N26 MasterCard® – zahlreiche Funktionen

N26 , mittlerweile in N26 umbenannt, verfügt seit Juli 2016 über eine Banklizenz. Die Onlinebank bietet zu dem kostenlosen Girokonto auch noch eine kostenlose Kreditkarte mit sehr günstigen Konditionen an. Sie erfüllt gleich mehrere Funktionen ohne dass Gebühren für die Karte selbst fällig würden. Damit bleibt das Unternehmen auch bei der N26 MasterCard® seiner Linie treu, vollen Service überall und zu jeder Zeit bei möglichst geringen Kosten anzubieten. Wie die Kreditkarte von N26 funktioniert und welche Konditionen sie mit sich bringt, erfahren Sie im Ratgeber „N26 MasterCard®“.

Inhaltsverzeichnis

  • Die wichtigsten Fakten zum Thema „N26 MasterCard®“ im Überblick:
  • 1. Wie funktioniert eine Kreditkarte?
  • 2. Wie kann die N26 MasterCard® genutzt werden
    • Weitere N26 Ratgeber:
  • 3. Welche Vorteile hat die N26 MasterCard®
  • 4. Fazit: Die N26 MasterCard® ist ein starkes Konkurrenzprodukt

Die wichtigsten Fakten zum Thema „N26 MasterCard®“ im Überblick:

  • Die N26 MasterCard® wird gebührenfrei zur Verfügung gestellt.
  • Es handelt sich um eine Prepaid-Kreditkarte.
  • Es werden keine Barabhebungsgebühren im Ausland fällig.
  • Der Auslandseinsatz bringt keine Fremdwährungsgebühren mit sich.
  • Die N26 MasterCard® hat die Doppelfunktion als Kredit- und Debitkarte.

1. Wie funktioniert eine Kreditkarte?

VerbrauchertippsKreditkarten erfüllen im Allgemeinen den Zweck eines Konsumentenkredits. Dabei wird dem Kreditnehmer eine zuvor festgelegte Summe an Geld zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt. Die Höhe dieser Kreditsumme ist abhängig von der Bonität des Kreditnehmers. Diese setzt sich aus dem regelmäßig zu erwartendem Einkommen, den monatlichen Ausgaben, der Zahlungsmoral und anderen Faktoren zusammen. Hierbei muss sich jeder Kreditgeber ein eigenes Bild von der Bonität des Kreditnehmers machen und bei jeder Kreditvergab neu entscheiden.

Bei Kreditkarten entspricht die Höhe der Kreditsumme dem Kreditlimit pro Monat. Es liegt im Ermessen des Kreditkartenbesitzers ob und in welcher Höhe der Kredit genutzt wird. So ist es auch möglich die Kreditkarte für einen oder mehrere Monate gar nicht zu nutzen. Die Art der Rückzahlung ist von der Art der Kreditkarte abhängig. So gibt es Charge-Karten bei denen die Abrechnung am Ende des Monats erfolgt und die Summe per Lastschrift vom angegebenen Referenzkonto abgebucht wird.

Doch gibt es auch Kreditkarten bei denen eine Ratenzahlung möglich ist. Hier sind die Raten entweder frei wählbar oder sie müssen mindestens einen bestimmten Prozentsatz der Gesamtsumme betragen. Dies ist vom Anbieter abhängig. Bei Ratenzahlungen werden im Gegensatz zur Charge-Karte Sollzinsen fällig. Diese sind zumeist günstiger als die Dispo- oder Überziehungszinsen, die bei einem nicht gedeckten Girokonto fällig würden.

Eine weitere Abwandlung der Kreditkarte ist die Prepaid-Karte. Hierbei bestimmt das Guthaben auf dem Kreditkartenkonto die Höhe des Kreditkartenlimits. Diese Karten erfreuen sich gerade bei Minderjährigen größter Beliebtheit, die sich im Ausland aufhalten. Auf diese Weise haben die Eltern auch noch ein wenig Kontrolle über die Ausgaben ihrer Sprösslinge. Die Kreditkarte ist genauso für Barabhebungen, Überweisungen und Kartenzahlungen geeignet. Die Abrechnung erfolgt unmittelbar, sodass auch tatsächlich nur der bestehende Betrag aufgebraucht werden kann. Solch eine Kreditkarte ist die N26 MasterCard®.

Das MasterCard Kreditkartenangebot

MasterCard® hat verschiedene Kartenmodelle im Angebot

Kreditkarten sind Abwandlungen des Konsumentenkredits, bei denen ein Kreditlimit festgelegt ist. Die Nutzung dieses Kredits ist vom Kreditkartenbesitzer frei verfügbar. In Bezug auf die Abrechnungen gibt es verschiedene Modelle. So sind monatliche Abrechnungen, Ratenzahlungen oder auch Prepaid-Verfahren möglich.

2. Wie kann die N26 MasterCard® genutzt werden

vorlage_musterDie N26 MasterCard® ist, wie oben angemerkt eine Prepaid-Karte. Das bedeutet, dass die Karte nur bis zu der Summe zur Verfügung steht, die auf dem Girokonto vorhanden ist. Bei dem N26 Girokonto wird kein Dispositionskredit zur Verfügung gestellt und eine Überziehung des Kontos ist auch nicht möglich. Dem Girokonto wird ebenfalls keine Debitkarte zum Konto zur Verfügung gestellt, sondern einzig und allein die Kreditkarte.

N26 bietet Girokonto und MasterCard kostenlos an

Daher hat die N26 MasterCard® auch noch die Funktion einer Debitkarte. Im Gegensatz zu anderen Kreditkartenanbietern ermöglicht N26 allerdings eine gebührenfreie Bargeldabhebung im In- und Ausland. Dadurch entstehen dem N26 MasterCard® -Besitzer auch keinerlei Nachteile. Das einzige Problem kann durch Geldautomatenbetreiber entstehen, welche ab und an eine Nutzungsgebühr verlangen. Darauf hat N26 jedoch keinen Einfluss.

Die Kreditkarte kann zudem für Kartenzahlungen oder auch für Zahlungen im Internet verwendet werden. Dabei ist es wichtig die manuellen Sicherheitseinstellungen herauszunehmen. Ansonsten werden Zahlungen verweigert und es kommt zu unnötigen Mahngebühren. Die Prepaid-Karte ist besonders gut für den Auslandeinsatz geeignet, da nicht nur die Barabhebungsgebühren, sondern auch noch die Fremdwährungsgebühren entfallen. Damit werden Urlaube oder auch Geschäftstermine im Ausland nicht unnötig verteuert. Auch beim Online-Shopping kann das hilfreich sein, wenn bei ausländischen Internethändlern bestellt werden soll.

Die N26 MasterCard® kann ganz normal wie jede andere Kreditkarte für Kartenzahlungen und Überweisungen genutzt werden. Bei N26 erfüllt sie jedoch noch den Zweck einer Debitkarte mit kostenlosen Barabhebungen im In- und Ausland.

3. Welche Vorteile hat die N26 MasterCard®

daumen_hochEin klarer Vorteil der N26 MasterCard® ist die Tatsache, dass das Anhäufen von Schulden nicht möglich ist. Befindet sich kein Geld mehr auf dem Girokonto werden alle Zahlungen verweigert. Das hat allerdings den Nebeneffekt, dass Lastschriften eventuell ebenfalls abgewiesen werden und es dadurch nicht nur zu Mahnungen, sondern auch zu negativen Schufa-Einträgen kommen kann.

Ein weiterer Vorteil sind die kostenlosen Barabhebungen im Ausland. Obwohl Kreditkarten ihren Hauptverwendungszweck im Ausland finden, möchten die meisten Kreditkartenbetreiber nicht darauf verzichten auch für Barabhebungen im Ausland Gebühren zu verlangen. Barabhebungen im Inland werden von einigen Kreditkartenanbietern erst gar nicht ermöglicht, aber mit Sicherheit sind sie kostenpflichtig. Die N26 erlaubt innerhalb Deutschlands bis zu fünf kostenlose Auszahlungen pro Monat, wobei die Anzahl an diverse Kriterien geknüpft ist. Alle Kunden können dreimal monatlich kostenfrei Bargeld an deutschen Geldautomaten abheben, alle Auszahlungen darüber hinaus sind mit Gebühren in Höhe von 2€ verbunden.

Hinzu kommt der Verzicht auf Fremdwährungsgebühren. Normalerweise verlangen die Kreditkartenanbieter gut und gerne Gebühren zwischen 1 und 3 Prozent. Dabei fallen diese Gebühren bei Barauszahlungen, Kartenzahlungen und im Internethandel an. Bei jeder Transaktion in einer anderen Währung würden diese Gebühren fällig, auf die bei der N26 MasterCard® verzichtet werden.

Doch bei all den Vorteilen darf ein entscheidender Nachteil nicht vergessen werden. Im Einzelhandel werden Prepaid-Kreditkarten nicht gern gesehen. Im Einzelhandel kommt es oftmals zu Sammel-Abbuchungen. Dabei werden die Kreditkartenzahlungen in dem Lesegerät bis zu einer gewissen Summe oder Zeitpunkt gesammelt und erst dann findet die Abbuchung statt. Das kann unter Umständen Wochen später geschehen.

Bei Prepaid-Kreditkarten besteht hier die Gefahr, dass das Kapital auf der Karte zu dem Zeitpunkt nicht mehr ausreicht. Gründe hierfür liegen in der Nachlässigkeit des Kreditkartenbesitzers, dem das Gespür für den Kontostand und das Gedächtnis für ausstehende Zahlungen fehlt. Dann kommt es zunächst zur Zahlungsverweigerung und der Einzelhändler muss einigen Aufwand betreiben um an sein Geld zu kommen.

Die N26 MasterCard® bringt gerade für Auslandsreisende diverse Vorteile mit sich. So werden keinerlei Gebühren für die Nutzung im Ausland von Seiten N26 fällig. Weder Barabhebung- noch Fremdwährungsgebühren werden von dem Unternehmen erhoben. Zudem sind auch gebührenfreie Abhebungen im Inland möglich.

4. Fazit: Die N26 MasterCard® ist ein starkes Konkurrenzprodukt

fazitDie MasterCard® von N26 kann mit ihren überaus günstigen Konditionen überzeugen. Kaum ein anderer Anbieter schafft es den Auslandsaufenthalt so günstig zu gestalten, ohne dabei Grundgebühren zu verlangen. Selbst dann verlangen viele Kreditkartenanbieter zumindest eine Fremdwährungsgebühr für Zahlungen jeder Art im Ausland. Barabhebungen im Inland werden von den meisten ungern gesehen. Die N26 MasterCard® ist für deren Girokonten-Besitzer hingegen die einzige Möglichkeit Bargeld zu erhalten.

Allerdings darf man bei all der Euphorie nicht vergessen, dass es sich bei der Kreditkarte von N26 um eine Prepaid-Karte handelt. Diese werden von Einzelhändlern nicht gerne gesehen. Außerdem wird streng genommen kein Kredit aufgenommen, welcher zurückgezahlt werden muss, sondern man verfügt über das bereits in seinem Besitz befindliche Geld. Und das eben nur über Kreditkarte.



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