Orderaufgabe direkt an der Börse Stuttgart

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 24.06.2020


An der Stuttgarter Börse ist nun die Orderaufgabe im Trading Desk direkt über comdirect möglich. Aktive Anleger erhalten dabei auch Hilfe durch aktuelle Kursdaten und umfangreiche Analyse-Tools. Anleger mit Depot bei comdirect können auf diesem Weg nun direkt über den Trading Desk die Orderausführung durchführen. Dazu müssen sie sich über eine Schnittstelle über den Trading Desk in ihr Depot einloggen. Ein zweites Browserfenster ist damit für die Anmeldung nicht mehr notwendig. Wird nun eine Order aufgeben, wird das Wertpapier direkt über den Trading Desk in die Ordermaske eingetragen.

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Einfache Orderaufgabe und hohe Handelsqualität

Das Angebot der Stuttgarter Börse überzeugt durch eine hohe Handelsqualität und unterstützt Trader mit digitalen Tools sowie einer einfachen Orderaufgabe. Die Börse kooperiert für dieses neue Angebot mit comdirect. Die Analyse und die Auswahl von Wertpapieren wird auf diesem Weg direkt mit der Orderaufgabe im Trading Desk verbunden. In Zukunft können auch andere Broker die Schnittstelle nutzen.

Trader werden über die Börse Stuttgart mit Kursdaten in Echtzeit für

  • Wertpapiere
  • Indizes
  • Rohstoffe und
  • Währungen

unterstützt und bekommen so einen umfassenden Marktüberblick. Jeder registrierte Anleger kann selbst Listen erstellen und diese beispielsweise nach Kennzahlen oder technischen Indikatoren sortieren. Auch das Definieren einzelner Charts für die Analyse von Wertpapieren ist möglich. Diese können auch als Vorlage gespeichert werden. Trader können zudem eingezeichnete Trendlinien automatisch fortschreiben lassen. Des Weiteren werden Chartmuster automatisch erkannt.

Börsenplatz mit Tradition

Die Börse in Stuttgart wurde 1861 gegründet. 2017 erfolgten 35 Prozent aller Orderaufgaben in Deutschland an der Regionalbörse. Damit ist sie der zweitgrößte Handelsplatz Deutschlands. 2016 lag das Handelsvolumen bei rund 80 Milliarden Euro. Mit über 77 Handelsteilnehmern besteht auch europaweit eine gute Vernetzung. Das Angebot der Stuttgarter Börse inklusive zahlreicher Informationen zu allen Anlageklassen richtet sich auch an Privatanleger.

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Direktbank 1994 gegründet

Die comdirect bank wurde 1994 als Direktbank gegründet und ist einer der führenden Broker in Deutschland. Seit über 20 Jahren konzentriert sich der Anbieter vor allem auf den Bereich Online-Brokerage. Banking und Beratung sind heute weitere wichtige Geschäftsfelder. Über zwei Millionen Privatkunden führen ein Giro-, Tagesgeld- oder Festgeldkonto bei comdirect und wickeln über den Anbieter ihre Aktiengeschäfte ab. Der Anbieter verfügt über eine Vollbanklizenz und kann daher auch Finanz- und Vermögensberatung anbieten. Zudem finden sich gute technische Voraussetzungen für selbständig handelnde Anleger.

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Aktien verschiedener Börsen

Der Aktienhandel ist über Xetra, Tradegate, gettex und allen wichtigen Regionalbörsen möglich. Mit Xetra ist der elektronische Handelsplatz der Frankfurter Börse im Angebot von comdirect. Dazu kommt mit Tradegate eine erst 2009 gegründete Börse aus Berlin, die sich vor allem auf die Ausführung von Aufträgen privater Anleger konzentriert. Bei gettex können über 20.000 Wertpapiere gehandelt werden. Auch 15 Börsen im Ausland gehören zum Angebot von comdirect. Der außerbörsliche Handel erfolgt in Echtzeit über comdirect LiveTrading bei 20 Partnern. Trader werden unter anderem mit

  • Kursversorgungs-Tools
  • technischen Analysen und
  • Experten-Chart-Analysen

unterstützt. Der Broker stellt zahlreiche Orderfunktionen und Orderarten wie Trainling Stops zur Verfügung. Der Handel ist unter anderem mit

  • Aktien
  • Anleihen
  • ETFs und
  • CFDs

möglich. Einige Sparpläne mit Aktien, Zertifikaten und ETFs finden sich bei comdirect ebenfalls.

Gebühren im Aktienhandel bei comdirect

Eine Inlandsorder kostet bei comdirect 4,90 Euro plus 0,25 Prozent Provision. Anleger müssen mindestens 9,90 Euro und maximal 59,90 Euro zahlen. Weitere Gebühren wie Börsenplatzentgelte können dazukommen. Services wie die Orderaufgabe per Telefon kosten 14,90 Euro. Der Online-Handel selbst ist nicht mit Gebühren verbunden.

Der Handel an einer Auslandsbörse kostet 7,90 Euro plus 0,25 Prozent Provision, bzw. mindestens 12,90 Euro und maximal 62,90 Euro. Dazu können je nach Börse weitere Kosten kommen. Die Preise für den außerbörslichen Handel liegen zwischen 9,90 Euro und 59,90 Euro. Teilausführungen werden außer beim Handel über Xetra wie eine einzelne Order berechnet. Das Depot ist bei comdirect ab zwei Trades pro Quartal kostenfrei. Wird das Konto nicht mehr verwendet, berechnet der Broker Inaktivitätsgebühren von 1,95 Euro pro Monat.

Ein Pluspunkt bei comdirect sind die Rabatte für Vieltrader. Wer im abgelaufenen Halbjahr über 125 Trades durchgeführt hat, erhält einen Rabatt von 15 Prozent je Order. Trader, die 1.250 Trades in sechs Monaten durchführen, können mit einer Flat-Fee von 7,90 Euro pro Order handeln. Für Kurse in Echtzeit fallen keine Gebühren an.

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Weitere Handelsinstrumente bei comdirect

Neben Aktien sind auch 900.000 Zertifikate und mehr als 1.000 ETFs, von denen etwa 600 sparplanfähig sind, gehandelt werden. Für Top-Preis-ETFs sind die Gebühren besonders niedrig. Einige Sparplan-ETFs können sogar mit Orderkosten von null Euro gehandelt werden. Bei Fonds können Anleger aus über 10.000 Fonds von 150 Emittenten auswählen. Viele davon sind mit einem Rabatt von 25 Prozent handelbar, bei einigen entfällt der Ausgabeaufschlag komplett.

Im CFD-Handel stehen unter anderem Aktien, Rohstoffe und Währungen als Basiswerte zur Verfügung, die zum Teil sehr liquide sind. Die Anzahl der Basiswerte liegt bei 1.300. Je nach Risikoneigung und Anlagehorizont stehen zwei Kontomodelle zur Verfügung.

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Zwei Kontomodelle im CFD-Handel

Das CFD-Basiskonto ist für Privatanleger geeignet. Die Margin liegt einheitlich bei 20 Prozent bzw. einem Hebel von 1:5. Es entstehen Übernachtfinanzierungskosten von drei Prozent. Das CFD-Trader-Konto ist für professionelle Trader gedacht. Diese können hier mit Hebeln von bis zu 1:10 handeln. Die Übernachtfinanzierungskosten betragen vier Prozent.

Der Broker stellt seinen Tradern moderne Technik zur Orderausführung und für das Risikomanagement zur Verfügung. Slippges und Requotes fallen nicht an. Dies gilt auch für Depotgebühren. Zudem haben Trader die Wahl zwischen verschiedenen Orderarten. Bei Aktien-CFDs kommt allerdings eine Kommission von mindestens 9,90 Euro hinzu. Dax-Futures, Index-Futures und Volatilitätsindizes kosten ebenfalls mindestens 9,90 Ezuro. Beim DAX beginnen die Spreads bei zwei Punkten.

Auswahl zwischen vielen Handelsinstrumenten

Comdirect bietet Tradern somit die Auswahl zwischen mehreren Handelsinstrumenten. Trader können auch auswählen, ob sie Aktien direkt oder über CFDs handeln wollen. Aktien sind im Wertpapierhandel sicher die bekanntesten Anlagen, doch auch CFDs auf Indizes wie den DAX sind bei Tradern in Deutschland sehr beliebt. Mit Aktien beteiligen sich Anleger an einem Unternehmen und erwerben einen Anteil am Eigenkapital. Daher sind mit Aktien bestimmte Rechte und Pflichten verbunden. Aktionäre können beispielsweise an der Hauptversammlung teilnehmen und Dividenden erhalten.

Bei CFDs erhalten Trader dagegen keine Anteile an einem Unternehmen, sondern erwerben eine Forderung gegenüber ihrem Broker. Den Kurs eines CFDs bestimmt immer der Kurs des Basiswerts. Anleger kaufen daher über CFDs keine Aktie, sondern handeln die Kursentwicklung des Basiswerts. CFDs werden in der Regel außerbörslich gehandelt. Bei comdirekt erwerben Trader ein CFDs nicht an der Börse, sondern bei einem der Handelspartner des Brokers. Dieser wickelt die Order ab und sichert die Position am Markt ab.

CFDs mit Vorteilen

Bei CFDs kommen einige Vorteile zu Tragen. Dazu gehört auch der geringere Kapitaleinsatz. Auch mit kleineren Summen können große Beträge am Markt bewegt werden. Steht Trader somit nur eine vergleichsweise kleines Budget zur Verfügung, können CFDs eine sehr gute Alternative zu Aktien sein. CFDs sind des Weiteren sehr flexibel, da Trader steigende und fallende Kurses handeln können. Ob es zu einem Gewinn oder Verlust kommt, wird letztendlich über die Differenz aus Einstands- und Ausstiegskurs berechnet. CFDs eigenen sich insbesondere für kurzfristige Anlagen, während Aktien selbst oft langfristig gekauft werden.

Fazit: Schnittstelle zwischen Börse Stuttgart und comdirect

Trader von comdirect können sich nun über eine Schnittstelle über ihr Depot auf den Trading Desk der Börse Stuttgart einloggen und dort eine Order aufgeben. Auch andere Broker können die Schnittstelle verwenden. Auf diesem Weg wird das einfache Umsetzen einer Order mit Kursdaten und Analyse-Tools, die einen umfassenden Marktüberblick bieten, verbunden.

Der Aktienhandel bei comdirect ist auch an allen anderen Regionalbörsen in Deutschland sowie zahlreichen weiteren Börsen im In- und Ausland möglich. Der Broker bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung auf dem Markt mit und bietet auch den CFD-Handel an. In vielen Fällen, beispielsweise bei kurzfristigen Anlagen und geringerem Budget, stellt dieser eine attraktive Alternative zum Aktienhandel dar.

Bilderquelle:

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