ThyssenKrupp fällt im MDAX weiter zurück

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 23.11.2020


Das laufende Jahr stellt viele Unternehmen vor große wirtschaftliche Herausforderungen und auch ganze Branchen haben durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie um ihr Überleben zu kämpfen. Insbesondere die Branchen rund um den Tourismus leiden in einem hohen Maße unter den Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie. Doch auch Konzerne wie der aus Nordrhein-Westfalen stammende Industriekonzern ThyssenKrupp haben Mühe positive Zahlen zu schreiben.

ThyssenKrupp ist derzeit im MDAX gelistet und fiel zum Beginn dieser Woche weiter zurück. Experten rechnen während des laufenden Geschäftsjahres kaum mit guten Umsatzzahlen, was Anleger stark verunsichert. Ob diese Vermutungen sich bewahrheiten, das werden erst die Zahlen für das abgeschlossene Quartal zeigen. Diese sollen am Donnerstag, den 19. November 2020, veröffentlicht werden. Anleger haben die Möglichkeit die Aktie von ThyssenKrupp auch über CFDs zu handeln. Diese ermöglichen einen sehr flexiblen Handel und sind bei Brokern wie XTB zu attraktiven Konditionen umsetzbar.

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Experten gehen von weiteren Verlusten bei ThyssenKrupp aus

Depotvergleich.com Icon VerbrauchertippsFür viele Unternehmen stellt das Jahr 2020 eine große Herausforderung dar, was vor allem in den wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Pandemie begründet liegt. Bereits der erste Lockdown in diesem Jahr ließ die Umsätze bei vielen Unternehmen einbrechen und eine finanzielle Erholung war über die wenigen entspannteren Monate im Sommer kaum möglich. Insbesondere die Branche um den Tourismus leidet massiv unter den ergriffenen Maßnahmen und der aktuelle Teil-Lockdown tut sein Übriges. Doch nicht nur Unternehmen, die der Branche um den Tourismus angehören, haben zu kämpfen. ThyssenKrupp, ein aus Nordrhein-Westfalen stammender Industriekonzern mit Schwerpunkt bei der Stahlherstellung, zeigt sich ebenfalls mit schwachen Umsätzen, die zum Teil zu gravierenden Verlusten führen. Auch die Aktie von ThyssenKrupp reagiert auf diese Zahlen und fällt zum Beginn dieser Woche im MDAX weiter zurück.

ThyssenKrupp fällt im MDAX weiter zurück

Experten gehen so auch während des laufenden Quartals kaum von besseren Zahlen aus, als das vergangene Quartal präsentierte. An diesem Donnerstag, dem 19. November 2020, sollen die Zahlen des vierten Quartals von ThyssenKrupp veröffentlicht werden und durch die bereits gegebenen Prognosen blicken Anleger wenig optimistisch auf diese. Trotz dessen gehen Analysten von einer besseren Tendenz aus, auch wenn voraussichtlich deutliche Verluste erzielt worden sind. Analysten zufolge soll der freie Mittelabfluss im Bereich der Milliardengrenze liegen, was für das gesamte Jahr eine Schätzung des Mittelabflusses von etwa fünf Milliarden Euro im Durchschnitt ergeben würde. Sollten sich diese Prognosen bewahrheiten, dann würde das Endergebnis tiefrot aussehen, was viele Anleger zwar nicht überrascht, aber verunsichert und die Stimmung trüben lässt.

Im Rahmen der Veröffentlichung der Zahlen des vierten Quartals sollen vor allem auch die künftigen Entwicklungen bei ThyssenKrupp eine Analyse erfahren. Bastian Synagowitz, ein Experte und Analyst im Finanzbereich, welcher für die Deutsche Bank tätig ist, geht davon aus, dass ThyssenKrupp in dem Geschäftsjahr 2020/21 einen Cash-Flow erreicht, der sich negativ zeigt. Anleger gehen dem entsprechend vorsichtig bei ihren Investitionen in die Aktie des Industriekonzerns aus Essen vor und überdenken das gewählte Finanzinstrument. Der Handel mit CFDs auf Aktien ist deutlich flexibler und kurzfristiger möglich, was in solch unsicheren Zeiten Vorteile gegenüber dem Handel mit echten Aktien bieten kann. Online-Broker wie beispielsweise XTB bieten sogar beide Formen des Aktienhandels an und stellen dabei attraktive Konditionen zur Verfügung.

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Hoher Mittelabfluss bei ThyssenKrupp braucht strikte Lösungen

Alpari UK-KundenBereits seit einigen Jahren stehen die hohen Mittelabflüsse bei ThyssenKrupp, die milliardenschwer sind, im Fokus und sorgen immer wieder für Diskussionen. Hauptverantwortlich für die immens hohen Mittelabflüsse bei ThyssenKrupp, scheint seit Jahren die Stahlsparte zu sein, was viele Experten einen Lösungsansatz in dem Verkauf dieser sehen lässt. Luke Nelson, ein Analyst des Hauses JPMorgan, sieht den Verkauf der Stahlsparte des Konzerns, als optisch attraktiv an. Laut Luke Nelson könnte der Verkauf sogar die Bilanz stärken und dem Konzern damit zu besseren Zahlen verhelfen.

Der Verkauf würde zudem die Verbindlichkeiten senken, was auch die negativen Liquiditätsabflüsse reduzieren würde. Kurzfristig könnte es hier sogar zu einer Entledigung dieser kommen. Trotz dieser Vorteile sieht Luke Nelson auch Gefahren, die durch den Verkauf entstehen könnten. Sollte die Stahlsparte von ThyssenKrupp zum Beispiel an einen Konkurrenten wie Liberty Steel übergeben werden, dann steigt das kartellrechtliche Risiko. Auch die Gewerkschaften scheinen von einer solch strikten Lösung nicht angetan zu sein. Bereits im Vorfeld kam es hier zu einer ablehnenden Haltung bei möglichen Deals.

Hinzu kommt, dass ThyssenKrupp laut Dirk Schlamp, einem Analysten der DZ Bank, in keiner guten Position für Verhandlungen steht. ThyssenKrupp sei kaum in einer Position, einen Deal durchzusetzen, der mit vielen Vorteilen für den Konzern einhergeht. Es wäre demnach möglich, dass der Verkauf einen Preis erzielt, der weit unter den Erwartungen des Industriekonzerns liegt. Auch bei einem gewünschten Zusammenschluss mit Salzgittern sieht es derzeit schlecht aus. Die geplante Deutsche Stahl AG scheint so zum aktuellen Zeitpunkt nicht umgesetzt werden zu können. Diese sich häufenden Problematiken um ThyssenKrupp lassen Anleger verhalten investieren.

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Staatliche Hilfen für ThyssenKrupp im Gespräch

Depotvergleich.com Icon GebührenDie aktuellen Zahlen und die Prognosen zeigen deutlich, dass ThyssenKrupp aktiv werden muss, damit dem Unternehmen nicht die Luft ausgeht. Schon seit einiger Zeit nimmt der Konzern viele Neustrukturierungen vor, die aus der Krise helfen sollen, doch eine endgültige Lösung für die Problematiken konnte noch nicht gefunden und umgesetzt werden. Martina Merz, die Chefin des Unternehmens, gab kürzlich Einblicke in mögliche Lösungen und äußerte sich dabei zu unterschiedlichen Szenarien. Laut Martina Merz sollen sogar staatliche Hilfen als Rettungspaket nicht ausgeschlossen werden. Zu einer Entscheidung sei es hier jedoch noch nicht gekommen.

Derzeit sollen „Gesprächen mit der Bundesregierung und der Landesregierung“ stattfinden, in denen nach einer Lösung gesucht wird. Gelder durch den Wirtschaftsstabilisierungsfonds, sollen noch nicht beantragt worden sein, wie Martina Merz der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mitteilte. Als hauptverantwortlichen Faktor, für die schwierige finanzielle Lage, sieht Martina Merz die Corona-Krise, diese habe dazu beigetragen, dass Gelder verloren gingen, die für wichtige Investitionen benötigt wurden. Neben den Gesprächen mit den Regierungen stehen auch weiterhin Gedanken zum Verkauf der Stahlsparte im Raum. Hier steht ThyssenKrupp laut Martina Merz in Kontakt mit Konkurrenten. Doch auch eine Rettung der Stahlsparte durch neue Gelder soll nicht unbedacht bleiben. Noch bis zum Frühjahr des kommenden Jahres soll hier eine Entscheidung fallen.

ThyssenKrupp könnte jedoch auch andere Wege gehen und sich dem aktuellen Markt anpassen. Wie berichtet wurde könnte der Fokus bei ThyssenKrupp in Zukunft auch vermehrt auf den grünen Wasserstoff und die damit verbundenen Geschäfte gelegt werden. Möglich soll dies durch Partner sowie Ko-Investoren gemacht werden, wie Martina Merz mitteilte. Eine solche Herangehensweise könnte zukunftsträchtig sein und das Unternehmen zu neuem Aufschwung verhelfen. Doch aktuell sehen die Zahlen erschreckend aus und selbst Martina Merz geht von einem „ganz fürchterlichen Free Cashflow“ aus.

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Aktien-CFDs als Alternative zum Aktienhandel nutzen

Trotz der erschreckenden Zahlen und der unsicheren Zeiten, möchten viele Anleger nicht auf den Handel mit Aktien von Unternehmen wie ThyssenKrupp verzichten. Eine Investition in die echte Aktie ist hier derzeit jedoch kaum zu empfehlen. Eine gute Alternative könnte so der Handel mit CFDs auf Aktien bieten. Da die CFDs auf die Kursbewegungen setzen und keinen Kauf echter Werte erfordern, sind die Trades nicht nur deutlich günstiger umzusetzen, sondern auch kurzfristiger und flexibler, was in unsicheren Zeiten von großer Bedeutung sein kann.

Der Broker XTB bietet den Handel mit Aktien-CFDs dabei zu sehr interessanten Konditionen an. Order sind bereits ab 0,08 Prozent möglich und dies bei einer Mindestsumme von lediglich 8 Euro. Weitere Vorteile bietet XTB durch Optionen wie zum Beispiel Leerkäufen und dem direkten Marktzugang. Doch auch ein umfassendes Bildungsangebot im Rahmen einer Trading Academy, sind bei XTB zu finden. Kunden können dabei alle Konditionen vorab über ein kostenfreies XTB Demokonto testen oder dieses später nutzen, um Trades zu üben und Strategien auszuprobieren, ganz ohne jegliches Risiko.

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Bei Fragen und Problemen steht den Kunden von XTB ein kompetenter Kundenservice zur Verfügung, der an 5 Tagen in der Woche zu je 24 Stunden erreichbar ist. Neben dieser Zeiten ist zudem jederzeit die Kontaktaufnahme über eine E-Mail möglich. Anleger, die echte Aktien handeln möchten, können dies ebenfalls bei XTB und dies sogar mit 0 Prozent Kommission, wenn ein monatlicher Umsatz bis 100.000 Euro vorliegt. Einen großen Vorteil bietet XTB zudem durch das umfassende Angebot an zu handelnden Aktien.

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Fazit: Wenig Zuversicht für die kommenden Quartalszahlen

Depotvergleich.com Icon FazitAn diesem Donnerstag, dem 19. November werden die Zahlen des aktuellen Quartals von ThyssenKrupp veröffentlicht und schon nun blicken Anlegern und Experten diesen mit Spannung entgegen. Jedoch gibt es wenig Zuversicht, dass diese besser als in dem vergangenen Quartal ausfallen werden. Das letzte Quartal zeigte sich mit erschreckenden Zahlen und auch für dieses Quartal gehen Experten von wenig positiveren Zahlen aus. Es werden sogar milliardenschwere Mittelabflüsse erwartet. Damit sich die Zahlen in Zukunft wieder bessern, plant ThyssenKrupp Maßnahmen zu ergreifen, die dem Unternehmen neuen Aufschwung geben.

Es sind sogar staatliche Hilfen oder der Verkauf der Stahlsparte im Gespräche, die hauptverantwortlich für die hohen Mittelabflüsse ist. Anleger meiden derzeit eine Investition in den Industriekonzern oder wechseln ihre Handelsstrategie und nutzen Aktien-CFDs als Alternative. Diese sind bei Brokern zu oft guten Konditionen zu handeln. Wenn auch Sie Aktien-CFDs für Ihren Aktienhandel nutzen möchten, dann schauen Sie doch einmal bei unserem kostenfreien Broker-Vergleich vorbei und finden Sie noch heute Ihren künftigen Finanzdienstleister.

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