks an der Erzeugung beteiligen. Innerhalb von rund zehn Minuten werden neue Bitcoins ausgeschüttet. Jeder Produzent erhält dann einen bestimmten Teil der so erzeugten Währungseinheiten. Allerdings ist die maximale Zahl der Bitcoins, die überhaupt produziert werden können, auf einen Betrag von 21 Millionen festgelegt. So möchten die Entwickler der digitalen Währung Inflation verhindern.

Technischer Aufbau von Ethereum

Wie auch der Bitcoin, basiert Ethereum ebenfalls auf der Blockchain-Technologie. Auch hier müssen Anwender einen Ethereum-Client downloaden, um am Netzwerk teilnehmen zu können. Im Unterschied zu Bitcoin ist Ethereum aber keine reine Kryptowährung. Vielmehr handelt es sich um eine Plattform für sogenannte Dapps (Distributed Apps), die wiederum aus Smart Contracts bestehen. Ein Blick auf die beide Begriffe:

  • Smart Contract: Smart Contracts sind Programme, die automatisch ausgeführt werden. Den Start für die Ausführug definiert dabei eine festgelegte Summe an ETH, die überwiesen werden muss. Insofern ist keine manuelle Überprüfung des eigentlichen Zahlungseingangs mehr notwendig. Genau wie beim Bitcoin auch, wird jetzt jede Transaktion der Smart Contracts bzw. ETH in der Blockchain gespeichert. Diese wird automatisch zwischen allen Netzwerk-Teilnehmern synchronisiert und gespeichert.
  • Dezentrale Apps: Die sogenannten Dapps sind Programme, die parallel auf der Blockchain und damit auf allen Nodes – dazu später mehr – ausgeführt werden. Herkömmliche Websites sind dabei immer via API mit einem zentralen Serveer und mehreren Datenbanken verbunden. Die Dapp wird allerdings über die vorgestellten Smart Contracts mit der Blockchain verbunden.
  • Nodes: Als Node wird ein Computer bezeichnet, der Teil des Ethereum-Netzwerks ist. Dieser speichert eine Kopie der Blockchain und schreibt sie kontinuierliche fort.
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Unterschiede zwischen beiden Arten

Dass sich Bitcoin und Ethereum aus technischer Sicht voneinander unterscheiden, ist deutlich geworden. Doch wie konkret wirken sich diese Eigenschaften wirklich auf die Devisen aus? Grundsätzlich kann Ethereum vor allem in Sachen Geschwindigkeit punkten. Eine Transaktion einzelner Währungseinheiten von A nach B dauert hier im Schnitt nur etwa zwölf Sekunden. Zum Vergleich: Eine Bitcoin-Transaktion dauert durchschnittlich rund zehn Minuten. Ermöglicht wird dies durch das sogenannte GHOST Protocoll von Ethereum.

Darüber hinaus ergeben sich Unterschiede in Bezug auf die vorgesehene Geldmenge. So befinden sich derzeit schon mehr als zwei Drittel der verfügbaren Bitcoins im Umlauf. Allerdings liegt ein Großteil davon noch in den Händen der Miner. Hingegen haben die Produzenten von Ethereum durch den Vorverkauf der Währungseinheiten bereits mehrere Millionen Euro an Startkapital generiert. Insofern konnten bereits rund 72 Millionen Ether Coins ausgeschüttet werden. Derzeit werden etwa fünf Ethere Coins pro Mining erstellt und ausgeschüttet.

Unterschiede existieren auch im Hinblick auf die Verwendungsmöglichkeiten. Bitcoin ist als reines Zahlungsmittel konzipiert, letztlich also als „Geld“. Schon im Jahr 2014 startete beispielsweise Amazon ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen es möglich war, mit Bitcoins im Shop zu bezahlen. Ethereum ermöglicht solche Transaktionen ebenfalls, geht mit den Smart Contracts aber noch einen Schritt weiter. Hiermit sollen sich vor allem junge Start-ups finanzieren können. Vor allem Tech-Unternehmen haben von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch gemacht, insbesondere im Rahmen von Crowdfunding.

Fazit: Es besteht definitiv Unterschiede zwischen den beiden digitalen Devisen, die nicht nur die Bekanntheit und die aktuelle Verbreitung betreffen. So zeigt sich derzeit beispielsweise, dass Ethereum nicht nur eine reine Kryptowährung ist. Über das Netzwerk lassen sich ganze Finanzierungen von Start-ups abwickeln. Zudem ist die Geschwindigkeit, mit der Transaktionen abgewickelt werden, derzeit deutlich höher als beim Bitcoin. Auch das Mining läuft mit einer höheren Geschwindigkeit ab.

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Bitcoins deutlich teurer als Ethereum

Soll ich Bitcoin oder Ethereum kaufen? Die Grundlagen zur Beantwortung dieser Frage wurden im bisherigen Ratgeber bereits geschaffen. Grundsätzlich gilt, dass beide Kryptowährungen klar auf die Entwicklung eines modernen Geldsystems komplett ohne Zentralbanken abzielen. Weil der Bitcoin allerdings deutlich vor Ethereum am Markt war, konnte sich diese Digitalwährung enorme Marktanteile sichern. Mehr als 140 Milliarden Euro beträgt die Kapitalisierung bereits – damit ist der komplette Bitcoin-Markt größer als jedes DAX-Unternehmen.

Hier liegen aber auch die Schwächen des Bitcoins aus Sicht von Anlegern:

  • Ein einzelner Bitcoin kostet derzeit schon weit mehr als 10.000 Euro. Möchten Anleger in den Markt einsteigen, müssen sie also mindestens diese Summe investieren.
  • Weil die Kurse für Ethereum noch weit unter 1.000 Euro liegen, können auch Kleinanleger Währungseinheiten kaufen. Möchten sie beispielsweise 5.000 Euro investieren, können sie hierfür etwa 10 bis 12 ETH kaufen, allerdings keinen einzigen Bitcoin.

Abhilfe für dieses Problem wollen derzeit große Fondsgesellschaften schaffen. Sie planen, eigene Bitcoin-Fonds aufzulegen, die den Markt auch Kleinanlegern zugänglich macht. Allerdings ist derzeit noch nicht abzusehen, ob und wann diese Fonds an den Start gehen werden. Bisherige Versuche hat vor allem die US-Finanzmarktaufsicht zunichtegemacht.

Kurspotenziale

Anleger sollten allerdings nicht nur die vergangenen bzw. aktuelle Kursentwicklung betrachten. Wichtig ist auch, sich mit den Kurspotenzialen von Bitcoin vs Ethereum zu befassen. Derzeit scheint insbesondere der Bitcoin-Markt schon „heiß gelaufen“ – allerdings prognostizierten Experten das auch schon, als die Digitalwährung noch bei etwa 5.000 Euro notierte. Heute ist der Bitcoin fast das Dreifache Wert.

Ethereum könnte hier einen guten Mittelweg bilden: Zwar sind die Kurse ebenfalls schon stark gestiegen, allerdings nicht in dem Maße, in dem es beim Bitcoin der Fall war. So gibt es viele Trader die Ethereum derzeit genau beobachten, aber noch nicht die Zahl an Nachfragern, die für Kursexplosionen in einem enormen Ausmaß sorgen.

Letztlich können nur fundierte und genaue Analysen der Kurse darüber entscheiden, wie sich die Kryptowährungen in naher Zukunft entwickeln werden. Trader sollten beispielsweise technische Indikatoren verwenden, um sich ein genaues Bild aktueller Trends machen zu können. Zudem gilt es, ein wachsames Auge auf die Kurse zu haben. Denn Einbrüche können teilweise binnen weniger Minuten oder Stunden geschehen. Wer hier zu spät reagiert, riskiert unter Umständen hohe Investitionssummen.

Fazit: Die bisherige Kursentwicklung des Bitcoins bedingt, dass Anleger mindestens 10.000 Euro für einen einzelnen Bitcoin ausgeben müssen. Insbesondere für Kleinanleger könnte diese Schwelle zu hoch sein. Wer hingegen Ethereum kauft, zahlt deutlich unter 1.000 Euro für ein ETH. Dennoch sollten Trader vor allem im Hinblick auf Kursanalysen entscheiden, in welche der Devisen sie investieren. Nur so kann die Frage „Bitcoin oder Ethereum kaufen“ wirklich fundiert beantwortet werden.

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Diversifikation auch bei Kryptowährungen wichtig

Bitcoin vs. Ethereum – dieser Satz bedingt eine Entscheidung von Tradern zwischen den beiden Devisen. Allerdings zeigt ein Blick auf die gängige Anlagepraxis, dass sich Anleger eben nicht zwischen den beiden Devisen entscheiden müssen. Es empfiehlt sich sogar, das eigene Kapital auf mehr als nur eine Kryptowährung zu verteilen:

  • Angenommen, der Trader verfügt über ein Kapital von 20.000 Euro.
  • Sowohl bei Ethereum als auch bei Bitcoin bestehe ein 50-prozentiges Risiko, dass die Investition zum Totalverlust führt.
  • Investiert der Trader das Kapital jetzt in beide Kryptowährungen, liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Totalverlust nur noch bei 25 Prozent. Schließen müssten beide Digitalwährungen floppen.

Schon seit Jahren zeigt sich an den Finanzmärkten, dass eine solche Risikoverteilung effektiv vor hohen Verlusten schützt. Gerade in volatilen Markt der Kryptowährungen tun Trader gut daran, sich intensiv vor Risiken abzusichern.

Fazit: Soll ich Bitcoin oder Ethereum kaufen? Die Antwort: Trader sollten am besten in beide Digitalwährungen investieren, um das Risiko zu streuen. Kommt es in einem der Märkte zu unerwarteten Verlusten, fangen dies die Gewinne in den anderen Bereichen wieder auf. Auch beim Handel mit anderen Wertpapieren hat sich dieses Prinzip der Diversifikation schon seit Jahren etabliert.

Fazit: Bitcoin vs. Ethereum – Kapital streuen

Bitcoin und Ethereum haben gemeinsam, dass sie Kryptowährungen sind und auf der Blockchain-Technologie basieren. Weil Ethereum allerdings deutlich später entwickelt wurde als der große Konkurrent, weist die Digitalwährung aus technischer Sicht einige Vorteile auf. Aber: Der Bitcoin konnte sich schon früh als absoluter Marktführer etablieren und ist heute mehr Wert als jedes DAX-Unternehmen. Hieraus resultieren auch die enormen Kurssteigerungen von mehreren tausend Prozentpunkten seit der Einführung der digitalen Devise. Dennoch sollten Trader Ethereum bei Investitionsentscheidungen nicht außen vor lassen. Im Gegenteil, genau wie beim Handel mit herkömmlichen Anlageobjekten auch, kann eine Diversifikation Sinn ergeben. Dann investieren Trader ihr Kapital nicht nur in Bitcoins oder ETH, sondern in beide Kryptowährungen. Das macht das Portfolio deutlich robuster vor möglichen Kursverlusten.

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