N26 App: Online Banking mit dem Smartphone

Number26 firmiert mittlerweile unter dem Namen N26 und steht für kostenloses Mobile Banking mit dem Smartphone oder Tablet-PC. Die Onlinebank verfügt seit Juli 2016 über eine eigene Banklizenz und hat den Geist der Zeit erkannt. Daher möchte das Unternehmen seinen Kunden ein Girokonto bieten, welches komplett über das Smartphone steuerbar ist. Zugleich muss es einen angemessenen Sicherheitsstandard bieten.

 

 

Inhaltsverzeichnis

  • Die wichtigsten Fakten zur „N26 App“ im Überblick:
  • 1. Vom Online Banking zum Mobile Banking
  • 2. Die Mobile App von N26
    • Weitere N26 Ratgeber:
  • 3. Die Vorteile der N26 App
  • 4. Fazit: Innovativ, ausgereift und leistungsstark

Die wichtigsten Fakten zur „N26 App“ im Überblick:

  • Mit der N26 App kann das Konto komplett vom Smartphone aus verwaltet werden.
  • Die N26 App steht kostenlos zur Verfügung.
  • Die N26 App hat die Zusatzfunktionen: MoneyBeam, Konsumstatistik und temporäre Sicherheitseinstellungen.
  • In den temporären Sicherheitseinstellungen können Online-Zahlungen, Bargeldabhebungen und Auslandszahlungen ge- und entsperrt werden.

1. Vom Online Banking zum Mobile Banking

VerbrauchertippsEs hat ein wenig gedauert, doch inzwischen hat das Online Banking auch die heimischen PCs erobert. Jede Hausbank bietet seinen Kunden diese Möglichkeit an. Selbst die Senioren haben sich dem Trend angeschlossen und immer mehr Kunden über 65 betreiben bequem die Verwaltung ihrer Konten von zu Hause aus. Bundesweit betreiben laut Statista 37 Millionen Deutsche Online Banking. In Anbetracht einer Einwohnerzahl von insgesamt 81 Millionen entspricht das bereits über 45 Prozent.

Statistik zur Nutzung von Online Banking in Deutschland

Die Anzahl der Online Banker hat sich in zehn Jahren verdreifacht

Doch wie man an der Statistik erkennen kann, musste das Vertrauen in das Online Banking erst langsam wachsen. Die Angst vor Cyber-Angriffen war groß und besteht auch nach wie vor. Und das nicht unbegründet. Ob über Identitätsmissbrauch oder Phishing-Mails oder Pharming, die Kriminellen lassen sich aufgrund immer besserer Sicherheitsvorkehrungen auch immer dreistere Betrügereien einfallen. Sollte der Schadensfall eintreten, zeigen sich die Banken jedoch meist kulant und erstatten die Schadenssumme.

In den letzten Jahren wurden die Handys zu Smartphones umgesattelt. Mit dem Internetzugang kam die Entwicklung von mobilen Anwendungen, die dem Nutzer das Leben in vielerlei Hinsicht erleichtern sollen. So gibt es Mobile Apps, die die aktuellsten Nachrichten parat haben, die Kalorien zählen oder die den Nutzer beim Einkaufen beraten. Da lag es nahe Anwendungen zu entwickeln, mit denen das Online Banking auch vom Smartphone aus möglich ist. An diese Anwendungen werden jedoch gesonderte Bedingungen gestellt, da erhöhte Sicherheitsleistungen vorliegen müssen.

Momentan überwiegt noch das Misstrauen gegenüber Mobile Apps für Bankgeschäfte. Das Smartphone für die Bezahlung von Bahntickets oder zum Zahlen von Parkplatzgebühren zu verwenden ist das eine, aber das Smartphone mit dem Smartphone einen direkten Zugang zum Girokonto zu gewähren ist etwas vollkommen anderes. Daher ist es umso mutiger, dass sich N26 auf die Gruppe der innovativen und mutigen Kunden beschränkt und seine Dienste tatsächlich auf die Nutzung von Mobile Apps spezialisiert hat.

Das Online Banking wurde immer populärer, sodass es inzwischen fast von der Hälfte der deutschen Einwohner genutzt wird. Für das Mobile Banking bedarf es noch ein wenig Vertrauensarbeit. Zwar wird es von vielen Finanzdienstleistern bereits angeboten, doch zur aktiven Nutzung sind die wenigsten Verbraucher schon bereit.

2. Die Mobile App von N26

umzugDie N26 App ist für mehrere Betriebssysteme geeignet. Hierzu zählen die iOS- und Android-Betriebssysteme. Während iOS nur auf Apple-Geräten vorzufinden ist, wird Android auf Geräten von 58 verschiedenen Herstellern auf circa 2.500 Modellen verwendet. Damit ist ein Großteil der auf den Markt befindlichen Nutzer abgedeckt. Bei iOS sollte die Version nicht älter als iOS7 und bei Android nicht älter als 4.3 sein. Die Apps sind über den App Store und Google Play zu finden und herunterzuladen. Hier kann dann auch die Anmeldung, Registrierung und Personenidentifikation erfolgen.

Weitere Betriebssysteme sind derzeit noch nicht mit der N26 App kompatibel. Sollte hier jedoch Interesse bestehen, ist es empfehlenswert sich mit dem Kundenservice in Verbindung zu setzen. Je nachdem wie groß die Nachfrage ist, wird überlegt ob eine Erweiterung für Blackberry und Windows Phone sinnvoll sind. Vielleicht wird es dann in den nächsten Monaten zu einer Erweiterung des Angebots kommen.

Die N26 App wird für die iOS und Android-Betriebssysteme angeboten. Bei Bedarf an Komptabilität mit Blackberry oder Windows Phone sollte der Kundenservice informiert werden. Bei genügend Nachfrage wird das Angebot erweitert.

3. Die Vorteile der N26 App

daumen_hochWie bereits erwähnt, hat N26 sein gesamtes Finanzkonzept auf die aktive Nutzung der N26 App ausgelegt. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern kann man mit der N26 App sämtliche Funktionen ausführen, die einem beim Online oder Filial-Banking geboten werden. Es ist möglich im Internet zu bezahlen, Überweisungen anzuweisen und den Kontoverlauf zu überprüfen.

Beim Mobile Banking von N26 wird man zudem laufend über die Aktivitäten des Girokontos auf dem Laufenden gehalten. Für alle Ein- und Ausgänge erhält der Kontoinhaber eine Benachrichtigung. Hier kann er sofort reagieren, sobald irgendwelche unberechtigten Abbuchungen stattfinden. Zudem hat er natürlich auch einen Einblick in die vergangenen Kontobewegungen.

Bei der N26 App gibt es allerdings auch noch ein paar Besonderheiten, die ausschließlich auf die Mobile Anwendung zugeschnitten wurden. Da wäre zunächst das MoneyBeam. In der Mobile App werden die Kontoverbindungsdaten gespeichert und können manuell bestimmten Namen zugeordnet und damit archiviert werden. Möchte man nun wiederholt eine Überweisung an eine bestimmte Person oder Institution tätigen, muss man lediglich auf den Namen klicken, den Betrag eingeben und sofort wird das Geld auf das andere Konto „gebeamt“.

Die Homepage von N26

Mit der MoneyBeam-Funktion in Sekundenschnelle Geld überweisen

Außerdem kann der Nutzer die Sicherheitseinstellungen selber jederzeit ändern. Dafür muss er lediglich auf dem Display „Karte Sperren“ oder „Karte entsperren“ drücken. Hierbei kann er zwischen drei verschiedenen Funktionen wählen. Es können Online-Zahlungen, Auslandszahlungen oder Barabhebungen untersagt werden. Versagt man alle drei sind weiterhin Abbuchungen im Lastschriftverfahren oder Daueraufträge möglich. Nur die Abbuchungen über die genannten Wege werden untersagt.

Als dritte Zusatzfunktion ist es bei der N26 App möglich eine Konsumentenstatistik erstellen zu lassen. Hier wird in die verschiedenen Kategorien Essen & Trinken, Gesundheit, Freizeit, Shopping, Reisen und Bildung unterschieden. Alle mit der Kreditkarte getätigten Zahlungen fließen in die Statistik mit ein. Einzig Barauszahlungen können nicht zugeordnet werden. So ist es für den Konsumenten möglich am Ende des Monats genau festzustellen, wo das ganze Geld geblieben ist.

Mit der N26 App ist es möglich alle Funktionen des Online und Filial-Bankings selber durchzuführen. Die App ist für die passive, wie aktive Kontoverwaltung ausgelegt. Zudem bietet sie auch noch die Zusatzfunktionen MoneyBeam, Konsumstatistik und manuelle Änderung der Sicherheitseinstellungen.

4. Fazit: Innovativ, ausgereift und leistungsstark

fazitN26 hat es geschafft ein Finanzprodukt zu schaffen, dass nur mit einem Smartphone verwaltet und kontrolliert werden kann. Durch die permanenten Benachrichtigungen bei Kontobewegungen, wird dem Nutzer auch ein starkes Gefühl der Sicherheit vermittelt. Durch die manuell und individuell einstellbaren Sicherheitseinstellungen wird die Sicherheit auch nicht zu einem nervigen Hindernis, da die Einstellungen mit nur einem Klick angepasst werden können.

Die zahlreichen Zusatzfunktionen machen die N26 App zu einem nützlichen Finanzverwalter. Überweisungen können per MoneyBeam in Sekundenschnelle angewiesen werden und das eigene Konsumverhalten kann kritisch beäugt werden. Allerdings sollte der Nutzer darauf achten, an seinem Smartphone genügend Schutzmechanismen, wie eine passwortgeschützte Bildschirmsperre oder das Unterlassen von TAN-Speicherungen auf dem Smartphone, zu befolgen. Ansonsten kann es im Falle eines Diebstahls böse Überraschungen geben.

Bilderquelle:
– http://de.statista.com/statistik/daten/studie/29516/umfrage/anzahl-der-nutzer-von-online-banking-in-deutschland/


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