Wertpapierdepot kündigen: So kündigen Sie Ihr Depot richtig!

Ein Wertpapierdepot zu kündigen, ist sehr einfach. Fast so einfach wie die Kündigung bei einem Girokonto und deutlich unkomplizierter als die Kündigung eines Sparbuches. Während bei Sparkonten längere Kündigungsfristen beachtet werden müssen, ist die Auflösung eines Aktiendepots jederzeit und ohne Kündigungsfrist möglich.

Inhaltsverzeichnis

  • Das Wichtigste für Sie auf einen Blick
  • Sie entscheiden: Depot-Anbieter wechseln leicht gemacht
  • Sie entscheiden: Das Aktiendepot ganz auflösen leicht gemacht
  • Unser Fazit: Wertpapierdepot kündigen einfach gemacht

Das Wichtigste für Sie auf einen Blick

  • Sie wollen Ihr bisheriges Depot kündigen und mit einem objektiven Depot-Vergleich zu einem besseren und kostengünstigeren Anbieter wechseln? Ja, dies ist unkompliziert und jederzeit möglich: Wir haben für Sie den Depotwechsel in fünf einfachen Schritten zusammengefasst.
  • Sie wollen Ihre Anlegerkarriere beenden und Ihr Aktiendepot auflösen? Ja, dies ist ohne Kündigungsfrist jederzeit möglich, selbst wenn Sie noch Wertpapiere in Ihrem Depot führen. Wir haben für Sie die Depot-Auflösung in fünf einfachen Schritten zusammengefasst.
  • Sie wollen Ihr Aktiendepot umschreiben, zum Beispiel auf den Partner oder auf einen Verwandten? Nein, dies ist leider nicht möglich. Es gibt eine einzige Ausnahme: Die Einrichtung eines Gemeinschaftsdepots mit Ihnen als bisherigem Depotinhaber und einem zweiten gleichberechtigten Depotinhaber, der unabhängig von Ihnen ebenfalls zu Wertpapier-Transaktionen berechtigt ist. Hier ist Ärger vorprogrammiert, wir raten Ihnen also dringend von dieser „Lösung" ab.

Wertpapierdepot kündigen

Sie entscheiden: Depot-Anbieter wechseln leicht gemacht

Den Depot-Anbieter zu wechseln, ist oft eine gute Idee: Zum Beispiel, wenn Sie mit den Konditionen oder dem Kundensupport nicht mehr zufrieden sind. Wichtig ist beim Depotwechsel die richtige Reihenfolge. Folgen Sie einfach diesen fünf Schritten:

  1. Auf Depotvergleich.com den Broker finden, der am besten zu Ihrem individuellen Profil als Anleger passt. Unser Depotvergleich ist objektiv und Anbieter-unabhängig. Wir sind keinem der aufgeführten Anbieter wirtschaftlich verpflichtet und testen fortlaufend und kritisch!
  2. Erkundigen Sie sich vor der endgültigen Entscheidung für einen neuen Anbieter, wie dieser einen Depotwechsel handhabt. Top-Anbieter übernehmen alle bürokratischen Schritte für Sie, berechnen keine Gebühren für den Depotwechsel und übernehmen vielfach sogar alle anfallenden Kosten für den Transfer von Wertpapieren.
  3. Eröffnen Sie beim neuen Anbieter ein Wertpapierdepot, achten Sie dabei besonders auf spezielle Angebote rund um den Depotwechsel. Empfehlenswerte Anbieter lassen sich die Gewinnung von neuen Kunden durchaus etwas kosten. Und Sie profitieren in Form von Sonderangeboten und Wechselprämien.
  4. Kündigen Sie in schriftlicher Form bei Ihrem bisherigen Depotanbieter.
  5. Informieren Sie Ihren neuen Aktiendepot-Anbieter über die erfolgte Kündigung, dieser übernimmt dann alle weiteren Schritte für Sie!

kuendigungJeder Kunde möchte den Broker finden, dessen Angebot als bestes Depot aus dem Vergleich hervorgeht: Wir zeigen Ihnen,  worauf Sie achten müssen!

Sie entscheiden: Das Aktiendepot ganz auflösen leicht gemacht

Wir hoffen nicht, dass Sie Ihre hoffnungsvolle Karriere als Trader doch wieder an den Nagel hängen wollen. Falls Sie sich sicher sind, dass die Auflösung des Aktiendepots doch die beste Lösung ist, können wir Sie beruhigen: Alles geht sehr schnell, wenn Sie diesen fünf Schritten folgen:

  1. Veräußern Sie alle auf Ihrem Depot noch vorhandenen Wertpapiere. Falls hieraus unerfreulich hohe Verluste resultieren würden, empfehlen wir Ihnen die Aktiendepot-Auflösung nicht zu überstürzen. Es kann immer wieder zu einer überraschenden Erholung bei einzelnen Werten oder ganzen Märkten kommen.
  2. Nachdem Sie alle Wertpapiere verkauft haben, steht einer sofortigen Kündigung nichts mehr im Weg. Sie müssen nur noch entscheiden, ob Sie neben dem Depotkonto auch das damit verknüpfte Verrechnungskonto kündigen wollen.
  3. Wenn das Depot-Verrechnungskonto nicht mehr benötigt wird, weil Sie zum Beispiel noch ein weiteres Girokonto haben, können Sie fast die komplette Liquidität vom Depot abziehen und auf Ihr normales Girokonto überweisen. Lassen Sie sicherheitshalber 50 Euro auf dem Depot-Verrechnungskonto, damit Sie durch die Schlussabrechnung des Depots nicht ins Minus geraten.
  4. Falls Sie das Referenzkonto weiter behalten wollen, müssen Sie Ihren Depot-Anbieter in Ihrer Kündigung darüber informieren.
  5. Kündigen Sie in schriftlicher Form bei Ihrem bisherigen Depotanbieter. Falls Ihr Anbieter Sie umstimmen will: Bleiben Sie freundlich, aber konsequent. Eine Kündigung ist eine Kündigung.

Bestes Depotkonto am Markt finden: Mit Depotvergleich.com

Die Auswahl an Online-Brokern wird laufend größer, gar nicht so einfach hier den Durchblick zu behalten! Und um das beste Depotkonto zu finden, wollen Sie sicherlich nicht die Webseiten von über 45 Brokern besuchen. Probieren Sie doch einfach mal den objektivsten Depot-Vergleich im Web aus: Auf Depotvergleich.com werden alle Konditionen für Wertpapier-Transaktionen transparent aufgeführt und leistungsschwache oder überteuerte Broker können sich nicht mehr verstecken. Sie landen dort wo sie hingehören: Am Ende des Rankings!

Unser Fazit: Wertpapierdepot kündigen einfach gemacht

fazitLassen Sie sich vom Kleingedruckten auf den Webseiten der Online-Broker nicht einschüchtern: Ein Wertpapierdepot lässt sich jederzeit und unkompliziert kündigen. Das Ihr bisheriger Depot-Anbieter von Ihrem Depotwechsel nicht begeistert ist, steht auf einem anderen Blatt. Eine Verbraucher-freundliche Gesetzgebung sorgt dafür, dass die Kündigung eines Aktiendepots fast genau so schnell und einfach vonstatten geht wie eine Girokonto-Kündigung. Es fallen auch nur selten Kosten für Sie an, denn Ihr neuer Top-Anbieter übernimmt so gut wie immer die rund um den Depotwechsel anfallenden Gebühren.