Aktiendepot Test wichtige Entscheidungshilfe

anbieterlogo_DEGIROEin Aktiendepot Test ist für Anleger eine wichtige Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Anbieter. Interessenten finden so die Stärken und Schwächen des Brokers heraus und können auf dieser Grundlage entscheiden, ob sich ein weiteres Engagement bei dem Broker lohnen könnte oder nicht. Auf diese Weise ist ein Test von Aktiendepots fast unerlässlich. Keineswegs sollten Nutzer den Fehler machen und sich beim nächstbesten Broker anmelden oder sich von guten Neukundenangeboten locken lassen. In vielen Fällen gibt es deutlich bessere und vor allem günstigere Anbieter.

  • Seriosität unerlässlich
  • Auswahl und Gebührenmodell oft entscheidend
  • Letztlich auch Frage der eigenen Vorlieben und Bedürfnisse
  • Broker Test hilft bei Vorauswahl

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Inhaltsverzeichnis

  • Wichtiger Faktor: Gebührenstruktur des Brokers
  • Aktiendepot Test der Auswahl
  • Wie gut ist der Service?
  • Handelsplattform wichtiges Merkmal im alltäglichen Handel
  • Sicherheit und Seriosität als entscheidende Merkmale
  • Zusatzdienstleistung und Boni untergeordnet
  • Bester Online-Broker auch Frage des Anlegertyps
  • Fazit: Test des Aktiendepots in verschiedenen Kategorien notwendig

Wichtiger Faktor: Gebührenstruktur des Brokers

Zwischen den einzelnen Brokern bestehen teils enorme Preisunterschiede. Viele Anleger, die ihr Depot bei ihrer Hausbank haben, können teilweise mehrere Hundert Euro im Jahr sparen, wenn sie zu einem günstigeren Anbieter wechseln würden. Welche Gebühren dabei für ihn besonders entscheidend sind, hängt auch davon ab, wie aktiv er ist und wie häufig er handelt.

Die Depotführungsentgelte sind inzwischen so günstig geworden, dass sie nur für hauptsächlich passive Anleger tatsächlich eine Rolle spielen. Deutlich wichtiger sind hingegen üblicherweise die Transaktionskosten, die nicht immer gleich berechnet werden. Möglich sind die folgenden Gebührenmodelle

  • Provision abhängig vom Handelsvolumen und Grundbetrag
  • Provision
  • Flat-Fee mit festem Betrag

Dabei sind Orderkosten, die auf Provisionen basieren, in der Regel auch mit einer Mindest- und Maximalsumme verknüpft. Anleger mit geringeren Handelsvolumen müssen also einen Mindestbetrag entrichten, während die Kosten für Orders mit hohen Volumen nach oben gedeckelt wird. Flat-Fees sind hingegen in der Regel relativ gering und sorgen so oftmals für alle Zielgruppen für günstige Orderkosten.

Je nach Art der Nutzung müssen Kunden mit zusätzlichen Gebühren rechnen. Wer beispielsweise an der Hauptversammlung seines Aktienunternehmens interessiert ist, Namensaktien umschreiben will oder die Kontoführung nicht nur online abwickeln möchte, muss für die meisten Zusatzdienstleistungen auch Mehrkosten einplanen. Teilweise sind sogar Limits und ihre Änderungen nicht durch die Transaktionskosten abgedeckt. Je nach Anbieter können die Gebühren durchaus sehr unterschiedlich sein und sich deutlich auswirken.

Aktiendepot Test der Auswahl

Möglicherweise noch wichtiger als die Kosten ist in der Praxis immer wieder die Auswahl, die ein Broker anbieten kann, sodass dieser Faktor von zukünftigen Kunden nicht unterschätzt werden sollte. Viele Nutzer können sich einen späteren Depotwechsel ersparen, wenn sie von vornherein darauf achten, dass der Broker ihre Anforderungen gerade bei der Auswahl ausreichend erfüllt.

Letztlich ist es von großer Bedeutung, dass der Broker die Wertpapiere anbieten kann, die der Anleger auch in seinem Portfolio haben möchte. Sonst ist er in seinen Möglichkeiten im Zweifel so sehr eingeschränkt, dass er auf schlechtere Wertpapiere zurückgreifen muss oder sein Portfolio nicht wie gewünscht gestalten kann.

Für die Broker ist dieser Umstand eine große Herausforderung. Immerhin sind Wertpapiere inzwischen in einer deutlich größeren Vielfalt für Privatanleger erhältlich als noch vor einigen Jahrzehnten. Ein guter Broker muss inzwischen viele Finanzprodukte bieten, wie beispielsweise:

  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs/ETCs
  • Anleihen
  • Optionen
  • Zertifikate
  • Futures

Zugleich wollen immer mehr Anleger Zugang zu verschiedenen internationalen Handelsplätzen und fordern so Broker technisch, logistisch und finanziell durchaus heraus.

Da letztlich kein Broker allen Anforderungen gerecht werden kann, sollten Kunden sich im Vorfeld darüber im Klaren werden, welche Finanzprodukte sie besonders häufig handeln werden und auch welche Handelsplätze sie in jedem Fall nutzen möchten. Davon ausgehend ist es deutlich leichter einen Broker zu finden, der den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Es ist zudem auch sinnvoll, die Gebühren für die Wertpapiere, die am häufigsten gehandelt werden, besonders zu beachten.


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Wie gut ist der Service?

Ein weiterer Faktor, der oftmals von Anlegern unterschätzt wird, ist die Güte des Services. Viele Nutzer entscheiden sich bewusst für Online Broker und kehren ihrer Hausbank und somit auch dem Bankberater den Rücken. Sie entscheiden sich dafür, keinen konkreten Ansprechpartner zu haben, sondern Anlageentscheidungen selbst zu treffen.

Auf diese Weise verliert natürlich auch der Kundensupport erheblich an Bedeutung. Allerdings investierte selbst ein Kleinanleger in der Regel einige Tausend Euro bei einem bestimmten Broker. In vielen Fällen ist ein Großteil des Vermögens über einen Broker angelegt. Wenn dann der Support bei technischen Problemen oder Verständnisfragen nicht erreichbar oder nicht ausreichend hilfreich ist, ist dies für viele ein sehr unangenehmes Gefühl. Ein guter Kundenservice sorgt zudem in vielen Fällen von vornherein für einen reibungslosen Ablauf.

Dementsprechend sollte im einem Aktiendepot Test eines Brokers immer auch der Kundenservice geprüft werden. Dafür ist zum einen entscheidend, wie gut dieser erreichbar ist. Zumindest die üblichen Geschäftszeiten sollten von ihm abgedeckt werden. Noch besser ist natürlich, wenn der Support auch während  internationale Handelszeiten erreichbar ist.

Auch die Kontaktwege spielen für viele eine wichtige Rolle. Filialbesuchen sind bei Online Brokern häufig nicht mehr so relevant. Es ist jedoch in jedem Fall sinnvoll, wenn Kunden ihren Broker zumindest per Mail und kostenfreier Hotline erreichen können. Auf diese Weise können Fragen schnell telefonisch geklärt werden, während komplexere Sachverhalte auch schriftlich dargelegt werden können. Ein LiveChat oder sogar VideoChat stellen sinnvolle Ergänzungen dar, die jedoch nicht genauso wichtig sind.

Handelsplattform wichtiges Merkmal im alltäglichen Handel

Auch die Handelsplattform ist dafür entscheidend, ob sich ein Kunde bei einem Broker wohl fühlen kann oder nicht. Grundsätzlich gibt es unter den Zielgruppen zwei unterschiedliche Pole. Zum einen die Händler, die sehr aktiv und versiert sind. Für sie ist in der Regel eine sehr leistungsstarke Handelsplattform sinnvoll, die viele Möglichkeiten bietet. Features wie:

  • Realtime-Kurse
  • Indikatoren
  • Zeichenwerkzeug
  • Automatische Tradingprogramme
  • One-Click-Orders

Sie ermöglichen es, punktgenau zu handeln, sodass vor allem der kurz- bis mittelfristige Handel deutlich erfolgsversprechender abgewickelt werden kann.

Für einen durchschnittlichen Händler und gerade auch für Einsteiger ist ein solches Angebot jedoch oftmals zu viel des Guten. Sie sind von professionellen Handelsplattformen eher überfordert und benötigen sie schlicht auch nicht. Für sie ist hingegen Übersichtlichkeit und Unkompliziertheit bei der Orderabwicklung deutlich wichtiger. Wer nur ein paar Transaktionen im Jahr abwickelt, benötigt eine Handelsplattform, die er intuitiv bedienen kann, ohne sich jedes Mal neu zurechtfinden zu müssen. Dementsprechend stellen Nutzer hier ganz andere Anforderungen. Gemeinsam ist jedoch allen, dass gerade Zuverlässigkeit und Sicherheit eine wichtige Rolle bei der Handelsplattform spielen.

Auch am Beispiel der Handelsplattformen zeigt sich, dass die Brokerwahl immer auch eine Frage der Vorlieben und der Zielgruppe ist. Die beste Handelsplattform für ambitionierte Trader kann für Nutzer, die nicht kurzfristig handeln wollen, ein unnötig kompliziertes Werkzeug sein. Dementsprechend ist es nicht unwesentlich eine Frage der Zielgruppe, wie eine Handelsplattform aussehen sollte, auch wenn es zusätzlich wichtige qualitative Unterschiede zwischen den Angeboten gibt.

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Sicherheit und Seriosität als entscheidende Merkmale

Wer einen neuen Anbieter entdeckt, der mit guten Konditionen und möglicherweise sogar vielen Boni wirbt, vergisst vor lauter Euphorie oftmals, dass er den Broker zuerst darauf prüfen sollte, ob er vertrauenswürdig genug ist. Seriosität und ausreichende Sicherheit sind jedoch letztlich die wichtigsten Faktoren für alle Nutzer, die bei einem Broker einen Teil ihres Kapitals anlegen.

Eine Lizenz ist einer der wichtigsten Merkmale dafür, dass der Broker seriös ist. Sie ist für Außenstehende ein Zeichen dafür, dass sich das Unternehmen den Regeln des Landes unterwirft und sich von einer unabhängigen Stelle kontrollieren lässt. Dies bedeutet ein Mindestmaß an Sicherheit. Im Optimalfall ist diese Lizenz natürlich durch die deutsche BaFin erteilt, was steuerlich viele Vorteile haben kann. Eine Regulierung innerhalb der EU sollte allerdings die Mindestvoraussetzung für einen Broker sein, der seine Dienste auch deutschen Kunden anbietet.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Sicherheit. Anleger sind von Bankenpleiten in der Regel weniger betroffen, da Wertpapiere als Sondervermögen von der Bank nur verwahrt werden und somit wieder herausgegeben werden können. Dennoch ist es ohne Frage sinnvoll, wenn die Einlagensicherung mindestens den Wert der Aktien und eventueller Rücklagen beträgt.

Auch aus technischer Sicht sollte ein Broker dafür sorgen, dass Daten und Geld der Kunden in sicheren Händen sind. Aktuelle Verschlüsselungstechnologien sind dafür genauso wichtig, wie ausreichende Verifizierungen über unterschiedliche Geräte, um Missbrauch und Betrug zu verhindern. Kunden sollten zudem ausreiche darüber aufgeklärt werden, wie sie sich selbst schützen können.

Zusatzdienstleistung und Boni untergeordnet

Viele Anleger lassen sich von attraktiven Boni und kostenlosen Zusatzleistungen oftmals davon überzeugen, einen bestimmten Broker zu wählen. Möglichkeiten der Kundenwerbung sind beispielsweise:

  • Besonders gute Tagesgeldzinsen
  • Sachprämien
  • Kostenfreie Trades
  • Bildungsmaterialien und Schulungen

Allerdings besteht bei solchen Neukundenangeboten in der Regel das Problem, dass sie letztlich von allen Kunden „finanziert“ werden müssen. Das bedeutet, dass es sich bei den Brokern mit besonders hohen Prämien üblicherweise nicht um den günstigsten Broker handelt. Gerade Depotwechsler werden häufig auf diese Weise beworben, müssen jedoch oft feststellen, dass ihr vorheriger Broker günstiger war.

Auch Zusatzleistungen wie Echtzeitkurse vieler Börsen oder Indikatoren sind gern gesehene Dienste. Grundsätzlich kann es für einzelne Kunden natürlich sehr sinnvoll sein, wenn ein Broker bestimmte Dienstleistungen kostenfrei anbietet, die der Nutzer auch beansprucht. Die Kosten hierfür müssen jedoch ebenso von der Gemeinschaft getragen werden.

Zusatzdienste und Boni sollten deswegen immer auch kritisch gesehen werden. Auch wenn Nutzer davon profitieren sichert dies zum einen nicht, dass sie auch in Zukunft beansprucht werden können. Stattdessen ist es oftmals nachteilig, sich aufgrund dieser Angebote für einen bestimmten Broker zu entscheiden.

Gerade bei Lernmaterialien gilt zudem, dass es immer sinnvoll ist, Bildungsmaterialien von einem unabhängigen Anbieter zu nutzen. Auf diese Weise können Anleger eher davon ausgehen, dass es sich zur Weiterbildung auch tatsächlich eignet und nicht auch deswegen erstellt wurde, um Transaktionen und somit letztlich den Umsatz des Brokers zu steigern.

Der Broker DEGIRO bietet einen günstigen Handel an

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Bester Online-Broker auch Frage des Anlegertyps

Letztlich ist es nicht möglich, in einem Aktiendepot Test den Broker zu ermitteln, der für alle Anleger optimal geeignet ist. Natürlich hat ein Kleinanleger mit Fokus auf ETFs nicht die gleichen Ansprüche wie ein aktiver Trader, der jährlich Aktien im Gegenwert von Millionen bewegt. Jeder Anleger stellt unterschiedliche Anforderungen an den Broker, sodass Nutzer immer darauf achten sollten, dass der Broker der optimale Anbieter für sie selbst ist.

Um herauszufinden, welcher Broker dies sein könnte, sollten Nutzer so gut wie möglich sicherstellen, dass es sich um einen vertrauenswürdigen Anbieter handelt. Dafür sollte die Lizenz und der Ruf geprüft werden und ein genauer Blick auf Sicherheitsmechanismen und den Schutz des Anlegers geworfen werden.

In einem zweiten Schritt sind dann die gewünschten Finanzprodukte wichtig. Die meisten andere Faktoren sind im Vergleich unwichtig. Wenn ein Anleger nicht die Wertpapiere handeln kann, die er handeln möchte, wird er sich bei dem Broker nicht wohl fühlen.

Drittens spielen die Gebühren in der Regel die wichtigsten Rolle. Damit der Nutzer leicht herausfinden kann, welches Aktiendepot für ihn besonders gut geeignet ist, sollte er ermitteln, wie er voraussichtlich handeln wird. Er sollte dafür einschätzen

  • Welche Wertpapiere er handelt
  • Welches Volumen je Transaktion üblich ist
  • Wie häufig er Wertpapiere kauft und verkauft

Zusammen mit einem möglichen Depotführungsentgelt ergeben sich die Gebühren, die er einkalkulieren muss.

Stimmen diese drei Eigenschaften mit den Anlegerwünschen überein, kann er Service und Handelsplattform testen und so entscheiden, ob ein Broker für ihn optimal ist.

Fazit: Test des Aktiendepots in verschiedenen Kategorien notwendig

Ein guter Aktiendepot Test muss zwangsweise unterschiedliche Kategorien beinhalten und zudem auch die verschiedenen Zielgruppen im Hinterkopf behalten. Je nach den Anforderungen der Kunden können nämlich einige Broker weitaus besser geeignet sein, obwohl sie in einigen Merkmalen objektiv möglicherweise schlechter abschneiden würden.

Dennoch lässt sich natürlich mithilfe der wichtigsten Kategorien relativ leicht herausfinden, welche Broker zu den leistungsfähigeren oder günstigeren gehören. Durch die einzelnen Unterpunkten lässt sich dann relativ leicht herausfinden, wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Anbieter liegen. Auf diese Weise ist es zudem auch für Interessen deutlich leichter, die Broker herauszufiltern, die für sie besonders gut geeignet sind. Dafür ist es jedoch wichtig, dass sich der Interessent im Vorfeld darüber klar wird, welche Prioritäten er legt und zu welcher Zielgruppe er realistischerweise gehört

Letztlich ist nämlich vor allem der Interessent selbst in der Pflicht. Nur er kann tatsächlich einschätzen, ob ein Broker für ihn sehr gut geeignet ist, oder ob er trotz eines sehr guten Angebotes möglicherweise einen besseren Anbieter findet, da dieser seinen Bedürfnissen besser entspricht.

In einem Test von Aktiendepots sind neben Seriosität und Kosten auch Auswahl, Handelsplattform und Service wichtige Eigenschaften des Angebots, sodass Interessenten hierauf ihre Schwerpunkte legen sollten.

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