Facebook will Facebook News in Deutschland einführen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 01.12.2020


Facebook plant, sein Mediengeschäft ausbauen. In Zukunft will das soziale Netzwerk auch mit deutschen Verlagen kooperieren, um Nachrichteninhalte auf der Plattform zu präsentieren. In den nächsten sechs bis zwölf Monaten sollen Nutzer auch in Ländern außerhalb der USA auf Facebook News zugreifen können. Bei eToro gehört die Facebook-Aktie übrigens zu den beliebtesten Aktien.

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Facebook News bald auch in Deutschland

Facebook News soll bald auch in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Indien und Brasilien starten. Dies geht aus einem Blogeintrag von Facebook-Managerin Campbell Brown hervor. Wie viel Geld die Verlage dafür erhalten, ist unbekannt. Aktuelle Medienberichte gehen von bis zu drei Millionen Euro aus.

In den USA beteiligen sich beispielsweise die Washington Post, der Finanzdienstleister Bloomberg und das Wall Street Journal an Facebook News. Mögliche Partner in Deutschland sind bisher nicht bekannt. Auch ob es bereits Gespräche mit potentiellen Kooperationspartnern gibt, sagte Facebook bisher nicht.

Wie aus dem Blogbeitrag von Brown hervorgeht, sind die Mediennutzung und die Nachrichteninhalte in jedem Land unterschiedlich. Daher plant Facebook, eng mit den jeweiligen Medienpartnern in den unterschiedlichen Ländern zusammenzuarbeiten. Zudem will man testen, auf welchem Weg verlässliche und aktuelle Nachrichten am besten bei den Nutzern ankommen. Dabei will Facebook auch die Geschäftsmodelle der Verlage beachten.

Umgang mit Medieninhalten immer wieder verändert

Facebook veränderte in den letzten Jahren immer wieder seinen Umgang mit Medieninhalten. Noch vor einigen Jahren nutzen viele Medienunternehmen das soziale Netzwerk, um ihre Leserinnen und Lesern über die Plattform gezielt ansprechen. Vor allem im Präsidentschaftswahlkampf 2016 in den USA gab es viel Kritik an Facebook. Damals wurden im großen Stil gefälschte Nachrichten über die Plattform verbreitet.

Um auf diese Entwicklung zu reagieren, verlagerte das Unternehmen seinen Schwerpunkt. Anfang 2018 kündigte Mark Zuckerberg an, dass Posts von Familienmitgliedern und Freunden im Newsfeed mehr Gewicht bekommen sollen. Viele Medienunternehmen hatten zuvor jahrelang mühevoll Traffic-Ströme aus Facebook aufgebaut, was nun zunichtegemacht wurde. Auch in den letzten Monaten gab es viel Kritik am Umgang von Facebook mit Hate Speech und Fake News. Viele große Unternehmen hatten sich aus diesem Grund einem Werbeboykott gegen Facebook angeschlossen, um auf diesem Weg gegen Facebook zu demonstrieren.

Großer Teil der Erlöse durch Werbung

Facebook macht zudem einen großen Teil seiner Umsätze mit Online-Werbung. Damit entgehen Medienunternehmen Anzeigenerlöse. Unternehmen, die früher in diesen Medien eine Anzeige geschaltet hätten, tun dies nun bei Facebook. Laut Brown will Facebook Verlage und Reaktionen dabei unterstützten, neuen Zielgruppen anzusprechen. Die ersten Ergebnisse seinen vielversprechend gewesen. Facebook habe festgestellt, dass 95 Prozent der Zugriffe über Facebook News zusätzlich zum Traffic durch den klassischen News-Feed erzielt wurden.

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Aktie weiter im Aufwind

Die Facebook-Aktie entwickelt sich derweil gut. Andere Technik-Unternehmen konnten zuletzt ebenfalls Erfolge vorweisen. Nun stieg auch die Facebook-Aktie an der Technik-Börse Nasdaq auf 279,70 Dollar und lag zeitweise 2,3 Prozent im Plus. Bereits im Juli entwickelte sich die Aktie nach Bekanntwerden guter Umsatzzahlen sehr erfolgreich. Zunächst erreichte die Aktie einen Preis von etwa 255 Dollar und stieg danach auf 278,89 Dollar. In den folgenden Wochen schwächelte die Aktie leicht.

Als es zu Beginn der Corona-Pandemie zu Turbulenzen an den Aktienmärkten kam, blieb auch Facebook nicht verschont. Mitte März fiel die Aktie auf ein Tief von 137,10 Dollar, erholte sich danach aber rasch wieder. Ende April ging der Abwärtstrend zu Ende und Mitte Mai stand ein neues Allzeithoch zu Buche. Damit lag die Aktie über dem vorherigen Allzeithoch von 224,20 Dollar aus dem Januar.

Denkbar ist, dass es für die Facebook-Aktie weiter nach oben geht. Analysen halten einen Anstieg auf bis zu 305 Dollar für möglich. Erste Analysten, zum Beispiel von der Schweizer Großbank USB, haben bereits ihr Kursziel für die Aktie erhöht. Bei der Facebook-Aktie ist durchaus weiter Luft nach oben, denn die Aktie könnte auch von der weiter steigenden Bedeutung des Onlinehandels profitieren.

Aktie auch im Angebot von eToro

Trader können die Facebook-Aktie auch bei eToro handeln. Dort gehört sie zu den beliebtesten Aktienwerten. Der Aktienmarkt gilt als sehr dynamisch und eignet sich insbesondere für mittel- und langfristige Investitionen. Bei eToro ist dies gut umsetzbar, da während der gesamten Haltedauer Übernachtfinanzierungskosten entfallen.

Allerdings wirken sich Marktereignissen schnell auf Aktien aus. Trader sollten daher die Märkte stets genau verfolgen. Quartalsberichte oder neue Produkte können dabei rasch zu Veränderungen führen. Insbesondere, wenn eine Ankündigung eines Unternehmens nicht so ausfällt, wie zuvor von den Anleger erwartet wurde, kann sich in kurzer Zeit der Aktienkurs nach oben oder unten bewegen.

Bei eToro können Trader auf Marktberichte und Marktanalysen zugreifen. Einmal pro Tag erhalten sie aktuelle Analysen per E-Mail. Ein Wirtschaftskalender und eine Watchlist sind ebenfalls hilfreiche Werkzeuge. Darüber hinaus eignet sich das Social Trading, wo auch viele Aktientrader aktiv sind, für Trader, die nicht genug Zeit haben, um jederzeit auf dem neuesten Stand zu sein.

Investment ohne Hebel

Sobald Trader bei eToro eine Aktie kaufen, investieren sie ohne Hebel in eine Aktie. Damit erwerben sie den Basiswert direkt und haben auch die Möglichkeit, eine Dividende ausgezahlt zu bekommen. Der Handel erfolgt über die Multi-Asset-Plattform von eToro. Hier können auch CFDs gehandelt oder das Social Trading genutzt werden.

Der Handel ähnelt dem regulären Börsenhandel, allerdings können Trader beispielsweise nicht untereinander Aktien kaufen und verkaufen. Über die Plattform können Trader jederzeit eine Order aufgeben oder diese bearbeiten. Allerdings wird die Order nur zu den Börsenöffnungszeiten, die Trader auch auf der Webseite von eToro erfahren, ausgeführt.

Der Broker erweitert regelmäßig sein Angebot an Aktien. Weitere Aktien stehen im CFD-Handel als Basiswert zur Verfügung. Über CFDs können Trader auch Verkauf-Positionen eingehen und Hebel nutzen. Bei eToro finden Trader viele beliebte Aktien, unter anderem die Wertpapiere von Amazon oder Google. Auf amerikanische Aktien muss keine Provision gezahlt werden.

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Erste Einzahlung von 200 Dollar

Der Handel beginnt nach einer ersten Einzahlung von 200 Dollar auf das Handelskonto. Die Mindestanlage pro Aktienkauf beträgt 50 Dollar. Da es keine maximale Investitionssumme gibt, können Trader frei entscheiden, wie viel Geld sie investieren wollen. Sie können sich auch dafür entscheiden, nur einen Bruchteil einer Aktie zu erwerben. Dies ist besonders bei den teuren Tech-Aktien aus den USA eine Überlegung wert.

Seit 2018 ist eToro auch in den USA aktiv. Mehreren Millionen Trader aus aller Welt handeln über eToro. Der Broker hat sich vor allem im Social Trading einen Namen gemacht. In den USA baut der Broker seit zwei Jahren sein Angebot stetig aus. Seit August können dort in vielen Bundesstaaten Konten eröffnet werden.

Der Broker ist in vielen Ländern aktiv, aber nicht überall sind die Konditionen gleich. Zudem werden manche Funktionen nicht in allen Ländern angeboten und auch die Einzahlungswege können sich unterscheiden. In einigen Ländern wie Frankreich oder Großbritannien übernimmt der Broker auch die dort erhobene Finanztransaktionssteuer.

Aktien aller Branchen im Angebot

Etoro nimmt immer wieder neue Aktien in sein Angebot auf. Trader können sich auch mit Wünschen zu bestimmten Handelsinstrumenten an den Anbieter wenden. Unter anderem kamen 2016 190 amerikanische Aktien aus unterschiedlichen Branchen wie Dienstleistung oder Finanzwesen zum Angebot hinzu. Daher gehören bei amerikanischen Aktien nicht nur große Konzerne wie Facebook zum Sortiment, sondern auch einige in Deutschland eher weniger bekannte Unternehmen.

Im März kamen erneut 185 neue Aktien von internationalen Börsen zum Angebot hinzu. Damals reagierte der Broker auf die Corona-Krise und nahm beispielsweise den zu diesem Zeitpunkt immer beliebter gewordenen Videokonferenzanbieter Zoom ins Angebot auf. Etoro möchte sein Angebot weiter ausbauen, um Trader beim Aufbau eines diversifizierten Portfolios zu unterstützen. Trader können Aktien vieler Branchen und Börse handeln.

Hürden für Einsteiger senken

Ein weiteres Ziel des Brokers ist es, die Hürden für Einsteiger zu senken. Dabei hilft das einfache Preismodell des Brokers und die moderne Plattform. Zudem können sich Anleger ab einer Summe von 50 Euro auch an Aktien beteiligen, die beispielsweise 1.000 Dollar kosten. Trader können das gesamte Angebot des Brokers auch über ein Demokonto mit Daten in Echtzeit testen. Hier stehen 100.000 Dollar virtuelles Guthaben für den Aktienhandel, den CFD-Handel oder das Social Trading zur Verfügung.

Fazit: Weitere Medienpartner für Facebook

Facebook plant, sein bisher nur in den USA verfügbares Angebot Facebook News auch in Deutschland einzuführen. Dabei will der Konzern mit Medienunternehmen und Verlagen kooperieren und dabei auch deren Geschäftsmodelle berücksichtigen. Welche Unternehmen dies sind, ist noch nicht bekannt. In den USA arbeitet Facebook unter anderem mit der Washington Post oder dem Wall Street Journal zusammen.

Die Aktie von Facebook ist auch bei den Tradern von eToro sehr beliebt. Allerdings sind viele amerikanische Technologie-Aktien sehr teuer. Daher ist es für viele Trader ein Vorteil, dass sie ab einer Mindestanlage von 50 Dollar auch nur Bruchteile von Aktien kaufen können. Da es keine maximale Anlagesumme gibt, können Trader frei entscheiden, wie viel Geld sie investieren wollen.

Bilderquelle:

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