Forex Strategie & System – 5 Anfänger-Strategien für den Deviesenhandel!

Wie schon in der Einleitung erwähnt, ist Forex kein Glücksspiel nach dem Motto „die Währung steigt oder fällt“, ganz im Gegenteil. Erfolgreicher Handel basiert auf der jeweiligen Marktsituation angepassten Forex Strategie. Wir wollen hier fünf Strategien vorstellen, die gerade für Anfänger besonders geeignet sind und leicht nachvollzogen werden können. Dabei muss aber im Vorfeld klar gemacht werden, dass es zum einen tatsächliche Strategien gibt, zum anderen Plattformen, welche für den Trader sogenannte Forex Handelssignale bereitstellen.

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Forex Strategie VerständlichErklärt

Die Fundamentalanalyse

Im Rahmen der Fundamentalanalyse beschäftigt sich der Trader nicht nur mit dem aktuellen Kursverhalten der Währung, welche er handeln möchte, sondern bezieht in seine Betrachtungen alle Informationen des Marktes, auch der Vergangenheit mit ein. Dabei stehen nicht die Kursbewegungen an sich im Mittelpunkt, sondern eben die den Währungen zugrundeliegenden Fundamentaldaten. Forex-Währungen werden immer als Paar gehandelt, zum Beispiel Euro gegen US-Dollar (EUR/USD). Bei der Fundamentalanalyse stellt man sich vereinfachend dargestellt die Fragen, „welche Währung ist stärker?“, „welche Volkswirtschaft leistungsfähiger?“. Deshalb werden vor allem volkswirtschaftliche Daten der betreffenden Länder in Betracht gezogen. Diese werden in regelmäßigen Abständen auf einschlägigen Finanzportalen veröffentlicht. In die Fundamentalanalyse bei einer Forex Strategie kommen auch den politischen Verhältnissen der Länder der gehandelten Währungen besonderes Gewicht zu. Devisenmärkte reagieren auch stark auf politische Veränderungen. Ziel der Fundamentalanalyse ist die Modellbildung aufgrund der gesammelten Daten für bestimmte aktuelle oder künftige Marktgegebenheiten, um dann entsprechend des Modells agieren zu können. Eine Forex-Strategie basierend auf einer Analyse der Fundamentaldaten eignet sich insbesondere für längerfristig orientierte Trader.

Fazit: Die Fundamentalanalyse wählt einen langfristigen Ansatz zur Beurteilung von Währungen bzw. Währungspaaren. Anhand volkswirtschaftlicher Daten wie beispielsweise der Leitzinsen in verschiedenen Währungsräumen soll eine Aussage darüber getroffen werden, welche der Devisen sich in den kommenden Wochen bzw. langfristig stärker entwickeln wird.

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Die technische Analyse

Die technische Analyse basiert auf Charts, welche das Kursverhalten der Währungen in der Vergangenheit darstellen. Schwerpunkt für den Trader bei auf der technischen Analyse basierenden Forex Trading Strategien sind die historischen Kurse des gehandelten Währungspaares und daraus abgeleitete, wichtige Referenzmarken, wie zum Beispiel Unterstützungen oder Widerstände. Die technische Analyse basiert auf drei grundsätzlichen Annahmen:

  1. Alle verfügbaren Informationen sind bereits im aktuellen Kurs eingepreist und damit dem Chart zu entnehmen
  2. Die Märkte bewegen sich in Trends und bilden Kursmuster
  3.  Die Geschichte wiederholt sich immer wieder

Mit der technischen Analyse lassen sich also Trends in Währungen identifizieren und handeln. Basierend auf Vergangenheitsdaten kann man die Kurse eines Währungspaares analysieren und daraus Schlüsse auf die zukünftige Kursentwicklung ziehen. Das ist natürlich noch keine Erfolgsgarantie, aber man wird dadurch garantiert Systematik in seine Handelsaktivitäten bringen – ein erster Schritt zum erfolgreichen Trader.

Fazit: Im Gegensatz zur fundamentalen Analyse untersucht die technische Analyse keine volkswirtschaftlichen Daten, sondern vergangene Kursentwicklungen der jeweiligen Basiswerte. Hierdurch sollen vor allem direkte, operative Handelsentscheidungen getroffen werden können.

Forex Strategie

Social Trading-Plattformen nutzen

Plattformen als Handelsstrategie nutzen, bedeutet nichts anderes, als sich die Forex Handelsstrategie anderer Trader im Forex-Markt zu eigen zu machen. Diese speziellen Social Trading-Plattformen bieten die Möglichkeit, andere Trader zu kopieren und sich deren Vorgehensweise in Echtzeit anzuschauen und nachzubilden. Die Forex Handelssignale dieser Trader werden dann zeitgleich vom eigenen Broker in Trades umgesetzt. Zur Auswahl stehen die Vorgehensweisen Zigtausend anderer Anleger, die es gerade Anfängern ermöglichen, den Forex-Handel schnell und kostengünstig zu erlernen.

Fazit: Eine Möglichkeit zur Strategieentwicklung im Forex-Trading besteht auch in Social Trading Plattformen. Hier können Anleger anderen Tradern folgen und entweder deren Strategien komplett kopieren oder sich mit den Signalgebern austauschen.

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Indikatorstrategie

Die Indikatorstrategie basiert auf der technischen Analyse und fußt auf bestimmten Forex Indikatoren, die sich aus der technischen Analyse (Preis und Handelsvolumen) ableiten. Um Indikatoren richtig zu erkennen und die entsprechenden Forex Handelssignale zu sehen, ist es allerdings unerlässlich, dass sich Anleger zu Beginn ausführlich in die Charttechnik einarbeiten und mithilfe eines Demokontos lernen, wann welche Signale wie umgesetzt werden müssen.

Bei den Indikatoren unterscheidet man prinzipiell trendfolgende Indikatoren, wie zum Beispiel gleitende Durchschnitte. Diese eignen sich sehr gut zur Trenderkennung bzw. zum Generieren von Handelssignalen. In trendlosen bzw. stark schwankenden Märkten sind Oszillatoren besser geeignet, diese Indikatoren können eine Trendwende signalisieren. Bekannte Vertreter sind der RSI und der Stochastics.

Fazit: Die sogenannte Indikatorstrategie basiert auf den Grundzügen der technischen Analyse. Dabei leitet die Strategie wichtige Kennzahlen wie etwa Preis und Handelsvolumen ab, die wiederum Rückschlüsse auf künftige Kursentwicklungen zulassen sollen.

Forex Strategie

Trendfolgestrategie

Bei der Trendfolgestrategie orientiert sich der Anleger an dem aktuellen Trend der Währung. Ein bereits länger anhaltender, sich abschwächender Trend ist nicht unbedingt eine Einladung zum Einstieg, da zeitnah eine Trendumkehr erfolgen kann. Demgegenüber ist eine gerade erfolgte Trendumkehr durchaus ein Grund zum Einstieg. Zur Trenderkennung können neben Indikatoren auch Trendlinien oder Trendkanäle genutzt werden. Ein beliebtes Trendfolge-Handelssignal sind sich kreuzende gleitende Durchschnitte mit unterschiedlicher Laufzeit.

Fazit: Das Grundprinzip der Trendfolgestrategie ist schnell erklärt: Anleger erkennen bestehende Trends und folgen diesen, weil eine Trendfolge grundsätzlich wahrscheinlich ist als eine Trendumkehr.

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Trendumkehr kann ebenfalls erkannt werden

Im Gegensatz zur Trendfolgestrategie steht die sogenannte Trendumkehr. Wie der Name unschwer vermuten lässt, versucht der Trader hier, die Umkehr eines bestehenden Trends zu erkennen. Möglich ist das unter anderem anhand sogenannter Widerstandslinien. Ein Beispiel:

  • Das Währungspaar EUR/USD strebt am 01.01. auf einen Wert von 1,3 zu. Kurz vor dieser Grenze kommt es zu einem Kursverlust, der sich bis auf 1,2 fortsetzt.
  • Allerdings erholt sich die Währung jetzt zunächst, scheitert dann aber wieder an dieser Marke.
  • Trader können bei einem Kursanstieg davon ausgehen, dass der Euro wieder nicht über den Widerstand von 1,3 hinauskommt.

Problematisch an dieser Strategie ist vor allem, dass eine Fehleinschätzung recht große Konsequenzen hat. Denn wenn ein solcher Widerstand erst gebrochen ist, nimmt der Kurs meist rasant an Fahrt auf – für die auf eine Trendumkehr abzielende Position steht dann ein hoher Verlust zu Buche.

Fazit: Trader können auch die sogenannte Trendumkehrstrategie nutzen, um im Forex-Handel Rendite zu erwirtschaften. Dabei müssen Anleger bestimmte Widerstände erkennen, auf die Kurse aktuell zustreben. Anschließend setzt der Trader mit seiner Position darauf, dass bei Erreichen des Widerstands eine Trendwende stattfindet und der Kurs anschließend in die entgegengesetzte Richtung verläuft.

Forex Strategie

Strategien erfolgreich umsetzen

Einsteiger sind gut beraten, sich auf einer offenen Plattform an erfolgreichen anderen Tradern zu orientieren und deren Deals zu kopieren. Daneben ist es sinnvoll, sich zunächst für eine der genannten Strategien zu entscheiden, und diese solange zu testen, bis sie mit größtmöglichem Erfolg angewendet werden kann. Dabei ist natürlich zu beachten, dass nicht immer jeder Trade erfolgreich verläuft, aber der Trend am Handelskonto sollte dennoch immer positiver werden. Erst danach ist es ratsam, sich mit der nächsten Forex Strategie zu beschäftigen. Disziplin ist einer der Faktoren, welcher für den erfolgreichen Handel mit Währungen am meisten Einfluss hat. Wer sich zu Beginn des Handels diszipliniert und mit Geduld die nötigen Grundlagen aneignet und diese konsequent umsetzt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig den gewünschten Erfolg haben und Geld verdienen.

Fazit: Damit Handelsstrategien erfolgreich umgesetzt werden können, bedarf es nicht nur technischen Wissens. Trader müssen auch kontinuierlich an ihren Fähigkeiten arbeiten und dürfen sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen.

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Forex-Strategie-System im Demokonto nutzen

Bei fast allen großen Forex-Brokern haben Trader mittlerweile die Möglichkeit, ein sogenanntes Demokonto zu eröffnen. Der Vorteil: In dieser Testversion steht virtuelles Startkapital zur Verfügung, das für Positionseröffnungen eingesetzt wird. Sollten Trader Kapital verlieren, so wirkt sich das nicht direkt auf das eigene Vermögen aus. Insbesondere Einsteiger können so erste Forex-Strategie-Systeme ausprobieren und sich intensiver mit der Thematik befassen.

Allerdings nutzen auch fortgeschrittene und erfahrene Trader immer wieder Testversionen, um neue Handelsstrategien zu entwickeln. So können Fehler aufgedeckt werden, die im Echtgeldkonto direkt zu einem Kapitalverlust geführt hätte. Wirken die Strategien dann ausgereift und erfolgsversprechend, nutzen Anleger die Strategien auch im realen Konto. Der Ablauf der Eröffnung des Demokontos:

  1. Anleger suchen im Brokervergleich nach solchen Forex-Brokern, die ein kostenloses und unbegrenztes Demokonto anbieten.
  2. Im zweiten Schritt rufen Anleger die Website dieses Brokers auf.
  3. Auf der Website findet sich wiederum ein Anmeldeformular für die Testversion. In aller Regel genügt es, eine gültige E-Mail-Adresse zu hinterlegen.
  4. Wird diese Adresse verifiziert, kann bereits mit dem Trading begonnen werden.

Fazit: Insbesondere Einsteigern ist zu empfehlen, den Forex-Handel zunächst mit virtueller Währung in einem Demokonto zu testen. Selbst fortgeschrittene Trader nutzen die Versionen noch, um neue Handelsstrategien zu entwickeln. Die Eröffnung des Demokontos ist dann binnen weniger Minuten abgeschlossen.

Risikomanagement als Teil jeder Forex-Strategie

Unabhängig von der gewählten Strategie, sollten Trader auch dem Risikomanagement Aufmerksamkeit schenken. Gemeint ist hiermit, dass das komplette Portfolio vor allzu großen Kursverlusten geschützt ist. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei wiederum die Diversifikation:

  • Trader eröffnen nicht nur Positionen in einem bestimmten Markt bzw. für einen spezifischen Basiswert.
  • Andernfalls könnten unvorhergesehene Ereignisse zu hohen Verlusten führen.
  • Sofern der Trader weitere Positionen im Portfolio hat, fangen diese die Verluste aus dem anderen Markt wieder auf.

Darüber hinaus senken Trader das Verlustrisiko, indem sie die Einsätze für die einzelnen Positionen begrenzen. So könnte der Trader sich etwa selbst die Grenze auferlegen, dass pro Position maximal Kapital in Höhe von 10 Prozent des gesamten Vermögens eingesetzt wird. Befindet sich beispielsweise gerade ein Betrag von 10.000 Euro auf dem Handelskonto, so darf das gehebelte Kapital einer einzelnen Position entsprechend nur 1.000 Euro betragen.

Genau wie bei der generellen Forex-Strategie auch, ist es beim Risikomanagement wichtig, sich konsequent an die eigenen Vorgaben zu halten. Selbst wenn bestimmte Marktkonstellationen noch so lukrativ erscheinen, eine zu 100 Prozent gesicherte Aussage über Kursentwicklungen kann nie getroffen werden.

Fazit: Damit Trader erfolgreich mit Devisen handeln können, sollten sie Risikomanagement betreiben. Gemeint ist, dass das Portfolio als Ganzes vor möglichen Kurseinbrüchen einzelner Positionen geschützt ist. Konkret sollten Trader mit mehr als nur einem einzelnen Basiswert handeln und die maximale Investitionssumme pro Position begrenzen, um eben diesem Risikomanagement Rechnung zu tragen.

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Auswahl der Basiswerte für das Forex-Strategie-System

Teil der Forex-Strategie ist es auch, dass Anleger die zu ihrer Strategie passenden Basiswerte auswählen. Denn nicht jedes System kann für jede Währung eingesetzt werden. So existieren beispielsweise bestimmte Währungspaare, die sich bevorzugt in einem Seitwärts-Korridor entwickeln. Hier würde die Trendfolgestrategie keine Erträge erwirtschaften können, weil ihr Einsatz ausschließlich bei klar positiven oder negativen Trends möglich ist.

Welcher Basiswert zur Strategie passt, können sowohl vergangenheitsbezogene Daten als auch praktische Erfahrungen zeigen. Dafür können Trader das bereits angesprochene Demokonto nutzen und die Strategien ganz einfach austesten. Insbesondere Einsteigern ist dabei zu empfehlen, sich zu Beginn auf einige wenige Underlyings zu fokussieren. So entstehen schnell Spezialisierungseffekte und ein besseres Verständnis für eben diese Basiswerte, was letztlich zu ersten Gewinnen führt. Um das Portfolio zu diversifizieren, sollten dann aber zeitnah neue Basiswerte mit in die Strategie aufgenommen werden.

Fazit: Die jeweiligen Basiswerte müssen zur gewählten Strategie passen, andernfalls lässt sich keine Rendite erwirtschaften. Welche Basiswerte sich beispielsweise eher für Trendfolgestrategien eignen, muss der Trader anhand vergangenheitsbezogener Daten und eigenen Erfahrungen bewerten.

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Fazit: Forex-Strategie-Systeme für erfolgreichen Handel unerlässlich

CFD-Trading ist alles andere als ein Glücksspiel. Wie sich die Kurse von Währungen entwickeln, lässt sich beispielsweise durch ein Zusammenspiel der fundamentalen und der technischen Analyse prognostizieren – wenn auch mit einer gewissen Unsicherheit. Diese Informationen dienen dann wiederum als Basis für die Umsetzung einer klaren Forex-Strategie. So können Trader beispielsweise versuchen, Trends zu erkennen und diesen anschließend zu folgen. Auch die Suche nach Mustern, die auf eine Trendumkehr hindeuten, ist eine Möglichkeit, um mit Währungen zu traden. Wichtig ist dabei letztlich immer, die eigene Strategie wirklich aktiv zu verfolgen und stetig zu verbessern.

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Bilderquelle: shutterstock.com