Rohstoffe Zertifikate 2018 – das sollten Sie wissen!

Rohstoff ETF

Wer in Rohstoffe Zertifikate investiert, spekuliert auf die Wertentwicklung eines bestimmten Basiswerts. Der Rohstoff wird dabei natürlich nicht direkt an der Börse gekauft. Bei Zertifikaten handelt es sich um Schuldverschreibungen. Zertifikate auf Rohstoffe präsentieren vielfältige Anlagemöglichkeiten. Private Anleger können aus verschiedenen Anlageformen wählen, sodass unterschiedliche Strategien verfolgt werden können. Dabei kann es sich zum Beispiel um Index Zertifikate auf Rohstoffe oder Open-End-Zertifikate handeln. Zudem können sich für verschiedene Anleger auch Zertifikate-Sparpläne auf Rohstoffe als Alternative erweisen.

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Inhaltsverzeichnis

  • Was sind Zertifikate?
  • Index Zertifikate – gut zu wissen
  • Rohstoffe für den Handel mit Zertifikaten
  • Rohstoff Zertifikate: Ausführlich informieren
  • Was kann die Preisbildung beeinflussen?
  • Rohstoffe Zertifikate über Broker handeln
  • Über Zertifikate-Sparpläne in beliebte Rohstoffe investieren
  • Fazit: Unterschiedliche Zertifikatetypen zur Auswahl
    • MichaelA

Was sind Zertifikate?

Bei Zertifikaten handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen eines Emittenten. Beim Handel mit Zertifikaten treten Banken als Emittenten auf. Der Anleger ist somit Gläubiger des jeweiligen Emittenten. Wer in Zertifikate auf Rohstoffe oder andere Basiswerte investiert, möchte an der Wertentwicklung des Basiswerts partizipieren. Dabei wird der Basiswert jedoch nicht erworben. Ein Investment in Rohstoff Zertifikate ist eine interessante Anlagemöglichkeit für gut informierte Anleger. Zertifikate beziehungsweise die Anlagebedingungen zeigen sich flexibel, sodass sich Anleger ausführlich mit der jeweiligen Anlage befassen sollten. Für den Rohstoffhandel können auch die folgenden Formen von Zertifikaten verwendet werden:

  • Discountzertifikate
  • Bonuszertifikate
  • Hebelzertifikate

Unter den Anlagezertifikaten bilden Discountzertifikate eine große Gruppe, die sich bei privaten Anleger durchaus beliebt zeigt. Bei Discountzertifikaten wird ein Preisnachlass auf den Kauf des Basiswerts gewährt. Durch den Preisnachlass werden die Gewinnchancen jedoch nach oben begrenzt. Wenn der Markt seitwärts läuft, können sich Discountzertifikate als mögliche Anlagestrategie erweisen. Auch Bonuszertifikate werden auf Rohstoffe emittiert. Es gibt unterschiedliche Arten von Bonuszertifikaten. Durch die klassischen Bonuszertifikate können Anleger von einer Zusatzzahlung profitieren.

Bei Hebelzertifikaten können Anleger ebenfalls an der Kursentwicklung eines Basiswerts partizipieren, das jedoch mit einem gehebelten Effekt. Es ist durch diese Art der Zertifikate möglich, überproportional an der Entwicklung des Kurses des Basiswerts teilzunehmen. Die Zertifikatsbedingungen sind in Sachen Rendite ausschlaggebend, sodass man sich ausführlich über diese informieren sollte, bevor eine Anlage getätigt wird.

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Index Zertifikate – gut zu wissen

Auch bei einem Rohstoff Index Zertifikat wird der zugrundeliegende Index abgebildet und das häufig in der Relation 1:1 beziehungsweise beinahe. Dies ist beispielsweise auch bei einer Anlage in ETFs der Fall. Die Index Zertifikate Rohstoffe gibt es in unterschiedlichen Varianten. Generell können bei Index Zertifikaten Unterscheidungen in Merkmalen wie Laufzeitbegrenzung und Kapitalschutz auftreten. Darüber hinaus ist beim Handel mit Rohstoffe Zertifikate das Währungsrisiko zu beachten. Der Handel der meisten Rohstoffe erfolgt in US-Dollar. Daher ist auch der Wechselkurs Euro-US-Dollar für Anleger ein nicht außer Acht zu lassender Faktor.

Wer sich gegen das Devisenkurs-Risiko absichern möchte, kann das bei Rohstoff Zertifikaten tun. Allerdings ist die Währungsabsicherung mit zusätzlichen Kosten verbunden. Ob sich ein Anleger für oder gegen eine Währungsabsicherung entscheidet, hängt sicherlich auch von der individuellen Risikobereitschaft ab. Wer sich für ein währungsungesichertes Zertifikat entscheidet, geht ein höheres Risiko ein, aber spart hingegen auch bei den laufenden Kosten.

Bei Zertifikaten gibt es viele Varianten, die hier nicht alle aufgeführt werden können. Wer ein Investment in Zertifikate in Erwägung zieht, sollte das entsprechende Zertifikat beziehungsweise dessen Eigenschaften genau verstanden haben. Nur so können Renditechancen und Verlustrisiken gut eingeschätzt werden. Bei Zertifikaten kann es auch zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen, wenn der Emittent zahlungsunfähig ist. Die emittierten Index Zertifikate auf Rohstoffe oder besser ausgedrückt auf Rohstoff-Futures geben Anlegern die Möglichkeit nicht nur auf steigende Preise zu spekulieren, sondern auch auf fallende Preise.

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Rohstoffe für den Handel mit Zertifikaten

Für den Handel mit Rohstoffe Zertifikate präsentieren verschiedene Energie- und Metallrohstoffe und ebenso Soft Commodities (weiche Waren) attraktive Basiswerte. Die Kursbildung von Zertifikaten auf Rohstoffe zeigt sich transparent, woraus sich nur ein Vorteil dieses Finanzinstruments ergibt. Was den Anlagehorizont betrifft, so verfolgt jeder Trader seine eigene Strategie. Bei Turbo-Produkten mit kurzer Laufzeit können schnell lukrative Gewinne erzielt werden, wenn sich die Position wie prognostiziert entwickelt. Gehebelte Produkte werden auch als sogenannte Turbo-Produkte bezeichnet. Unter den beliebten Basiswerten bei Rohstoff Zertifikaten ist Gold zu finden. Daneben zeigen sich die folgenden Rohstoffe ebenfalls gefragt:

  • Kupfer
  • Öl
  • Kaffeebohnen

Neben Gold sind Rohstoff Zertifikate Öl bei so manchem Anleger nachgefragt. Öl zählt zu den bedeutendsten Industrierohstoffen. Durch Öl-Zertifikate können Anleger am Ölpreis partizipieren. Dabei bieten verschiedene Emittenten Zertifikate auf beispielsweise West Texas Intermediate (WTI). Der Handel findet an Terminbörsen statt, sodass Anleger auch etwaige Rollverluste miteinkalkulieren sollten. Wie andere Zertifikate auch, so können auch Zertifikate auf Öl direkt bei einem Emittenten über den außerbörslichen Handel getradet werden. Darüber hinaus ist auch der börsliche Handel möglich.

Mancher Anleger steht dem Leichtmetall Lithium viel Potenzial zu. Für die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien ist das Metall der bedeutende Grundstoff. Beim Blick auf den Markt zeigt sich, dass Rohstoffe Zertifikate Lithium für den Handel bereitstehen. Wer also an der Preisentwicklung des Lithium-Kurses über Zertifikate teilnehmen möchte, findet dazu Möglichkeiten vor. Zum Einsatz können Lithium-Batterien in Elektroautos kommen. Wenn der Marktanteil von Elektroautos steigt, wirkt sich dies auch auf den Preis von Lithium aus.

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Rohstoff Zertifikate: Ausführlich informieren

Wer über Rohstoffe Zertifikate in die Preisentwicklung eines Basiswerts investiert, sollte Chance und Risiken abwägen können. Wie sich der Rohstoffpreis entwickelt, kann nicht sicher vorhergesagt werden. Um keine unnötigen Risiken einzugehen, ist auch beim Handel von Zertifikaten auf Rohstoffe eine sinnvolle Strategie nützlich. Die Entscheidungsfindung für einen geeigneten Basiswert kann sich durchaus schwierig gestalten, da sich der Rohstoff-Markt als komplex zeigt. Gerade Einsteiger müssen sich zunächst einen Überblick über die Möglichkeiten verschaffen. Eine Produktübersicht kann sich dabei hilfreich erweisen. Diese kann sich auf den Seiten der Terminbörsen oder aber beim Zertifikate Broker finden.

Über ein Rohstoff Zertifikate Wiki können wissenswerte Informationen zum Thema eingeholt werden. Darüber hinaus bieten einige Broker auch Lern- und Weiterbildungsangebote für Trader an, die ihre Kenntnisse erweitern wollen. Um den Kurs eines Rohstoffs zu analysieren, sind nicht nur der aktuellen Daten gefragt. Anhand der historischen Kurse kann die Entwicklung in einem breiteren Spektrum betrachtet werden. So können Anleger nachvollziehen, warum es wann zu Kursschwankungen gekommen ist.

Nicht nur die Analyse der Kursentwicklung sollte zur Vorbereitung auf die Geldanlage gehören. Emittenten haben bei der Erstellung eines Zertifikats viel Gestaltungsfreiheit, was dieses Finanzinstrument bei Anlegern beliebt macht. Jedoch birgt dies auch einige Gefahren. So kann es durchaus vorkommen, dass die Bedingungen des Zertifikats nicht detailliert vom Emittenten aufgeführt werden. Um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben, ist es jedoch wichtig, auch die Details der Bedingungen zu kennen.

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Was kann die Preisbildung beeinflussen?

Die Preisbildung erfolgt bei Rohstoffen aus Angebot und Nachfrage. Das Grundprinzip hier nachzuvollziehen ist relativ leicht. Der Preis eines Rohstoffs steigt, wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot. Umgekehrt sinkt der Preis eines Rohstoffs, wenn das Angebot größer als die Nachfrage ist. Doch kann sowohl das Vorkommen einer Knappheit als auch von Überkapazitäten nicht sicher prognostiziert werden. Wer über ein Zertifikat beispielsweise auf einen steigenden Weizenpreis gesetzt hat, kann dann einen Gewinn erzielen, wenn der Weizenpreis tatsächlich steigt und somit auch der Wert des gehandelten Zertifikats. Zertifikate haben den Vorteil, dass auch auf fallende Kurse gesetzt werden kann. Wer also erwartet, dass der Weizenpreis sinkt, wird in ein entsprechendes Zertifikat investieren.

Rohstoffpreise unterliegen Schwankungen, worin sowohl Chancen als auch Risiken zu finden sind. Auf Weizen und verschiedene andere Agrarrohstoffe hat die Witterung einen Einfluss. In einem heißen Sommer kann es zu einer Dürre kommen, was zu einer Angebotsverknappung führen kann. Neben einer wetterbedingten Verknappung des Angebots können auch andere Faktoren einen Einfluss auf den Preis haben, dazu zählen unter anderem:

  • Wirtschaftswachstum
  • Verhalten der Finanzinvestoren
  • politische Situation

Bei den unterschiedlichen Rohstoffen ist festzustellen, dass diese über eigene spezifische Merkmale verfügen. So können auch ganz unterschiedliche Faktoren Einfluss auf einen bestimmten Rohstoff nehmen. Sich mit den Eigenschaften des Rohstoffs zu befassen, kann sich lohnen. Darüber hinaus gibt es Rohstoffe wie Öl, für die es Teilmärkte gibt, was zudem zu beachten ist.

DEGIRO Auszeichnungen

Die Auszeichnungen zeigen, dass es sich bei DEGIRO um einen seriösen Broker handelt

Rohstoffe Zertifikate über Broker handeln

Um den optimalen Broker ausfindig zu machen, dessen Angebot zu den eigenen Anforderungen passt, kann sich ein Zertifikate Broker Vergleich lohnen. Über einen fertigen Vergleich können Anleger die Konditionen und Leistungen der verschiedenen Broker bequem prüfen. Ein großer Teil des Handels mit Zertifikaten erfolgt außerbörslich. Neben den regulären Konditionen im außerbörslichen Handel bieten verschiedene Broker auch Sonderaktionen mit bestimmten Emittenten. So fallen für ausgesuchte Zertifikate keine Ordergebühren an. Es ist nicht nur wichtig, auf niedrige Gebühren im außerbörslichen Handel zu achten. Auch die Gebührenmodelle im börslichen Handel sind von Interesse. Bei vielen Brokern entsprechen die Gebühren für den börslichen Handel mit Zertifikaten denen anderer Wertpapiere.

Die Gebührenmodelle können sich von Broker zu Broker unterscheiden. Es finden sich neben gestaffelten Gebührenmodellen auch pauschalen. Darüber hinaus können sich die Gebühren auch durch einen Grundpreis plus eine prozentuale Gebühr auf den Anlagebetrag darstellen. Die Depot- und Kontoführung ist bei vielen Online-Brokern kostenlos, solange aktiv gehandelt wird. Weitere Kosten können durch Auszahlungsgebühren anfallen, die mancher Broker erhebt.

Gerade bei reinen online Angeboten ist es wichtig, dass der Kundenservice über verschiedene Kanäle gut erreichbar ist. Dabei ist eine kostenlose Hotline sicherlich wünschenswert. Daneben zeigt sich auch ein Live-Chat bei vielen Kunden beliebt. Dass der Kundenservice auch am Wochenende zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung steht, ist bei so manchem Broker nicht die Regel. Wer das Angebot eines Online-Brokers nutzt, kann in der Regel keine Anlageberatung in Anspruch nehmen. Ein kompetenter Kundenservice kann mit Fachkenntnissen über die handelbaren Zertifikate punkten.

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Über Zertifikate-Sparpläne in beliebte Rohstoffe investieren

Wer mit seiner Geldanlage auf die Preisentwicklung von Rohstoffen setzen möchte, kann dies auch über bestimmte Zertifikate-Sparpläne umsetzen. Nicht jeder Broker zählt Zertifikate-Sparpläne auf Rohstoffe zum Handelsangebot. Sparpläne haben den Vorteil, dass sich die monatliche Sparrate in der Regel ändern lässt. So können Anleger die Sparrate an die aktuellen finanziellen Begebenheiten anpassen, was sich flexibel zeigt. Es finden sich Angebote, bei denen liegt die monatliche Mindestsparrate bei 50 Euro. Wobei bei der Wahl der Sparrate auch die maximale Sparrate zu beachten ist. Darüber hinaus gibt es häufig auch die Möglichkeit eine Einmalzahlung in den Sparplan zu leisten.

Beim Blick auf die Handelsangebote verschiedener Broker fällt auf, dass es Zertifikate-Sparpläne auf Öl, Gold und Silber gibt. Bei einigen Brokern präsentiert sich das Angebot breiter aufgestellt. Auch bei einer Geldanlage über einen Sparplan spielen die Kosten eine wichtige Rolle. Die Gebühren fallen pro Ausführung an. Eine prozentuale Gebühr auf die Sparrate gehört zur Gebührenstruktur verschiedener Broker. Zudem finden sich von Zeit zu Zeit Aktionen, bei denen ausgewählte Zertifikate gebührenfrei gekauft werden können. Die Aktion kann jedoch an bestimmte Bedingungen, wie etwa einen Mindestbetrag pro Kauf gebunden sein.

An dieser Stelle möchten wir anführen, dass die meisten Rohstoffe in US-Dollar notieren. Dieser Aspekt ist auch für die Investition in einen Zertifikate-Sparplan auf Rohstoffe von Interesse. Je nach Broker können diese mit Währungssicherheit eingerichtet werden. Somit hängt die Entwicklung der Anlage nicht mehr vom Wechselkurs ab.

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Rohstoff Zertifikate können bei Brokern wie DEGIRO gehandelt werden. Die Kontoeröffnung nimmt nur wenige Minuten in Anspruch

Fazit: Unterschiedliche Zertifikatetypen zur Auswahl

Es gibt verschiedene Varianten von Zertifikaten und das auch auf die Anlageklasse Rohstoffe. Bei der Ausgestaltung der Bedingungen für Zertifikate haben Emittenten viele Freiheiten. Es ist wichtig, dass die Bedingungen detailliert aufgeführt werden, sodass sich Anleger ausführlich und ohne Lücken informieren können. Wer die Bedingungen eines Zertifikats nicht komplett kennt, kann mitunter unangenehme Überraschungen erleben wie zusätzliche Kosten. Bei den Emittenten handelt es sich häufig um Banken. Ein Risiko bei der Geldanlage in Rohstoff Zertifikate ist das Emittentenrisiko.

Wenn die Bank, die das Zertifikat emittiert, Pleite geht, dann kann es im schlechtesten Fall für den Anleger zum Totalverlust kommen. Bei Rohstoff Zertifikaten handelt es sich nicht um Sondervermögen. Hierdurch unterliegen Zertifikate der Insolvenzmasse des Emittenten.

Rohstoff Zertifikate können über einen Broker gehandelt werden, der sich auf dieses Finanzinstrument spezialisiert hat. Dabei führen viele Zertifikate Broker auch Zertifikate-Sparpläne auf Rohstoffe im Handelsangebot. Für den außerbörslichen Handel mit Zertifikaten gibt es einige Sonderaktionen bei verschiedenen Brokern zu finden. So können Anleger Gebühren sparen. Rohstoff Zertifikate gibt es auf Öl, Kaffeebohnen, Lithium und weitere Rohstoffe.

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