Diese Neuerungen entstehen durch die DAX-Reform

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 12.03.2021


Aktuell passiert viel an den Aktienmärkten und dies liegt nicht nur an der schwierigen wirtschaftlichen Lage durch die Corona-Krise, sondern auch an den zahlreich veröffentlichten Quartalszahlen von Unternehmen, die in vielen Fällen für Überraschung sorgten. Doch nicht nur bei den Unternehmen und deren Aktien tut sich derzeit einiges, sondern auch an den Börsen und an den damit verbundenen Werten selbst. Am Dienstag dieser Woche wurde so die Reform für den DAX und die damit einhergehenden neuen Regeln veröffentlicht. Qontigo, ein Finanzdienstleister, der global agiert, präsentierte dabei die neuen Regeln für den DAX und gibt Anlegern damit einen Ausblick, was auf sie zukommt, wenn die Reform in Kraft tritt. Anleger können Aktien aus dem DAX dabei nicht nur durch den Kauf der Aktien selbst handeln, sondern auch über CFDs, die sich auf die unterschiedlichsten Werte anwenden lassen. Broker wie beispielsweise XTB im Test,  bieten ihren Kunden dabei besonders gute Konditionen an und können durch zahlreiche Auszeichnungen überzeugen.

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Reform lässt unter anderem mehr Unternehmen im DAX zu

Depotvergleich.com Icon VerbrauchertippsDieses Jahr zeigte sich in vielen Sparten ereignisreich und auch an den Aktienmärkten gingen die weltweiten Entwicklungen nicht spurlos vorüber. Nicht nur die Corona-Pandemie, mit den notwendigen Eindämmungsmaßnahmen der Infektionszahlen und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Einbrüchen, nahmen großen Einfluss auf die Börsen, sondern auch Ereignisse wie die Präsidentschaftswahl in den USA am 3. November, hinterließen ihre Spuren. Der Wechsel an der Spitze der USA dürfte zudem noch einige Änderungen mit sich bringen, wie zum Beispiel die Stärkung von umweltbewussten Unternehmen. Doch auch die Veröffentlichungen der Quartalszahlen von einzelnen Unternehmen sorgten für die ein oder andere Überraschung und wirkten sich auf die Aktienmärkte aus.

 

DAX News November

Anfang dieser Woche, am Dienstag den 24. November, präsentierte der global agierende Finanzdienstleister Qontigo die DAX-Reform und die damit einhergehenden neuen Regeln. Die Regeln beziehen sich dabei auf die Auswahlindizes und sind besonders interessant für Trader, die in DAX-Werte angelegt haben oder dies planen. Eine der größten Änderungen erfährt der DAX bei der Anzahl der gelisteten Unternehmen. Mit der Umsetzung der Reform werden insgesamt 40 Unternehmen im DAX gelistet werden, was eine Steigerung um zehn Plätze bedeutet. Damit das Verhältnis gewahrt wird, werden die Plätze im MDAX reduziert. Hier waren vor der Reform 60 Werte zulässig, nach der Reform werden es nur noch 50 Plätze sein. Diese Entscheidungen wurden auf Grundlage einer Umfrage getroffen, die über 600 unterschiedliche Marktteilnehmer einschloss. Diese wurden angehalten Vorschläge für mögliche Änderungen zu machen, die nun nach und nach mit Neuerungen umgesetzt werden.

Die Erweiterung, des wohl bekanntesten deutschen Aktienindexes, um zehn Plätze soll vor allem dazu dienen, dass Unternehmen eine Verbesserung bei der Abbildung erfahren. Durch das Aufstocken bekommen mehr bedeutende börsennotierte Unternehmen die Chance auf sich aufmerksam zu machen und in den Fokus gerückt zu werden. Dies könnte vor allem vor dem Hintergrund der großen wirtschaftlichen Einbrüche im Rahmen der coronabedingten Lockdowns von großer Bedeutung sein und einzelnen Unternehmen neuen Auftrieb geben. Doch die Auswirkungen dieser Änderung bleibt noch abzuwarten. Im Moment lässt sich nur spekulieren welche Vorteile oder auch Nachteile durch die Reform erzielt werden. Ein umfassenderes Abbilden, der sich dann im DAX befindlichen Unternehmen, dürfte durch diese Neuerung gut gelingen.

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Diese Voraussetzungen müssen Unternehmen für einen Platz im DAX erfüllen

Depotvergleich.com Icon ErfahrungenIn Kraft treten soll die Erweiterung, um 10 Plätze im DAX, im September 2021. Bis zum Herbst des kommenden Jahres gelten somit noch die alten Regelungen. Für die Unternehmen selbst beginnen die Änderungen jedoch deutlich früher. Noch in diesem Dezember beginnt der Kampf für die Unternehmen, um einen Platz im DAX. Mögliche Kandidaten für den DAX müssen so bereits im Dezember 2020 ein EBITDA aufweisen, welches im positiven Bereich liegt. Doch dies reicht nicht aus, um einen Platz im DAX zu erhalten. Auch aus den vergangenen zwei Finanzberichten muss ein positives EBITDA hervorgehen.

Im Rahmen der Bekanntgabe der Reform für den DAX wurde auch verkündet: „Ab März 2021 wird es Bestandteil der Indexmethodologie, dass zukünftig alle Unternehmen in den DAX-Auswahlindizes testierte Geschäftsberichte und vierteljährlich Quartalsmitteilungen veröffentlichen müssen.“ Sollte gegen diese Regelung verstoßen werden, dann folgt eine Warnfrist von 30 Tagen. Sollte diese ablaufen und die geforderten Regelungen nicht umgesetzt werden, dann folgt der Ausschluss aus dem DAX. Neben diesen Kriterien ist es zudem notwendig, dass Unternehmen eine Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex erhalten, um einen der begehrten Plätze im DAX zu bekommen. Die neuen zehn Plätze im DAX dürften demnach stark umkämpft werden und könnten damit auch schon vor dem Eintritt der Regeln Auswirkungen auf die Aktien und das Investitionsverhalten der Anleger haben.

Auch auf Unternehmen, die bereits im DAX notiert sind, kommen diese Neuerungen zu. Doch damit die Neuerungen erfüllt werden können wird eine Übergangsfrist gewährt. Eine Erleichterung erfahren Unternehmen darin, dass keine Notwendigkeit mehr bestehen wird, dass der Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse erfüllt werden muss, um im DAX einen Platz zu erhalten oder zu wahren. Wichtig wird nur noch sein, dass Unternehmen am Regulierten Markt registriert sind. Dies hat den Hintergrund, dass es dem Indexanbieter so möglich ist schneller auf potentielle Verletzungen der Regeln zu reagieren und Unternehmen dem entsprechend zu sanktionieren.

Diese Neuerungen entstehen durch die DAX-Reform

Rhythmus der Überprüfung erhöht sich ebenfalls

Depotvergleich.com Icon ChecklisteMit der Reform tut sich einiges für Unternehmen und auch für Anleger. Experten wie zum Beispiel das Fachmagazin „Der Aktionär“ sehen diese Änderungen als sinnvoll an, rücken jedoch auch in den Fokus, dass es weiterhin auf die Leistungen der einzelnen Unternehmen ankommt und dass dies nicht aus dem Blick verlorengehen darf. Nur, wenn die Unternehmungen eine entsprechende Leistung erbringen wird auch der DAX steigen oder im negativen Falle sinken. Dies sollten Anleger beachten und bei ihrer Investition berücksichtigen.

Eine weitere positive Neuerung im Zuge der kommenden Reform ist, dass die Überprüfung des Indexes erhöht wird. Bisher fand diese einmal jährlich, und zwar im September einen jeden Jahres statt. In diesem Monat wurde der DAX angepasst. Die Indizes TecDAX, SDAX sowie MDAX dagegen wurden bereits jedes halbe Jahr, immer im März und September überprüft. So soll es in Zukunft auch für den DAX gehandhabt werden. Ab 2021 muss sich auch der DAX einer halbjährlichen Überprüfung unterziehen, und zwar auch in den Monaten März und September. Hinzukommt, dass ab September 2021 alle Mitglieder des Indexes ausschließlich durch ihre Marktkapitalisierung bewertet werden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt fand hier auch der Börsenumsatz Berücksichtigung und galt als wichtiges Kriterium bei der Einschätzung.

Anleger reagieren auf die Neuerungen und auch auf das derzeitige DAX Rekordhoch, positiv und bereiten sich schon nun auf die damit einhergehenden Entwicklungen vor. Es sollte jedoch mit Bedacht vorgegangen werden und keine unüberlegte Investition aufgrund einer Vermutung, welches Unternehmen künftig im DAX notiert sein wird, umgesetzt werden. Der frühzeitige Kauf einer Aktie kann hier zwar Gewinne bringen, jedoch auch Verluste. Eine gute Alternative für den Aktienhandel bieten hier die CFDs. Diese lassen sich deutlich flexibler handeln und schaffen somit die Möglichkeit jederzeit Strategien anzupassen.

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Den richtigen Broker für den CFD-Handel finden

Anleger, die in den CFD-Handel einsteigen möchten, die können dies über Online-Broker wie zum Beispiel den preisgekrönten Broker XTB umsetzen. Wichtig ist es einen Broker zu finden, der alle individuellen Bedürfnisse erfüllt und dabei gute Konditionen anbietet. Hilfeich kann hier ein Broker-Vergleich sein, der alle wichtigen Aspekte des Brokers in Kürze darlegt. Bei XTB ist es zum Beispiel möglich CFDs auf die unterschiedlichsten Werte zu handeln, zu denen auch Aktien gehören.

Pro Order erhebt XTB dabei eine Gebühr von 0,08 Prozent bei einer zu beachtenden Mindestsumme von 8 Euro. Dabei steht eine große Auswahl an Aktien zur Verfügung und auch zahlreiche im DAX notierte Unternehmen sind so über CFDs handelbar. Zu den Konditionen bei XTB gehören auch Optionen wie der direkte Marktzugang oder das Nutzen von Leerkäufen. Ein kompetenter Kundenservice steht an fünf Tagen in der Woche zu jeweils vierundzwanzig Stunden telefonisch zur Verfügung. Außerhalb dieser Zeiten lässt sich dabei über eine E-Mail Kontakt aufnehmen.

Für Einsteiger in den Handel mit CFDs ist XTB ebenfalls zu empfehlen. Der Broker bietet eine umfassende Trading Academy an, die das Wissen verständlich aufbereitet und jeden Trader an seinem Wissensstand abholt. So können auch erfahrene Trader von der Trading Academy profitieren und neue Strategien für sich entdecken. XTB bietet zudem ein kostenfreies XTB Demokonto an, welches sich besonders zum Üben von Trades eignet, aber auch die Konditionen ohne jegliches Risiko testen lässt. Erfahrene Trader nutzen das Demokonto gerne, um entwickelte Strategien vor einem richtigen Handel zu testen.

DAX News November

Fazit: Reform setzte Wünsche von Marktteilnehmern um

Depotvergleich.com Icon FazitAm Dienstag dieser Woche veröffentlichte der global agierende Finanzdienstleister Qontigo die Fakten zur DAX-Reform. Eine der größten Neuerungen dürfte dabei die Erweiterung um zehn Plätze im DAX sein, die ermöglichen soll, dass Unternehmen besser abgebildet werden. Die Aufstockung der Plätze im DAX führen dazu, dass der MDAX zehn Plätze verliert und auf 50 Plätze reduziert wird. Neben diesen gravierenden Änderungen treten auch bei der Auswahl von den Unternehmen Neuerungen in Kraft. Insbesondere das EBITDA rückt hier in den Vordergrund, ebenso wie die Marktkapitalisierung der Unternehmen. Viele Anleger möchten sich schon nun auf die anstehenden Neuerungen vorbereiten und entscheiden sich für den Handel von CFDs auf Aktien DAX notierter Unternehmen. Möglich ist der Handel von Aktien-CFDs über Broker, die sich ganz einfach durch unseren kostenlosen Broker-Vergleich finden lassen. Nutzen Sie Ihre Chance und starten Sie noch heute Ihren ersten Aktien-CFD-Handel.

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