Drastischer Rückgang der Exporte im letzten Monat

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 19.06.2020


Die Exporte aus Deutschland in andere Länder sind in den letzten Wochen enorm gesunken. Insgesamt ist der größte monatliche Rückgang seit 1950 und damit seit Beginn der Außenhandelsstatistik zu verzeichnen. Die Corona-Krise wirkt sich damit also auch auf die Exporte immer mehr aus. Zudem sinkt damit die Nachfrage nach Produkten aus Deutschland. Anleger sollten derzeit gut prüfen, welche Anlagen für sie infrage kommen. CFDs könnten hier eine gute Alternative sein.

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Über 30 Prozent weniger Exporte als im Vorjahr

Im Vergleich zum April 2019 sanken die Exporte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 31,7 Prozent und lagen nur noch bei 75,7 Milliarden Euro. Im Monatsvergleich zeigt sich ein Rückgang um 24 Prozent. Die sinkenden Exporte haben ihren Auslöser insbesondere in den Grenzschließungen infolge der Corona-Pandemie. Viele Länder führten Beschränkung bei Reisen und beim Handel ein und auch Luft- und Seetransporte erfolgten nicht wie gewohnt. Auf seiten der Importe gelangten im Vergleich zum April 2019 Waren im Wert von rund 72 Milliarden Euro und damit 21,6 Prozent weniger nach Deutschland.

Bei den Exporten zeigen sich aber deutliche Unterschiede nach Ländern. So brachen beispielsweise im April die Ausfuhren nach China nur um 12,6 Prozent ein, nach Frankreich aber um 48,3 Prozent. Auch die Ausfuhren nach Italien sanken um etwa 40 Prozent und in die Vereinigten Staaten um knapp 36 Prozent. Frankreich, Italien und die USA sind vom Coronavirus besonders stark betroffen.

Drastischer Rückgang der Exporte im letzten Monat

Weitere wirtschaftliche Folgen befürchtet

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag geht ebenso wie der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) davon aus, dass die Exporte auf das gesamte Jahr betrachtet um mindestens 15 Prozent einbrechen. In vielen Ländern rund um den Globus wird das Wirtschaftswachstum deutlich einbrechen. Dies wird eine sinkende Nachfrage für deutsche Produkte zur Folge haben.

Die Welthandelsorganisation (WTO) ist der Ansicht, dass der Welthandel in diesem Jahr um 13 bis 32 Prozent zurückgehen wird. Die genaue Entwicklung hängt aber auch von der weiteren Verbreitung des Coronavirus ab. Schon im letzten Jahr war die Weltkonjunktur stark belastet, unter anderem durch internationale Handelskonflikte.

Menschen in aller Welt machen sich gerade Sorgen um die weitere wirtschaftliche Situation. Dies betrifft Unternehmen ebenso wie Anleger oder Menschen, die um ihren Arbeitsplatz fürchten. Schon zu Beginn der Pandemie haben die Aktienmärkte mit einem hohen Einbruch deutlich auf die Situation reagiert.

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CFDs bieten neuen Anlagechancen

Viele Anleger sind daher derzeit nach neuen Möglichkeiten, um im Handel aktiv zu werden. CFDs sind sehr vielseitig und daher eine interessante Option. Ein Vorteil ist die große Auswahl an Basiswerten. Einige Unternehmen, beispielsweise im Maschinenbau, sind von den schwachen Exporten besonders stark betroffen. Andere Unternehmen und Branchen kamen dagegen bislang gut durch die Krise. Daher könnte es sowohl beim CFD-Handel mit Aktien wie auch beim direkten Handel mit Aktien derzeit sinnvoll sein, im Rahmen der Analyse vor allem die Branche zu betrachten.

Die Fundamentalanalyse ist eine von zwei bei Anlegern und Tradern verbreiten Formen der Analyse. Dabei schauen sich Analysten betriebs- und volkswirtschaftliche Daten genauer an. Meist beginnt die Fundamentalanalyse mit einer globalen Analyse, dann folgt eine Branchenanalyse und erst zum Schluss eine Analyse eines einzelnen Unternehmens bzw. dessen Aktie.

Rückgang der Exporte im letzten Monat

Handelsentscheidungen gut überdenken

Mit Hilfe bestimmter Kennzahlen und Indikatoren erfahren Trader mehr darüber, ob sich der Kauf oder Verkauf einer Aktie lohnt. Ein ähnliches Vorgehen ist auch bei anderen Basiswerten sinnvoll. In diesem Zusammenhang kann sich ein genauerer Blick auf die Branche derzeit sehr lohnen. Einige Branchen, die beispielsweise weniger stark vom Export und der Weltkonjunktur abhängen, könnten beispielsweise für Anleger interessanter werden. Ein Tipp ist es, sich im Alltag umzuschauen, welche Produkte auch in einer Krise noch immer benötigt werden. Krisensicherer sind damit Aktien von Unternehmen, die Produkte des alltäglichen Bedarfs darstellen. Luxusprodukte sind in Krisen oft weniger gefragt.

Jeder Teil des Finanzmarkts hat seine eigenen Gesetze. Währungskurse hängen oftmals stark von Entscheidungen von Notenbanken und politischen Faktoren ab. Kommt es beispielsweise zu einer Senkung oder Erhöhung des Leitzinses, kann sich dies in steigenden oder fallenden Währungskursen niederschlagen.

Beim Handel mit Rohstoffen sind Angebot und Nachfrage wichtige Faktoren. Auch dies ist derzeit gut sichtbar. Die Nachfrage an Öl sinkt, da Unternehmen und Privatpersonen aufgrund der Corona-Pandemie weniger Heizöl oder Treibstoff benötigten. In der Folge sank auch der Ölpreis. Situation am Aktienmarkt spiegelt oft auch die gesamte Wirtschaft eines Landes wider. Zudem beeinflussen viele unterschiedliche Aspekte die Aktienkurse an der Börse.

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Umsätze eines Unternehmen betrachten

Anleger sollten sich vor der Entscheidung, eine Aktie zu kaufen oder diese über CFDs zu handeln das jeweilige Unternehmen genauer anschauen. Ein Faktor ist der Umsatz eines Unternehmens. Stiegt dieser, steigt oft auch der Aktienkurs. Höhere Einnahmen werden oft als Dividende an die Anleger weitergegeben. Allerdings zeigt sich oft auch der Fall, dass der Aktienkurs trotz verhältnismäßig geringer Einnahmen hoch ist. Anleger gehen in diesem Fall von zukünftigen Gewinnen aus.

Basierend auf der Annahme, dass höhere Einnahmen auch höhere Aktienkurse bedeuten, sollte bei fallenden Umsätzen das Gegenteil gelten. Auch die Aktienkurse würden in diesem Fall sinken. Derzeit ist es daher in jedem Fall sinnvoll, einen genauen Blick auf das Unternehmen, dessen Aktien ein Anleger direkt oder über CFDs handeln will, zu werfen. Wenn ein Anleger von fallenden Kursen ausgeht, ist eine Anlage über CFDs sinnvoll. Wie man mit CFDs fallende Kurse gewinnbringend handeln kann, wird in unserem Ratgeber erläutert. Anleger können so auch entscheiden, ob der CFD-Handel in diesem Fall sinnvoller ist, als der direkte Aktienkauf.

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Finanzsituation eines Unternehmens beachten

Auch die finanzielle Situation eines Unternehmens spielt derzeit eine Rolle, wie das Beispiel der Lufthansa zeigt. Nicht nur die Airline, auch andere große Unternehmen sind in den letzten Wochen in Schwierigkeiten geraten und benötigten staatliche Hilfe. Die Lufthansa-Aktie fiel infolge der sinkenden Einnahmen und die Aktie verlor letztendlich sogar ihren Platz im DAX. Eine finanzielle Krise eines Unternehmens kann daher ebenfalls fallende Kurse andeuten und für den Handel der Aktie über CFDs sprechen.

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Einige Branchen besonders stark betroffen

Ein Blick auf die Branche ist jedoch, wie bereits erwähnt, aktuell ebenfalls sehr sinnvoll. Während einige Branchen, beispielsweise Gastronomie und Tourismus, besonders unter der derzeitigen Situation leiden, könnten andere von der Krise profitieren, beispielsweise Unternehmen, die Tools für Online-Videokonferenzen anbieten oder Online-Händler. Mit kurzfristigen Investments über CFDs sind Trader derzeit unter Umständen flexibel, als mit langfristigen Aktienanlagen.

Aktienkurse hängen aber nicht nur von der Branche ab, sondern auch von der Situation einer ganzen Volkswirtschaft. Eine Rezession scheint derzeit unausweichlich. In diesem Jahr wird nicht nur die Zahl der Lieferungen in andere Länder deutlich sinken, sondern auch das Bruttoinlandsprodukt. Die Folge könnten auch hier fallende Kurse an den Aktienmärkten sein.

Bei der Bewertung von Aktien und Aktienkursen müssen Anleger daher zurzeit eine ganze Reihe an Faktoren im Blick behalten, um Handelsentscheidungen treffen zu können. Eine umfangreiche Analyse ist daher vor dem Kauf eines Handelsinstruments in jedem Fall ratsam. Zudem sollten Anleger aufmerksam aktuelle Nachrichten verfolgen.

Exporte sind zurückgegangen

Fallende oder steigende Kurse?

Besonders wichtig könnte die korrekte Einschätzung sein, ob Anleger davon ausgehen, dass die Kurse von Aktien oder eines anderen Finanzinstruments fallen oder steigen werden. Gehen sie von fallenden Kurse aus, könnten CFDs eine gute Wahl sein. CFDs könnten damit derzeit ein ideales Finanzinstrument mit vielen flexiblen Möglichkeiten sein. Anleger können über CFDs kurzfristig auf Kursschwankungen nach oben und unten reagieren. Außerdem können beim Handel mit Aktien Hebel von bis zu 1:5 eingesetzt werden. Daher lohnt sich der CFD-Handel auch mit kleinerem Kapital und ist ohnehin oft günstiger als der direkte Handel mit Aktien.

Insbesondere Anfänger sollten sich aber gut informieren und die ersten Schritte im Handel über ein Demokonto machen. Ein Brokervergleich ist derzeit ebenfalls wichtiger denn je, denn infolge der Corona-Krise mussten auch viele Onlinebroker ihre Preise erhöhen – auch für beliebte Handelsinstrumente und die Haupthandelszeiten.

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Broker mit gutem Service

Im Rahmen des Brokervergleichs sind aber nicht nur die Kosten wichtig, sondern auch Aspekte wie der Kundenservice. Viele Trader wünschen sich in der aktuellen Situation einen besonders engen Kontakt zum Kundenservice sowie aktuelle Informationen, beispielsweise über Webinare. Zudem sollten Trader einen Broker wählen, der eine breite Auswahl an Basiswerten anbietet, damit Trader bei der Wahl des passenden Basiswerts flexibel sind. Obwohl bei CFDs der Basiswert nicht direkt gekauft wird, profitieren Trader dennoch von allen Vorzügen des Aktienhandels.

Drastischer Rückgang der Exporte im letzten Monat

Fazit: Brachen unterschiedlich von Krise betroffen

Die Exporte deutscher Unternehmen gingen in den letzten Wochen so dramatisch nach unten wie noch nie. Dabei zeigen sich aber große Unterschiede je nach Land. Neben Reise- und Handelsbeschränkungen wurden Lieferketten und Ausfuhren auch durch Einschränkungen beim Transport per Schiff und Flugzeug unterbrochen.

Die aktuelle wirtschaftliche Situation führt bei vielen Anleger dazu, dass sie auf der Suche nach neuen Anlagen sind. Interessant kann es hierfür sein, sich die einzelnen Branchen genauer anzuschauen, da nicht alle gleichermaßen von der Krise betroffen sind. Unternehmen aus dem Maschinenbau leiden allerdings beispielsweise stark unter den eingebrochenen Exporten.

CFDs bieten Anlegern derzeit viel Flexibilität, denn die Auswahl an Basiswerten ist groß. Allerdings sollte auch der Broker derzeit sehr umsichtig gewählt werden. Vielen Tradern sind sicher aktuelle Informationen, ein Demokonto und ein kompetenter Kundenservice wichtig.

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