Facebook überrascht mit hohen Umsatzzahlen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 04.08.2020


Facebook kann trotz der Probleme der letzten Monate infolge der Corona-Krise und des Werbeboykotts aufgrund des Umgangs des Konzerns mit Falschinformationen und Hasskommentaren hohe Umsatzzahlen vorweisen. Dieser übertrafen die Erwartungen von Beobachtern und Analysten. In der Folge stieg der Aktienkurs in die Nähe dies bisherigen Rekords von 255 Dollar und konnte an der Nasdaq ein Plus von 7,5 Prozent erreichen.

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Umsatz stieg überraschen deutlich

Im zweiten Quartal des Jahres stieg der Umsatz auf 18,69 Milliarden Dollar. Im ersten Quartal waren es noch 16,89 Milliarden Dollar. Die Erwartungen von Analysten, die von einem Umsatz von 17,4 Milliarden Dollar ausgingen, wurden damit klar übertroffen. Die letzten Wochen und Monate gingen dennoch nicht spurlos an Facebook vorbei, denn das Wachstum verläuft aktuell langsamer als von Facebook gewohnt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal verbesserte Facebook seinen Umsatz um elf Prozent. Vor der Corona-Krise waren allerdings Wachstumsraten von über 20 Prozent bei Facebook nicht unüblich.

Weiterhin erhält das Unternehmen einen großen Teil seiner Erlöse über Werbung. Allerdings verzichteten insbesondere kleinere Unternehmen aufgrund der Corona-Krise auf Werbeanzeigen oder schraubten den Umfang herunter. Darüber hinaus schlossen sich auch große Unternehmen dem Werbeboykott gegen Facebook an, um auf diesem Weg gegen den Umgang des Unternehmens mit Hasskommentaren und Falschinformation zu protestieren.

Umsatz stieg überraschen deutlich

Nutzerzahlen steigen weiter

Facebook konnte dennoch seine Nutzerzahlen weiter steigern. Im letzten Quartal meldeten sich pro Monat 100 Millionen Menschen neu bei Facebook an. Die Nutzerzahlen liegen nun bei 2,6 Milliarden. Auch die Zugriffszahlen waren in den letzten Monaten deutlich höher. Jeden Tag loggten sich 1,79 Milliarden Nutzer bei Facebook ein. Dies waren 60 Millionen Zugriffe mehr als im ersten Quartal.

Auch mit Blick auf den Gewinn war Facebook erfolgreich. Im zweiten Quartal konnte dieser fast verdoppelt werden und lag bei knapp 5,2 Milliarden Dollar. Im ersten Quartal belastete noch eine Zahlung in Höhe von zwei Milliarden Dollar den Gewinn. Diese Summe musste Facebook an die US-Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) zahlen. Im abgelaufenen Quartal betrug der Gewinn pro Aktie 1,80 Dollar, was ebenfalls über den Erwartungen von Analysten lag. Nach dem Einbruch am Aktienmarkt im März ging es für die Facebook-Aktie rasch wieder nach oben.

Facebook nutzt Krise

Facebook nutzte die Krise zudem für Neuerungen in Form einer Shopping-Offensive. Damit will das Unternehmen in der Corona-Krise auch kleinere Unternehmen unterstützen. Im Mai erweiterte Facebook sein Geschäftsmodell und stellte „Shops“ vor. Mit dieser Funktion können Unternehmen über Facebook und Instagram ihre Produkte vorstellen und verkaufen. Die Facebook-Aktie reagierte sehr positiv auf die Einführung der neuen Funktion.

Facebook geht damit einen weiteren Schritt in Richtung Onlinehandel. Facebook Shops richtet sich vor allem an kleinere Unternehmen. Diese können über einen Video-Livestream ihre Produkte bei Facebook und Instagram vorstellen und verkaufen. Die neue Funktion war unter anderem in Deutschland direkt verfügbar.

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Shops schon länger geplant

Auch Mark Zuckerberg unterstrich, dass Facebook auf diesem Weg kleineren Unternehmen in der Krise unter die Arme greifen will. Die Pläne für Facebook Shops lagen schon länger vor, wurden aufgrund der Corona-Krise aber schneller umgesetzt als geplant. Facebook möchte auf diesem Weg auch von Werbeanzeigen profitieren. Vor allem Anzeigen kleinerer Unternehmen spielen bei Facebook eine wichtige Rolle.

Facebook kann zudem weitere Daten zum Kundenverhalten sammeln. Nach Aussage von Mark Zuckerberg erfährt Facebook, bei welchen Shops die Kunden aktiv sind und welche Produkte für sie von besonderem Interesse sind. Allerdings lässt sich diese Information nicht mit Freunden teilen. Nach Aussage des Unternehmens können nur die Kunden, der Shop und Facebook auf die Daten zugreifen.

Werbeanzeigen noch zielgerichteter schalten

Facebook kann so allerdings Werbekunden und Adressaten noch passgenauer miteinander verbinden und Werbeanzeigen individueller platzieren. Die Shops können von Händlern kostenlos eingerichtet werden. Für Bezahlfunktionen wird aber eine Gebühre fällig. Dies sei notwendig, damit die Kosten gedeckt werden können.

Das Unternehmen ist an Werbeeinnahmen der Händler interessiert, um seine Einnahmen zu steigern. Die Grundlage für Werbung bei Facebook sind Auktionen. Jeder Werbekunden bietet dabei so viel Geld, wie die Werbeanzeige seiner Meinung nach Wert ist. Passgenaue, zielgruppengerechte Werbung macht Anzeigen aus Sicht der Unternehmen wertvoller. Facebook hofft also, dass die Kunden mehr Geld für eine Anzeige bieten.

Werbeanzeigen

Konkurrenz für Amazon & Co.

Facebook könnte mit seinen neuesten Angeboten auch Amazon und anderen Onlinehändlern Konkurrenz machen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Facebook seine Dienste verbinden kann. So können Kunden den Shop beispielsweise über WhatsApp oder den Facebook Massenger kontaktieren. Sobald eine Kreditkarte bei Facebook hinterlegt wurde, kann darüber bei einem Einkauf im Shop auch gleich bezahlt werden.

Darüber hinaus bindet Facebook das Thema Augmented Reality immer weiter ein. Auf diesem Weg können Kunden virtuelle Make-up ausprobieren oder Kleidung anprobieren. Dabei werden auf dem Display virtuelle und reale Inhalte kombinieren. Nutzer können beispielsweise Make-ups auf Gesichtern anzeigen lassen. Bonuspunkte-Programme könnten bald auch bei Facebook möglich sein.

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Facebook-Aktie bei eToro handeln

Die Facebook-Aktie können auch die Trader von eToro handeln. Bei US-Aktien entfallen zudem Provisionen. Bei eToro können Trader

  • Aktien direkt kaufen
  • CFDs auf Aktien handeln oder
  • Aktien im Social Trading handeln.

Übernachtfinanzierungskosten entfallen, wenn Trader eine Aktie direkt kaufen. Daher können auch langfristige Strategien gut umgesetzt werden.

Die angebotenen Aktien stammen von 17 Börsen. Die wichtigsten US-Börsen sind ebenso darunter wie amerikanische Börsen. Welche Aktien diesen Börsen auch bei eToro handelbar sind, erfahren Trader auf der Webseite des Anbieters. Im CFD-Handel stehen weitere Aktien zur Verfügung. Hier müssen Trader jedoch eine Provision zahlen. Die Aktien, die Trader direkt erwerben können, stammen aus den unterschiedlichsten Ländern und Branchen.

Mindestanlage von 50 Euro

Bei jedem Investment ist eine Mindestanlage von 50 Euro vorgesehen, ein maximales Handelsvolumen gibt es jedoch nicht. Da Trader auch nur einen Bruchteil einer Aktie kaufen können, können sie bei eToro auch recht günstigst in teure Aktien investieren. Eine breit gestreute Diversifikation des Portfolios ist nicht nur mit der passenden Auswahl an Einzelaktien gut möglich, sondern auch über CopyPortfolis. Hier wurden von Experten vorab passende Aktien zusammengefasst.

Im Social Trading können Trader erfahrenen Aktientradern folgen und deren Trades übernehmen. Zudem können sich Trader mit anderen Tradern aus aller Welt austauschen. Auch wenn ein Trade kopiert wurde, können Trader selbst entscheiden, ob sie ein Stop Loss setzen oder das Kopieren pausieren wollen.

Mindesteinlage

Management- oder Verwaltungsgebühren entfallen

Der Broker erhebt bei Aktien keine Aufschläge oder Managementgebühren. Diese entfallen auch im Social Trading. Auch Verwaltungsgebühren müssen nicht gezahlt werden. In einigen Länder bezahlt eToro zudem die Finanztransaktionssteuer. Die Kontoeröffnung ist ebenso wie die Kontoführung kostenlos, allerdings kann der Handel erst nach der Einzahlung von mindestens 200 Dollar starten. Der Handel inklusive des Social Trading kann auch über ein Demokonto getestet werden. Hier können Trader auch ein virtuelles Portfolio nutzen. Eine Watchlist ist ebenfalls hilfreich, um den Kursverlauf interessanter Aktien im Blick zu behalten.

Einfacher Marktzugang für private Trader

Der Broker wurde 2007 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, auch privaten Tradern einen einfachen Zugang zu den Märkten zu bieten. Aktien sind seit sieben Jahren handelbar. Etoro bietet zahlreiche Anlagemöglichkeiten an und ist damit sehr flexibel aufgestellt. Etoro wird von der FCA und der CySEC sowie der australischen ASIC reguliert. Bei der Regulierung durch die CySEC und die FCA sind viele Aktien provisionsfrei, die ASIC erlaubt leidlich den provisionsfreien Handel mit US-Aktien.

Etoro unterstützt seine Trader zudem mit einigen hilfreichen Funktionen. So sind Trader stets gut über die Märkte informiert und können fundierte Handelsentscheidungen treffen. Unter anderem stellen die Experten von Tipranks ein Marktforschungstab zur Verfügung. Mit ProCharts können Trader mehrere Charts vergleichen. Dazu kommen Marktnachrichten und Analysen.

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Fazit: Facebook überrascht Anleger

Facebook konnte im letzten Quartal seine Umsätze verbessern und zahlreiche neue Nutzer gewinnen. Der Gewinn verdoppelte sich im Vergleich zum Quartal zuvor. Allerdings ging auch an Facebook die Corona-Krise nicht vollkommen vorbei, denn Wachstumsraten von mehr als 20 Prozent wie vor der Krise kann Facebook derzeit nicht erreichen. Dennoch entwickelte sich die Facebook-Aktie zuletzt gut und ist auch bei eToro handelbar.

Dort entfällt beim direkten Aktienkauf eine Provision ebenso wie Übernachtfinanzierungsgebühren. Trader könne daher langfristige Anlagestrategien sehr gut umsetzen und sich in der internationalen Community mit Tradern aus aller Welt austauschen. Bei Handelsentscheidungen werden Trader von Features wie ProCharts oder Marktanalysen unterstützt.

Bilderquelle: shutterstock.com