Tether Wallet: Die beste Storage für USDT im Überblick

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 13.01.2020


Tether Coin oder USDT ist seit 2014 in Umlauf. Anders als die meisten Kryptowährungen weist die Coin eben keine Volatilität auf. Dank der Koppelung an den US Dollar ist der Kurs grundsätzlich stabil. Tether ist zwar nicht die einzige, aber auf jeden Fall die beliebteste sogenannte Stablecoin und hat es unter die Top 10 Kryptowährungen geschafft. Die Anwendbarkeit ist dank des konstanten Wertes vielseitig: Tether eignet sich für schnelle, kostengünstige Zahlungen und für die Vermögensverwaltung. Besonders letzteres können viele Kryptowährungen nicht bieten. Um Tether kaufen und halten zu können, benötigen Anleger allerdings ein kompatibles Tether Wallet. Hier gibt es verschiedene technische Möglichkeiten, die sich auch hinsichtlich der Sicherheit unterscheiden.

  • Tether ist eine blockchainbasierte Stablecoin
  • Der Kurs von Tether ist an den US Dollar gekoppelt
  • Für die Aufbewahrung von USDT benötigen Anleger ein Tether Wallet
  • Neben Cloud- und Softwarelösungen gibt es auch Tether Hardware Wallets

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Tether USDT Wallet: Entwicklung und Merkmale der Stablecoin

Die Stablecoin Tether wurde in 2014 unter dem Namen Realcoin lanciert, noch im selben Jahr änderten die Entwickler jedoch die Bezeichnung zu „Tether“ – besonders, um die Koppelung an den US Dollar, auf englisch „tether“, auch durch den Namen des Tokens auszudrücken. Tether oder USDT nutzt die Blockchain, ist dabei aber nicht dezentral und nicht volatil. Das Anliegen der Entwickler war die Schaffung einer wertstabilen Coin, mit der die digitale Vermögensverwaltung an der Schnittstelle zwischen Fiat- und Kryptogeld möglich ist.
1 USDT ist immer mehr oder weniger gleich 1 USD, die Kursschwankungen sind minimal und betragen selten mehr als 1 Cent. Emittiert wird Tether durch ein Unternehmen, die Tether Ltd., die nach eigenen Angaben über hinreichend Dollarbestände oder vergleichbare Werte verfügt, um zu gewährleisten, dass jedes Token durch 1 US Dollar gedeckt ist. Aufgrund dieses Konzeptes gibt es bei Tether kein Mining und auch keine theoretische Obergrenze für neue Coins.
Die Beliebtheit und Verfügbarkeit des Tokens sind gut, in Umlauf sind inzwischen 4.207.771.504 USDT, die Summe hat sich seit dem Frühjahr 2019 vervierfacht. Nach einer anfänglichen Phase, während derer Tether wenig beachtet wurde, hat die Coin nun deutlich zugelegt, das beweist das Ranking. Der Weg nach oben war und ist jedoch nicht ohne Schwierigkeiten. In 2017 hatte das Unternehmen mit einem ungeheuren Hack der Omni-Plattform zu kämpfen. Außerdem wird der Tether Ltd. immer wieder unterstellt, in Kooperation mit der Börse Bitfinex die Marktbewegungen zu manipulieren.
Tether USDT Wallet

Darum lohnt sich ein Tether USDT Wallet

Tether hat sich trotz aller Kritik in bestimmten Marktsegmenten gut etabliert, besonders in der Spiele- und Glücksspielbranche. Die Coin erleichtert und beschleunigt Transaktionen ohne Wertverluste dank ihrer Stabilität. Die Zahlung mit einer volatilen Kryptowährung bringt für Sender und Empfänger eine Reihe von Schwierigkeiten mit sich. Tether gelingt es, die Sicherheit konventioneller Zahlungsmethoden, nämlich Wertbeständigkeit des Zahlungsmittels, auf die Blockchain zu übertragen und deren Vorzüge der sofortigen, fast kostenfreien Ausführung zu nutzen. Als Spekulationsobjekt eignet sich das Token eben aufgrund seiner Stabilität hingegen weniger.

  • Stabiler Wert
  • Wegfall von Transaktionsgebühren
  • Rasche Transaktionen
  • Kompatible Blockchain

Während SEPA-Überweisungen vergleichsweise schnell und kostengünstig ablaufen, sind internationale Zahlungen mittels SWIFT-Überweisung nicht nur ausgesprochen teuer, sondern auch nicht gerade schnell. Wer statt einer SWIFT-Überweisung über US Dollar statt dessen mit Tether zahlt, spart sich Transaktionskosten zwischen 20 und 30 US Dollar, sofern die Zahlung zwischen zwei Tether Wallets abläuft. Auch die Wertstellung beschleunigt sich. Die SWIFT-Überweisung nimmt bis zu 4 Werktage in Anspruch, in einzelnen Fällen mehr. Mit Tether-Zahlungen erfolgt die Transaktion umgehend.
Hinzu kommt, dass Tether nicht nur über das Omni-Layer Protokoll kompatibel zum Bitcoin und dessen Forks ist, sondern auch mit dem ERC-20-Standard der Ethereum-Blockchain. Besonders der Interoperabilität mit Ethereum verdankt USDT seine Beliebtheit in der Gaming-Szene, die bereits jetzt von den Vorzügen Intelligenter Verträge und dezentraler Apps rege Gebrauch macht.

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Transaktionen auf der Blockchain

Um zu verstehen, warum ein Tether Wallet notwendig ist und wie es funktioniert, müssen sich Einsteiger mit der Technologie der Blockchain vertraut machen. Zwar gibt es bei Tether kein Mining, die Verwaltung des Token erfolgt dennoch auf der Basis der Blockchain. Diese wiederum ist präsent auf den Computern der Nutzer, die einen bestimmten Blockchain-Client installieren. Wird eine Transaktion in einer bestimmten Coin vorgenommen, werden die Angaben zu Sender, Empfänger und Betrag zusammen mit anderen neuen Transaktionen in einem Datenblock niedergelegt, der verarbeitet und verifiziert werden muss. Anschließend wird der Inhalt des Blocks stark komprimiert, „gehasht“, an die bestehende Blockchain angehängt, und diese wiederum fortlaufend aktualisiert – im gesamten Netzwerk. Da mit dieser Technologie nachträgliche Veränderungen von Daten nicht möglich sind, ist die Blockchain ausgesprochen sicher und wird längst nicht mehr nur für Zahlungen genutzt. Das beste Beispiel dafür sind die Smart Contracts von Ethereum und deren vielseitige Anwendbarkeit.
Aber wie sendet und empfängt man „Geld“, das nur in virtueller Form existiert? Wie zahlt man mit etwas, was man nicht in die Hand nehmen kann? Ganz ähnlich wie im Online-Banking, hier wechseln ja auch nicht echte Scheine oder Münzen den Besitzer. Statt des Girokontos und der Kreditkarte benötigt man für Zahlungen mit USDT ein Tether Wallet. Das enthält keine Coins, sondern die Angaben, die für die Verwaltung des virtuellen Guthabens erforderlich sind.

Das leistet ein Tether USDT Wallet

Ein Wallet für Tether wird oft als digitale Geldbörse bezeichnet, doch das ist nicht ganz korrekt. Denn ein solches Wallet enthält keine Coins. Statt dessen werden hier sicher die Codes verwahrt, die für den Zugang zum Guthaben und die Autorisierung von Transaktionen verwendet werden. Das sind die sogenannten Schlüssel. Ein Wallet ist also eher ein Schlüsselbund.
In der Blockchain bezeichnet der öffentliche Schlüssel das „Konto“, er lässt sich mit der IBAN oder Kontonummer vergleichen. Dieser öffentliche Schlüssel ist sichtbar – für alle Nutzer auf der Blockchain. Auch das Guthaben auf dem Konto kann man sehen. Zugang erhält jedoch nur, wer den privaten Schlüssel besitzt, mit dem Zahlungen bestätigt werden, ähnlich wie mit einer TAN im Online-Banking. Dieser Schlüssel sollte sicher und geheim aufbewahrt werden.
Außerdem enthält das Wallet die digitale Signatur, die den Guthabenstand festhält. Das ist alles – Daten zur Person des Kontoinhabers gibt es nicht, denn die Blockchain ist anonym. So erklärt sich auch, dass es keine Möglichkeit gibt, sein Guthaben zu sichern oder das Krypto-Konto zu sperren wie eine Kreditkarte, wenn Hacker den privaten Schlüssel stehlen. Ein Grund mehr, auf die Sicherheit des Wallets zu achten.
Tether Hardware Wallet

Viel Auswahl: Software-Lösungen und Tether Hardware Wallet

Ebenso wie die „Schlüssel“ ist auch ein Tether Wallet zunächst einmal eine Zeichenfolge. Die Verwaltung des Wallets ist auf unterschiedliche Weisen denkbar. Wer es ganz sicher will, kann ein Tether Hardware Wallet nutzen, wie es als USB-Stick erhältlich ist. Aber ein Paper Wallet tut‘s genauso – die langen Zeichenfolgen der Schlüssel können so, wie sie sind, ausgedruckt oder in Form eines QR-Codes wiedergegeben werden. Auch die Niederschrift auf Papier stellt ein Paper Wallet dar. Ebenfalls erhältlich sind Software-Wallets zum Download, die auf dem Computer installiert werden, browserbasierte Wallets in der Cloud und sogar mobile Apps. Dabei gelten alle Optionen, die mit dem Internet verbunden sind, als „hot“, weil anfälliger für Sicherheitsrisiken und Hacker-Attacken. Ein Tether Hardware Wallet ohne jede Verbindung zum Internet wird als Cold Wallet bezeichnet und stellt die sicherste Möglichkeit dar, das Token zu verwahren. Bei den Wallets mit Internetanbindung gibt es Abstufungen der Ausführung und Sicherheit. Vor allem geht es hier darum, dass das Wallet kompatibel zu Tether ist und möglichst hohen Sicherheitsansprüchen genügt.

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Überlegungen zur Nutzung

Wenn es um die Entscheidung für ein Wallet geht, steht der komfortablen Handhabung die Absicherung des Guthabens gegenüber. Deshalb ist eine der ersten Überlegungen der Einsatz der digitalen Geldbörse. Für die Verwahrung größerer Guthaben in Kryptowährungen – und das gilt auch für Tether – empfehlen Experten in jedem Fall ein Cold Wallet, vor allem hochwertige Hardware Wallets. Sicher verwahrt, etwa im Safe oder Bankschließfach, ist dies die beste Lösung für Krypto-Bestände, zu denen man nicht ständig Zugang haben muss. Nicht wenige Nutzer geben für ein Tether Wallet Ledger den Vorzug, das Unternehmen bietet sehr sichere, hochwertige Hardware Wallets an.
Ähnlich sieht es aus mit dem Wallet auf Papier, das viele Experten sogar für die sicherste Variante überhaupt halten. Allerdings ist davon abzuraten, die Zeichenfolgen der Schlüssel einfach abzuschreiben. Ein einziger Fehler, und futsch ist das Guthaben. Wer ganz sicher gehen will, nutzt lieber einen Online-Generator. Die kostenlosen Websites ermöglichen es, das Paper Wallet online zu erstellen, vor der Eingabe des privaten Schlüssels kann die Internetverbindung getrennt werden. Einmal erstellt, lässt sich dieses Wallet ausdrucken und aufbewahren, bestenfalls gut geschützt vor Schmutz, Feuchtigkeit und anderen Schäden, vielleicht durch eine Laminierung.
Browserbasierte oder mobile Wallets haben ebenfalls ihre Daseinsberechtigung. Vor allem die praktischen Apps für mobile Endgeräte eignen sich für digitales Kleingeld, mit dem man häufig zahlt. Ein Cloud-Wallet, etwa bei einer Kryptobörse oder als unabhängige Dritt-Lösung, kann Guthaben aufnehmen, das für den Handel mit Kryptowährungen eingesetzt wird.

Worauf achten beim Tether USDT Wallet?

Eine installierbare Software ist noch immer die beliebteste Methode, um Tether und andere Kryptowährungen zu verwalten. Mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ist dagegen auch nichts einzuwenden. An erster Stelle stehen hier Programme, die vor Viren und Malware schützen und immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Im besten Fall wird für die Handhabung von Kryptowährung ein Computer genutzt, der nur zu diesem Zweck verwendet wird und nicht ständig online ist. Wichtig ist neben der Sicherheit auch die Kompatibilität, denn zumindest die wichtigsten Kryptowährungen sollte ein Wallet verwalten können. Wenn für jede Coin ein anderes Wallet installiert werden muss, ist das wenig komfortabel. Auch mit den wichtigsten Betriebssystemen sollte sich die Software nutzen lassen, insbesondere mit Linux, da dies als äußerst sicheres System gilt. Und die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist ein weiteres wichtiges Qualitätskriterium.
Tether USD Wallet

Der Wallet Vergleich hilft weiter

Anwender, die sich nicht ganz sicher sind und sich mit manchen Funktionen der Blockchain noch vertraut machen müssen, können sich leicht überwältigt fühlen von der Fülle an Informationen und Angeboten. Denn die Anbieter von heißer und kalter Storage, von Hardware und Cloud Services werben um die Gunst der Nutzer, von denen viele noch gar nicht wissen, worauf sie bei der Auswahl Wert legen sollten. Glücklicherweise lässt sich hier schnell Abhilfe schaffen, dann der zahlreichen Vergleichsportale, die unter anderem die verschiedenen digitalen Geldbörsen testen, Leistungsumfang, Sicherheit und mögliche Kosten vergleichen und Einsteigern so einen Überblick verschaffen. Einsatzmöglichkeiten, Bedienbarkeit und besondere Stärken werden in einem Wallet-Vergleich überschaubar. Dazu gehört auch die Möglichkeit, verschiedene Coins in einem Wallet verwahren zu können. Wem die Anonymität weniger wichtig ist, der kann unter Umständen auch Fiatwährung mit hineinpacken. Umgekehrt gibt es hochanonyme Wallets, deren Software alle Transaktionen mit neuen Adressen versieht, die kaum nachvollziehbar sind.

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Wie wichtig ist Anonymität beim Tether Wallet?

Damit stellt sich gleich eine weitere Frage bei USDT, nämlich die der Anonymität. Kryptowährungen sind ursprünglich dezentral, nutzerverwaltet und vor allem anonym entwickelt. Das gilt auch für die Daten im Wallet. Der Inhaber der virtuellen Geldbörse und des Krypto-Guthabens ist auf den ersten Blick nicht zu identifizieren. Auch die einzelnen Transaktionen laufen zwischen zwei Wallets ab und sind deshalb nicht bestimmten Personen zuzuordnen. Diese Anonymität ist ein wesentlicher Bestandteil der Blockchain. Einerseits ist die Technologie sehr transparent, man kann jedes Krypto-Konto und dessen Guthabenstand sehen, aber nicht feststellen, wem die Coins gehören. Zumindest in der Theorie – denn in der Praxis ist die Anonymität dann doch nicht vollkommen. Überall dort, wo Krypto- und Fiatwährungen miteinander getauscht werden, kommt es zu Berührungspunkten, an denen die Anonymität bröckelt. Das ist der Fall bei Exchanges, wenn Tether gekauft und mit US Dollar, Euro oder Yen bezahlt wird – aber auch im im umgekehrten Fall. Denn dann fließt der Erlös aus dem Verkauf der Token auf ein Referenzkonto, das wiederum identifizierbar ist. Zwar kann man auf vielen Kryptobörsen auch mit Bitcoin, Ether oder Ripple zahlen, doch auch die wollen erst einmal erworben werden. Irgendwo steht immer der Ersterwerb, so dass die Anonymität in der Regel nicht vollkommen ist.

Wie lässt sich das Tether Wallet effektiv sichern?

Da ein Krypto-Wallet nicht selten größere Guthaben aufnimmt, ist die Sicherheit und der Schutz der Keys ganz besonders wichtig. Hardware Wallets sind diesbezüglich weniger anfällig, bei stationären oder browserbasierten Wallets gibt es aufgrund der Internetverbindung immer ein gewisses Risiko. Doch man kann sich schützen. Die einfachste und wirksamste Möglichkeit, die digitalen Ersparnisse vor dem Zugriff von Unbefugten zu schützen, ist es, sie auf mehrere Wallets zu verteilen. Langfristige Anlagen können aufs Cold Wallet, ein wenig flüssiges Kapital in das stationäre Wallet auf dem Desktop, und möglicherweise noch ein bisschen Kleingeld ins mobile Wallet. So kann kein Eindringling alles auf einmal abräumen.
Tether Wallet Ledger

Der menschliche Faktor als Sicherheitsrisiko
Allerdings ist das Hauptrisiko der sogenannte „menschliche Faktor“. Nachlässigkeit und Bequemlichkeit sind für Hacker die wichtigsten Komplizen und erleichtern digitale Raubzüge wesentlich häufiger als Sicherheitslücken im Programm. Sicherheitsbewusstsein beginnt bei den Passwörtern. Die sollten möglichst stark und willkürlich sein – wem keine wuseligen Zeichenfolgen einfallen, der kann immer noch einen Passwort-Generator nutzen. Geburtstage oder Autokennzeichen sind keine gute Idee, ebensowenig wie „1234567“ oder „Passwort“. Außerdem sollte jede Anwendung ihr eigenes Passwort erhalten. Das ist natürlich ein bisschen aufwändig, vor allem, da man die sicherheitskritischen Passwörter mindestens einmal im Monat wechseln sollte. Dennoch, die Mühe lohnt sich und man schläft besser. Auch das Speichern von Zugängen im Browser ist bei Kryptowährungen und im Online-Banking keine gute Idee. Wer einen Browser nutzt, sollte dies mit privaten Fenstern tun. Denn auf diese Weise werden alle An- und Eingaben gelöscht, sobald das Fenster geschlossen wird. Ein letzter Hinweis, der leider auch seine Berechtigung hat: Die Niederschrift von Zugängen auf Post-Its oder der Schreibtischmatte ist definitiv nicht sicher!
Sicherheit durch richtige Software-Auswahl
Um ausschließen zu können, dass Schadsoftware die Login-Daten abgreift, sind ein gutes Antivirus- Programm und eine Anti-Malware-Software ratsam. Beides sollte auch das Web und die Browseraktivitäten überwachen, mit E-Mail-Schutz ist es nicht getan. Umgekehrt sollte jedwede Software, die angreifbar ist, vom Computer verbannt werden. Vor allem Spiele sind anfällig für Sicherheitslücken, über die sich Hacker Zugriff auf das System verschaffen können.

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Die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Aus dem Online-Banking bekannt ist die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung. Während früher die Eingabe von PIN und TAN genügte, setzen die Banken nun auf eine zusätzliche Sicherheitsstufe. Ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert, erhält der Kontoinhaber bei jeder Anmeldung einen Code per SMS aufs Handy oder per E-Mail. Dieser kann nur einmal verwendet werden und muss umgehend für die zusätzliche Anmeldung genutzt werden. Anschließend verfällt der Code. Dieses überaus sichere Anmeldungsverfahren lässt sich auch bei vielen Wallets aktivieren und sollte unbedingt genutzt werden. Denn so können Unbefugte sich nicht einmal dann Zugang zum Guthaben verschaffen, wenn sie auf irgend eine Weise die Login-Daten in Erfahrung gebracht haben. An die Handhabung gewöhnt man sich schnell.

Regelmäßige Backups auch beim Tether Wallet

Da ein Wallet letztlich auch nur eine Software ist, sollte der Inhaber das tun, was er (hoffentlich) auch für seine E-Mail und andere wichtige Dokumente tut, nämlich regelmäßig ein Backup anlegen. Die einfache Sicherheitsmaßnahme wird bedauerlicherweise viel zu oft übersehen. Für derartige Backups bieten Cloud-Services ihre Dienste an, bei Krypto-Geld ist das jedoch eindeutig zu unsicher. Eine externe Festplatte oder ein USB-Stick sind sehr viel besser geeignet für die Speicherung der Daten. Da auch diese Medien beschädigt werden können, ist es nicht ganz abwegig, zwei Backups auf externen Speichern vorzunehmen und diese an getrennten Orten aufzubewahren. Für ein effektives Backup müssen gerade Wallets, die häufig genutzt werden, nach jeder neuen Transaktion gesichert werden! Wenn es um die Verwaltung von größeren Guthaben geht, ist dies jedoch mit Sicherheit der Mühe wert.

Tether Hardware Wallet im Kostenvergleich

Ein weiterer Faktor, der zumindest bei der Entscheidung für ein Tether Hardware Wallet hinzukommt, sind die Kosten. Denn unter den angebotenen Hardware-Wallets gibt es beträchtliche Preisunterschiede. Diese sind durch die Qualität der Hard- und Software bedingt, aber auch durch den Service des Anbieters. Hier ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung mit regelmäßigen Updates wichtig, um den immer wieder vorkommenden Herausforderungen an die Sicherheit zu begegnen. Auch ein guter Kundendienst ist nicht zu unterschätzen.
Demgegenüber sind Software-Wallets meist gratis. Dennoch sollten Anleger die Ausgaben für eine Hardware nicht scheuen, schon allein der Sicherheit zuliebe. Die kostenlosen Lösungen lassen sich ergänzend und in Teilbereichen nutzen. Wer für ein Cold Wallet nicht auf eine kostenpflichtige Hardware zurückgreifen mag, kann statt dessen das ebenso sichere Paper Wallet nutzen. Es ist kostenlos, schnell erstellt und kann leicht aufbewahrt werden.
Wallet Tether

Wie bewerten Experten und Nutzer verschiedene Wallets?

Zu allen bislang aufgeführten Punkten kann ein Wallet-Vergleich mehr Klarheit schaffen. Wenn nun mehrere Möglichkeiten in die engere Wahl kommen, hilft bei der letzten Entscheidung die Expertenmeinung. Denn nicht selten werden die Vorzüge und Nachteile eines bestimmten Wallets in Reviews ausgiebig besprochen. Die dazugehörigen Kommentare, aber auch User-Communities geben weiteren Aufschluss darüber, was Nutzer von diesem Wallet halten. Die Diskussion im Internet und die Meinung anderer Nutzer sind zwar mitunter subjektiv, helfen aber durchaus dabei, Ausgaben zu vermeiden, die an sich im Nachhinein lieber erspart hätte. Ein Token oder Wallet, das Gegenstand regen Austausches ist, und sei es noch so kontrovers, weckt zumindest Interesse, immer ein Indikator dafür, dass sich das Angebot am Markt halten kann.

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Kryptowährungen ohne Wallet – mit CFD-Trading

Anleger, die entschlossen sind, zumindest einen Teil ihres Vermögens in Tether oder andere Kryptowährungen zu konvertieren, müssen sich, wie wir gezeigt haben, mit einigen technischen Hintergründen vertraut machen, um Risiken so gering wie möglich zu halten. Allerdings hat nicht jeder den Wunsch, sich eingehender mit der Blockchain, der Technologie hinter dem Wallet und den Besonderheiten von Kryptowährungen zu befassen. Es gibt aber andere Möglichkeiten, von digitalen Währungen zu profitieren, wenn auch nicht unbedingt im Fall von Tether. Die Stablecoin ist gerade wegen des Festkurses gegen den US Dollar für Spekulation auf den Kursverlauf nicht geeignet – andere Kryptowährungen aber durchaus. Über Derivate lassen sie sich handeln, und zwar, ohne dass man Kryptowährungen physisch kaufen und in einem Wallet aufbewahren muss. Derivate sind abgeleitete Produkte. Sie beziehen sich auf einen Basiswert und bilden dessen Kursentwicklung ab, ohne dass der Halter diesen Basiswert erwirbt. Er hat lediglich Anteil am Kursverlauf. Auch auf Kryptowährungen gibt es inzwischen Derivate wie Futures, Zertifikate und Differenzkontrakte, zumindest auf die umsatzstärksten Coins. Besonders beliebt sind Differenzkontrakte, kurz CFDs, entwickelt, um beim Aktienhandel in Großbritannien die Stempelsteuer zu umgehen. Zu den Tausenden von Underlyings, die man über CFDs handeln kann gehören alle Anlageklasse, auch Kryptowährungen, vor allem natürlich Bitcoin, Ether, Ripple, Litecoin und andere bekannte Altcoins. Über Differenzkontrakte haben Trader die Möglichkeit, auf den Kurs einer Kryptowährung gegen eine Fiatwährung wie US Dollar oder Euro zu spekulieren, und zwar auf steigende und auch auf fallende Kurse.
Tether Coin kaufen

Seriöser Handel mit dem richtigen CFD-Broker

CFDs werden nicht über Kryptobörsen gehandelt wie die Coins selbst, und sind auch keine börsengehandelten Produkte. Der Handel findet außerbörslich über ein Netzwerk von Finanzdienstleistern und Institutionen statt, den Zugang dazu gewährt ein Broker, der für den CFD-Handel lizenziert ist. Nicht alle Online-Broker führen Krypto-CFDs in ihrem Handelsangebot, aber die Zahl und Auswahl steigen ständig. Anders als die langfristige Vermögensverwaltung mit Tether ist der Handel mit Krypto-CFDs kurzfristig, Positionen werden rasch, meist am selben Tag, eröffnet und geschlossen. Das heißt, dass das eingesetzte Kapital nicht über einen längeren Zeitraum gebunden ist. Der CFD-Handel spricht damit eine andere Anlegergruppe an als die Verwahrung von Tether im Wallet.
Ein weiterer Vorteil von CFDs ist die Tatsache, dass nur ein Teil des umgesetzten Betrages wirklich als Sicherheitsleistung beim Broker hinterlegt wird. Bewegt wird mehr als die sogenannte Margin, bis zu 30 Mal so viel bei Forex Majors, bei Krypto-CFDs immer noch das Doppelte. Der Hebel birgt jedoch auch Verlustrisiken. Daher bieten immer mehr Broker ihren Kunden Schulungsmaterialien an, die die Vorbereitung auf den Handel erleichtern sollen. Diese Angebote wahrzunehmen verschafft vor allem Einsteigern deutliche Vorteile und mindert die Risiken. Auch die Demokonten, mit denen sich erste Übungstrades mit virtuellem Kapital ausführen lassen, sind vor diesem Hintergrund unbedingt zu empfehlen. Denn hier sammeln Anfänger Erfahrungen in einer echten Handelsumgebung, ohne ihren Geldbeutel einer Gefahr auszusetzen.

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Fazit: Wer kein Tether Wallet nutzen möchte, kann mit Krypto-CFDs handeln

Depot TestDie Stablecoin Tether USDT hat sich in den Jahren ihres Bestehens seit 2014 aller Kritik zum Trotz etabliert und belegt immer wieder einen Platz unter den Top 5 der Kryptowährungen. Die Idee, ein wertbeständiges Token auf der Basis der Blockchain anzubieten, findet Anklang und macht die Ausführung von Zahlungen schneller, sicherer und kostengünstiger, als es die herkömmliche SWIFT-Überweisung leisten könnte. Vor allem im Gaming-Sektor ist Tether erfolgreich, aber auch bei der Vermögensverwaltung stellt die Stablecoin angesichts von Negativzinsen und Inflationsrisiko eine Alternative dar. Wer direkt in Tether investieren will, kann das Token über eine Exchange oder direkt bei Tether Limited kaufen, benötigt jedoch eine Tether Wallet, um USDT aufbewahren zu können. Die Auswahl ist groß, vor der Entscheidung sollten Verwendung und Sicherheitsanspruch überdacht werden. Experten raten zur Aufteilung des Guthabens: Den Löwenanteil auf ein sicheres Tether Hardware Wallet, geringe Beträge für den täglichen Gebrauch in ein browserbasiertes, stationäres oder mobiles Wallet, am besten mit Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Wem das zu mühsam ist, der kann Kryptowährungen auch ohne Wallet handeln, und zwar über Derivate wie CFDs. Der außerbörsliche CFD-Handel erlaubt die Spekulation auch auf fallende Kurse und ermöglicht dank der Hebel gute Renditen, doch Anfänger sollten sich angesichts der realen Risiken gut auf den Einstieg vorbereiten. Viele Broker erleichtern dies mit qualitativ hochwertigen Bildungsressourcen und kostenlosen Demokonten.
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