Neue Hoffnung für die Aktie von K+S

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 06.10.2020


Bereits seit Monaten zeigt sich der Kurs der Aktie von K+S mit Verlusten und scheint sich von diesen kaum zu erholen. Grund für die andauernde Talfahrt ist unter anderem der zu geringe Kalipreis und die immensen Verschuldungen, die der Düngemittel- sowie Salzproduzent auf sich nehmen musste. Anleger beobachten diese Entwicklungen schon länger mit großer Sorge, doch nun könnte es endlich neue Hoffnung für den Konzern geben. Der angestrebte Verkauf des amerikanischen Tochterunternehmens Morton Salt scheint kurz vor dem Abschluss zu stehen. Dies würde für K+S einige Verschuldungen reduzieren und damit neue Perspektiven bieten, die sich positiv auf die Entwicklungen der Aktie auswirken könnten. Anleger können schon heute ihre Chance nutzen und bei Brokern wie XTB nicht nur echte Aktien handeln, sondern auch CFDs auf Aktien wie K+S, diese ermöglichen auch bei fallenden Kursen Gewinne.

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Verkauf von Morton Salt steht kurz bevor

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat schon seit Monaten mit geringen Kalipreisen und hohen Verschuldungen zu kämpfen, die sich unmittelbar auf die Aktie des Unternehmens auswirken. Die Aktie von K+S befindet sich schon lange auf Talfahrt und scheint sich kaum zu erholen, was auch Anleger mit großer Besorgnis betrachten. Nun könnte es jedoch neue Hoffnung für das Unternehmen und seine Aktie geben. Schon länger ist geplant das amerikanische Tochterunternehmen Morton Salt zu verkaufen und damit einen Teil der Verschuldungen abzubauen.

Bloomberg, eine New Yorker Nachrichtenagentur, meldete nun, dass der angestrebte Verkauf noch diese Woche durchgeführt werden könnte. Als möglicher Käufer wurde hier die Kissner Group bekannt, die planen soll das Unternehmen für etwa drei Milliarden US-Dollar zu erwerben. Dies würde 2,6 Milliarden Euro für K+S bedeuten. Offiziell bestätigt sind diese Informationen jedoch noch nicht. Weder ein Sprecher von K+S äußerte sich bisher zu diesen Neuigkeiten, lehnte einen Kommentar sogar ab und auch die Kissner Group hält sich bedeckt und war nicht bereit Informationen mitzuteilen, es sei niemand erreichbar gewesen. Trotz dessen soll es noch in dieser Woche zu einem Abschluss kommen, was viele Anleger aufatmen lassen dürfte.

K+S selbst kaufte das amerikanische Unternehmen Morton Salt einst für um die 1,7 Milliarden US-Dollar und würde durch den Verkauf an die Kissner Group Gewinne einfahren. Bereits im März teilte K+S mit sich von dem Tochterunternehmen trennen zu wollen und damit auch ein Stück weit von der Salzbranche, die für K+S hohe Verschuldungen bedeutet. Die Verschuldungen kamen vor allem durch den Bau eines Kaliwerks in Kanada zustande. Für den Bau waren Summen in Milliardenhöhe notwendig, die unter anderem durch die geringen Kalipreise kaum wieder einzuholen waren. Die Trennung könnte so eine Erlösung von dem enormen Schuldenberg mit sich bringen und für das Unternehmen die Möglichkeit bieten sich zu erholen.

Neue Hoffnung für die Aktie von K+S

Verkauf von Morton Salt könnte die Aktie stützen

Durch die Trennung von den Salzgeschäften könnte es K+S schaffen bis zum Ende des kommenden Jahres Schulden von über 2 Milliarden Euro abzubauen. K+S kündigte zuvor auch weitere Schritte an, die helfen sollten das Unternehmen wieder auf die Beine zu bekommen. Im Gespräch war zum Beispiel ein Teilverkauf des Bereichs Europa+. In diesem wäre unter anderem auch das Kaliwerk Bethune, mit Sitz in Kanada inbegriffen gewesen. Die neuesten Entwicklungen lassen diese Pläne jedoch nichtig werden. Der Verkauf von Morton Salt könnte ausreichen, um die Aktie zu stärken und das Unternehmen wieder konkurrenzfähig zu machen.

Viele Anleger blicken mit großer Hoffnung auf den Verkauf des Tochterunternehmens und hoffe auf positive Auswirkungen auf die Aktie. Der Verkauf könnte den Druck von dem Aktienkurs nehmen und damit Chancen der Erholung bieten. Dies wäre auch dringend notwendig. K+S hat seinen Platz im MDAX und zeigt hier alleine im Laufe diesen Jahres einen Verlust von um die 45 Prozent was zu einem Wert von 1,2 Milliarden Euro führt. Im Jahre 2015 waren hier noch ganz andere Zahlen vorhanden. Damals befand sich das Unternehmen im DAX bei einer Marktkapitalisierung von sechs Milliarden Euro, was die Dramatik der aktuellen Situation noch einmal deutlicher werden lässt.

Experten sehen in der aktuellen Entwicklung eine große Chance, die die Aktie stützen könnte. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass die Kalipreise weiterhin äußerst gering sind und das Unternehmen hier weiter zu kämpfen haben wird. Empfohlen wird derzeit für Anleger so einen Stopp bei den Positionen bei 4,40 Euro einzuplanen. Broker wie XTB bieten hier gute Möglichkeiten und stellen für den Handel mit CFDs auf Aktien gute und faire Konditionen bereit.

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K+S kämpft derzeit an mehreren Fronten

K+S hat derzeit nicht nur mit niedrigen Kalipreisen und hohen Verschuldungen zu kämpfen, sondern auch auf behördlicher Ebene. K+S ist darauf angewiesen, dass Salzabwässer in die Werra sowie Weser abgeleitet werden, um den Betrieb am Laufen zu halten. Für diese Ableitung braucht das Unternehmen jedoch eine Genehmigung. Bedingt durch die Corona-Pandemie werden die Anhörungen hierzu durch eine Online-Konsultation über das Regierungspräsidium in Kassel durchgeführt. Laut einer Behördensprecherin sei es erstmals nur auf dem digitalen Wege möglich den Austausch stattfinden zu lassen. Eine Entscheidung über die Genehmigung soll dann bis zum Ende diesen Jahres fallen.

Sollte es zu dieser Genehmigung nicht kommen, dann könnte dies gravierende Folgen für K+S haben, da es sich hierbei um einen der wichtigsten Entsorgungswege des Unternehmens handelt. Trotz dessen ist der neue Antrag umstritten. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Verlängerung, sondern auch um das Erhöhen der bisher erlaubten Werte. Bereits im Frühjahr äußerte das Unternehmen nicht mehr in der Lage dazu zu sein den vereinbarten Grenzwert einzuhalten. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, könnte dies schlimme Folgen für die Umwelt haben. Doch es kommt hier zu einem großen Zwiespalt, denn es hängen auch 5.300 Arbeitsplätze an diesem Standort, die unter Umständen verloren wären, wenn die Produktion in der Form nicht fortgeführt werden könnte.

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Trotz der Arbeitsplätze und dem Fortgang für das Unternehmen, darf die Umwelt jedoch nicht außer Acht gelassen werden und dem entsprechend verhaltend reagierten die Landesregierungen in Hessen, Thüringen und auch Niedersachsen auf den Antrag von K+S. Im August diesen Jahres wurde so bei der Weser-Ministerkonferenz entschlossen, dass die Werte nicht erhöht werden sollen. Es wird verlangt, dass der Konzern nicht nur transparent, sondern auch ausführlich darlegt welche Notwendigkeiten hinter dem Antrag stehen. Der BUND und auch andere Umweltverbände kämpfen für die Ablehnung des Antrages und fordern eine Zurückweisung.

Die Aktie von K+S könnte stark unter der Ablehnung des Antrags leiden. Umso wichtiger ist es insbesondere auch für Anleger, dass dem Antrag stattgegeben wird. Die Umsetzung des Antrages sowie der Verkauf von Morton Salt könnte zu einem positiven Kurssprung führen, der schon so lange herbeigesehnt wird. Trotz dieser Hoffnung gibt es derzeit kaum eine Empfehlung direkt in die Aktie von K+S zu investieren. Anleger, die trotzdem nicht auf den Handel mit der Aktie verzichten möchten, haben die Möglichkeit bei Brokern wie XTB CFDs auf die Aktie zu handeln. Durch diese lassen sich auch Gewinne bei fallenden Kursen generieren und kleinste Schwankungen im Kurs für Profite nutzen.

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Von guten Konditionen bei Online-Brokern profitieren

Viele Anleger halten an Aktien von Unternehmen fest, bei denen sie schon lange handeln, doch dies kann bei dauerhaften Talfahrten, wie es die Aktie von K+S derzeit erlebt zu schweren Verlusten führen. Trotz dessen ist die Treue zu einer Aktie verständlich, aber auch in schwierigen Zeiten muss auf den Handel mit dieser nicht verzichtet werden, um Verluste zu vermeiden. Ein simpler Wechsel des Finanzinstruments kann hier schon Abhilfe schaffen. Besonders eignen tun sich zum Beispiel die Aktien-CFDs. Was sind CFDs? CFDs schaffen es, dass auch bei fallenden Kursen Gewinne generiert werden können und dies ganz ohne, dass der Wert einer echten Aktie investiert werden muss. Die CFDs sind somit nicht nur sehr flexibel und es lässt sich auch jede Situation schnell reagieren, sondern können auch schon wenig Einstiegskapital gehandelt werden.

Aktien CFDs lassen sich zu besonders guten Konditionen zum Beispiel bei dem Online-Broker XTB handeln. Dieser bietet zudem auch den Handel mit echten Aktien an, was einen flexiblen Wechsel ganz einfach möglich macht. Eingestiegen werden kann pro Order mit einer Gebühr von 0,08 Prozent bei einer Mindestsumme von 8 Euro. Dabei stehen sogar Leerkäufe sowie der direkte Marktzugang zur Verfügung, was für den Handel weitere gute Vorteile bedeutet.

XTB bietet auch einen umfassenden Service sowie wertvolle Hilfestellungen an. So steht ein Kundenservice an fünf Tagen in der Woche zu je 24 Stunden bereit. Auch ein kostenfreies Demokonto wird angeboten, durch das nicht nur alle Konditionen vorab ohne jegliches Risiko getestet werden können, sondern auch neue Strategien entwickeln ist darüber ganz einfach möglich. Des Weiteren steht ein umfangreiches Bildungsprogramm für Kunden bereit, zu dem nicht nur einzelne Webinare gehören, sondern auch eine ganze Trading Academy, die sich nicht nur für Einsteiger in den CFD-Handel eignet, auch erfahrene Trader können hier von immer neuem Wissen profitieren.

Neue Hoffnung für die Aktie von K+S

Fazit: Neue Hoffnung für die Aktie von K+S

Durch den Nachrichtendienst Bloomberg wurde jüngst bekannt, dass der geplante Verkauf des Tochterunternehmens Morton Salt von K+S zustande kommen könnte. Als Käufer soll die Kissner Group auftreten, die plant etwa drei Milliarden US-Dollar, was etwa 2,6 Milliarden Euro entspricht, einzusetzen. Dies würde für K+S eine Erholung von den hohen Verschuldungen und den späteren Abbau dieser bedeuten, was sich auch positiv auf die Aktie auswirken würde, deren Kurs sich schon länger auf Talfahrt befindet. Anleger sehen so mit großer Hoffnung auf den nahenden Verkauf. Doch auch beim Ausbleiben des Verkaufs können Anleger gut mit der Aktie von K+S handeln. Hier eignen sich die Aktien-CFDs, die bei Brokern wie XTB zu traden sind. Möchten auch Sie in den Handel mit Aktien-CFDs einsteigen? Dann schauen Sie doch einmal ganz unverbindlich bei unserem kostenlosen Brokervergleich vorbei.

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