Handel beim Futures Broker & Handel beim CFD Broker vorgestellt

Der Handel von Futures und CFDs ist bei vielen Brokern möglich, wenngleich sich die Finanzinstrumente unterscheiden. Bei den Futures handelt es sich um standardisierte Terminverträge. Die Futures sind ein geeignetes Investment für aktive Anleger, die kurzfristig agieren. Auch der CFD-Handel richtet sich an Anleger mit kurzfristigen Anlagezielen. Allerdings können Anleger in CFDs mit einem deutlich geringeren Kapitaleinsatz investieren und dafür beispielsweise den Hebel nutzen. Dafür ist der Handel auf Differenzkontrakte jedoch deutlich risikoreicher und damit nicht für alle Trader-Typen geeignet.

  • Futures Kontrakte sind liquide und haben geringe Sicherheitsleistung.
  • Future Broker bieten Zugang zu verschiedenen Märkten (beispielsweise Rohstoffe).
  • CFD Broker stellen meist ein kostenloses Demokonto zum Üben zur Verfügung.
  • CFD Handel ist bereits mit geringem Eigenkapital möglich.
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Inhaltsverzeichnis

  • Futures & CFDs erklärt
    • CFDs erklärt
  • CFD Futures beim Broker handeln
    • CFDs weniger transparent als Futures
  • Finanzierungskosten und Dividenden: Unterschiede bei Futures und CFDs
    • Augen auf bei der Brokerwahl
  • Optionen und Futures – wo werden sie gehandelt?
    • Zugang zum Handelsplatz
  • CFD Broker bietet außerbörslichen Handel
    • CFD Handel kommissionsfrei möglich
    • Kleines Geld für große Spekulationen
  • Tipps für den CFD-Handel
  • Der Handel beim Futures Brokern und CFD Broker üben
    • Praktische Erfahrungen helfen bei Fehlervermeidung
    • Strategien ausprobieren und Entwickeln
  • Fazit: Futures besonders preiswert handeln
    • MichaelA

Futures & CFDs erklärt

Schauen wir uns zunächst an, was Futures eigentlich sind. Dabei handelt es sich um standardisierte Terminverträge, die zwischen zwei Parteien abgeschlossen werden. Diese Verträge beinhalten die Verpflichtung für den Verkäufer, die Ware zu liefern, und für den Käufer, die Ware abzunehmen. Bestandteil eines Future-Kontraktes am Finanzmarkt sind:

  • Basiswert
  • Kontraktgröße
  • Fälligkeit
  • Future-Preis

Der Vertragsabschluss und die Vertragserfüllung finden zeitlich getrennt statt. Im Gegensatz zum Kassamarkt besteht hier ein wesentlicher Unterschied. Kaufen Investoren eine Aktie, wird sie sofort in das Depot gebucht. Damit finden Vertragsabschluss und Vertragserfüllung gleichzeitig statt. Genau aus diesem Grund wird beim Future-Handel bereits im Vorfeld bei Vertragsabschluss der Futures-Preis festgesetzt. Individuelle Nebenabreden können allerdings beim Future-Handel nicht getroffen werden.

CFDs erklärt

Bei den CFDs, den sogenannten Differenzkontrakten, geht es um den Handel mit Derivaten. Wer in CFDs investiert, bezahlt einen geringen Teil des tatsächlichen Preises und kann dennoch vom Kursgewinn partizipieren. Dafür müssen Investoren lediglich eine kleine Summe als Sicherheitsleistung hinterlegen und können beim CFD-Handel sogar einen Hebel nutzen. Dessen Höhe ist abhängig vom ausgewählten Finanzderivat. Für private Kunden wurde der Hebel jedoch deutlich eingeschränkt. Generell zählen die CFDs zu den risikoreichen Finanzinstrumenten, doch die Verluste lassen sich begrenzen. Dafür können die Trader garantierte Stop-Loss Kurse setzen. Eine Nachschusspflicht besteht nicht (mehr).

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CFD Futures beim Broker handeln

Die Erfahrungen zeigen, dass CFD Kontrakte bereits ab 1 Euro/Indexpunkt auf den DAX eröffnet werden können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass viele CFD Broker Einflusskontrakte auflegen, sodass die Trader kein Verfallsdatum haben. Einige Tage vor dem eigentlichen Fälligkeitstermin des Futures werden automatisch die Differenzkontrakte in den Future mit der darauffolgenden Fälligkeit übertragen. Dies bietet zwar Vorteile, denn Trader müssen sich nicht um einen Wechsel der Kontrakte kümmern, kann aber auch Nachteile haben. Wer in CFDs auf Futures investieren möchte, sollte vor dem Rolltermin auf die Terminmarktkurve des gehandelten Underlyings schauen. Abhängig von Anlageklasse und Marktsituation kann dieser stark steigen. Dies führt zu höheren Rollkosten für die Trader. Grund hierfür ist, dass der nächste fällige Kontrakt zu einem geringeren Preis glattgestellt wird als der Folgekontrakt bei der Eröffnung.

CFDs weniger transparent als Futures

Wer vor der Frage steht, ob CFDs oder Futures gehandelt werden sollen, sollte einen Blick auf die Transparenz beider Finanzinstrumente legen. Der CFD Handel wird außerbörslich abgewickelt, sodass keine überwachte Regulierung des Handels stattfindet. Stattdessen vertrauen die Trader auf ihren Broker sowie sein Geschäftsmodell. Einige Broker treten als sogenannte Market Maker auf, die in die Gegenposition zu den Kunden treten. Es kann sein, dass es zu einem möglichen Interessenkonflikt bei den Brokern kommt. Dabei besteht das Geschäftsmodell allerdings darin, dass die interne Position zu Marktpreisen der Referenzbörse erst saldiert wird und der Deckungsbeitrag durch Gebühren und Spreads erzielt wird. Dadurch sind diese zwar zunächst höher, der Interessenkonflikt entfällt jedoch.

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Finanzierungskosten und Dividenden: Unterschiede bei Futures und CFDs

Wer Futures handelt, muss keine direkten Finanzierungskosten zahlen. Diese ergeben sich aus dem Aufschlag des Terminpreises gegenüber dem Kassapreis. Zum Laufzeitende des Futures nimmt diese Preisdifferenz zunehmend ab. Damit sind am Fälligkeitstag Terminmarktpreise und Kassapreise identisch. Wenn sich ein Differenzkontrakt auf Futures bezieht, gibt es ebenfalls keine Finanzierungskosten. Allerdings zeigen die Erfahrungen, dass einige Broker diese dennoch verlangen.

Augen auf bei der Brokerwahl

Vor allem gemessen an den Finanzierungskosten gibt es erfahrungsgemäß große Unterschiede zwischen den Anbietern. Wer bei einem CFD oder Futures Broker handeln möchte, sollte vor allem auf die Kostenstruktur Leerzeichen achten. Wie so oft, liegt auch hier die Wahrheit im Detail. Der Blick auf das Preis- und Leistungsverzeichnis kann helfen, um wirklich sämtliche möglichen anfallenden Kosten zu erfassen. Einige Broker werben zwar mit geringen Kosten, schlagen jedoch weitere Gebühren beispielsweise bei der Depotführung oder bei der Kontokapitalisierung drauf. Solche Ausgaben zählen zwar nicht zu den Handelskosten, schmälern aber dennoch den Gewinn, wenn beispielsweise für dessen Auszahlung zusätzliche Gebühren anfallen. Im Vergleich der einzelnen Futures und CFD Broker haben wir auch die Kosten miteinander verglichen und stellen besonders günstige Anbieter mit hoher Servicekomponente vor. Hier zeigt sich schnell, welche Futures Broker oder CFD Broker moderate Handelskonditionen bieten.

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Optionen und Futures – wo werden sie gehandelt?

Der Handel von Wertpapieren findet beispielsweise an der Frankfurter Börse oder an der New Yorker Stock Exchange statt. Auch Optionen und Futures werden an speziellen Handelsplätzen angeboten. Die Deutschen Terminbörse EUREX ist eine davon. Hier werden fast alle europäischen Wertpapier Optionen angeboten. Auch Futures für zahlreiche Indizes (beispielsweise DAX oder EuroStoxx 50 und Währungen) lassen sich hier handeln. Auf dem internationalen Parkett können Aktienoptionen beispielsweise an der Terminbörse CBOE in den USA gekauft oder verkauft werden.

Zugang zum Handelsplatz

Wer an einer Börse handeln möchte, benötigt dafür einen Zugang. Da die privaten Investoren in der Regel nicht über einen solchen Zugang verfügen, bedienen sie sich der Hilfe von einem Broker. Auch Direktbanken bieten ihren Kunden mittlerweile den Zugang zu privaten Handelsplätzen, wie beispielsweise:

  • Lang & Schwarz
  • Tradegate

Hier können auch außerbörslich Wertpapiere gehandelt werden. Die Broker stellen ebenfalls den Zugang zu Eurex oder anderen Terminbörsen bereit.

Zudem können auch außerbörslich Wertpapiere gekauft und verkauft werden können. Die Erfahrungen zeigen, dass die Vielzahl der deutschen online Broker sich auf Eurex-Konten beschränkt. Investoren können ausschließlich dort notierte Futures handeln. Anders hingegen sieht es bei britischen Brokern aus. Hier werden häufig die Zugänge zu unzähligen Terminmärkten weltweit (darunter auch Nordamerika, Asien oder Europa) angeboten.

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CFD Broker bietet außerbörslichen Handel

Beim CFD Broker handeln die Trader meist außerbörslich. Einige Broker haben sich auf den Handel mit Differenzkontrakten fokussiert, andere wiederum bieten mehrere Finanzinstrumente an. Wie wir gesehen haben, gibt es auch Broker, die neben den Optionen auch die Futures oder Aktien für den Handel zur Verfügung stellen.

Im Vergleich der Anbieter fällt auf, dass der Handel bereits mit einer geringen Mindesteinzahlung möglich ist. Nicht selten können Trader bereits ab einer Kontokapitalisierung von 100 Euro mit dem CFD Handel beginnen. Es gibt jedoch auch spezialisierte CFD Broker, die sich an ambitionierte Anleger richten und entsprechend hohe Mindestanforderungen an die Kapitalisierung stellen. Im Gegensatz zum wirklichen Handel stellt der Broker die Kurse, orientiert sich dabei bestenfalls an einem Referenzmarkt, um das eigene Risiko abzusichern.

CFD Handel kommissionsfrei möglich

Wie die Erfahrungen zeigen, sind die Kosten auch beim CFD Broker meist transparent und moderat. Viele CFDs werden sogar kommissionsfrei für den Handel angeboten. Auch wenn die CFDs nicht börslich gehandelt werden, sind sie nicht völlig unreguliert. Die CFD Broker werden durch Finanzaufsichtsbehörden kontrolliert. Zu den wichtigsten gehören:

  • BaFin
  • FCA
  • CySEC

Kleines Geld für große Spekulationen

Ein wesentlicher Vorteil beim CFD Handel besteht in dem geringen Kapitaleinsatz. Die einfach strukturierten Finanzprodukte können beim CFD Broker mit dem Hebel gehandelt werden. Damit kann beispielsweise mit einem Einsatz von 100 Euro ein Gesamtkapital von 1.000 Euro am Markt bewegt werden. Damit ermöglichen bereits kleinsten Kursbewegungen größere Gewinne.

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Tipps für den CFD-Handel

Da der CFD Handel immer populärer wird, möchten wir an dieser Stelle verschiedene Tipps, nicht nur für Einsteiger geben.

  • Rollkosten beachten

Einige CFDs basieren auf Futures, welche natürlich nach einer gewissen Zeit auslaufen. Die Broker rollen diese CFDs meist in den nächstfälligen Kontrakt. Das ist für die Trader zwar bequem, jedoch nicht stets von Vorteil. Durch diesen Rollvorgang können zusätzliche Kosten entstehen. Sie hängen von dem Verlauf der Terminmarktkurve ab. Die Position verliert an Wert, wenn der nächstfällige Kontrakt teurer ist als der gegenwärtige. Dieser Effekt kommt erfahrungsgemäß häufig bei Rohstoffmärkten vor.

  • Finanzierungskosten berücksichtigen

Die Finanzierungskosten treten dann auf, wenn die Trader den Hebel nutzen. Dabei wird beispielsweise 1 Prozent der Position mit der Sicherheitsleistung gedeckt. Die übrigen 99 Prozent finanziert der Broker. Diese Finanzierungskosten wirken sich natürlich auf den Handelserfolg aus. Trader sollten immer die passende Strategie parat haben, um den optimalen Zeitpunkt für den Einstieg sowie den Ausstieg zu finden. Die Strategie sollte so ausgerichtet sein, dass sie für die Verweildauer im Markt optimiert ist. Um Finanzierungskosten zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Positionen nicht overnight zu halten.

  • Exotische Basiswerte (als Anfänger) meiden

Der CFD Markt oder der Futures Markt hat seine ganz eigenen Gesetze. Deshalb sollten vor allem unerfahrene Anleger exotische Basiswerte meiden und Anlageklassen wählen, die sie auch verstehen. Wer beispielsweise in CFDs auf Edelmetalle oder Rohstoffe investieren möchte, sollte bereits über umfangreicheres Wissen verfügen.

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Der Handel beim Futures Brokern und CFD Broker üben

Grundsätzlich empfehlen wir, dass Trader den Handel bei einem Futures Broker oder einem CFD Broker üben. Dazu gehört es auch, Risiken einzugehen und eventuell Verluste einzukalkulieren. Damit hier nicht das eigene Kapital verloren geht, empfiehlt sich die Eröffnung von einem Demokonto oder einem Demo-Depot. Immer mehr Broker stellen solch ein kostenloses Konto ausgestattet mit virtuellem Guthaben zur Verfügung. Im besten Fall ist es sogar zeitlich unbegrenzt, sodass die Trader ohne zeitlichen Druck den Futures und CFD Handel näher kennenlernen können.

Praktische Erfahrungen helfen bei Fehlervermeidung

Nicht jeder Trader weiß sofort, ob die Futures oder doch die CFDs für ihn die bessere Investment-Möglichkeit darstellen. Auch hier kann das Demokonto weiterhelfen. Viele Broker haben sich nicht nur auf die CFDs fokussiert, sondern bieten auch Futures für den Handel. Unter Berücksichtigung von Echtzeitdaten können Trader beide Finanzinstrumente handeln. Damit lässt sich praktisch sehen, wie sich die Investments auswirken und welche Chancen und Risiken es jeweils gibt. Im besten Fall bietet sich den Anlegern somit eine Entscheidungshilfe für oder gegen Futures oder das CFD Investment.

Strategien ausprobieren und Entwickeln

Vor allem beim CFD Handel ist es wichtig, eine passende Strategie zu haben. Diese sollten Trader auch stets konsequent von Anfang bis Ende verfolgen. Um überhaupt eine geeignete Strategie zu finden, bietet sich das Demokonto ebenfalls an. Hierüber können Trader ohne Risiko ausprobieren, ob ihre Strategie funktioniert oder wo es Verbesserungspotenzial gibt.

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Fazit: Futures besonders preiswert handeln

Depot TestOb das Investment bei einem Futures Broker oder einem CFD Broker empfehlenswert ist, muss jeder Trader selbst entscheiden. Beide Finanzinstrumente haben wesentliche Vorzüge, aber auch Nachteile. Die Futures sind vor allem besonders preiswert handelbar, benötigen jedoch deutlich mehr Kapital. Genau das ist ein entscheidender Vorteil der CFDs. Hier können die Trader bereits mit kleinen Beträgen handeln und dank Hebel deutlich mehr Kapital in den Markt bringen. Das wirkt sich natürlich positiv auf den vermeintlichen Gewinn aus, kann aber auch deutlich höhere Verluste hervorbringen. Diese Verluste können beim CFD Broker mit einem Stop-Loss begrenzt werden. Gemessen an den Handelskosten, sind die CFDs leicht im Nachteil gegenüber der Futures.

Die Erfahrungen zeigen, dass beide Finanzinstrumente für das Investment interessant sein können. Dies hängt entscheidend von den Anlagezielen der Trader und von den persönlichen Präferenzen ab. Die CFDs werden meist außerbörslich gehandelt, für den Futures Handel benötigen die Investoren einen Zugang zur Terminbörse. Bei einigen Brokern müssen sich die Anleger nicht selbst entscheiden, sondern bekommen CFD Futures angeboten. Mittlerweile haben einige Broker nicht mehr nur den CFD oder Forexhandel, sondern auch die Futures im Angebot. Auf diese Weise können Trader beispielsweise beim Demokonto zunächst ohne Risiko ausprobieren, welches Finanzinstrument für die persönlichen Anlageziele überhaupt geeignet ist. Möchten auch Sie in CFDs oder Futures investieren? Unser Broker Vergleich zeigt Ihnen infrage kommende Anbieter mit attraktiven Handelskonditionen und attraktiven Serviceleistungen. Online Trading muss mit dem passenden Broker nicht schwierig sein.

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