Vorstands- und Aufsichtsratschef der Commerzbank treten zurück

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 22.01.2021


Martin Zielke, der Vorstandchef der Commerzbank, ist in der letzten Wochen überraschend zurückgetreten. Er wird sein Amt bis Jahresende aufgeben. Zilke wurde 2016 Vorstandchef der Commerzbank. Auch Stefan Schmittmann, der Aufsichtsratschef der Bank, gibt seinen Posten auf, allerdings schon Anfang August.

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Unstimmigkeiten mit US-Investor

Hinter den überraschenden Personalwechseln bei der Commerzbank steckt auch ein Streit mit dem Investor Cerberus. Zielke will mit seinem Schritt darüber hinaus den Weg für einen Neuanfang freimachen und sieht sich in der Verantwortung für die schlechte finanzielle Situation der Commerzbank. Trotz jahrelanger Sanierungsversuche und dem Abbau zahlreicher Stellen, arbeitet die Bank weiter daran, die Rendite zu erhöhen und sich neu auszurichten. Ihren Platz im DAX verlor die Commerzbank schon vor längerer Zeit. Die Aktie wird aktuell im MDax gehandelt. Infolge der Corona-Krise geriet die Commerzbank weiter unter Druck. Da die Risikovorsorge stieg, geriet die Bank im ersten Quartal 2020 in die roten Zahlen.

Neuer Vorstandschef noch in dieser Woche?

Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger für Zielke könnte schon in dieser Woche feststehen. Mögliche Kandidaten sind der Firmenkundenchef Roland Boekhout und Finanzvorständin Bettina Orlopp. Boekhout war in seiner Zeit vor seinem Engagement bei der Commerzbank bereits Chef der ING-Diba. Orlopp, eine von zwei Frauen im Commerzbank-Vorstand, war vor ihrer aktuellen Tätigkeit für Personal- und Rechtsfragen bei der Bank zuständig.

Ein externer Kandidat scheint jedoch ebenfalls nicht ausgeschlossen. In diesem Zusammenhang fiel der Name Stefan Ermisch, derzeit Chef der Hamburg Commercial Bank (vormals HSH Nordbank).

Rücktritte bei der Commerzbank

Investor mit Maßnahmen nicht einverstanden

Der Investor Cerberus ist auch an den Hamburg Commercial Bank beteiligt. Der Investor wirft der Commerzbank Fehler bei der Neuausrichtung vor und fordert, dass die Führung der Bank verändert wird. Cerberus besitzt nach eigenen Angaben fünf Prozent der Aktien der Commerzbank und will wohl selbst Maßnahmen zur Verbesserung der Situation einbringen. Wie diese jedoch aussehen könnten, wurde nicht bekannt. Die Commerzbank will im August ihre Quartalszahlen veröffentlichen und im gleichen Atemzug auch weitere Sparmaßnahmen verkünden. Auch zur weiteren Strategie soll es neue Informationen geben.

Im September 2019 wurde bekannt, dass die Commerzbank 4.300 Stellen streichen will. Im Gegenzug sollen aber in wichtigen Bereichen wie der IT neue Stellen entstehen. Noch Ende des 1. Quartals arbeiteten etwa 39.800 Menschen für die Commerzbank. Die Mitarbeiterzahl soll aber noch in diesem Jahr auf knapp unter 39.000 reduziert werden. Außerdem sollen etwa 200 Commerzbank-Filialen, und damit jeder fünfte Standort, geschlossen werden.

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Banken müssen Kosten senken

Die Corona-Krise führt bei vielen Banken dazu, dass nun vermehrt Kosten eingespart werden müssen. Zudem fürchtet die Gewerkschaft Ver.di, dass die Commerzbank weitere Stellen streichen und noch mehr Standorte schließen wird. In Medienberichten ist schon jetzt die Rede von weiteren 7.000 Arbeitsplätzen, die bald wegfallen könnten. Zudem könnten 400 Standorte von der Schließung betroffen sein. Ob hier allerdings schon die Zahlen aus dem letzten Herbst mit eingerechnet sind, ist unklar.

Die Commerzbank ist seit der Finanzkrise zum Teil verstaatlicht. Der Bund hält 15,6 Prozent der Commerzbank-Aktien und ist damit der größte Aktionär. Das Bundesfinanzministerium sagte, dass man die beiden Rücktritte mit Bedauern zur Kenntnis genommen habe, aber weiter an seinem Engagement bei der Commerzbank festhalten will. Zudem sei das Bundesfinanzministerium an einer zukunftsfähigen Commerzbank interessiert.

Aktien bei XTB handeln

Auch die Trader von XTB können die Aktie der Commerzbank handeln. Der Aktienhandel bei XTB richtet sich insbesondere an mittel- bis langfristige Anleger. Für kurzfristige Anlagen bieten sich CFDs auf Aktien an, die XTB ebenfalls anbietet. Das Beispiel der Commerzbank zeigt erneut, dass Anleger immer auf dem aktuellen Stand sein und Nachrichten rund um Unternehmen verfolgen sollten. Die Aktienkurse reagieren oft sehr sensibel auf solche Meldungen. Meist ist es dabei nicht nur wichtig, die Unternehmen, deren Aktien man aktiv handelt, zu verfolgen, sondern auch die Hauptkonkurrenten. Beispielsweise kann die Situation eintreten, dass nach schlechter Presse bei einem Unternehmen die Aktienkurse der Konkurrenz steigen.

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Direkter Aktienkauf ohne Hebel

Der direkte Kauf einer Aktie erfolgt bei XTB ohne Hebel. Der Anbieter kauft und hält die Aktie in diesem Fall im Namen des Traders. Der Einsatz von Hebeln ist aber im Handel über CFDs möglich. Über CFDs können Trader eine Verkaufen-Postition eingehen und damit auch bei fallenden Kurse Gewinne erzielen. Die Auswahl der Aktien bei XTB erstreckt sich über mehrere Länder und Branchen. Natürlich sind Schwergewichte wie Amazon oder Apple im Angebot vertreten.

Das Handelskonto bei XTB ist kostenlos und verfügt über zahlreiche Features und Tools. Beim Aktienhandel über XTB entfallen Managementgebühren oder Aufschläge. Es fallen daher lediglich Transaktionsgebühren an. Allerdings muss bei Auszahlungen unter 200 USD mit einer Gebühr von 10 Dollar gerechnet werden. Verrechnungsgebühren erhebt XTB jedoch nicht.

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Aktienhandel in Echtzeit

Bei XTB ist der Aktienhandel in Echtzeit möglich und erfolgt ganz ähnlich wie an den bekannten Aktienmärkten. Über die Handelsplattform, die als Webversion und als App verfügbar ist, können Trader auf 2.000 Aktien von zahlreichen internationalen Börsen zugreifen. Alle Positionseröffnungen erfolgen in Echtzeit. Trader können dabei zwischen dem direkten Handel mit Aktien und dem Aktienhandel über CFDs mit Hebel von 1:2 wählen.

Auch beim Risikomanagement unterstützt XTB seine Trader mit Orderzusätzen wie Stop Loss oder Take Profit. Trader können so Gewinne sichern oder Verluste begrenzen. Die Aufgaben einer Order sowie deren Bearbeitung sind rund um die Uhr möglich. Wenn die Märkte geschlossen sind, wird die Order dann ausgeführt, wenn sie wieder öffnen. Die Mindesteinlage für eine Order hat der Broker nicht festgelegt.

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Zusatzoptionen bei XTB

Trader können bei XTB auch auf ein kostenloses Demokonto mit einem Guthaben von zugreifen. Hier testen sie nicht nur risikolos den Aktienhandel und das CFD Trading aus, sondern können auch ein virtuelles Portfolio zum Üben anlegen. Zudem verfügt die Handelsplattform über hilfreiche Charttools und Expertenanalysen.

Trader eröffnen oft ganz ähnliche Positionen. Hierauf hat sich XTB eingestellt und bietet eine Funktion, mit der Trader mit voreingestellten Parametern eine Position mit nur einem Klick eröffnen können. Dies erleichter vielen Tradern den Handel. Auch das Kopieren anderer Trader erfolgt mit nur wenigen Klicks sehr schnell.

Fazit: Personalwechsel bei der Commerzbank

Die Rücktritte des Vorstandschefs sowie des Aufsichtsratschefs der Commerzbank sind überraschend. Der Hintergrund ist ein Streit mit dem US-Investor Cerbrerus sowie die bislang nicht erfolgreiche Neuorientierung der Bank. Vorstandschef Marktin Zielke will nun den Weg für einen Neuanfang ebnen und zieht sich auf dem Vorstand der Commerzbank zurück. Die Krise der Bank wurde zuletzt durch die Corona-Pandemie nochmals verschärft.

Die Commerzbank-Aktie ist derzeit im MDax und kann auch bei XTB gehandelt werden. Der Broker verzichtet auf Managementgebühren und andere Aufschläge. Alle 2.000 Aktien von vielen internationalen Börsen sind über die Handelsplattform des Brokers handelbar. Als Alternative stehen auch CFDs auf Aktien zur Verfügung.

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