Sparbereitschaft in Deutschland immer größer

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 22.06.2020


Die Menschen in Deutschland sparen immer mehr Bargeld. Dies ist wohl auch eine Auswirkung der Corona-Krise. Sparen ist in Deutschland traditionell beliebt, doch in Krisenzeiten sind konservative Anlagen wohl nochmals beliebter. Dies zeigt sich auch in der aktuellen Situation. Die Beliebtheit von Aktien geht zudem weiter zurück. Allerdings könnten für einige Anleger CFDs eine lukrative Möglichkeit sein.

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Menschen in Deutschland legen Geld auf die hohe Kante

Schon im März kam die Direktbank ING Diba in einer Studie zu dem Resultat, dass die Menschen in Deutschland allein im März 100 Milliarden Euro mehr zur Seite gelegt haben als im Vormonat. Dies war ein Zuwachs von acht Prozent. Seit März haben die Menschen in Deutschland einen Teil ihres Erspartens auch wieder ausgegeben. Allerdings zeigen sich viele derzeit mit Blick auf ihre finanzielle Situation wohl eher vorsichtig. Der private Konsum sank in den letzten Wochen insbesondere aufgrund von Geschäftsschließungen. Viele Menschen nahmen zudem durch Kurzarbeit, Jobverlust oder sinkender Aufträge weniger Geld ein. Die DZ Bank geht davon aus, dass die Deutschen auch in der nächsten Zeit mehr sparen werden.

Ende 2019 betrugen die Bargeldbestände in Deutschland 253 Milliarden Euro. Aus statistischer Sicht waren dies 3.000 Euro je Bürger und damit 15 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Die Bundesbank sagt, dass sich die Bargeldbestände in Deutschland seit 2013 verdoppelt haben. Der Trend zum Bargeld sparen hält damit schon länger an. Allerdings verliert dieses Geld Jahr für Jahr an Kaufkraft, da die Inflation bei einem bis zwei Prozent liegt und die Zinsen bei null verharren. Lukrativer wäre es daher, über Anlagen, auch über CFDs, nachzudenken.

Sparbereitschaft in Deutschland immer größer

Sparquote erhöht sich

In den ersten Monaten des laufenden Jahres erhöhte sich die Sparquote laut der Unternehmensberatung BCG auf 16,7 Prozent und könnte im zweiten Quartal sogar bei 20 Prozent der Einkommen liegen. Dieses Phänomen zeigt sich auch andernorts. In den USA könnte die Sparquote im Laufe des Jahres bei 30 Prozent liegen. Die Gründe für die erhöhte Sparbereitschaft sind vielfältig. Die Menschen haben beispielsweise mehr Angst um ihren Job und auch die trüben Aussichten für die Wirtschaft im Hinterkopf. Der Wunsch nach Geldreserven steigt damit.

Aktien sind für viele Menschen in Deutschland weiterhin eine vergleichsweise wenig vertrauenswürdige Angelegenheit. Dies zeigte sich auch in den letzten Krisen wie beim Platzen der Dotcom-Blase oder während der Finanzkrise vor zwölf Jahren. Seit Jahren sind nun die Zinsen niedrig. Viele Anleger wählten daher Fonds, doch auch hier zogen zuletzt viele Anleger ihr Geld ab. Dennoch scheinen sich Anleger auch nach neuen Optionen umzuschauen. Für viele könnte auch der CFD-Handel, der auch risikolos über ein Demokonto getestet werden kann, infrage kommen.

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Bankeinlagen in Deutschland besonders wichtig

Bankeinlagen waren in den letzten 20 Jahren für viele Menschen in Deutschland der wichtigste Baustein bei der Vermögensanlage. Anlagen in Aktien gingen dagegen immer mehr zurück. Obwohl es für Bankguthaben kaum noch Zinsen gibt, stieg das Geldvermögen der Menschen in Deutschland in den letzten 20 Jahren an. Der Zuwachs betrug zunächst drei Prozent im Jahr und in den letzten fünf Jahren sogar über vier Prozent wie eine Statistik von Eurostat, dem europäischen Statistikamt, zeigt. Die Gründe liegen insbesondere in der guten Entwicklung der Konjunktur. Bei geringen Arbeitslosenzahlen stiegen die Löhne und Gehälter deutlich an.

Für die weitere Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland wird eine der wichtigen Fragen wohl sein, ob die Menschen weiter sparen werden oder zu mehr Konsum bereit sind. Sind die Menschen beim Geld ausgeben weiter zögerlich, könnte sich die Wirtschaft langsamer erholen und Maßnahmen der Bundesregierung würden sich zum Teil als wirkungslos erweisen.

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Privatkonsum sinkt

Der Privatkonsum sank in den letzten Wochen in vielen Bereichen. Menschen verreisten nicht, unternahmen keine Restaurant- oder Kinobesuche und auch andere Freizeitaktivitäten entfielen. Anschaffungen oder der Kauf von neuer Kleidung wurden ebenfalls verschoben. Vieles davon wird wohl auch in den nächsten Wochen nicht nachgeholt. Die DZ Bank schätzt, dass der Privatkonsum in diesem Jahr um 2,8 Prozent zurückgehen wird. Die Sparquote könnte dagegen auf 12,5 Prozent ansteigen. Dies wäre der höchste Wert seit der Wiedervereinigung.

Das Vertrauen in Aktien wird sich dagegen wohl nicht erhöhen, obwohl die Renditechancen bei sechs bis acht Prozent liegen. Die Corona-Krise könnte das Vertrauen in Aktien noch weiter geschwächt haben, da zu Beginn der Pandemie auch die Aktienmärkte einbrachen. Da viele Aktien derzeit günstig sind, würde dies eigentlich interessante Einstiegsperspektiven ermöglichen. Allerdings verkauften zuletzt viele Anleger ihre Aktien und legten die Gelder auf Giro- oder Tagesgeldkonten. Damit kann der Anteil der Sichteinlagen und Bargeld bis zum Ende des Jahres auf 30 Prozent des Privatvermögens steigen.

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CFDs könnten für viele interessant sein

Allerdings wären gerade jetzt CFDs für viele Anleger eine interessante Option. Viele Menschen haben dies auch erkannt. Eine große Anzahl an Broker meldete stark erhöhte Kundenzahlen. Wer sein Geld bisher beispielsweise in Fonds oder Aktien angelegt hat, kann das dabei erworbene Wissen in vielen Fällen auch im CFD-Handel einsetzen.

Allerdings mussten viele Broker zuletzt ihre Spreads, die Hauptkosten im CFD-Handel, teilweise erhöhen und auch Kundenservice und Handelsplattformen waren nicht bei allen Anbietern reibungslos zu erreichen. Ein Brokervergleich ist aktuell vielleicht wichtiger denn je. Hier sollten Trader insbesondere auf die Kosten, aber auch auf die Zusatzleistungen der einzelnen Broker, schauen. Den Praxistest für Kundenservice und Handelsplattformen machen Trader am besten über ein Demokonto.

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CFDs auch für Privatanleger handelbar

Noch vor wenigen Jahren galten CFDs, die als spekulative Handelsinstrumente mit einigen Risiken verbunden sind, als sehr riskant für Privatanleger. Vor einigen Jahren änderten sich aber die Vorgaben. Die sogenannte Nachschusspflicht, die zuvor zu hohen Verlusten führen konnte, entfiel. Darüber hinaus wurden die Hebel auf 1:30 beschränkt. Nur professionelle Trader können mit höheren Hebeln arbeiten. Dennoch können Hebel sehr hilfreich sein, wie Sie in unserem Ratgeber erfahren.

Auch die Vorgaben zum Datenschutz und sichere Verschlüsselungstechniken für Webseiten und Handelsplattformen wirkten sich zum Vorteil für Trader aus. Viele Broker in der EU sind sehr seriös und vertrauenswürdig. Sie werden von den jeweils zuständigen Behörden reguliert und kontrolliert. Im Rahmen der Vorgaben zum Anlegerschutz haben Trader auch Sicherheiten, wenn ein Anbieter insolvent ist. Allerdings sollten sich Trader bei einem Brokervergleich auch über den Sitz des Brokers und die Regulierung informieren.

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Moderne und flexible Broker

Viele Broker zeigen sich zudem als sehr innovativ und reagieren auf die Wünsche ihrer Kunden. Immer wieder punkten Anbieter mit eigenen Apps oder Tools für ihre Plattformen. Neue Basiswerte bzw. die Erweiterung des Angebots sind ebenfalls keine Seltenheit. In den letzten Jahren erweiterten viele Broker ihr Angebot beispielsweise um Kryptowährungen. Damit sind diese nun auch bei lizenzierten, serösen Anbietern handelbar. Auch Aktien aus bestimmten Branchen oder eine Art Musterportfolio gehören zu den speziellen Angeboten einiger Broker.

Broker ermöglichen privaten Tradern den Zugang zu den Märkten, an denen derzeit eine hohe Volatilität sichtbar ist. Diese Schwankungen bringen interessante Anlagechancen mit, die sich über CFDs gut nutzen lassen. Das Finanzinstrument bringt den Vorteil mit, dass Trader auf diesem Weg auf fallende und steigende Kurse setzen können. Auch die breite Auswahl an Basiswerten eröffnet Möglichkeiten. Mehr über Basiswerte und die Möglichkeit, auf fallende Kurse zu setzen, erfahren Sie in unserem Ratgeber. CFDs auf den DAX sind bei vielen Anlegern beliebt und geben die Möglichkeit, gleich in 30 Aktien zu investieren. Was ein Index-CFD ist und wie diese gehandelt werden, erfahren Sie ebenfalls in unserem Ratgeber.

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Gut aufgestellte Anbieter

Viele Broker sind auch mit Blick auf ihre Plattformen mittlerweile sehr gut aufgestellt. Alle Funktionen lassen sich auch über ein Demokonto testen. Eine Position lässt sich oft in sehr kurzer Zeit öffnen und schließen. So könnten Trader sehr schnell auf Marktentwicklungen reagieren. Zudem kann eine Order jederzeit aufgegeben werden und Trader sind damit nicht an Börsenöffnungszeiten gebunden.

Vielen Tradern ist wohl gerade in der aktuellen Krise ein guter Kundenservice, von dem sie viele Informationen erhalten, sehr wichtig. Auch in Webinaren oder auf News-Seiten könnten Trader bestens informiert werden. Viele Broker erweitern ihre zusätzlichen Angebote stetig und sind von eBooks bis Seminaren sehr breit aufgestellt. In einem Brokervergleich können sich Trader auch hier informieren, welche Angebote am besten zu ihren Bedürfnissen passen.

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Fazit: Deutsche sparen wieder mehr

Deutschland gibt seinem Ruf als Land der Sparer wieder einmal recht. In den letzten Monaten legten viele Menschen hierzulande Geld zur Seite. Dies ist sicher auch eine Auswirkung der Corona-Krise. Die Sparquote könnte in den nächsten Monaten auf 20 Prozent ansteigen. Spareinlagen werden jedoch kaum noch verzinst. Dennoch sinkt das Vertrauen in Aktien weiter. Die Corona-Krise mit einem Einbruch des Aktienmarkts zu Beginn der Pandemie hat diese Entwicklung sicher weiter verstärkt.

Viele Anleger schauen sich allerdings nach Alternativen um und könnten bei CFDs fündig werden. Insbesondere bei Aktien ist hier die Möglichkeit auf fallende Kurse zu setzen attraktiv. Trader nutzen aber auch gerne Index-CFDs, beispielsweise auf den DAX. Ein genauer Brokervergleich kann derzeit aber sehr wichtig sein, um Kosten zu sparen. Dabei sollten Trader aber auch auf die Zusatzleistungen der Broker wie den Kundenservice schauen und alle Angebote vor der eigentlichen Kontoeröffnung über ein Demokonto in der Praxis testen.

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