Bitcoin Transaktionsgebühren – Mininggebühr & weitere Bitcoin-Kosten

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Depot TestBitcoin und Co. sind mit dem Anspruch angetreten, privaten Verbrauchern, Banken und Unternehmen weltweit grenzüberschreitende Transaktionen dezentral, schnell und möglichst ohne Gebühren zu ermöglichen. Während einige Kryptowährungen wie Litecoin, Ripple oder IOTA Transaktionen im Netzwerk kostenlos oder zu sehr niedrigen Gebühren zu jeder Zeit weitgehend sicherstellen, sieht es beim Bitcoin nicht generell so gut aus.

In Zeiten starker Bitcoin-Nachfrage bewegten sie sich in der Vergangenheit bei mehreren Euro je Transaktion. Damit lagen sie deutlich über den Gebühren, die Banken berechnen. Grundsätzlich kommen auf jeden Teilnehmer der Bitcoin-Blockchain, Miner eingeschlossen, Bitcoin Transaktionsgebühren und unter Umständen weitere Gebühren zu. Wie können diese minimiert oder vermieden werden?

  • Gebühren für alle Bitcoin Blockchain-Teilnehmer
  • Miner eines jeden Block erhalten über Gebühren eine Aufwandsentschädigung
  • Transaktionsgebühren zum Bestätigen von Bitcoin-Transaktionen
  • Transaktionsgebühren lassen sich reduzieren oder verhindern
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Bitcoin Transaktionsgebühren: Kosten beim Kryptowährungshandel

Das heutige Banken- und Finanzsystem ist nicht besonders effizient. Besonders grenzüberschreitende Geldtransfers werden mitunter mit erheblicher Zeitverzögerung abgewickelt. Banken stellen ihren Kunden für einen wenig optimalen Service teilweise erhebliche Gebühren in Rechnung. Die Erfinder der Kryptowährungen sind angetreten, diese Probleme (hohe Gebühren, lange Transaktionsdauer) zu beseitigen. Bitcoin hat sich als Spekulationsinstrument einen Namen im Finanzsystem gemacht. Die hohen möglichen Profite in der Zeit um Ende 2017/Anfang 2018 bei Bitcoin haben das Entstehen weiterer Internetwährungen stark beschleunigt, sodass heute mehr als 2500 digitale Münzen und Token am Markt sind und ständig neue hinzukommen oder auch den Markt mangels Marktakzeptanz verlassen.

Für den Durchschnittsbürger mag Bitcoin ein bekannter Begriff sein. Vielleicht ist auch der eine oder andere Coin der Top 10 Kryptowährungen noch geläufig. Was sich rund herum um Bitcoin & Co. abspielt, ist nur unzureichend bekannt oder vollständig unbekannt. Einer dieser weniger bekannten Fakten ist, dass die meisten digitalen Währungen Transaktionsgebühren haben.

Bitcoin Transaktionsgebühren

Transaktionsgebühren von Kryptowährungen

Vielen Privatanlegern ist vertraut, wie sie eine Aktie zu kaufen und zu verkaufen können. Sie wissen, dass sie ihrem Depotanbieter oder Broker für die Ausführung der Transaktion eine Gebühr bezahlen. Nicht anders ist das beim Kauf und Verkauf von Kryptowährungen. Ähnliche und zusätzliche Gebühren können im Kryptowährungsmarkt entstehen. Das hängt von der gehandelten Währung und dem jeweils verwendeten Anbieter (Krypto-Börse, P-2-P Marktplatz, Tauschbörse) ab. Wer auf dem Kryptowährungsmarkt aktiv ist, muss mit verschiedenen Gebührenarten rechnen. Die bekannteste Kryptowährung Bitcoin hatte in der Vergangenheit nicht den Ruf, besonders günstige oder gar die niedrigsten Transaktionsgebühren zu haben.

Warum gibt es Gebühren?

Es gibt zwei Gründe für Transaktionsgebühren bei der Mehrzahl der Kryptowährungen. Sie dienen zum einen als Aufwandsentschädigung und zum anderen als Spam- bzw. Überlastungsschutz. Das Bestätigen von Bitcoin-Transaktionen, durchgef+hrt von Bitcoin-Minern, ist rechenintensiv. Die Gebühren sind eine Entschädigung für beim Mining entstandene Kosten für Strom und Hardware. Wenn Miner als Blockerzeuger bestätigt, erhalten sie eine Blockbelohnung bzw. einen garantiert festen Bitcoinbetrag.

Das Erheben von Gebühren dient als Überlastungsschutz. Für Spam sind kostenlose Transaktionen geradezu anziehend. Sie könnten das Netzwerk mit Spam so stark belasten, dass es zum Einfrieren des Systems käme. Mit einer (Mindest)Gebühr kann dieser Praxis entgegnet werden. Der Rechenaufwand zum Senden von Bitcoins ist eigentlich niedrig. Ein normaler Home-PC ist in der Lage innerhalb kurzer Zeit Tausende von Transaktionen zu versenden.

Bei der Blockchain von Bitcoin wird den freien Marktkräften die Transaktionsgebühr überlassen. Freie Marktkräfte heißt, dass es jedem Netzwerk-User erlaubt ist, die Höhe seiner Transaktionsgebühr zu bestimmen und Transaktionen zu senden. Das ist an sich positiv, wobei es Nachteile gibt, wenn weniger Platz verfügbar ist. Bekanntlich haben die Blöcke von Bitcoin eine Größe von 1 MB, womit die maximal aufzunehmenden Transaktionen vorgegeben sind. Eine durchschnittliche Bitcoin Transaktion ist etwa 223-250 Bytes groß, womit bis zu 4550 Transaktionen in der vorgegebenen Blockgröße aufgenommen werden können.

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Miner Aufwandsentschädigung: Blockprämien und Transaktionsgebühren

Bekannt ist, dass Miner vom Bitcoin-Netzwerk für ihren Aufwand entschädigt werden. Sie erhalten dafür Belohnungen in Form von Blockprämien und Transaktionsgebühren. Diese Art der Vergütung kann Nachteile für die Netzwerk-Teilnehmer haben, wenn Miner ihre Gewinne zu maximieren versuchen. Der Miner nimmt die Gebühren, die für die ausstehenden Transaktionen gelten sollen, als Grundlage seiner Entscheidung. Die Bewertung der Gebühren aus seiner Sicht entscheidet, welche Transaktionen von ihm direkt in den nächsten Block aufgenommen werden und welche nicht vorrangig bedient werden.

Seine Gewinne kann ein Miner auf zwei Arten maximieren. Indem er mehr Blöcke erzeugt, sichert er sich mehr Blockbelohnungen. Diese Transaktionen können in einen MB Block geschickt werden, der mehr Gebühren zahlt. Das Auffinden von Bitcoin-Blöcken ist ein kostenintensiver und zeitaufwändiger Prozess. Einnahmen aus Transaktionen einzubeziehen, ist daher für den Miner aus Effektivitätsgründen notwendig und legitim.

Der Miner ist bei der Gebührenfestsetzung nicht allein. Nutzer, die Wert auf sehr niedrige Transaktionszeiten legen bzw. eine schnelle Bestätigung ihrer Transaktionen wünschen, setzen die Gebühren pro Byte entsprechend hoch an. Im Endeffekt zieht das die durchschnittlichen Transaktionsgebühren am freien Markt nach oben. Welcher Miner die Gebühr letztlich kassiert, ist mehr Zufall als System. Dazu ist die Menge der Transaktionen zu groß und die Geschwindigkeit der Verarbeitung zu hoch. In jedem Fall gehen Gebühren an diejenigen, die die Funktionsfähigkeit des Netzwerkes sicherstellen.

Transaktionsgebühren Bitcoin

Transaktionsgebühren Bitcoin: Grundsätzliche Leitlinien im Bitcoin-Netzwerk

Zum Ende des Jahres 2017 hatte Bitcoin hohe Transaktionsgebühren. So kostete die Aufnahme einer einzelnen Transaktion in den nächstmöglichen Block rund 100 Euro. Für große Sendebeträge war das eher ärgerlich als schlimm. Zu leiden hatten die Sender kleiner Überweisungen. Wer eben mal 100 Euro in Bitcoin senden möchte, dem sind fünf Euro oder mehr an Gebühren eher eine Zumutung.

Ein Grund für zeitweilig hohe Gebühren war das starke Marktinteresse verbunden mit einer Unmenge an Transaktionen. Ein anderer war und ist, dass es keinerlei Vorschriften zum Festlegen der Höhe von Transaktionsgebühren gibt. Mittlerweile fallen die Gebühren wieder deutlich günstiger aus und liegen im Cent-Bereich. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass anfallende Gebühren nicht grundsätzlich mit dem Volumen der versendeten Bitcoins zusammenhängen müssen. Dem Sender ist es freigestellt, welche Gebühr er bezahlen möchte. Damit verteuern sich größere Transaktionen nicht automatisch und zwangsläufig. Wer viele kleine Beträge an mehrere Empfänger sendet etwas höhere Gebühren bezahlen. Bei fast allen Wallets wird Usern eine voreingestellte Gebühr angezeigt. Ein Übernehmen bietet sich in vielen Fällen an. Optimierungsbedarf gibt es in diesem Zusammenhang, weil ein Walletanbieter nicht immer auch die aktuell günstigste Gebühr offeriert.

Seit 2012 gelten im Netzwerk grundsätzliche Leitlinien zur allgemeinen Orientierung. Sie sind nicht verpflichtend. Aufgeführt ist eine Gebühr von 0,0005 BTC für das Bestätigen einer Transaktion und 0,0001 BTC für deren Weiterleitung an andere Bitcoin-User. Gratis bleiben Transaktionen unter 10 kBytes und das Senden von Beträgen ab 0,01 BTC. Damals war der Wert des Bitcoins weitaus niedriger als heute. Bezogen auf die heutigen Bitcoin-Preise wären Gebühren von 0,0001 beziehungsweise 0,0005 BTC pro Transaktion viel zu hoch und nicht akzeptabel.

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Netzwerkgebühren als die eigentlichen Transaktionsgebühren

Bei den Netzwerkgebühren handelt es sich um die eigentlichen Transaktionsgebühren. Diese dienen dazu, die Miner für ihren Aufwand bei der Blockerzeugung zu entschädigen. Daher werden die Transaktionsgebühren Bitcoin auch als Mininggebühren bezeichnet. Beim Mining von Kryptowährungen stellen Personen Rechenleistung zur Verfügung. Besonders beim Bitcoin Mining müssen es sehr leistungsfähige Computer mit spezieller Hardware-Konfiguration, die die Blöcke erzeugen, Transaktionen bestätigen und in die Blockchain eintragen. Die Transaktionsbestätigung sorgt für Sicherheit im Netzwerk, damit beispielsweise keine Coins doppelt ausgegeben werden und die Transaktionen zugeordnet werden können.

Die Kosten für die Transaktionsüberprüfung und Bestätigen unterschiedet sich zwischen den einzelnen Netzwerken. Einerseits werden Miner hinsichtlich der Gebührenfestlegung nicht durch das Netzwerk beschränkt. Sie dürfen eigene Preise festsetzen. Andererseits entscheiden die Nutzer, ob sie Gebühren und diese in der geforderten Höhe bezahlen oder nicht. Allerdings bevorzugen Miner jene Netzwerkteilnehmer, die bereit sind höhere Transaktionsgebühren zu bezahlen.

Wenn ein Investor lediglich die Mindestgebühr zahlen möchte, muss er damit rechnen, dass bis zur Validierung der Transaktion eine längere Zeit vergeht. Die durchschnittliche Transaktionsgebühr beträgt im Oktober 2019 bei Bitcoin: 0.000018 BTC (0.145 US-Dollar) und bei Bitcoin Cash: 0.0000027 BCH (0.00063 US-Dollar)

Davon abweichend gibt es Kryptowährungen, die ohne Mining auskommen und deren Token von den Projekterstellern nach bestimmten Vorgaben ausgegeben werden. Da Mining eine teure Angelegenheit ist, kommen diese Coins mit geringeren Transaktionsgebühren aus. Das Bestätigen von Transaktionen durch Netzwerk-User kostet vergleichsweise wenig Rechenleistung, was für sehr niedrige notwendige Gebühren sorgt. Teilweise werden die Gebühren wie bei Ripple (XRP) vom Netzwerk übernommen oder fallen wie bei TRON und IOTA (MIOTA) nicht an.

Bitcoin hohe Transaktionsgebühren

Weitere Arten von indirekten Transaktionsgebühren

Allgemeine Gebühren für die Kryptobörse: Die Gebührenmodelle der Exchange Plattformen und P2P-Marktplätze sind unterschiedlich aufgebaut. Die Börsengebühr fällt wie eine Kommission für einen Kauf oder Verkauf an. Die meisten Kryptobörsen arbeiten mit festen Gebühren, wobei es in der Höhe abhängig von Plattform unterschiedliche Ansätze gibt. Für Bitcoin-Händler kann etwas recherchieren beim Finden einer geeigneten Börsen sinnvoll sein. Auch wenn bei Kryptos nicht selten von Renditeerwartungen im Bereich von mehreren hundert Prozent ausgegangen wird, ist das längst nicht der Fall und unnötige hohe Gebühren gehen immer zu Lasten des Gewinns.

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Weitere Gebühren auf der Krypto-Trading-Plattform: Neben festen Bitcoin kaufen Transaktionsgebühren gibt es in einigen Fällen das Modell Maker (Verkäufer)-Taker (Käufer), bei dem die Gebühren variabel sind. Die variablen Gebühren berechnen sich aufgrund der jeweiligen Handelsaktivität. Vorteile geringerer Gebühren bringt das für aktive Trader oder Händler mit hohem Betrag. Wer auf Krypto-Börsen Coins gegen Fiatgeld oder andere Kryptowährungen handelt, bekommt es mit Trading Fees zu tun. Die Tradinggebühren werden gestaffelt erhoben und hängen vom jeweiligen Handelsvolumen ab. Je mehr Positionen gehandelt werden, desto günstiger der prozentuale Anteil der Gebühren. Im Allgemeinen bewegen sich die Kosten in einer Spanne ab 0,1 bis 0,25 Prozent. Vielen Händlern dürfte das Kostenmodell in ähnlicher Form von dem einen oder anderen Aktienbroker bekannt sein. Denn auch die Broker legen ihren Handelsgebühren Handelsvolumen und Assetwert zugrunde.

Auf vielen Börsen fällt neben dem Trading Fee eine Einzahlungs- und/oder Auszahlungsgebühr an. Wie bereits vorstehend erläutert, fallen bei Krypto-Transaktionen Netzwerkgebühren in einer bestimmten Höhe an. Es gibt Fälle, wo eine Extragebühr kassiert wird. Zahlungsgebühren gibt es bei klassischen Bitcoin Exchanges ebenso wie bei Dienstleistern wie Binance oder Coinbase. Eine Kreditkarteneinzahlung kostet bei Coinbase eine Gebühr von 3,9 Prozent. Der normale Banktransfer kostet 1,45 Prozent. Bei einigen Anbietern dürfen sich Kunden über preisreduzierte Trades oder komplett gebührenfreie Auszahlungen freuen.

Kaum bekannt sind mögliche Verwaltungskosten. Diese sind für inaktive Händler relevant. Der Anbieter berechnet bei längerer Inaktivität eine Inaktivitätsgebühr. Die Bedingungen für eine anerkannte Aktivität sind meist nicht streng. Ein Einloggen ab und an und ein gelegentlicher Trade reichen bereits aus. Bevor die Gebühr fällig wird, erhält der Kunden vorab eine Information, sodass ihm Zeit für ein reagieren bleibt. Ist kein Geld auf dem Konto, hat sich die Gebühr für den Betreffenden meist sowieso erledigt. Der Anbieter kann dann lediglich das Konto schließen.

Wallet-Gebühren: Je nach Entscheidung für eine Wallet können bei deren Erwerb Kosten anfallen. Online-Wallets sind in der Regel kostenlos erhältlich. Nicht so Hardware-Ledger-Wallets. Die kosten zwischen 50 und 100 Euro. Unter Umständen verlangt das Netzwerk Gebühren das Speichern einer Kryptowährung in einem digitalen Wallet bzw. für Transfers innerhalb der eigenen Wallet.

Bitcoin Transaktionsgebühren berechnen

Welche Kryptowährungen haben die geringsten Transaktionsgebühren?

„Welche Kryptowährungen haben geringe Transaktionsgebühren?“ oder „Wie lassen sich Bitcoin Transaktionsgebühren berechnen?“ sind Fragen, die Krypto-Fans wie Kritiker gleichermaßen beschäftigt.

Die Entwickler der Kryptowährungen haben als ein Ziel für ihr Projekt ausgegeben, schneller und günstiger als übliche grenzüberschreitende Geldtransaktionen zu sein. Die durchschnittlichen Transaktionskosten werden beispielsweise auf der Seite BitInfoCharts.com ausgewiesen. Sie betrugen am 08.10. 2019 (je Einheit in US-Dollar):

  • Bitcoin: 0.000018 BTC (0.145 USD)
  • Ethereum: 0.0004 ETH (0.072 USD)
  • Monero: 0.00062 XMR (0.035 USD)
  • Litecoin: 0.000019 LTC (0.0011 USD)
  • Bitcoin Cash: 0.0000027 BCH (0.00063 USD)
  • Bitcoin SV: 0.0000051 BSV (0.00043 USD)
  • Dash: 0.0000037 DASH (0.00027 USD)
  • Ripple: 0.00025 USD

Gut miteinander vergleichbar sind die Daten nicht. Es fehlen Angaben zu einigen der großen Kryptowährungen. BitInfoCharts.com hat einige virtuelle Währungen wie EOS, Stellar, Cardeno, Binance oder IOTA ausgelassen, obwohl sie in der Krypto-Szene eine gewisse Rolle spielen und mit niedrigen Transaktionsgebühren ausgestattet sind. Gewisse Trends werden dennoch deutlich. Bitcoin und Ethereum führen die Liste bei den Transaktionskosten an. Allerdings bewegen diese sich im Centbereich. Die Aktivitätsposten bzw. größten Nodes der führenden Netzwerke besitzen eine gewisse Preissetzungsmacht bei den Gebühren. Ist der Nutzer nicht einverstanden, diesen Betrag zu zahlen, muss er unter Umständen lange auf die Bestätigung seines Auftrages warten. Ripple und Dash haben die niedrigsten Transaktionsgebühren.

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Die optimalen Bitcoin Transaktionsgebühren finden

Manch ein User hat mit den Gebühren für Bitcoin-Transaktionen so seine ganz eigenen Probleme. Oft zahlt er zu viel. Ein Grund dafür ist, dass ihm die Wallet beste Nutzungsmöglichkeiten bieten möchte. Ihr Konzept sieht daher vor, ein langes Verbleiben einer Transaktion im Mempool zu vermeiden. Vielmehr sollen Miner sie schnell aufgreifen und in die Blockchain schreiben. Es geht um die Sicherung der Schnelligkeit der Verarbeitung einer Zahlung. Um das jederzeit zu gewährleisten, wird sie Zweifel wird die Gebühr lieber etwas höher im Wallet eingestellt und attraktiver für die Miner gemacht.

Bei der Vielzahl der Wallets ist klar, dass jeder Betreiber nicht die gleichen Gebühren voreinstellt bzw. jede Wallet etwas anders vorgeht. Dennoch darf im Großen und Ganzen davon ausgegangen werden, dass das Prinzip wie eine Bitcoin-Wallet standardmäßig die Gebühren berechnet, sich weitgehend ähnelt.

Bei der Gebührenfestlegung zu einem aktuellen Zeitpunkt wird auf die Gebühren aus der Vergangenheit zurückgegriffen. Der Wallet-Betreiber versucht damit ungefähr vorherzusagen, wie viele Gebühren Bitcoin-Transaktionen zukünftig kosten werden. Da derartige Preisprognosen natürlich vor allem viel Spielraum nach oben lassen, wird meist etwas zu viel bezahlt. Hinzu kommt ein weiterer ungünstiger Fakt. Zahlen alle zu viel, steigen die Preise unnötigerweise. Würden die realen Marktgebühren der Transaktion zugrunde liegen, müssten User gar nicht so viel zahlen.

Bitcoin aktuelle Transaktionsgebühren

Bitcoin Gebühren selbst festlegen

Bei Bitcoin sind Transaktionsgebühren in der Form geregelt, dass sie jeder selbst festlegen kann. Jede Wallet bietet die Funktion Einstellen der eigenen Gebühren. Für den User hat das den Vorteil, dass er je nach Dringlichkeit einer Transaktion selbst bestimmen kann, wie viel er dafür bezahlen möchte. Dabei steht er vor der wichtigen Frage: Wie bekommt er die Information darüber, was aktuell hohe oder niedrige Gebühren sind?

In der Wallet werden dem Nutzer voreingestellte Transaktionsaktionsgebühren für Bitcoin angezeigt. Die meisten dürften diese Gebühr akzeptieren, obwohl sie dabei nicht immer die bestmögliche Variante nutzen. Ein User berichtet online über seine Erfahrungen in etwa so: Ihm wurden von seiner Bitcoin-Wallet Tx-Gebühren von 120 Satoshi/Byte bis 140 Satoshi/Byte (etwa 1,10 bis 1,40 Euro) vorgeschlagen. Seine Transaktion war allerdings auch mit zwei Satoshi/Byte bereits nach 20 Minuten bestätigt. Das Prüfen der im Netzwerk möglichen Gebühren kann sich vor dem Senden lohnen.

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Vorhersage der Bitcoin Gebühren für Transaktionen

Online-Portale wie bitcoinfees.earn.com und WhatTheFee.io werten Bitcoin aktuelle Transaktionsgebühren aus und stellen die Ergebnisse auf ihrer Seite übersichtlich dar. Mit dieser Vorhersage der Bitcoin Gebühren für Transaktionen dürften viele User gut fahren. Die Seite WhatTheFee.io selbst liefert lediglich die Ergebnisse ohne besondere Erklärungen. Zahlenangaben beziehen sich auf die Einheit Satoshi pro Byte (0,00000001 BTC), wie sie in vielen Wallets für die Gebührenangabe verwendet werden. Wer also entsprechend der Tabellenergebnisse weitgehend sicher gehen möchte, dass seine Transaktion während eines Zeitraumes von 24 Stunden vom Netzwerk bestätigt wird, sollte aktuell (Oktober 2019) 1,5 bis 2 Satoshi pro Byte bezahlen. Wer es nicht besonders eilig hat, zahlt die Mindestgebühr von einem Satoshi pro Byte. Es kann durchaus sein, dass die Transaktion in wenigen Stunden in der Blockchain landet. Wem es auf schnelle Erledigung der Transaktion ankommt, greift etwas tiefer in die Tasche und zahlt ab 13,5 Satoshi pro Byte. Bei der Gebührenhöhe gibt es bei Bitcoin keine Grenzen. Wer dem Miner hohe Transaktionsgebühren anbietet, wird beim Bestätigen seiner Transaktion bevorzugt behandelt.

Bitcoin kaufen Transaktionsgebühren

Die Seite bitcoinfees.earn.com bietet außer der Gebührenvorhersage weitere Informationen. Angezeigt werden neben den Bitcoin Gebühren nicht bestätigte Transaktionen und heutige Transaktionen. Die zum Zeitpunkt der Recherche aufgeführte schnellste und günstigste Transaktionsgebühr bewegte sich bei 8 Satoshis pro Byte (angezeigt wird sie oben in grün). Vorhergesagt wird eine Bestätigung innerhalb von 30 Minuten. Für die Transaktionsgröße von 200 Bytes ergibt sich eine Gebühr von 1.700 Satoshis. Die Gebühren selbst lassen sich bei Bedarf auch als Bits pro Byte, mBTC pro Byte oder Bitcoin pro Byte anzeigen. Die für die Transaktion vorgesehenen Zahlen sind dann in einer entsprechenden Einheit, beispielsweise Satoshi pro Byte in der Wallet für die dort gewünschte Form der Gebühren anzugeben.

Die von den Minern für Transaktionsbestätigungen je Block eingezogenen Gebühren werden auf der Online-Seite Mempool.space analysiert und für die nächsten Blöcke in einer Live-Anwendung anschaulich visualisiert. Ein guter Zeitpunkt für eigene Transaktionen ist, wenn sich der nächste Block sehr langsam mit Transaktionen füllt. Bei hohem Transaktionsbedarf stauen sich die Bitcoin Transaktionen bis in den dritten oder vierten Block. Für den User heißt das, dass Bitcoin Transaktionen wieder teurer werden. Gerade wenn im Mempool wenig los ist, lassen sich Bitcoins günstig transferieren.

Für Leute, die Coins an mehreren Stellen verwahren und sie der Übersichtlichkeit halber an einem Ort konzentrieren möchten, ist dann ein passender Zeitpunkt. Das gilt auch für das Versenden von Coins, die auf einer Exchange- oder Trading-Plattform-Wallet liegen und in ein privates Wallet überfährt werden sollen.

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Tipps zum Reduzieren der Gebühren im Netzwerk von Bitcoin

Bitcoin ist bekannt dafür, dass die Gebühren höher als bei anderen Kryptowährungen ausfallen. Jeder der schon einmal mehrere Euro für einen kleineren Sendebetrag von 100 Euro bezahlen musste, weiß um das Problem. Auch wenn die durchschnittlichen Bitcoin-Gebühren gegenwärtig im Vergleich zu früheren Zeiten geringer ausfallen, liegen sie noch immer an der Spitze. Von grundsätzlich kostenlosen Überweisungen kann nicht die Rede sein. Transaktionsbestätigungen können zwar kostenlos sein, doch dauern sie ohne entsprechende Zahlungsbereitschaft einer Gebühr möglicherweise sehr lang. Gebührenhöhen können von Usern indirekt beeinflusst werden.

  • Durch das Verwenden von SegWit oder dem neuen nativen SegWit Adress-Format bech32 lassen sich Gebühren um etwa 50 bis 70 Prozent reduzieren. Geeignete Ledger mit SegWit Integrierung sind u.a. Nano S, Trezor und GreenAddress.
  • Eine gute Orientierung über die aktuellen Gebühren bieten die Daten auf der Gebührenempfehlungsseite bitcoinfees.earn.com oder io. User erhalten nicht nur einen Einblick in das aktuelle Gebührensystem, sondern sie erfahren den Betrag, den nicht eilige zahlen müssen.
  • Das Ausführen von Transaktionen ist am günstigsten, wenn die Belastung der Bitcoin-Blockkette niedrig ist. Der passende Zeitpunkt ist bei weniger als 10.000 ausstehenden Transaktionen gegeben. Der Status von mempool-unbestätigten Transaktionen lässt sich jederzeit verfolgen.
  • Empfohlen wird die Verwendung einer Wallet, die benutzerdefinierte Transaktionsgebühren anstelle einer vorgegebenen Gebührenstruktur vorsieht.

Hinweis: Hohe Transaktionsgebühren sind sicherlich ein Problem und den zahlreichen Bitcoin-Entwicklern nicht unbekannt. Die Implementierung von SegWit und SegWit bech32 in einem Großteil der Adressen sollte für dauerhaft günstige Bitcoin-Gebühren sorgen.

Bitcoin Transaktionsgebühren

Wie lassen sich Blockchain Gebühren umgehen?

Vom Sender können Transaktionsgebühren auf Null gesetzt werden, da es keine Bitcoin Mindest-Transaktionsgebühr im eigentlichen Sinne gibt. Die Frage hierbei ist, ob der Auftrag von einem Miner angenommen wird. Mit einem Satoshi pro Byte sollte die Transaktionsbestätigung in einem überschaubaren Zeitraum funktionieren. Wer Bitcoin kaufen oder verkaufen möchte, kann alternativ zur Krypto Exchange auf P2P-Marktplätzen und Tauschbörsen gehen. Hier gibt es Möglichkeiten, die Kosten zu umgehen. Es ist teilweise eine Frage des Verhandlungsgeschicks, damit ein Verkäufer vom Käufer dazu bewegt wird, die Kosten zu übernehmen.

CFD Trading als eine Alternative zum Direktinvestment in Bitcoin

In Bitcoin können Anleger nicht nur direkt investieren. Es gibt zwar noch keine echten Krypto-Blockchain-Aktien. Vom Krypto-Boom kann man dennoch profitieren, indem sich beispielsweise über Blockchain-Fonds und Blockchain-ETFs an Unternehmen beteiligt wird, die in der Krypto-Branche tätig sind. Für normale Wertpapieranleger bieten sich zusätzlich Anlagezertifikate, Futures und ETNs auf Bitcoin als Alternative an. Die von der schweizerischen Vontobel Bank herausgegebenen Mini-Futures auf Bitcoin und Ether sind Open-end und mit einem Hebel ausgestattet. Anlagezertifikate, Futures und ETNs können sehr einfach über das eigene Wertpapierdepot erworben werden. Es wird weder eine Wallet noch ein Konto bei einer Krypto-Börse benötigt.

Für Trader, die nicht am Direktkauf von Bitcoin interessiert sind, gibt es bei Brokern wie eToro und Plus500 mit CFDs auf Kryptowährungen attraktive Hebelprodukte zum kleinen Preis. Dank Bitcoin Hebel können mit kleinen Einsätzen höhere Volumen gehandelt werden. Schnelle Kontoerffnung sowie Einzahlungen mit Fiatgeld sind einige der Vorteile. Die beim Bitcoin Erwerb üblichen Transaktionsgebühren fallen in allen vorgenannten Fällen nicht an. Allerdings zahlen auch Anleger und Trader bestimmte Kaufgebühren bzw. Speadgebühren (Handelsgebühren). Diese sind fix vorgegeben oder lassen sich einfach mit Bezugnahme auf das Ordervolumen berechnen.

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Fazit: Bitcoin Transaktionsgebühren sind das Ergebnis der freien Marktkräfte

Unter BTC Transaktionsgebühren sind im engeren Sinne in erster Linie Mining-Gebühren zu verstehen. Etwas weiter gefasst können weitere Gebühren hinzugenommen werden, die im Zusammenhang mit dem Verwahren und Handeln von Kryptowährungen stehen. Gemeint sind hier Wallet-Gebühren, Plattformgebühren, Trading Fees und weitere Kontogebühren.

Transaktionsgebühren können reduziert werden oder müssen nicht sein. Im Bitcoin-Netzwerk ist die Zahlung von Transaktionsgebühren nicht verpflichtend vorgesehen. Die freiwillige Zahlung ist eine Möglichkeit, dem Miner für seine Aktivitäten und seinem finanziellen und zeitlichen Aufwand zu danken. Die Blockbelohnung reicht angesichts komplizierter und teurer werdender Rechenprozesse zur Blockerzeugung gerade in Zeiten fallende Bitcoin Kurse nicht aus, um effektiv durch Minen von Bitcoin Geld verdienen zu können.

Transaktionsgebühren Bitcoin

Werden schnelle Bestätigungen seiner Transaktionen angestrebt, kann eine etwas höhere Gebühr ausgelobt werden. Wer Zeit hat oder nicht zahlen will, kann die Transaktionen kostenfrei veranlassen. Längere Wartezeiten bis zum Bestätigen sind dann hinzunehmen. Am ehesten funktioniert die Bestätigung einer Bitcoin Transaktion reibungslos in Phasen, wo die Blockkapazität nur wenig ausgelastet ist.

Beim CFD-Broker, abseits von Kryptobörsen und Krypto-Marktplätzen, lassen sich Transaktionsgebühren vermeiden. Bei eToro, Plus500 oder IQ Option werden keine echten Coins gekauft, sondern CFD-Kontrakte auf Bitcoin gehandelt. Es gibt weder die Notwendigkeit eine Wallet zu besitzen, noch irgendwelche Mininggebühren bei Kauf und Verkauf zu bezahlen. Die Kosten beim CFD-Trading beschränken sich auf die Spreadgebühren beim Handel selbst, zuzüglich etwaiger Zahlungsgebühren bei Ein- oder Auszahlungen. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, dass mit CFDs auf Bitcoin auf steigenden als auch auf fallende Preise und unter Hebeleinsatz spekuliert werden kann.

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