Postbank Test – Jetzt Erfahrungen lesen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 31.01.2020

Die Postbank mit seinem Sitz in Bonn ist ein deutsches Geldinstitut und seit vier Jahren im Besitz der Deutschen Bank. Seit der Privatisierung der Post im Jahre 1994 wurde die Postbank als eigenständiges Unternehmen, als private Geschäftsbank und vorwiegend im Bereich Privatkundengeschäft tätig und überdies die Hausbank der Deutschen Post AG. Bis 2004 an der Börse und dort im MDAX bzw. im DAX gelistet, wurde das Institut mehrheitlich von der Deutschen Bank AG übernommen, die eine Mehrheit an den Aktien der Bank hält. Neben dem Girokonto und dem klassischen Sparkonto mit Sparbuch bietet die Postbank auch eine Sparcard 3000 plus, die Sparcard 3000 plus direkt mit höherem Zins, Kapital plus, Kapital plus direkt (Festgeld ab 2.500 Euro für mindestens 30 Tage Laufzeit) an. Auch Quartalssparen, bei vergleichsweise hohem Zins in Quartalen, in denen das Kapital von Anfang bis Ende stehen bleibt), sowie das DAX-Sparbuch wird von der Postbank  angeboten.

Weiter bietet die Postbank Brokerage, also den Handel mit Wertpapieren, Kredite, Tagesgeldkonten, Fonds, Baufinanzierung, Bausparen, Versicherungen und Altersvorsorgeprodukte an. Das hauseigene Investmentstrategie Team bietet professionelle Hilfe beim Handel mit Wertpapieren an, gleichwohl ist die Postbank auch für erfahrene Trader, die in Eigenregie ihr Depot verwalten möchten aufgrund günstiger Konditionen beim Wertpapierdepot ein guter Tipp. Besonderes Augenmerk liegt auch auf dem Bereich Nachhaltigkeit. So fühlt sich die, nach eigenen Angaben, größte Privatkundenbank Deutschlands, sozial, ökonomisch und ökologisch dem vorgegebenen Leitbild verpflichtet. Der Postbank-Test verschafft einen Überblick und berichtet von guten und schlechten Eigenschaften mit der Postbank.

Postbank im Test: Pro und Contra auf einen Blick

PRO

  • Handel an allen nationalen und internationalen Börsenplätzen möglich
  • Im Aktionszeitraum bis 30.06.2014 kein Ausgabenaufschlag auf ausgewählte DWS Top-Fonds
  • Transaktionskosten nur bei hohem Handelsvolumen attraktiv
  • guter Kundenservice, persönliche Beratung, Rückrufservice

CONTRA

  • keine eigene Software für den Wertpapierhandel
  • keine Realtime Kurse
  • von den genauen Provisionen erfährt man erst im Download Bereich
  • Ordergebühren von € 7,95 bei geringerem Handelsvolumen relativ hoch
  • keine eigene App

GebührenAls eines der größten Finanzinstitute Deutschlands bietet das Postbank Brokerage Konto eine breite Vielfalt von handelbaren Finanzprodukten, die weltweit gehandelt werden können. Zusätzlicher Vorteil ist, dass die Papiere auch außerbörslich handelbar sind. Die Postbank kann mit guten User-Erfahrungen im Bereich Kundenservice und wenn hohe Umsätze erzielt werden mit günstigen Konditionen aufwarten. Die Produktpalette ist bei der Postbank sehr umfangreich und reicht von Aktien, Fonds über Zertifikate, Futures sowie andere Hebelprodukte. Auch Währungen und Waren können über das Postbank Konto gehandelt werden.

Weiterhin bietet die Webseite mit kostenlosen und umfangreichen Analyse Tools, einem Börsenradio und weiteren Börseninformationen einen guten Service für Trader aller Couleur. Ein Konto bei der Postbank ist daher vor allem für Trader, die hohe Umsätze machen, empfehlenswert.  Negativ fällt, als einer der wenigen Anbieter auf, dass die Postbank Limitgebühren von € 2,50 auch für Änderungen oder Löschung von Limits berechnet.

Eine Software für den Wertpapierhandel stellt die Postbank nicht zur Verfügung, auch kann der Handel nicht über eine eigene App vorgenommen werden.

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Im Überblick: Das Trader-Konto der Postbank

Wertpapierdepot: 9 Euro Jahresgebühr

Verrechnungskonto: kostenlos

Preis pro Order: ab 7,95€ an ausländischen Börsen gehandelte Papiere ab 33 Euro

Börsenhandel: an allen deutschen und internationalen Börsen

außerbörslicher Handel: Mindestanlage € 500

Limitorders: 2,50 Euro bei inländischem Handel, bei ausländischen Börsen 4,50 Euro

Aufträge ändern / streichen: 2,50 Euro bei inländischem Handel, bei ausländischen Börsen 4,50 Euro

Mindesteinlage: 0 Euro

Software: keine eigene Software, keine App

Service: Auszüge, Hotline, persönliche Beratung in den Filialen sowie Rückrufservice

Einlagensicherung bei der Postbank

Die Postbank ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds deutscher Banken. Diese gesetzliche Einrichtung schützt 100 Prozent Ihrer Einlagen bis zu einem Wert von 100.000 Euro und 90 Prozent der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften bis zu einer Höhe von 20.000 Euro. Darüber hinaus gehört die Postbank dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an. Jeder Kunde kann  ohne Selbstbehalt mit bis zu 1,61 Milliarden Euro entschädigt werden. Damit sind faktisch alle Spareinlagen, Giroguthaben und Tagesgelder sowie auf den Namen des Inhabers lautende Sparbriefe zu 100% gesichert.

Die Konditionen der Postbank: Erfahrungen aus der Praxis

Trader-Konto

Das Trader Konto der Postbank schlägt zwar mit einer Jahresgebühr von 9 Euro zu Buche bietet aber aufgrund des guten Kundenservices, sowohl auf der Webseite aus auch telefonisch oder in der persönlichen Beratung in einer der vielen Postbank Filialen dennoch gute Konditionen für Trader. Insbesondere bei höheren Handelsvolumen wird die Postbank attraktiv für Anleger.

Depotwechsel

kuendigungBei einem Depotwechsel bietet die Postbank derzeit ein ganz besonders attraktives Angebot, denn bei einem Depotwechsel können Anleger bis zu 1.000 Wechselprämie einstreichen können. Die Kontoführung beträgt pro Quartal € 2,25, ab einem durchschnittlichen Depotvolumen von € 50.000 entfallen die Gebühren. Im Happy-Hour Angebot kann ab einem Depotvolumen von 5.000 Euro eine Prämie in Höhe von 50 Euro eingestrichen werden, die mit höherem Depotvolumen bis 1.000 Euro Prämie steigt.

Daytrading

Zwar bietet die Postbank für Daytrading eine breite Palette an handelbaren Börsen und Papieren im In- und Ausland, jedoch sind keine Realtime Kurse möglich. Auch bietet die Postbank keine Flatrates für Viel-Trader an, auch wenn die Ordergebühren als relativ preiswert angesehen werden, insbesondere durch die Deckelung bei größerem Handelsvolumen.

Außerbörslicher Handel

Bei außerbörslich gehandelten Fonds zahlen Postbank Kunden lediglich den Ausgabeaufschlag. Die Mindestanlage beträgt 500 Euro. Bei einer Internetorder werden Preisvorteile beim Ausgabeaufschlag weitergegeben, soweit entsprechende Vertriebsvereinbarungen mit den Fondsgesellschaften bestehen. Die Transaktionspreise bei ausländischen Börsen betragen zwischen 33 und 45 Euro abhängig vom Volumen.

Testberichte zum Angebot der Postbank:  Erfahrungen aus Presse und Internet

anfaengerDas Deutsche Institut für Service-Qualität hat kürzlich die Online Broker in Deutschland einem ausführlichen Test unterzogen. Bewertet wurden eine ganze Reihe von Direktbanken in Deutschland. Hier schnitt die Postbank mit Ihrem Service Angebot als Testsieger ab und konnte gleich in zwei Teilkategorien Gesamtergebnis Brokerage und in der Teilkategorie Brokerage Konditionen Analyse den Spitzenplatz einnehmen. Die Servicequalität wurde hierbei anhand von Interessenten Anfragen per E-Mail und Telefon sowie durch die Prüfung der Internetauftritte der Finanzinstitute durch Spezialisten ermittelt. Hierbei ragt die Postbank durch eine besonders gute und schnelle Beratungsleistung hervor. (http://disq.de/2014/20140107-Direktbanken.html)

Härtetest für die Postbank – Ist die Bank für Sie der richtige Partner?

Faktor Zeit: Wie viel Zeit können und wollen Sie aufwenden, um Informationen über Wertpapiere zu sammeln?

Die Postbank bietet hier eine sehr gute Webseite, die eine ganze Reihe von Informationen online zur Verfügung stellt. Ein Börsenradion mit den neuesten Meldungen vom Parkett ist ebenso Teil des Internetauftritts, wie die telefonische Kontaktaufnahme mit Beratern der Postbank. Zahlreiche Profi Tools werden sowohl Neulingen, als auch erfahreneren Anwendern gerecht.

Faktor Geld: Mit wie viel Kapital können Sie Ihre Börsen-Herausforderung starten?

Eine Mindestanlagemenge gibt es bei der Postbank nicht. Jedoch sind die, bei geringen Volumina vergleichsweise hohen Ordergebühren sowie die Limitgebühren, eher negativ für jene, die nur hin und wieder Trades mit geringen Summen vornehmen möchten. Für Viel-Trader oder Trader, die mit höheren Summen handeln ist die Postbank ein sehr guter Tipp.

Faktor Rendite: Wie hoch ist die gewünschte Rendite mit dem eigenen Aktiendepot?

Bei der Postbank können sowohl Papiere mit niedrigem Risiko, als auch Finanzprodukte mit sehr hohem Risiko gehandelt werden. Positiv ist, dass auf der Webseite diese Produkte so gut wie möglich beschrieben sind und Anleger auf die Risiken hingewiesen werden. Somit ist das Postbank Konto für alle Anlageformen passend.

Faktor Risiko: Werden Ihnen die Risiken bestimmter Produkte offen dargelegt?

Der außerbörsliche Handel ist bei der Postbank problemlos und kostengünstig möglich. Somit sind auch sehr risikoreiche Finanzprodukte handelbar, werden aber explizit auch als solche gekennzeichnet.

Faktor Mensch: Wie wichtig ist mir die Möglichkeit des persönlichen Kontakts zu meinem Online-Broker?

Neben dem persönlichen Kontakt per Telefon sind die Finanzexperten der Postbank auch durch die Vielzahl der Filialgeschäfte omnipräsent und immer erreichbar. Auch das persönliche Gespräch vor Ort und die individuelle Beratung ist bei der Postbank im Gegensatz zu vielen Direktbanken also möglich. Somit kann die Bank gerade in der Beratungsleistung punkten. Sicherlich ein großer Vorteil für Einsteiger.

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Ihre Erfahrungen und Meinungen zur Postbank

Erfahrungen schreibenWenn Sie bereits eigene Erfahrungen mit einem Brokerage Konto der Postbank machen konnten, dann freuen wir uns über Ihr Feedback. Lassen Sie andere von Ihren gemachten Erfahrungen teilhaben.