CFD Beispiel – Chartanalyse und technische Indikatoren für bessere Ergebnisse nutzen

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Immer mehr Menschen interessieren sich unserer Erfahrung nach für den CFD Handel. Damit man sich das Trading mit CFD besser vorstellen kann, stellen wir im folgenden Artikel mehrere Beispiele aus der Praxis vor. Dabei werden wir auch darauf eingehen, wie man durch eine Kombination aus charttechnischer Analyse sowie technischen Indikatoren die Ergebnisse beim CFD Trading verbessern kann. Zudem kommen wir auf ein CFD Hebel Beispiel zu sprechen, um damit aufzuzeigen, wie sich die CFD Margin auf das Trading auswirkt. Dabei werden wir insbesondere auf folgende Themen eingehen.

  • Kombination aus Chartanalyse und technischen Indikatoren nutzen, um die Ergebnisse beim Handel mit CFD zu verbessern
  • Detailliertes CFD Handel Beispiel aus der Praxis
  • Genutzte Analysemethoden: Fibonacci Linien, Kerzenmuster und technische Indikatoren
  • Welche Bedeutung hat die Margin beim CFD Trading?
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CFD Beispiel: Basics der technischen Analyse

In der Einleitung haben wir bereits angedeutet, dass wir für unser Beispiel die technische Analyse nutzen werden. Wie manchem vielleicht schon bekannt ist, besteht die technische Analyse aus folgenden Bestandteilen:

  • Charttechnik
  • Indikatoren
  • Analyse des gehandelten Volumens
  • Analyse des Sentiments (Stimmung der Marktteilnehmer)

CFD Beispiel

Im Rahmen dieses Artikels werden wir uns vor allem mit der Charttechnik sowie dem Einsatz von Indikatoren beschäftigen. Zunächst ist es für jeden Trader wichtig, darüber Bescheid zu wissen, wie ein Trend aufgebaut ist. Insgesamt existieren drei Arten von Trends: nämlich Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrends. Einen Aufwärtstrend erkennt man daran, dass der Kurs höhere Hochs sowie höhere Tiefs ausbildet. Hingegen spricht man von einem Abwärtstrend, wenn die Kurse tiefere Hochs und tiefere Tiefs erreichen. Ein Trend setzt sich dabei stets aus zwei Bestandteilen zusammen: der Bewegungsphase sowie der Korrekturphase. Die Bewegungsphase erkennt man in der Regel daran, dass sich der Kurs schnell in die Richtung des Trends bewegt. Hingegen zeichnet sich eine Korrekturphase dadurch aus, dass sich der Kurs häufig unberechenbar verhält. Daher ist es ratsam, die Korrekturphase nicht zu traden. Vielmehr kann man die Korrektur dazu nutzen, um sich gute Einstiege für die nächste Bewegungsphase zu suchen.

Um den Trendaufbau zu veranschaulichen, werden wir nunmehr auf ein Beispiel eingehen. Dafür handeln wir mit dem DAX und betrachten den Chart des deutschen Leitindex in der Handelsplattform. Wir erkennen, dass der DAX aktuell bei einem Kurs von 12.200 Punkten notiert. Sodann kommt es zu einer starken Bewegung und der Index steigt sehr schnell auf ein neues Hoch bei 12.300 Punkten. Danach beginnen die Kurse im Rahmen der Korrektur auf 12.250 Punkte zu fallen. Im Folgenden kommt es zu einer erneuten Bewegung und der DAX steigt zunächst um 50 Punkte auf das vorherige Hoch bei 12.300 Punkten. Mit dem Überschreiten dieses Hochs liegt laut der obigen Definition ein Aufwärtstrend vor. Danach steigt der DAX noch um weitere 60 Punkte auf 12.360 Punkte.

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CFD Handel Beispiel mit der charttechnischen Analyse

Wie gerade angesprochen, ist es ratsam, sich einen guten Einstieg zu suchen, wenn sich die Kurse in der Korrektur befinden. Die Schwierigkeit besteht allerdings darin, zu erkennen, wann sich die Korrekturphase ihrem Ende zuneigt.

Umkehrkerzen für das CFD Trading verwenden

Als Trader kann man bestimmte Methoden nutzen, um zu erkennen, wann die Kurse drehen werden. Um das zu demonstrieren, werden wir das obige CFD Beispiel erweitern. Zur Erinnerung: Der deutsche Leitindex ist zunächst auf 12.300 Punkte angestiegen. In der sich daran anschließenden Korrektur ist der Index sodann um 50 Punkte auf 12.250 Punkte gefallen. Es sieht danach aus, als ob der DAX weiter fallen würde. Deshalb ist auch die entsprechende Kerze zunächst rot. Danach beginnt der Index jedoch anzusteigen, infolgedessen im Endeffekt eine Umkehrkerze entsteht. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass sie über eine lange Lunte verfügt. Insgesamt spricht eine solche Kerze dafür, dass die Käufer die Kurse nunmehr weiter nach oben kaufen werden. Als Trader kann man Umkehrkerzen daher gut als Einstiegssignale nutzen. Allerdings ist es unserer Erfahrung nach besser, sich nicht nur auf ein einzelnes Signal zu verlassen.

CFD Risiko Beispiel

Fibonacci Linien beim CFD Trading nutzen

Weitere Signale für günstige Einstiege kann man zum Beispiel durch die Verwendung der Fibonacci Linien erhalten. So lässt sich häufig beobachten, dass die Kurse in einer Korrektur diese Linien ansteuern. Wichtige Werte sind in diesem Zusammenhang:

  • 79 %
  • 62 %
  • 50 %
  • 38 %
  • 24 %

Es besteht daher zum Beispiel eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, dass die vorangegangene Bewegung um 50 % korrigiert wird. Tritt an dieser Stelle eine Umkehrkerze auf, so kann man diese beiden Signale für einen Long Einstieg nutzen.

Der DAX ist in unserem Beispiel im Rahmen der Bewegung von 12.200 auf 12.300 Punkte gestiegen. Danach setzte die Korrektur ein und der Index fiel um 50 Punkte auf 12.250 Punkte. Dies entspricht einer Korrektur von 50 %, was man nach dem oben Gesagten als Signal für einen Long Trade nutzen konnte. Ein zusätzliches Signal erhielt man durch die Long Umkehrkerze, die sich an dieser Stelle ausbildete. Diese beiden Signale sprechen zusammengenommen dafür, dass die Korrektur beendet ist und man daher eine Long Position eröffnen kann. Im nächsten Absatz werden wir noch ein drittes Signal als Bestätigung für diesen Trade erhalten: Dazu nutzen wir einen technischen Indikator.

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CFD Handel Beispiel mit einem technischen Indikator

Wir haben bereits erwähnt, dass man für die technische Analyse auch Indikatoren nutzt. Allerdings ist es wichtig, nicht wahllos Indikatoren in die Handelsplattform einzufügen. Denn dies hat in aller Regel zur Konsequenz, dass man zu viele Signale erhält und dadurch nur verwirrt wird. Es ist daher ratsam, lediglich wenige Indikatoren für das Trading einzusetzen. Gute Erfahrungen haben wir zum Beispiel mit den nachfolgend Genannten gemacht:

  • Gleitende Durchschnitte (moving averages)
  • Stochastik
  • MACD Indikator
  • RSI Indikator

CFD Handel Beispiel

Im Folgenden werden wir aufzeigen, wie man in unserem Beispiel den RSI Indikator nutzen kann. Dieser Indikator steht erfahrungsgemäß in den meisten Handelsplattformen zur Verfügung. Den RSI nutzt man dazu, um zu bestimmen, in welcher Lage sich der Markt im Moment befindet. So bewegt sich der Indikator auf einer Skala zwischen den Werten null und 100. Wichtig sind dabei vor allem die beiden Werte 30 und 70. Denn steigt der RSI Indikator auf über 70, so bedeutet dies, dass der Markt aktuell überkauft ist. In dieser Situation ist es empfehlenswert, auf weitere Long Trades zu verzichten. So herrscht die Gefahr, dass die Kurse alsbald nach unten drehen werden.

Fällt der RSI Indikator hingegen unter 30, sollte man als Trader von einer überverkauften Marktsituation ausgehen. In diesem Fall sollte man darauf verzichten, weitere Short Positionen zu eröffnen. Denn in dieser Situation ist davon auszugehen, dass die Kurse nach oben drehen werden. Vielmehr bietet es sich an, „Long“ zu denken. So entsteht durch den RSI Indikator ein Signal für einen Long Trade, wenn der Indikator die Linie beim Wert 30 von unten nach oben schneidet.

Für unser Beispiel bedeutet dies Folgendes: Nachdem der DAX in der Korrektur um 50 Punkte gefallen war, notierte auch der RSI Indikator im überverkauften Bereich. Dies konnte man ein weiteres Signal (neben den Fibonacci Linien und der Umkehrkerze) für einen Long Trade nutzen. Damit ließ sich bei rund 12.260 Punkten eine Long Position eröffnen.

CFD Hebel Beispiel: Welche Auswirkungen hat die CFD Margin beim CFD Trading?

Wir haben bereits erwähnt, dass der DAX nach der Korrektur in der folgenden Bewegung um 110 Punkte angestiegen ist. So wurde zunächst das alte Hoch bei 12.300 Punkten angesteuert. Danach gelang es dem Index, um weitere 60 Punkte auf 12.360 Punkte zu steigen.

An dieser Stelle befindet sich unser Trade 100 Punkte im Plus (Differenz zwischen 12.360 sowie 12.260 Punkten). Wenn man sich als Trader dazu entschieden hat, die Position mit einem DAX CFD zu traden, so beläuft sich der Gewinn damit auf 100 €.

Der Vorteil des CFD Handels besteht allerdings gerade darin, die Margin zu nutzen, um damit das vorhandene Trading Kapital zu „hebeln“. Die Margin bestimmt dabei darüber, über wie viel Geld man auf seinem Trading Account verfügen muss, um zum Beispiel mit dem DAX handeln zu können. Bei vielen Brokern beträgt dieser Wert heutzutage bei Aktienindices 5 %. Möchte man den DAX zum Beispiel bei einem Kurs von 10.000 Punkten kaufen, so würde man dafür beim Trading ohne Margin 10.000 € auf dem Handelskonto benötigen. Nutzt man hingegen den „Hebel“, so sind nur 500 € erforderlich (5 % von 10.000 €). Wer daher über 10.000 € verfügt, hätte unser Beispiel nicht nur mit einem, sondern mit 20 FAX CFD handeln können. Dadurch hätte sich der Gewinn von 100 € auf 2.000 € vergrößert.
Wie man sieht, nimmt die Margin daher einen sehr großen Einfluss auf die Ergebnisse beim CFD Trading.

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CFD Risiko Beispiel: Chance Risiko Verhältnis berücksichtigen

Als Trader sollte man darauf achten, dass man sein Risiko möglichst gering hält. Eine Möglichkeit dafür besteht darin, die Ein-Prozent-Regel zu nutzen. Wenn man diese Regel befolgt, darf man für jeden Trade maximal ein Prozent seines Trading Kapitals riskieren. Dazu ein kurzes Beispiel: Wenn sich auf dem Handelskonto 10.000 € befinden, kann man bei jedem Trade 100 € riskieren. Wenn man über weniger Kapital verfügt, reduziert sich auch der mögliche Einsatz. Bei 3.000 € könnte man beispielsweise pro Trade 30 € riskieren. Wer möchte, kann diese Regel allerdings auf sich und seinen Handelsstil anpassen. So gibt es unserer Erfahrung nach durchaus Trader, die gut damit zurechtkommen, bei jedem Trade 2 % ihres Kapitals zu riskieren. Wer hingegen vorsichtiger ist, kann diesen Prozentsatz zum Beispiel auch auf 0,5 % reduzieren.

CFD Hebel Beispiel

Dabei macht es auch Sinn, das Chance-Risiko-Verhältnis zu beachten: Als Trader sollte man nach Möglichkeit versuchen, nur solche Trades auszuführen, bei denen die Chance größer als das Risiko ist. Denn nur auf diese Weise wird gewährleistet, dass man auch verlustreiche Trades verkraften kann. Riskiert man zum Beispiel bei einem Trade 50 €, so sollte der angestrebte Gewinn mindestens 100 € betragen.

CFD Beispiel auf einem kostenlosen Demokonto nachtraden

Wer bislang noch nicht an der Börse gehandelt hat, kann das CFD Trading auf einem Demokonto bei einem Broker ausprobieren. So bieten heutzutage beinahe alle CFD Broker die Möglichkeit, ein solches Konto kostenlos zu eröffnen. Auf einem Demokonto kann man zum Beispiel auch die dargestellten Beispiele aus diesem Artikel nachtraden.

Die Besonderheit bei einem Demokonto besteht darin, dass man dort mit virtuellem Geld handelt. Häufig steht dabei ein virtuelles Guthaben in Höhe von 10.000 € zur Verfügung, um das Trading zu trainieren. Meistens bekommt man dafür von dem CFD Broker Echtzeitkurse zur Verfügung gestellt, um dadurch den Handel besser simulieren zu können. Ein Demokonto bietet sich dabei vor allem dazu an, verschiedene Strategien und Handelsansätze ausprobieren. Außerdem lässt sich ohne Risiko das Trading auf verschiedenen Märkten testen. Beliebt sind unserer Erfahrung nach vor allem der Handel mit dem DAX und mit Währungspaaren wie dem Euro/US-Dollar (EUR/USD). Wer möchte, kann sich aber zum Beispiel auch einmal das Trading mit Edelmetallen wie Gold oder mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin anschauen.

Die Demophase dauert in der Regel 30 Tage. Es ist allerdings normalerweise unproblematisch möglich, diesen Zeitraum zu verlängern. Während der Testphase ist es empfehlenswert, sich auch eingehend mit der Trading Plattform des Brokers zu beschäftigen. Dafür kann man häufig die Schulungsangebote der Broker nutzen (zum Beispiel Videos). Sobald man sich beim Trading auf dem Demokonto sicher fühlt, sollte man den Handel mit CFD auf einem Livekonto fortsetzen.

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Fazit: Technische Analyse für den Handel mit CFD nutzen

Depot TestWie gesagt, wird der Handel mit CFD auch unter Privatanlegern zunehmend beliebter. Damit man sich das Trading besser vorstellen kann, sind wir sehr detailliert auf ein CFD Beispiel aus der Praxis eingegangen. Dabei haben wir aufgezeigt, wie wichtig es ist, die verschiedenen Instrumente der technischen Analyse zu nutzen. Zunächst ist es wichtig, über den Trendaufbau Bescheid zu wissen. Außerdem ist es empfehlenswert, Umkehrkerzen sowie Fibonacci Linien zu beachten. Um die Qualität der Signale zu erhöhen, raten wir zudem dazu, technische Indikatoren zu nutzen. Insgesamt besteht der Reiz des CFD Tradings vor allem darin, dass man durch die Verwendung der Margin sein Kapital „hebeln“ kann. Dies kann man auch sehr gut auf einem kostenlosen Demokonto bei einem CFD Broker testen. Außerdem kann man auf diese Weise ohne Risiko verschiedene Strategien und Handelsdiele ausprobieren. Wie gezeigt, steht hierfür meistens ein virtuelles Guthaben in Höhe von 10.000 € zur Verfügung, um das Trading zu trainieren.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com

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