Auch Tesla nimmt Aktiensplit vor

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 22.01.2021


Nach Apple nimmt auch Tesla einen Aktiensplit vor, der am Freitag nach Börsenschluss an der NASDAQ durchgeführt wurde. Die Tesla-Aktie könnte nun weiter steigen. Auf die Anzahl der Aktien vor dem Split gerechnet, ist ein Anstieg auf 2.500 Dollar denkbar. Schon seit Bekanntwerden des Aktiensplits ging es für die Tesla-Aktie deutlich nach oben. Bei XTB gehört die Aktie zu den beliebtesten Wertpapieren und kann auch anteilig erworben werden.

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Aus einer Aktie werden fünf

Der Aktiensplit umfasst ein Splitverhältnis von 1:5. Alle Anleger, die am Freitagabend nach Handelsschluss an der NASDAQ eine Tesla-Aktie in ihrem Depot gehalten haben, erhalten nun fünf Aktien. Die Stückzahl wurde damit verfünffacht und der Tausch erfolgt automatisch ohne Eingriffe durch die Anleger selbst.

Auch nach dem Aktiensplit bleiben Besitzverhältnisse und Börsenwert gleich. Im Rahmen eines Aktiensplits werden alle Aktien im Depot automatisch eingezogen und gegen Aktien mit niedrigerem Nennwert, aber gleicher WKN bzw. ISIN eingetauscht. Der von den Anlegern gehaltene Anteil an einem Unternehmen verändert sich nicht, es sinkt lediglich der Nennwert.

Etwa drei Viertel aller Unternehmen, die einen Aktiensplit durchführen, profitieren zumindest kurzfristig davon. Die Aktien eines Unternehmens wirken optisch billiger, was die Aktie auch wieder für Privatanleger interessant macht. Oft signalisiert ein Aktiensplit auch, dass ein Unternehmen sehr stabil aufgestellt ist, was die Aktie für weitere Investoren attraktiv machen kann.

Auch Tesla nimmt Aktiensplit vor

Aktie vor Split sehr teuer

Vor dem Aktiensplit wirkte die Tesla-Aktie im Vergleich zur Konkurrenz sehr teuer. Eine Tesla-Aktie war 2.200 Dollar wert, die Aktie von General Motors aber nur 30 Dollar und die Aktie von Ford sogar nur sieben Dollar. Am Montag kostete eine Tesla-Aktie nur noch 375 Euro. Legt ein Anleger nun beispielsweise 1.875 Euro an, erhält er nun fünf Aktien statt einer.

Oftmals kann ein Aktiensplit ein interessanter Einstiegszeitpunkt sein. Der Aktienkurs steigt in der Folge oft wieder an. Außerdem wird die Aktie wieder attraktiv für Anleger, die auch mit geringeren Summen ihr Depot diversifizieren möchten. Bei der Chartanalyse ändert sich in der Regel nach einem Aktiensplit nichts, denn die Kurverläufe und historischen Daten wurden bei den meisten Charts bereits angepasst, sodass der Aktiensplit hier nicht sichtbar wird. Andernfalls können insbesondere unerfahrene Anleger verunsichert werden.

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Anleger schätzen Tesla stark ein

Die Anleger an der Börse schätzen Tesla weiter stark ein, was auch die Marktkapitalisierung von 471 Milliarden Dollar zeigt. Diese wird auch nach dem Aktiensplit unverändert blieben. Damit ist Tesla in etwas so viel Wert wie Toyota, Volkswagen, Daimler, Ferrari und BMW zusammen. Diese haben in diesem Jahr gemeinsam etwa 25 Millionen Autos produziert. Davon verfügen jedoch die meisten Fahrzeuge weiter über einen Verbrennungsmotor.

Dies ist bei Tesla bekanntermaßen anders. In diesem Jahr sollen 500.000 neue Elektrofahrzeuge entstehen. Damit würde Tesla endgültig zum Weltmarktführer aufsteigen. Auf dem heimischen US-Markt erreicht das Unternehmen schon jetzt einen Marktanteil von 80 Prozent bei Fahrzeugen mit Elektroantrieb.

Die Produktionszahlen zeigen, dass die Anleger die guten zukünftigen Aussichten für Tesla schon in die hohen Aktienkurse einbeziehen. Allerdings wird sich auch die Konkurrenz auf dem Elektromarkt gut entwickeln. Tesla ist allerdings bereits dabei, sich breiter aufzustellen und sich über einen reinen Autobauer hinaus zu entwickeln.

Aktiensplit Tesla

Tesla vor Einstieg ins Energiegeschäft?

Denkbar ist ein Einstieg ins Energiegeschäft. Die Wagen von Tesla könnten nicht nur als reines Fahrzeug fungieren, sondern auch als Stromspeicher, Tesla Batterien. Überschüssige Energie aus erneuerbaren Energien könnte als günstiger und ökologischer Strom verwendet werden. Außerdem könnte das Auto überschüssigen Strom bei hohen Strompreisen abgeben. Für beides ist aber die Zustimmung der Autobesitzer notwendig. Denkbar ist dann, dass sich die Stromaufnahmen und -abgabe sowohl für die Autobesitzer wie auch für Tesla auch finanziell lohnt. Das Auto würde damit nicht nur als reiner Kostenfaktor gesehen, sondern kann selbst Erlöse erzielen.

Ein weiteres großes Thema ist autonomes Fahren. Wenn die Software von Tesla hierzu einsatzbereit ist, könnten die Besitzer eines selbstfahrenden Autos dieses als eine Art Taxi nutzen und einen Teil der Einnahmen erhalten. Dazu möchte Tesla eine eigene Versicherung anbietet. Die weitere Entwicklung des Unternehmens wird sich auch auf die Aktie auswirken. Diese kann ihren hohen Preis wohl nur über Innovationen rechtfertigen.

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Aktie sehr teuer

Aktuell wird die Aktie auf Grundlage der Umsatzprognose für 2020 bewertet. Diese liegt bei 30 Milliarden Dollar. Damit wird die Aktie mit dem 14-fachen des Umsatzes bewertet. Dies ist sogar für Tesla ein sehr hoher Wert, obwohl die Aktie schon immer teuer war. Der Aktienkurs vor dem Split war aber sogar für Tesla-Verhältnisse ungewöhnlich hoch.

Dennoch trauen Beobachter dem Unternehmen weiter viel zu. Was das Unternehmen kann, hat Tesla in der Vergangenheit bereits gezeigt. Noch 2010 lag der Umsatz bei nur 117 Milliarden Dollar, im letzten Jahr waren es 24,58 Milliarden Dollar. Das Wachstum könnte durch die neuen Werke in Brandenburg und Texas sowie neue Modelle weiter steigen.

Tesla Aktiensplit

Aufstieg in den S&P 500 möglich

Die Tesla-Aktie könnte zudem bald in den S&P 500 aufgenommen werden. Die letzten vier Quartale wurden stets mit einem Nettogewinn abgeschlossen, was eine der Vorgaben für die Aufnahme in den renommierten Index ist. Nach der Aufnahme in den S&P 500 wäre Tesla dort einer der zehn größten Werte.

Würde die Aktie in den S&P 500 aufsteigen, müssten auch viele Fonds auf den Index Tesla-Aktien hinzukaufen, damit sie den Index weiter genau abbilden können. In diesem Zusammenhang ist eine Kapitalerhöhung bei Tesla denkbar, damit die Fonds leichter an Aktien gelangen können. Die Aufnahme in den S&P 500 ist aber wie auch der Aktiensplit womöglich eher mit kurzfristigen Bewegungen beim Aktienkurs verbunden. Langfristig wird wohl die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens eine größere Rolle spielen. Dazu ist allein ein Aktiensplit noch kein Argument für den Kauf einer Aktie. Trader sollten auf jeden Fall eine genaue Analyse des Wertpapiers vornehmen, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden.

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Anlagehöhe bei XTB selbst bestimmen

Auch XTB unterstützt Trader hier mit aktuellen Marktanalysen und Charttools. Die Tesla-Aktie ist dort bei vielen Tradern beliebt. Ein Vorteil bei XTB ist sicher, dass Trader mit 0 % Kommissionen handeln können. Trader wählen auch ohne Mindesteinlage die Anlagehöhe selbst aus.

Mit dem Kauf einer Aktie entscheiden sich Trader bei XTB für eine ungehebelte Kaufen-Position. Der Broker kauft die Aktie dann direkt im Namen des Kunden. Bei US-Aktien entfallen Provisionen ebenso wie Ticketgebühren oder Verwaltungsgebühren. Trader müssen zudem keine Übernachtfinanzierungskosten zahlen.

XTB erweitert sein Aktien-Angebot regelmäßig, zum Beispiel aktuell mit der Palantir-Aktie. Weitere Aktien stehen auch als Basiswert im CFD-Handel zur Verfügung. Hier können Trader short gehen und Hebel einsetzen. Allerdings erwerben sie die Aktie nicht direkt. Auf der Handelsplattform von XTB sehen Trader in der Trade-Zeile, ob sie gerade einen CFD-Trade auf eine Aktie eingehen.

Aktiensplit bei tesla

Trading-Plattform für zahlreiche Vermögenswerte

XTB ist nicht als Börse zu sehen, sondern als Trading-Plattform, auf der Trader Aktien kaufen und verkaufen können. Der Übertag offener Positionen an einen anderen Broker oder eine andere Person ist nicht möglich. Außerdem erhalten Trader weder ein Aktienemissionszertifikat noch Stimmrechte bei dem jeweiligen Unternehmen. Sobald das Unternehmen aber Dividenden ausschüttet, werden diese auch auf dem Handelskonto von XTB gutgeschrieben.

Trader finden bei XTB eine ganze Reihe an Finanzinstrumenten. Beispielsweise gehören auch ETFs zum Angebot. Im CFD-Handel ist XTB ebenfalls breit aufgestellt. Trader finden hier als Basiswerte beispielsweise Währungen, Indizes oder Rohstoffe. Der Broker hat sich zum Ziel gesetzt, auch Anfängern einen einfachen Zugang zum Markt zu geben.

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XTB bietet auch Kryptowährungen an

XTB bietet seit einigen Jahren auch Kryptowährungen an. Diese werden ebenfalls über die Multi-Asset-Plattform des Brokers gehandelt. Viele der angebotenen Kryptowährungen sind nicht bei anderen Börsen verfügbar. Trader können über die Plattform von XTB Kryptowährungen kaufen und verkaufen sowie ein Portfolio aufbauen. Eine Marktorder wird in sehr kurzer Zeit ausgeführt. Für die Regulierung von XTB sind unter anderem die KNF und die FCA zuständig. Die Handelsplattformen werden mit speziellen Sicherheitsprotokollen verschlüsselt und XTB gibt keine Daten ohne Zustimmung der Kunden an Dritte weiter.

Tesla Aktie

Fazit: Aus einer Tesla-Aktie werden fünf

Nach Apple führt auch Tesla einen Aktiensplit durch. Die teure Aktie wird damit optisch günstiger. Wer am letzten Freitag eine Tesla-Aktie in seinem Depot hatte, erhält nun automatisch fünf Aktien. Am Börsenwert sowie an den Besitzverhältnissen ändert sich nichts. Seitdem Tesla diesen Schritt angekündigt hatte, stieg die Aktie weiter.

Auch bei XTB handeln viele Trader die Tesla-Aktie. Dort haben Tradern den Vorteil, dass Trader ohne Mindesteinlage selbst entscheiden können, wie viel Geld sie investieren wollen. Trader können aber auch Aktien-CFDs traden, und so auch an der Entwicklung interessanter Aktien wie der Tesla-Aktie teilhaben.

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