Delivery Hero steigert Bestellungen und Umsätze

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 05.08.2020


Onlinelieferdienste gehören zu den Gewinnern der Corona-Krise. Dies spiegelt sich auch in den aktuellen Geschäftszahlen von Delivery Hero wider. Im zweiten Quartal des Jahres verdoppelte sich die Zahl der Bestellungen und auch der Umsatz stieg. Es ist gut möglich, dass diese Zahlen die Ambitionen von Delivery Hero, im September in den DAX aufzusteigen, untermauern.

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Hohe Zahl an Bestellungen

Während des Lockdowns aufgrund der Coronapandemie und den damit verbundenen Schließungen von Restaurants bestellten viele Menschen Pizza oder Sushi nach Hause. Die Erfolge der letzten Wochen veranlassten Delivery Hero sogar dazu, die Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr zu erhöhen. Das Unternehmen geht nun von Umsätzen in einer Spanne von 2,6 bis 2,8 Milliarden Euro für das Gesamtjahr aus. Zuvor werden nur 2,4 bis 2,8 Milliarden Euro erwartet worden. Damit geht Delivery Hero mit seinen Prognosen von einem Wert deutlich oberhalb des Marktkonsens aus.

Im zweiten Quartal 2020 konnte Delivery Hero seinen Umsatz um 96 Prozent auf 612 Millionen Euro erhöhen. Die Bestellungen konnten mit knapp 281 Millionen fast verdoppelt werden. Trotz hoher Umsatz- und Bestellzahlen erwirtschaftete Delivery Hero aber erneut keinen Gewinn. Delivery Hero fuhr sogar einen höheren Verlust ein als vor einem Jahr. Damit ist das Unternehmen trotz hoher Umsätze und Bestellzahlen also weiterhin nicht profitabel. Im ersten Halbjahr 2020 betrug das bereinigte Ebitda minus 319, Millionen Euro. Noch vor einem Jahr wies Delivery Hero lediglich einen Verlust von rund 171 Millionen Euro auf.

Delivery Hero steigert Bestellungen und Umsätze

Verluste beunruhigen Anleger nicht

Die Anleger an der Börse scheinen von den Verlusten aber nicht abgeschreckt zu sein. Sie sind wohl vom hohen Wachstum des Unternehmens beeindruckt. Derzeit kostet die Delivery-Hero-Aktie etwa 99 Euro wert. Die Aktie könnte auch ihren bisherigen Rekord von 106,20 Euro von Anfang Juli wieder erreichen. Zu Beginn der Corona-Krise war auch die Aktie von Delivery Hero vom Einbruch am Aktienmarkt betroffen. Allerdings erholte sie sich seitdem deutlich. Mitte März war die Aktie nur rund 50 Euro wert. Damit hat sich der Kurs zwischenzeitlich fast verdoppelt.

Allerdings ist weiter unklar, wann Delivery Hero schwarze Zahlen schreiben wird. Vorstandschef Niklas Östberg wollte gegenüber dem Handelsblatt kein Ziel nennen. 2018 nannte er ein Datum, wann Delivery Hero Gewinn machen will, lag damit aber falsch. Das Unternehmen hatte sich schon damals zum Ziel gesetzt, die Gewinnzone zu erreichen, was jedoch nicht gelang. Östberg macht seitdem um derartige Fragen einen großen Bogen.

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Marktkapitalisierung von 19 Milliarden Euro

Dennoch liegt die Marktkapitalisierung von Delivery Hero mittlerweile bei 19 Milliarden Euro. Dies könnte ein weiteres Argument für die baldige Aufnahme in den DAX sein. Derzeit wird das Unternehmen als möglicher Nachfolger für Wirecard gehandelt. Die Deutsche Börse könnte den Platz von Wirecard unter Umständen im September an Delivery Hero vergeben. Wirecard verliert infolge des Bilanzskandals wohl seinen Platz im Leitindex.

Klar ist, dass Delivery Hero einer der Gewinner der Corona-Krise sein wird. Dennoch sind nicht alle Experten davon überzeugt, dass das Geschäftsmodell des Unternehmens dauerhaft überzeugend ist. Womöglich ist die Gewinnzone nicht zu erreichen, solange das Unternehmen mit eigenen Fahrern arbeitet. Andere Lieferdienste gehen eher den Weg, zwischen Kunden und Gastronomen mit eigenen Lieferanten  Aufträge zu vermitteln.

Delivery Hero steigert Bestellungen und Umsätze

Konkurrenz nicht untätig

Zudem schläft die Konkurrenz nicht. Kürzlich ist auch Uber in den Markt eingestiegen, was Delivery Hero wohl überrascht hat. Des Weiteren ist das Geschäft des Unternehmens in Deutschland vergleichsweise gering, was für einen DAX-Konzern eher ungewöhnlich ist. Das Unternehmen trennte sich vor zwei Jahren von seinen Marken Foodora, Lieferheld und Pizza.de, die am deutschen Markt aktiv sind. Diese gingen an Takeaway.com über. Delivery Hero ist in 35 Ländern in Europa sowie dem Nahen Osten, Asien und Lateinamerika tätig. Daher geht Unternehmenschef Östberg davon aus, dass 75 Prozent des Geschäfts profitabel ist. Bald will das Unternehmen auch auf dem japanischen Markt aktiv werden und sieht dort gute Aussichten auf Erfolg.

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DAX-Werte bei Anlegern beliebt

Bei Neulingen am Aktienmarkt mit wenig Erfahrung sind die 30 Werte im DAX besonders beliebt. Anleger sollten sich zu Beginn der Trading-Karriere ohnehin auf Märkte und Regionen konzentrieren, die ihnen bereits bekannt und vertraut sind. Im DAX sind die 30 deutschen Unternehmen mit dem höchsten Börsenumsatz vertreten. Diese werden auch als Blue-Chip-Aktien bezeichnet. Blue-Chip-Aktien findet man auch in anderen Ländern. In den USA werden sie beispielsweise im S&P 500 zusammengefasst. Daher sind auch diese US-Aktien für Einsteiger interessant.

Bei jeder Anlage sollte sich Trader aber vorab gut informieren. Dies bezieht nicht nur eine Analyse der jeweiligen Aktie mit ein, sondern auch das aktuelle Geschehen an den Märkten. Im Laufe der Zeit sollten Anleger zudem ihr Wissen rund um Aktien, Märkte und die Börse weiter ausbauen. Des Weiteren ist es wichtig, nicht alles auf eine Karte zu setzen, sondern Anlagen breit zu streuen.

Aktien News Delivery Hero steigert Bestellungen und Umsätze

Vielfältige Möglichkeiten am Aktienmarkt

Die Optionen für Trader am Aktienmarkt sind vielfältig. Investments in Aktien sind vor allem bei einem mittel- oder langfristigen Anlagehorizont interessant. Bei eToro müssen Trader in dieser Zeit keine Übernachtfinanzierungsgebühren zahlen. Bei kurzfristigen Investments sind CFDs eine Alternative. Bei eToro fallen hier jedoch im Vergleich zu vielen Aktien Provisionen an. Trader sollten in jedem Fall aktuelle Meldungen von Unternehmen, wie hier zu Delivery Hero verfolgen. Viele Meldungen wirken sich rasch auf die Kurse aus. Kündigen beispielsweise Unternehmen ein neues Produkt an, ist diese Nachricht für viele Anleger interessant.

Auch negative Meldungen haben rasch Folgen. Berichtet die Presse beispielsweise über eine Fehlfunktion bei einem Produkt, kann dies fallende Kurse zur Folge haben. Höhere Gewinn können dagegen mit steigenden Kursen einhergehen. Von negativen Meldungen profitiert zudem oft die Konkurrenz, deren Aktien steigen könnten. Gewinne sind zudem oft mit Dividendenzahlungen verbunden.

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Investment ohne Hebel

Kaufen bei eToro eine Aktie, geschieht dies ohne den Einsatz von Hebeln. Im Angebot sind unter anderem die Aktien von Apple, Tesla und Facebook. Von diesem teils sehr teuren Aktien können Trader zunächst aber auch nur einen Teil kaufen. Der Handel bei eToro ist zudem mit Social Trading verknüpft. Hier können sich Trader untereinander austauschen so vom Wissen anderer Trader profitieren. Auch das Folgen und Kopieren anderer Trader ist möglich. Trader können dabei nicht nur einzelnen Aktien, sondern ganze Portfolios übernehmen. Experten des Brokers haben zudem mehrere thematisch passende Anlagen in CopyPortfolios zusammengefasst.

Seit 2018 sind zahlreiche Aktien bei eToro handelbar. Schon zuvor war der CFD-Handel mit Aktien als Basiswert möglich. Tradern steht daher heute frei, ob sie in echte Aktien investieren, CFDs auf Aktien handeln oder im Social Trading Aktien-Trades anderer Trader kopieren wollen. Mit Blick auf die angebotenen Akten finden Trader beispielsweise Wertpapiere von Technologieunternehmen, Finanzdienstleistern oder Industrieunternehmen.

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Internationale Aktien von 17 Börsen

Der Broker bietet insgesamt 17 Börsen an. Allerdings sind aber nicht alle dort gelisteten Aktien auch bei eToro handelbar. Alle handelbaren Aktien sind auf der Webseite sehr übersichtlich aufgelistet. Dennoch ist der Handel an den wichtigsten Börsen in Europa sowie den großen US-Börsen möglich.

Auch viele DAX-Werte gehören zum Angebot von eToro. Die Kurse, die in Echtzeit angegeben werden, stammen vom Partnerunternehmen Xignite. Bei CFDs stellt eToro in seiner Funktion als Market Maker selbst die Kurse. Alle Angebote inklusive des Social Trading können Trader über ein Demokonto testen.

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Fazit: Delivery Hero als Gewinner der Corona-Krise

Delivery Hero wird wohl als einer der Gewinner aus der Corona-Krise hervorgehen. In den letzten Wochen stiegen Bestellungen und Umsätze deutlich. Allerdings erlitt das Unternehmen unter dem Strich erneut Verluste, die sogar höher ausfielen, als im Vorjahr. Dem ansteigenden Aktienkurs können die Verluste jedoch nicht viel anhaben. Da auch die Marktkapitalisierung steigt, könnte Delivery Hero im September der Nachfolger von Wirecard im DAX werden.

Viele DAX-Werte finden Trader auch bei eToro. Unter den 17 angebotenen Börsen befinden sich auch die wichtigsten Börsen in Europa. Neben echten Aktien haben Trader auch die Wahl, Aktien über CFDs oder im Social Trading zu handeln und auch ethisch zu Handeln. Bei CFDs fallen jedoch Provisionen an, was bei vielen echten Aktien im Angebot des Brokers nicht der Fall ist. Bei einer längeren Haltedauer profitieren Trader davon, dass sie beim Aktienkauf keine Übernachtfinanzierungsgebühren zahlen müssen.

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