Schlechte Zahlen vom US-Arbeitsmarkt

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 13.01.2021


In der letzten Woche wurden die letzten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt in der Amtszeit von Donald Trump veröffentlicht. Diese vielen überraschend schwach aus und zeigen erneut, welche Spuren die Corona-Krise in den USA hinterlassen hat. Im Dezember gingen in Amerika 140.000 Jobs verloren. Dies war der erste Rückgang seit April. US-Finanzinstrumente sind auch bei XTB handelbar.

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Arbeitslosenquote bleibt gleich

Depotvergleich.com Icon Vorlage und MusterDie neuen Zahlen gehen aus Angaben der US-Regierung hervor. Die 140.000 überraschend gestrichenen Stellen sind Jobs außerhalb der Landwirtschaft. Die Arbeitslosenquote lag auch im Dezember weiter bei 6,7 Prozent. In den Zahlen spiegeln sich wohl nicht nur die Maßnahmen gegen das Coronavirus wider, sondern auch die weiter hohen Infektionszahlen in den USA.

Mittlerweile wurden seit Beginn der Pandemie in den USA über 22 Millionen Infektionen sowie über 370.000 Tote gemeldet. Zuletzt wurden in den USA erstmals über 4.000 Todesfälle an nur einem Tag gemeldet. Einer der Hotspots des Landes ist derzeit Kalifornien, wo in einer Woche 2.500 Menschen an dem Virus starben. In Los Angeles stirbt derzeit statistisch gesehen aktuell alle 15 Minuten ein Mensch an den Folgen der Erkrankung. Viele Krankenhäuser in Kalifornien sind längst über ihre Belastungsgrenze hinaus gegangen.

Schlechte Zahlen vom US-Arbeitsmarkt

Erste Verschlechterung schon im November

Schon im November war absehbar, dass es auch in den USA wieder zu einem wirtschaftlichen Abschwung kommen könnte. Die Arbeitslosenquote sank im November allerdings nur leicht um 0,2 Punkte. Ende Dezember erhielten über 19 Millionen Menschen staatliche Unterstützungen aufgrund von Arbeitslosigkeit. Im gleichen Zeitraum 2019 waren dies nur 1,8 Millionen Menschen.

Volkswirte gingen davon aus, dass im Dezember 71.000 neue Jobs entstehen würden. Bei der Arbeitslosenquote wurde mit einem leichten Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet. Die Zahlen waren auch eine Überraschung, da zuletzt die Stimmungsindikatoren (ISM) für die US-Wirtschaft eine andere Sprache sprachen. Die Fed könnte aber mit Blick auf den Arbeitsmarkt ihr Vorgehen mit Blick auf eine weiter sehr expansive Geldpolitik bestätigt sehen. Nach Bekanntwerden der Arbeitsmarktzahlen gingen die US-Futures kurzzeitig nach oben, erholten sich aber schnell wieder. Ähnliches galt auch für die wichtigsten US-Indizes.

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Dollar leicht erholt

Depotvergleich.com Icon AnfängerVor Bekanntwerden der Arbeitsmarktzahlen erholte sich der Dollar wieder leicht und die Renditen zehnjähriger US-Anleihen stiegen. Letztere haben sich seit Ende Juli mehr als verdoppelt. Dies drückte auch auf die Stimmung an den Goldmärkten. Der Goldpreis fiel am Freitagmorgen ebenso wie Futures auf Gold.

Die Zahlen vom Arbeitsmarkt zeigen, in welche Krise die Corona-Pandemie die USA gestürzt hat. Zu Beginn der Pandemie im März betrug die Arbeitslosenquote nur 3,5 Prozent. Dies war der tiefste Wert seit Jahrzehnten. Derzeit schienen die Verantwortlichen in den USA keinen Weg aus der Krise zu finden. Hoffnung gibt aber, dass sich die Situation unter dem neuen Präsidenten Joe Biden verbessern könnte.

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Joe Biden plant Hilfsmaßnahmen

Mit Blick auf die Arbeitsmarktzahlen sagte Biden am Freitag, dass die Amerikaner und die Wirtschaft des Landes in der Coronakrise rasch mehr Hilfe benötigen. Für diese Woche kündigte Biden Pläne für ein milliardenschweres Hilfsprogramm an. Schon zuvor hatte Biden bereits weitere Konjunkturprogramme angekündigt, um die Folgen der Krise abzumildern. Zuletzt stimmte der Kongress einem Hilfspaket im Wert von etwa 900 Milliarden Dollar zu, mit dem auch die Arbeitslosenhilfe verlängert und erweitert wird.

Dennoch ist die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt angespannt und weitere finanzielle Hilfen seitens der Politik werden wohl spätestens nach dem Amtsantritt von Joe Biden unausweichlich sein. Problematisch wird wohl auch, dass viele Jobs, die in den letzten Monaten verloren gegangen sind, wohl dauerhaft verloren sind. Dies würde die strukturellen Probleme in den USA weiter vertiefen.

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US-Wirtschaft nach Angriff auf Kapitol besorgt

Depotvergleich.com Icon VerbrauchertippsDerweil zeigt sich auch die amerikanische Wirtschaft entsetzt über die Bilder aus dem US-Kapitol, die in der letzten Woche um die Welt gingen. Damit verliert der noch amtierende Präsident auch in der Wirtschaft weiter an Rückhalt. Führende Vertreter von amerikanischen Unternehmen und der Wall Street verurteilten nicht nur die Gewalt in der Hauptstadt, sondern forderten den Präsidenten zum Rücktritt auf. Führenden Persönlichkeiten aus der Wirtschaft forderten zudem ein Ende der Gewalt und eine geordnete Amtsübergabe an den neu gewählten Präsidenten Joe Biden.

Die Wall Street unterstützt in großen Teilen schon seit Monaten Joe Biden und signalisierte dies bereits vor der Wahl. Schon im letzten Jahr wendeten sich viele große Unternehmen, Banken und Immobilienagenturen von Trump ab, was sich auch in Spenden an die demokratische Partei widerspiegelte.

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Steuererhöhungen unter Biden denkbar

Die US-Wirtschaft entwickelte sich unter Präsident Trump gut und viele Unternehmen profitierten von dessen Steuererleichterungen. Doch auch die führenden Unternehmen des Landes beobachten schon seit Monaten, wie sich Trump in der Corona-Krise verhält. Auch wenn es unter dem neuen Präsidenten Joe Biden zu Steuererhöhungen kommen könnte, trauen die Verantwortlichen an der Wall Street dem ehemaligen Vizepräsidenten wohl eher zu, einen Weg aus der Krise zu finden. Von Biden wird wohl insgesamt mehr Stabilität ausgehen.

In den letzten Tagen wählten die Spitzen der US-Wirtschaft teils deutliche Worte gegen Donald Trump. Jamie Dimon, der Chef der US-Bank JPMorgan Chase, forderte in einer E-Mail, dass die vom Volk gewählten Vertreter zum Ende der Gewalt aufrufen, die Wahlergebnisse akzeptieren und eine friedliche Amtsübergabe unterstützen müssen. Die Gewalt der Angreifer in Washington sei nicht repräsentativ für das amerikanische Volk.

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Auch Trump-Fans verurteilen Angriff

Alpari UK-KundenAuch bisherige Trump-Fans in der Wirtschaft verurteilen den Angriff auf das Kapitol in Washington. Beispielsweise verurteilte Stephen Schwarzman, der Chef des Hedgefonds Blackstone und Trump-Unterstützer, den Angriff in Washington und sprach sich für eine geordnete Amtsübergabe aus. Er nannte den Angriff in Washington einen „Affront gegen die demokratischen Werte“ und zeigte sich schockiert über den Versuch, die amerikanische Verfassung zu untergraben.

Auch Larry Fink, der Chef von BlackRock, sprach von einem Angriff auf die Nation und die Demokratie der USA. David Solomon, der Chef von Goldman Sachs, forderte das Land auf, in die Demokratie zu investieren. Apple-Chef Tim Cook forderte, dass die Verantwortlichen des Angriffs auf das Kapitol zur Rechenschaft gezogen werden und der bekannte Hedgefonds-Manager Bill Ackman forderte Präsident Trump dazu auf, zurückzutreten und sich bei den Amerikanern zu entschuldigen.

Schwache US-Arbeitsmarktszahlen

Soziale Netzwerke und Verbände stellen sich gegen Trump

Unterdessen entschieden sich die großen Technik-Unternehmen, die Konten von Donald Trump auf sozialen Netzwerken zu blockieren. Facebook machte dabei den Anfang. Twitter blockierte Trump zunächst für zwölf Stunden, später aber auch längerfristig. Der Industrieverband National Association of Manufacturers forderte Vizepräsident Mike Pence dazu auf, zu erwägen, ob das Kabinett den 25. Verfassungszusatz aktivieren könnte und so den Präsidenten seines Amtes zu entheben.

Der 25. Verfassungszusatz sieht vor, dass der Präsident seines Amtest enthoben werden kann, wenn er nicht mehr in der Lage ist, seine Pflichten auszuüben. Weitere Verbände äußerten ebenfalls teils sehr scharfe Kritik an Präsident Trump. So forderte der Business Roundtable, zu dem die Vorstandschefs großer Konzerne gehören, Trump und andere wichtige Regierungsvertreter zu einem Ende des Chaos sowie einer friedlichen Machtübergabe auf.

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Fazit: Angespannte Lage am US-Arbeitsmarkt

Depotvergleich.com Icon FazitDie Arbeitsmarktzahlen für Dezember, die letzten in der Ära Trump, fielen deutlich schlechter aus, als erwartet worden war. Zwar blieb die Arbeitslosenquote gleich, doch erstmals seit April fielen 140.000 Jobs weg. Damit kommen auf den neuen Präsidenten Joe Biden auch mit Blick auf die Ankurblung der Konjunktur einige Aufgaben zu.

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