Grüne Anlagen – Investition im Hinblick auf Nachhaltigkeit

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 18.11.2020


Immer mehr private Anleger achten bei der Wahl der Geldanlage nicht nur auf eine attraktive Rendite, sondern auch auf Nachhaltigkeit und soziale Aspekte. Wer an den Schutz der Umwelt denkt und investieren möchte, kann sich für Grüne Anlagen entscheiden. Solche Anlagen unterstützen Projekte zum Schutz der Umwelt, aber auch zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen. Die Auswahl an Möglichkeiten für Geldanlagen mit dem Aspekt der Nachhaltigkeit ist groß. Auch Sparbücher und Förderkonten sind geeignet. Wer in solche grünen Geldanlagen investieren möchte, sollte jedoch die Frage stellen, wie grün diese Anlagemöglichkeiten tatsächlich sind.
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Was sind Grüne Anlagen?

Seit einigen Jahren steigt die Nachfrage nach grünen Anlagen, da immer mehr Menschen Wert auf Nachhaltigkeit und den Schutz der Umwelt legen. Was unterscheidet diese Geldanlagen von konventionellen Geldanlagen? Der wichtigste Unterschied liegt auf dem Fokus der Nachhaltigkeit. Mit diesen Geldanlagen werden nachhaltige Projekte gefördert. Anleger können in Unternehmen und Projekte investieren, die nachweislich nachhaltig wirschaften. Einerseits geht es um den Gedanken des Umweltschutzes und den schonenden Umgang mit den Ressourcen, andererseits spielen auch soziale Aspekte wie faire Entlohnung, menschenwürdige Arbeitsbedingungen oder der Verzicht auf Kinderarbeit eine Rolle. Viele Geldanlagen legen den Schwerpunkt auf erneuerbare Energien oder auf die Wiederaufforstung von Regenwäldern. Die Investition kann jedoch auch in klassische Branchen erfolgen, wenn die Unternehmen auf Nachhaltigkeit setzen und verschiedene nachhaltige Ziele wie die Reduzierung der Treibhausgase oder die Verwendung erneuerbarer Energien vor Augen haben.
Das grüne Investment umfasst verschiedene Investitionsbereiche. Zu den bekanntesten und größten Investitionsbereichen gehören

  • Erneuerbare Energien
  • Geothermiekraftwerke
  • Waldinvestment.

Es gibt noch weitere Möglichkeiten mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit, in die investiert werden kann. Das können die ökologische Nahrungsmittelproduktion und die ökologische Landwirtschaft sein, bei der auf Pestizide und andere Schadstoffe verzichtet und auf ökologische Vertretbarkeit geachtet wird.
Für die Investition in Erneuerbare Energien bestehen viele Möglichkeiten. Sonnenenergie, Windkraft, Wasserkraft sind die bekanntesten Formen der Erneuerbaren Energien, doch auch Geothermie, Bioethanol und Gezeitenenergie gehören dazu. Sie sollten jedoch prüfen, wie nachhaltig das Projekt tatsächlich ist und ob die Ressourcen tatsächlich geschont werden.

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Wie Sie Grüne Geldanlagen erkennen

In einer Zeit, in der immer mehr Menschen Wert auf Nachhaltigkeit legen, erkennen viele Anbieter das Potential und werben mit ökologischen Geldanlagen. Es ist schwer, zu erkennen, ob es sich tatsächlich um nachhaltige Anlagen handelt oder ob diese Anbieter nur mit vermeintlichen ökologischen Geldanlagen werben. Um zu erkennen, ob die Geldanlagen tatsächlich nachhaltig sind, sollten Sie etwas Zeit investieren, um diese Anlagen zu prüfen. Die meisten Banken arbeiten mit Negativ- und Positivkriterien, um ein Ranking zu erheben, wie nachhaltig ein Unternehmen tatsächlich wirtschaftet. Die Banken oder Rating-Agenturen ziehen verschiedene Bewertungsansätze heran, um ein Rating vorzunehmen. Um zu wissen, wie plausibel ein Rating tatsächlich ist, müssen Sie sich über die Kriterien informieren. Inzwischen gibt es zahlreiche Bewertungsansätze. Die Banken und die Rating-Agenturen bewerten die Unternehmen nach völlig unterschiedlichen Kriterien. Ausschlusskriterien für Grüne Geldanlagen können vielfältig sein. Solche Kriterien sind beispielsweise Kinderarbeit, Produktion von Rüstungsgütern oder der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft.
Die Möglichkeiten, in Grüne Geldanlagen zu investieren, sind vielfältig. Das können Öko-Aktien sein, die in einem Index für die Nachhaltigkeit gelistet sind. Auch Umwelt- und Themenfonds sind eine Investitionsmöglichkeit. Eine Alternative dazu sind Mikrokreditfonds, mit denen Mikrokredite an Existenzgründer in den Entwicklungsländern ausgezahlt werden. ETFs als börsengehandelte Fonds enthalten alle Wertpapiere, die in einem Öko-Index gelistet sind, und bieten eine gute Risikostreuung. Auch klassische Geldanlagen wie Spar- oder Förderkonten können gewählt werden. Sie werden von den sogenannten Grünen Banken angeboten.

Sparkonten und Förderkonten als Grüne Geldanlagen

Kommt es Ihnen bei der Wahl der Geldanlage auf Nachhaltigkeit und auf Sicherheit an, können Sie in klassische Geldanlagen investieren. Solche Geldanlagen sind Spar- und Förderkonten mit dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit. Da es sich um Sparkonten handelt, ist die Verzinsung nur gering, doch ist Ihnen das angelegte Geld sicher. Noch dazu unterstützen Sie ein nachhaltiges Projekt. Das Sparbuch ist die bekannteste Geldanlageform und wird von vielen Sparern, denen es auf Sicherheit ankommt, noch immer bevorzugt. Als Sparer leihen Sie einer Bank das Geld, das Sie auf Ihr Sparkonto einzahlen. Die Bank verleiht dieses Geld weiter. Solche Sparbücher werden nicht nur von den konventionellen Banken, sondern auch von ethischen oder Grünen Banken angeboten. Bei diesen Banken fließen die investierten Gelder der Sparer in Projekte oder an Unternehmen, die Kriterien für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung erfüllen. Dabei werden Positiv- und Negativkriterien herangezogen.
In Deutschland gibt es verschiedene Banken, die nachhaltige Geldanlagen anbieten. Beispiele dafür sind die GLS Bank als Gemeinschaftsbank oder die Pax-Bank als genossenschaftlich organisierte, katholische Universalbank. Diese Banken unterstützen verschiedene Projekte oder vergeben Kredite unter sozialen Gesichtspunkten, beispielsweise an Existenzgründer in Entwicklungs- und Schwellenländern mit angemessenen Zinsen. Bei der GLS Bank werden neben Sparbüchern Projektsparbriefe angeboten, die sich auf nachhaltige Projekte beziehen. Diese Bank investiert in umweltfreundliche und soziale Projekte. Entscheiden Sie sich für ein Förderkonto der GLS Bank, investieren Sie nicht nur in eine sichere Geldanlage, sondern Sie fördern auch ein soziales oder umweltfreundliches Projekt.
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Sparkonten, mit denen Sie Unternehmen helfen

Die Sparkonten als grüne Anlagen sind durch eine günstige Kreditvergabe gekennzeichnet und haben daher eine große Steuerwirkung. Unternehmen und Projekte können Finanzmittel zu günstigen Konditionen erhalten. Der Verzicht auf Zinsen ist möglich und erlaubt eine noch günstigere Kreditvergabe. Kleine und innovative Unternehmen können von den ethischen oder Grünen Banken eine gute Starthilfe erhalten. Die GLS Bank schüttet keine Dividenden aus, um die Kredite noch günstiger vergeben zu können. Kreditnehmer können von der GLS Bank Kredite zu den Selbstkosten der Bank bekommen.
Bei den Sparbüchern und Förderkonten der Grünen Banken können Sie auf die Sicherheit Ihres Vermögens vertrauen. Diese Banken sind an die Sicherheitseinrichtung der Volksbanken und Raiffeisenbanken angeschlossen oder sichern das Vermögen gemäß den gesetzlichen Vorgaben ab. Sie sollten abhängig von der Höhe Ihrer Einlagen darauf achten, bis zu welcher Höhe das Vermögen abgesichert ist. Die Absicherung liegt bei den Banken in Deutschland und in den anderen Ländern der EU häufig bei 100.000 Euro.
Ein Sparkonto hat nicht nur den Vorteil, dass es sicher ist. Es zeichnet sich durch die sofortige Verfügbarkeit aus. Das Sparkonto ist als kurzfristige und als langfristige Geldanlage gleichermaßen geeignet. Auf ein Sparkonto können Sie eine Einmalzahlung leisten, hin und wieder einzahlen, aber auch in jedem Monat einen Betrag einzahlen, um für ein bestimmtes Ziel zu sparen.

Anbieter von grünen Sparbüchern in Deutschland

Entscheiden Sie sich für ein grünes Sparbuch oder Förderkonto, können Sie zwischen verschiedenen Banken in Deutschland wählen. Eine dieser Banken ist die GLS Bank. Diese Bank ist auf nachhaltige Projekte ausgelegt und bietet verschiedene grüne Geldanlagen an. Neben den Sparbüchern, bei denen das Geld jederzeit verfügbar ist, können Sie auch das Tagesgeldkonto, den Sparbrief mit Laufzeiten von drei, fünf und sieben Jahren sowie den Projektsparbrief mit einer Laufzeit von fünf Jahren wählen. Je länger der Anlagezeitraum für eine grüne Geldanlage bei der GLS Bank, umso wirkungsvoller ist sie. Langfristige Anlagen können vollständig für die Kreditvergabe genutzt werden. Daher können Privatanleger von höheren Zinsen für Sparbriefe profitieren. Eine Besonderheit der GLS Bank ist, dass Sie vor der Geldanlage festlegen können, wofür Ihr Geld verwendet werden soll:

  • Erneuerbare Energien
  • Wohnen
  • Nachhaltige Wirtschaft
  • Ernährung
  • Bildung und Kultur
  • Soziales und Gesundheit.

Die GLS-Bank hat ihre Anlage- und Finanzierungsgrundsätze. Sie sorgt dafür, dass das Geld der Anleger nicht in die falschen Hände gerät und dass es nur zukunftsfähigen Projekten und Unternehmen zugutekommt.
Die Pax-Bank ist ein weiterer Anbieter von grünen Geldanlagen. Hier können Sie in Tagesgeld, Sparbriefe und Sparbücher investieren. Das Sparbuch der Pax-Bank zeichnet sich durch eine sichere Verzinsung und eine flexible Laufzeit aus. In jedem Monat können Sie bis zu 2.000 Euro abheben, ohne kündigen zu müssen.
Ein weiterer Anbieter für Sparbücher und andere grüne Geldanlagen ist die Umweltbank. Als einzige Bank Deutschlands bietet die Umweltbank eine Umweltgarantie.

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Umweltfreundliche Geldanlagen bei der Umweltbank

Die Umweltbank gewährt eine Umweltgarantie, um sicherzustellen, dass die Einlagen der Kunden tatsächlich nur für Kredite zur Förderung von Umweltprojekten genutzt werden. Gemeinsam mit dem Umweltrat hat die Umweltbank klare Positiv- und Ausschlusskriterien für die Vergabe von Krediten festgelegt. Zu den Positivkriterien gehören Energiesparmaßnahmen, regenerative Energiegewinnung mit Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Biogas und Biomasse, aber auch die dezentrale Energiegewinnung und die Blockheizkraft. Positivkriterien sind auch umweltfreundliches Bauen wie Niedrigenergiebauweise, Nutzung ökologischer Baustoffe, Passivhäuser, Landschaftsschutz, Verringerung des Flächenverbrauchs und Regenwasserrückgewinnung. Auch die ökologische Landwirtschaft und die ökologische Forstwirtschaft, die Kreislaufwirtschaft mit Abfallvermeidung, Rohstoffeinsparung, umweltfreundlicher Entsorgung, Ressourenschonung und Naturkläranlagen sind Positivkriterien. Die Schadstoffverringerung und -beseitigung durch Bodenschutz, Lärmverminderung, Sanierung, umweltschonende Verkehrsmittel und Luftreinhaltung ist genauso ein Positivkriterium wie nachhaltige Wirtschaftsweise mit Entwicklung, Herstellung und Vertrieb langlebiger, regionaler, ressourcenschonender und umweltfreundlicher Produkte.
Neben den Positivkriterien gelten Ausschlusskriterien, zu denen Großkraftwerke mit Braun- und Steinkohle oder Atomenergie, Produktion und Handel von Waffen und Militärgütern, umweltschädliche Produkte oder Technologien, die Nichteinhaltung von Umweltauflagen und sozial unverträgliche Projekte wie Kinderarbeit gehören. Ausschlusskriterien sind auch Gentechnik in der Landwirtschaft und unfaire Geschäftspraktiken wie Korruption und Menschenrechtsverletzungen.
Die Umweltbank hat den Umweltschutz in ihrer Satzung festgeschrieben. Sie sorgt für eine ständige Überwachung der Einhaltung der Kriterien durch den Umweltrat. Mit dem Umweltgarantie-Deckungsgrad wird die Einhaltung der Umweltgarantie messbar.
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Möglichkeiten für Geldanlagen bei der Umweltbank

Die Umweltbank bietet eine Reihe von umweltfreundlichen Anlagemöglichkeiten an. Neben klassischen Sparanlagen können auch umweltfreundliche Wertpapiere und eine nachhaltige Altersvorsorge gewählt werden. Als nachhaltige Wertpapiere bietet die Umweltbank grüne Aktien, Anleihen oder Fonds an. Alle Anlagemöglichkeiten sind ökologisch geprüft. Klassische Sparprodukte mit einer Umweltgarantie sind

  • Sparbücher
  • Tagesgeld
  • Sparbrief
  • Sparvertrag.

Beim Umweltpluskonto handelt es sich um flexibles Tagesgeld, das täglich verfügbar ist. Gegenwärtig wird für das Tagesgeldkonto ein Zinssatz von 0,01 Prozent gewährt. Die Mindesteinlage für das Tagesgeldkonto liegt bei 500 Euro. Als klassisches Sparkonto wird das Umweltsparbuch angeboten. Es ist flexibel und zeichnet sich durch faire Zinsen aus. Der Zinssatz liegt bei 0,02 Prozent. Die Zinszahlung erfolgt einmal jährlich. Auch hier liegt die Mindesteinlage bei 500 Euro. Monatlich können ohne vorherige Kündigung bis zu 2.000 Euro abgehoben werden. Für Abhebungen von mehr als 2.000 Euro gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Das Sparbuch kann online eröffnet werden. Als Referenzkonto wird ein Girokonto bei einer deutschen Bank benötigt.
Die Geldanlagen bei der Umweltbank sind mit der gesetzlichen Einlagensicherung abgesichert. Möchten Sie Geld bei der Umweltbank anlegen, sollten Sie sich informieren, bis zu welcher Höhe Ihre Einlagen sicher sind. In jedem Fall können Sie darauf vertrauen, dass das angelegte Geld in umweltfreundliche Projekte und Unternehmen fließt.

Weitere Möglichkeiten für Grüne Anlagen

Sparbücher und Tagesgeldkonten mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit und der Umweltfreundlichkeit können Sie auch bei anderen Banken eröffnen. Viele Banken haben verstanden, dass immer mehr Anleger nach nachhaltigen Anlagemöglichkeiten suchen, und sehen in solchen Geldanlagen erhebliches Potential. Sie werben mit Umweltverträglichkeit und umweltfreundlichen Projekten, doch nicht immer halten diese Angebote tatsächlich, was sie versprechen. Deutsche und ausländische Banken bieten solche Anlagen an. Die Kriterien sind jedoch oft nicht streng genug. Bei vielen dieser Banken gelten keine Positiv- und Ausschlusskriterien.
Bevor Sie investieren, sollten Sie sich genau über die Konditionen und die Nachhaltigkeit informieren. Sie sollten auf Positiv- und Ausschlusskriterien und auf die Verwendung der Spareinlagen achten. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie ein Sparkonto bei der GLS Bank, der Umweltbank oder der Pax-Bank eröffnen. Diese Banken verwenden die Spareinlagen ihrer Kunden nur für soziale und umweltfreundliche Projekte.
Die Zinsen sind für klassische Geldeinlagen niedriger als die Renditen für Aktien oder ETFs. Teilweise können die Zinsen bei den Grünen Banken geringer sein als bei konventionellen Banken. Das ist daran begründet, dass die Kreditnehmer von günstigen Zinsen profitieren. Es handelt sich jedoch um sichere Geldanlagen, bei denen Ihr eingezahltes Geld garantiert sicher ist. Dafür gilt die Einlagensicherung.

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Fazit: Grüne Geldanlagen für umweltfreundliche Projekte und Unternehmen

Viele Banken bieten grüne Anlagen an, doch sollten Sie sich, bevor Sie investieren, informieren, wie grün diese Anlagen tatsächlich sind. Die Banken sollten die Projekte und Unternehmen, für die sie die Einlagen der Sparer verwenden, nach strengen Positiv- und Ausschlusskriterien prüfen.
Positivkriterien können die Vermeidung von Abfällen und Emissionen oder die Nutzung von Erneuerbaren Energien sein. Negativkriterien sind Kinderarbeit, die Produktion von Waffen und Kriegsgütern oder eine schlechte Umweltbilanz. In Deutschland gibt es verschiedene grüne Banken, die Kredite für umweltfreundliche und soziale Projekte und Unternehmen vergeben. Solche Banken sind die Umweltbank, die als einzige deutsche Bank eine Umweltgarantie gewährt, sowie die GLS Bank und die Pax-Bank. Diese Banken zeichnen sich durch faire Konditionen und durch strenge Kriterien für die Bewertung der Kreditnehmer aus. Sie bieten verschiedene klassische Geldanlagen an, beispielsweise Sparbücher, Tagesgeld oder Sparbriefe. Die Zinsen für diese klassischen Anlagen sind geringer als für Aktien, Fonds oder ETFs, doch sind solche Anlagen sicherer. Die Banken gewähren für diese klassischen Geldanlagen eine Einlagensicherung. Investieren Sie in ein Sparbuch bei einer grünen Bank, können Sie jederzeit Geld einzahlen. Zahlen Sie jeden Monat einen Betrag in ein Sparbuch ein, ist ds eine gute Anlage für die Zukunft.