Samsung verzeichnet Gewinnsprung

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 01.12.2020


Samsung konnte in den letzten Wochen seine Geschäftszahlen verbessern. Insbesondere das Chip-Geschäft, das sich sehr solide präsentiert, ist für den Gewinnsprung verantwortlich. Allerdings ging der Aktienkurs leicht zurück. Auch die ansteigende Nachfrage nach Smartphones aus der Galaxy-Reihe und nach Chips trug zur Verbesserung der Geschäftszahlen bei. Internationale Technik-Aktien  können auch bei eToro gehandelt werden.

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Operativer Gewinn im dritten Quartal steigt wohl

Das Unternehmen teilte in Seoul mit, dass der operative Gewinn im dritten Quartal wohl umgerechnet rund neun Milliarden Euro betragen wird. Dies wäre im Vergleich zum letzten Jahr ein Anstieg von 58 Prozent. Zudem würde dieser Wert über den Prognosen von Analysten liegen. Trotzt dieser guten Informationen sank die Aktie an der Börse in Seoul leicht um 0,3 Prozent. Zwar stieg die Aktie zunächst an, diese Gewinne waren jedoch im späten Handel wieder aufgebraucht.

Der Umsatz bei Samsung könnte um 6,5 Prozent auf rund 48 Milliarden Euro steigen. Die offiziellen Geschäftszahlen werden aber wie üblich erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Die besseren Zahlen bei Samsung gehen auch auf die verstärkten Online-Aktivitäten in den letzten Monaten zurück. Seit dem Start der Corona-Pandemie ging auch die Nachfrage nach Speicherchips für Server und PCs nach oben. Diese werden verstärkt benötigt, da viele Menschen aus dem Homeoffice heraus arbeiten.

Gute Quartalsergebnisse bei Samsung

Profiteur der Probleme bei Huawei

Allerdings stiegen die Preise aufgrund eines Überangebots. Der chinesische Konkurrent Huawei hatte Eilaufträge, die zur Folge hatten, dass es bei Samsung keinen größeren Gewinneinbruch in der Chip-Sparte gab. Huawei ist weiter in der Diskussion und spielt auch beim Handelsstreit zwischen den USA und China eine wichtige Rolle. Dies wirkt sich auch positiv auf die Nachfrage bei Samsung aus. Die Nachfrage für chinesische Produkte in Indien sinkt zudem aufgrund geopolitischer Ursachen.

Samsung könnte mittelfristig der Profiteur der Probleme bei Huawei sein. Dies könnte langfristig auch die Samsung-Aktie stützen. Zudem könnte Samsung wieder den Spitzenplatz im Smartphone-Markt von Huawei übernehmen. Auch bei Chip-Lieferungen könnte Samsung von den Schwierigkeiten bei Huawei profitieren.

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Faltbare Smartphones bald im Massenmarkt?

Ein weiterer Vorteil für Samsung könnte das neue Galaxy Z Fold 2 sein. Das faltbare Smartphone ist eine Verbesserung der ersten Version der Serie. Dabei wurde sowohl die Hardware wie auch die Software verbessert. Allerdings wird das Smartphone in Deutschland zur Markteinführung wohl fast 2.000 Euro kosten. Foldables sind derzeit noch ein Nischenprodukt. Analysten sehen aber die Möglichkeit, dass die Absatzzahlen steigen. In diesem Jahr könnte Samsung ein bis zwei Millionen faltbare Smartphones verkaufen, im kommenden Jahr aber bereits acht bis neun Millionen. 2022 könnten faltbare Smartphones dann aber im Massenmarkt ankommen, was mit höheren Umsätzen verbunden wäre.

Außerdem wurde vor Kurzem ein Deal zwischen Samsung und dem Chip-Hersteller Nvidia im Wert von womöglich einer Milliarde Dollar bekannt. Samsung soll dabei die GPU Geforce RTX 30, die für Gamer entwickelte wurde, im Acht-Nanometer-Verfahren herstellen. Die Nachfrage nach Speicherchips könnte zudem im nächsten Jahr weiter anziehen, was unter Umständen auch mit Großaufträgen verbunden sein könnte.

Quartalsergebnisse bei Samsung

Steigende Gewinne denkbar

Diese Aspekte könnten sich auch im nächsten Jahr positiv auf die Gewinnmargen von Samsung auswirken. Ein weiterer positiver Aspekt könnte der 5G-Ausbau sein. Darüber hinaus könnten die neuen faltbaren Smartphones ein Pluspunkt sein. Zugunsten des Quartalsergebnisses bei Samsung könnte sich auch auswirken, dass der Konkurrent Apple den Start seines neuen iPhones auf Oktober verschoben hat. Das neue iPhone soll 5G-fähig sein.

Auch an Samsung ging die Corona-Krise jedoch nicht spurlos vorbei. Insbesondere die Geschäfte mit Smartphones und Unterhaltungselektronik war von der Pandemie betroffen. Im dritten Quartal ging der Absatz bei Smartphones aber wieder nach oben. Die Samsung-Aktie ist laut einigen Analysten derzeit unterbewertet. Daher ist aufgrund der guten Nachrichten aus dem Hause Samsung in der nächsten Zeit ein Anstieg denkbar. Einige Analysten gehen von einem möglichen Kursanstieg von durchschnittlich 30 Prozent innerhalb eines Jahres aus und einige Experten sprechen sogar von einem Anstieg von 50 Prozent.

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Aktie konnte nicht von guten Ergebnissen profitieren

Die Samsung-Aktie profitierte kaum von den wohl guten Quartalsergebnissen. Allerdings hat sich die Aktie in den letzten Wochen deutlich vom Einbruch zu Beginn der Pandemie erholt. Dennoch erholte sich die Samsung-Aktie nicht so gut wie die Apple-Aktie oder Xiaomi. Letztere stieg Anfang September auf ein neues Allzeithoch, aktuell konsolidiert sich aber der Aktienkurs. Das neue iPhone 12 von Apple soll am 13. Oktober vorgestellt werden.

Anfang September wurde zudem bekannt, dass Samsung in den USA einen Vertrag im Wert von 6,7 Milliarden Dollar mit dem dortigen Telekommunikationskonzern Verizon abgeschlossen hat. Bei der Zusammenarbeit geht es um Netzwerkausstattung. Details zu Vertragsbedingungen oder der 5G-Technologie wurden jedoch nicht genannt.

Gute Quartalsergebnisse bei Samsung

Bezahldienst von Samsung startet bald

Vor einiger Zeit wurde zudem bekannt, dass Samsung in Deutschland in das Geschäft mit kontaktlosem Bezahlen einsteigen will. Kontaktloses Bezahlen ist schon länger ein Trend, aber in der Corona-Krise stieg auch hier die Nachfrage nochmals. Der Service mit dem Namen „Samsung Pay“ soll am 28. Oktober in Deutschland auf den Markt kommen.

Apple und Google arbeiten für ihre Bezahldienste mit mehreren anderen Banken zusammen. Samsung wickelt jedoch alle Zahlungen über virtuelle Visa-Debitkarten mit der Solarisbank ab. Alle gezahlten Beträge werden von der Solarisbank von den Bankkonten der Nutzer abgebucht. Samsung Pay soll mit jedem deutschen Bankkonto genutzt werden können. Samsung macht damit insbesondere Google Pay Konkurrenz. Google Pay ist auch auf Smartphones nutzbar, Apple Pay dagegen nur auf Geräten von Apple.

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Samsung vor über 80 Jahren gegründet

Samsung wurde schon 1939 gegründet; damals noch als Lebensmittelhandelsgeschäft. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Samsung von seinem Gründer Lee Byung-chull neu aufgebaut. Der Koreakrieg war allerdings ein weiterer Rückschlag. Danach baute Lee Byung-chull in der zerstörten Hauptstadt Südkoreas erneut neu auf.

1969 begann das Unternehmen, sich mit dem Tochterunternehmen Samsung Electronics auf Elektronik-Artikel zu konzentrierten. Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte waren schon früh wichtige Geschäftsfelder für Samsung und schon 1974, also nur fünf Jahre nach der Gründung von Samsung Electronics, erkannte man das Potenzial im Bereich der Mikroelektronik.

 Samsung Aktien News

Samsung-Gruppe heute internationaler Mischkonzern

Die Samsung Group ist heute ein Mischkonzern. Einige Geschäftsbereiche sind in Europa so gut wie unbekannt. Ende vorletzten Jahres waren 310.000 Menschen für die Samsung-Gruppe tätig. Heute ist Samsung Electronics wohl der wichtige Teil des Unternehmens und produziert unter anderem Speicherchips, Haushaltsgeräte und Smartphones.

Vor der Corona-Pandemie war Samsung noch die Nummer 1 auf dem Smartphone-Markt. Allerdings überholte Huawei in den letzten Monaten Samsung als Marktführer. In diesem Jahr will Samsung dennoch 53,7 Millionen Smartphones verkaufen, Huawei allerdings 55,8 Millionen Smartphones.

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Internationale Aktien bei eToro handeln

Elektronik-Aktien sind auch bei eToro handelbar. Viele Aktien werden sogar ohne Provision angeboten. Verwaltungs- und Managementgebühren entfallen ebenfalls. Beim direkten Kauf von Aktien müssen Trader bei eToro während der gesamten Haltedauer keine Übernachtfinanzierungskosten zahlen. Null Prozent Provision bedeutet in diesem Fall, dass beim Kauf und Verkauf von Aktien neben den eigentlichen Transaktionskosten keine weiteren Gebühren anfallen.

Aktie direkt sind nur ohne Hebel handelbar. Eine Alternative sind daher CFDs, die eToro auf mehrere Basiswerte anbietet. CFDs werden ebenso wie Aktien über die Multi-Asset-Plattform von eToro gehandelt. Über die Plattform ist auch das Social Trading möglich, bei dem Trader anderen Tradern folgen und diese kopieren können. Auf der Plattform stehen Tradern zudem zahlreiche Analyse-Tools zur Verfügung.

Gute Quartalsergebnisse bei Samsung

Börsenöffnungszeiten beachten

Der Handel mit Aktien erfolgt bei eToro ähnlich wie an einer Börse. Trader können jederzeit Aktien kaufen und verkaufen. Dabei müssen sie jedoch die Börsenöffnungszeiten beachten. Dieser finden Trader auf der Webseite des Brokers. Gibt ein Trader eine Order außerhalb der Börsenöffnungszeiten eine Order auf, so wird diese erst nach Eröffnung der Börse ausgeführt.

Die Registrierung für ein Handelskonto ist bei eToro kostenlos. Auch die Kontoführung ist nicht mit Kosten verbunden. Allerdings müssen Trader bei der Kontoeröffnung mindestens 200 Dollar einzahlen. Zudem beginnt eine Anlage in Aktien erst ab einer Mindestanlage von 50 Dollar. Nach oben gibt es aber kein Limit und Trader können insbesondere bei sehr teuren Aktien auch nur einen Bruchteil des Wertpapiers erwerben.

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Umfangreiche Diversifikation möglich

Der Einstieg an den Märkten ist damit recht einfach. Zudem verstehen auch Anfänger das Kostenmodell von eToro meist recht schnell. Viele Gebühren entfallen, allerdings fällt für Auszahlungen eine Gebühr an. Trader finden bei eToro über 2.00 Aktien von 17 Börsen und aus vielen Branchen. So können Trader ihr Depot umfangreich diversifizieren.

Der Broker bietet auch viele Nachrichten, einen Wirtschaftskalender und Marktanalysen an. Diese Informationen helfen oft bei Handelsentscheidungen. Dazu kommen Aktienanalysen der Experten von TipRanks. Alle Angebote können Trader auch über ein Demokonto mit einem virtuellen Guthaben von 100.000 Dollar und in Echtzeit testen. Viele Aktien lassen sich auch über das Trading-Dashboard mit Watchlist verfolgen.

Eine weitere Option ist das Social Trading. Viele Trader haben sich hier auch auf Aktien konzentriert. Allerdings haben Trader weiter selbst alle Fäden in der Hand und können beispielsweise ein Stop Loss setzen. Zudem haben Experten von eToro sogenannte CopyPortfolios mit Aktien verschiedener Branchen zusammengestellt.

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Fazit: Samsung mit guter Geschäftsentwicklung

Samsung litt in den letzten Monaten ebenso wie andere Unternehmen unter der Corona-Krise. Nun verbessern sich aber die Geschäftszahlen wieder, insbesondere aufgrund der steigenden Nachfrage nach Chips und Smartphones. Die Geschäftszahlen für das dritte Quartal können wieder deutlich besser ausfallen, auch Nintendo als Unterhaltungsgigant kann hier mit guten Zahlen begeistern. Allerdings sank die Aktie von Samsung, die sich nach dem Einbruch zu Beginn der Pandemie gut erholt hat, leicht.

Internationale Aktien von 17 Börsen und aus zahlreichen Branchen finden Trader auch bei eToro. Ab eine Mindestanlage von 50 Euro können Trader auch Bruchteile von Aktien kaufen. Die Registrierung ist ebenso wie die Kontoführung kostenlos, allerdings ist die Kontoeröffnung mit einer Ersteinzahlung von 200 Dollar verbunden. Der Broker bietet zudem zahlreiche Marktinformationen, Tools und ein eToro Demokonto an.

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