Commerzbank Faktor Zertifikate: DAX mit Hebel 10!

Der Emittent Commerzbank gibt neue Commerzbank Faktor Zertifikate auf den DAX-Future, welche ab dem 29. Oktober gehandelt werden können. Die beiden Scheine haben einen konstanten Hebel von 10 – es gibt sie sowohl als Long Faktor-Zertifikat, welches auf einen steigenden DAX-Future setzt (WKN: CR468T) und als Short Faktor-Zertifikat, welches auf einen fallenden DAX-Future setzt) WKN: CR468U).

Faktor-Zertifikate wurden von der Commerzbank entwickelt – diese war vor fünf Jahren der erste Emittent dieser Form von Zertifikaten. Es begann mit Faktor-Zertifikaten auf deutsche Einzelaktien.

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Schritt für Schritt erweiterte die Commerzbank die Auswahl an Basiswerten für ihre Commerzbank Faktor Zertifikate. Damit konnte die Commerzbank ihre Vorreiter-Rolle bei dieser Form der Zertifikate bis jezt erhalten. Inzwischen gibt es diese auf die unterschiedlichsten Basiswerte in den Anlageklassen:

  • Indizes
  • Aktien
  • Zinsen
  • Rohstoffe
  • sowie Währungen.

Inzwischen ist sogar der Basiswert „Volatilität“ via Faktor-Zertifikat handelbar. Als bisher einziger Emittent bietet die Commerzbank auch die Möglichkeit, mit Faktor-Zertifikaten auf die Entwicklung aller im MDAX und TecDAX enthaltenen deutschen Nebenwerte zu setzen.

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Inhaltsverzeichnis

  • Über den Broker Commerzbank
  • Commerzbank Faktor Zertifikate funktionieren auf diese Weise:
  • Diese Basiswerte sind für Commerzbank Faktor Zertifikate verfügbar
  • Commerzbank Faktor Zertifikate : Wie ist es um die Bonität des Emittenten bestellt?
  • Fazit: Gute Renditeaussichten durch Commerzbank Faktor Zertifikate
    • Klarstellung
    • Michael Vaupel

Über den Broker Commerzbank

Die Commerzbank Aktiengesellschaft ist die zweitgrößte Großbank in Deutschland. Weltweit vertrauen rund elf Millionen Privatkunden auf die Dienste des Kreditinstituts. Zusätzlich betreut die Bank eine Million Geschäfts- und Firmenkunden sowie andere Banken im Außenhandelsgeschäft.

Die Commerzbank bietet seinen Kunden ein voll umfängliches Finanzangebot. Anleger können nicht nur ein Depot führen, sondern gleichzeitig ein Girokonto nutzen oder Kredite aufnehmen. Auch größere Projekte wie Baufinanzierungen werden durch die Commerzbank ermöglicht. Anleger profitieren beim Broker insbesondere von dessen Größe, ist doch ein enorm großes Produktangebot zu günstigen Konditionen verfügbar. Dennoch schafft es der Konzern, serviceorientiert zu denken und zu handeln. Das beweisen unter anderem auch die Commerzbank Faktor-Zertifikate, die sich bei Tradern großer Beliebtheit erfreuen. Wer eines der begehrten Finanzprodukte erwerben möchte, sollte sich natürlich vorher mit den individuellen Gegebenheiten der Zertifikate vertraut machen.

Commerzbank Faktor Zertifikate funktionieren auf diese Weise:

FAQsDas charakterisierende Merkmal von Faktor-Zertifikaten ist ihr konstanter Hebel. Dies konkret am Beispiel eines „Faktor Long 3“ auf den DAX erläutert, dieser Schein hat die Wertpapierkenn-Nummer (WKN): CZ24ZL.

Die Performance des Basiswertes wird börsentäglich mit der Höhe des festen Hebels – in diesem Fall 3 – multipliziert. Wenn das deutsche Börsenbarometer DAX z.B. im Vergleich zum Vortag um 1,5 Prozent steigt, dann steigt der Wert des Faktor-Zertifikats um 4,5 Prozent (3 Mal 1,5 Prozent). Das gilt natürlich analog auch für Kursverluste. Verliert der DAX an einem Tag 1,5 Prozent, sinkt das Zertifikat entsprechend um 4,5 Prozent.

Dieser Faktor – hier genau 3 – ist jeden Tag erneut gültig, er bleibt konstant.

Folgende Grafik zeigt dies anschaulich:

Commerzbank Faktor-Zertifikate

Commerzbank Faktor-Zertifikate erklärt

Diese Konstruktionsweise bietet für den Anleger bestimmte Vorteile und auch bestimmte Schwächen:

Faktor-Zertifikate spielen ihre Stärken vor allem in Trendphasen aus. Bewegt sich der Markt seitwärts, dann kann die Performance eines Faktor-Zertifikats hinter der des zugrunde liegenden Basiswertes zurück bleiben. Für Seitwärtsphasen sind Faktor-Zertifikate also nicht das optimale Instrument.

Faktor-Zertifikate haben grundsätzlich keinen Knock-out. Faktor-Zertifikate können deshalb im Vergleich zu herkömmlichen Long- oder Short-Zertifikaten nicht ausgestoppt werden.

VerbrauchertippsEs gibt dafür jeweils eine sogenannte „Anpassungsschwelle“. Wenn der Basiswert während eines Handelstages über das Niveau dieser Anpassungsschwelle steigt oder sinkt, erfolgt eine sogenannte „untertägige Anpassung“. Bei der untertägigen Anpassung wird ein neuer Tag simuliert. Dabei wird die Anpassungsschwelle als neuer Referenzwert festgesetzt. In dem Fall wäre für den Anleger ein großer Teil des Kapitaleinsatzes verloren. Es ist also wichtig, dass Anleger mit ihrer Einschätzung der grundsätzlichen Entwicklung des Basiswertes richtig liegen. Bevor Sie mit Faktor-Zertifikaten traden, sollten Sie die entsprechende Produktbroschüre des Emittenten zu Faktor-Zertifikaten durcharbeiten.

Bei Faktor-Zertifikaten fällt eine Indexgebühr an. Sie liegt zwischen 0,50 und 0,75 Prozent. Die Berechnung erfolgt auf täglicher Basis. Beispiel DAX Faktor -3 Zertifikat (WKN CZ24ZJ) – dazu zitiere ich den Emittenten:

„Die Indexgebühr beträgt bei diesem Zertifikat 0,5% p.a.. Das bedeutet (auf Basis eines 360-Tage Jahres), es wird pro Kalendertag 0,001389% des Indexstandes in der Indexberechnung berücksichtigt.“

Diese Basiswerte sind für Commerzbank Faktor Zertifikate verfügbar

Zertifikate zählen also zu den Finanzderivaten und besitzen streng genommen keinen eigenen Wert. Dieses hohe Maß an Flexibilität können Trader nutzen, in dem sie über das Zertifikat unterschiedliche Basiswerte handeln. Wie groß die Anzahl der verfügbaren Assets ist, hängt immer vom Emittenten ab. Da die Commerzbank zu den größten Kreditinstituten in Deutschland zählt, kann sie hunderte Zertifikate mit unterschiedlichen Basiswerten anbieten. Zum Produktangebot zählen folgende Kategorien:

  • Aktien (USA, Europa, Deutschland)
  • Indizes (Asien, USA, Europa, Deutschland)
  • Währungen
  • Rohstoffe
  • Edelmetalle
  • Energie
  • Zinsen
  • Volatilität

Durch dieses breite Portfolio können Trader mit einem Commerzbank Faktor-Zertifikat auf jede nur erdenkliche Marktsituation reagieren. Beispielsweise lässt sich ein solider Mix aus Rohstoffe, Währungen und Aktien erstellen, um das Kapital möglichst breit zu streuen. Viele Trader setzen Zertifikate zudem ein, um andere Handelspositionen abzusichern und das Risiko des Portfolios einzudämmen.

Gehandelt werden die Zertifikate bei der Commerzbank über eine webbasierte Handelsplattform. Aufgrund der Vielzahl an verfügbaren Basiswerten setzt die Bank auf ein ausgereiftes Filtersystem, über das sich die gewünschten Finanzprodukte schnell finden lassen. Es kann beispielsweise nach Strategie (Long oder short), Kategorie (Aktien, Indizes, Währungen etc.) und Zertifikatart (Faktor, Airbag, Discount etc.) gefiltert werden. Zusätzlich ist es möglich, Zertifikate über deren Kennnummer zu finden, sofern Trader bereits wissen, in welches Produkt sie ihr Kapital investieren möchten.

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Commerzbank Faktor Zertifikate : Wie ist es um die Bonität des Emittenten bestellt?

Wer Zertifikate kauft, vergisst dabei oft das sogenannte Emittentenrisiko. Im Falle der Insolvenz einer Bank, die ein Zertifikat emittiert, wären die Kundengelder verloren. Dass es sich hierbei nicht um ein theoretisches Konstrukt handelt, beweist der Fall Lehman Brothers. Die US-Investmentbank hatte Millionen Zertifikate emittiert, die von Sparern, Tradern und institutionellen Anlegern gleichermaßen erworben wurden. Schließlich galt die damals zweitgrößte US-Bank als wirtschaftlich absolut stabil. Im Jahr 2008 wurde dann bekannt, dass Lehman Brothers eine Reihe von faulen Krediten gekauft hatte und Insolvenz anmelden muss. Inhaber von Zertifikaten gingen fast komplett leer aus, obwohl sich das Zertifikat selbst auf einen anderen Basiswert bezog.

Vor dem Kauf des Commerzbank Faktor-Zertifikats sollten sich Anleger also kurz über die Bonität und Regulierung der Bank informieren. Als deutsches Kreditinstitut wird der Konzern von der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überwacht. Die Commerzbank muss sich damit an alle gängigen deutschen und europäischen Gesetzesvorschriften für Banken halten, die insbesondere nach der Finanzkrise 2008 stark verschärft wurden.

Ein Blick auf die Bilanz der Commerzbank selbst verrät, dass das Unternehmen aktuell profitabel arbeitet. Im Jahr 2015 wurde erstmals wieder eine Dividende an Aktionäre ausgeschüttet und ein Gewinn von über einer Milliarde Euro erzielt. Der Aktienkurs hat sich nach der Beinahe-Insolvenz im Zuge der Finanzkrise wieder erholt und die Commerzbank blickt positiv in die Zukunft.

Fazit: Gute Renditeaussichten durch Commerzbank Faktor Zertifikate

Die Commerzbank gilt als eine der größten Banken und besten Broker innerhalb Deutschlands. Insbesondere im Bereich der Zertifikate stellt das Kreditinstitut ein großes Produktangebot zur Verfügung. Speziell die Commerzbank Faktor Zertifikate eignen sich für private Anleger, ermöglichen sie doch hohe Renditen durch die erläuterte Hebelwirkung. Aufgrund der hohen Anzahl an verfügbaren Basiswerten ist es möglich, diversifizierte Handelsstrategien zu erstellen und auf jede nur erdenkliche Marktsituation zu reagieren.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, dieses Zertifikat zu kaufen. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

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Bilderquelle:
– Commerzbank

Michael Vaupel

Michael Vaupel

Michael Vaupel ist diplomierter Volkswirt, Historiker (M.A.) und Vollblut-Börsianer. Er verfügt über Erfahrung als Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Nebenwerte, Derivate, Rohstoffe) und legt Wert auf ethisch korrektes Investieren.
Michael Vaupel

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Author: Michael Vaupel

Michael Vaupel ist diplomierter Volkswirt, Historiker (M.A.) und Vollblut-Börsianer. Er verfügt über Erfahrung als Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Nebenwerte, Derivate, Rohstoffe) und legt Wert auf ethisch korrektes Investieren.

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