Achtung Abzocke! So erkennen Sie unseriöse Broker und so können Sie sich schützen!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 21.07.2020


Im Internet ist Broker-Betrug weit verbreitet. Die dabei eingesetzte Masche ist gleichermaßen simpel wie effektiv: Die Betrüger schalten Werbeanzeigen, die potenzielle Opfer auf einen oftmals seriös wirkenden Online Broker aufmerksam machen. Dieser bietet teils utopische Gewinnversprechen, die Vertrauen schaffen und den Nutzer dazu bewegen sollen, eine möglichst hohe Einzahlung vorzunehmen. Seriöse Broker werden Ihnen keine unrealistischen Renditen versprechen oder Sie dazu auffordern, einen bestimmten Betrag einzuzahlen! Auch bei Trading-Bots und anderen automatisierten Handelssystemen ist Vorsicht geboten. Hier erfahren Sie, wie Sie unseriöse Broker erkennen und wie Sie sich schützen können!

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Unseriöse Scam-Broker auf Kundenfang über Social-Media-Kanäle

Betrüger sind in den großen Suchmaschinen oftmals nicht in den oberen Suchergebnissen vertreten (Ausnahmen kann es jedoch geben). Ein ausgeklügelter Algorithmus sorgt inzwischen dafür. Dieser erschwert es neuen Webseiten, sich in stark umkämpften Bereichen schnell im oberen Bereich zu positionieren. Und bei Scam-Brokern ist Schnelligkeit ein wichtiger Aspekt, der es erlaubt, möglichst viele Personen von dem vermeintlich guten Angebot zu überzeugen, bevor der Betrug erkannt wird.

Deshalb sind für Betrüger häufig Soziale Netzwerke wie Instagram oder Facebook das Mittel der Wahl. Auch wenn Mitarbeiter der Social Media-Konzerne Anzeigen sowohl händisch also auch algorithmisch überprüfen, gelingt es Betrugsnetzwerken immer wieder, ihre Werbeanzeigen durchzuschleusen.

Bei einer anderen Strategie werden Profile eingesetzt, hinter denen sich ein Bot verbirgt. Dieser verwickelt mögliche Interessenten in ein Gespräch, das schnell zu einer Empfehlung für einen bestimmten Online Broker endet, bei dem der Nutzer sein Geld angeblich innerhalb kurzer Zeit verdreifachen könne. Solche Dinge sind in der Regel leicht zu entlarven, da es nur wenige Konversationszweige gibt. Allerdings geht es hierbei um die Masse und immer wieder fallen Menschen auf den Betrug herein.

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Unseriöse Broker: Perfekte Täuschung durch Logos großer Zeitungen

Sobald jemand auf einer Scam-Seite gelandet ist, geht es zumeist nicht mehr um das angekündigte Thema. Stattdessen ist ein Artikel zu finden, der beispielsweise einen Trading-Bot bewirbt, der ein bestimmtes Finanzprodukt wie zum Beispiel Bitcoin automatisch für den Nutzer tradet. Schließlich führt ein Link zu dem erfolgversprechenden Scam-Broker. Um das Vertrauen der Seitenbesucher zu erhöhen und die Täuschung perfekt zu machen, ist die Webseite wie eine der großen Tageszeitungen (zum Beispiel FAZ, Süddeutsche Zeitung oder Focus) aufgebaut. Selbstverständlich hat keine der Zeitungen etwas mit dem Betrug und den unseriösen Brokern zu tun.

Kryptowährungen, Forex & CFDs sind bei Scam-Brokern besonders beliebt

Beliebt sind vor allem die Finanzprodukte Forex, CFDs und Kryptowährungen. Dabei handelt es sich jeweils um legitime Produkte, die vor allem eines gemeinsam haben: Theoretisch lassen sich mit ihnen auch in Wirklichkeit sehr hohe Gewinne erzielen. Und das wirkt natürlich. Denn alles, was angeblich schnell reich macht, ist gefragt.

Broker-Betrüger machen sich diesen Effekt zu Nutze und spielen im Prinzip mit den unrealistischen Erwartungen der Opfer. Fest steht aber: Es gibt weder ein Finanzprodukt noch ein automatisiertes Trading, das quasi über Nacht reich macht. Eine solche Behauptung wäre bereits unseriös.

Manipulierte Trading Demo

Nicht selten kommt in diesem Zusammenhang eine manipulierte Demo-Software zum Einsatz. Die Idee dahinter: Auch bei seriösen Brokern gibt es Demokonten, mit denen angehende Trader erste Erfahrungen sammeln können. Bei Betrügern handelt es sich dabei jedoch um eine manipulierte Software, die das Trading simuliert und – rein zufällig – immer mehr Gewinne als Verluste generiert. Beim Nutzer schafft dies Vertrauen. Er fühlt sich wie ein Profi und versucht sein Glück nun auch mit echtem Geld.

Hat sich im Laufe der Zeit ein bestimmter Gewinn angehäuft, möchte sich der Nutzer dieses natürlich auszahlen lassen. Das ist aber nicht möglich. Vom „Support“ gibt es dann oftmals die Information, dass man mehr Geld einzahlen muss, damit eine Auszahlung erfolgen kann. Tatsächlich gibt es bei einigen Brokern einen gewissen Threshold, der jedoch in Bereichen zwischen 50 und 200 Euro liegt. Bei betrügerischen Anbietern wird jedoch behauptet, dass das Handelskonto beispielsweise mindestens 20.000 Euro aufweisen muss, damit der Gewinn ausgezahlt werden kann – absurd hohe Beträge also.

Dabei handelt es sich schlicht um einen Vorwand, um dem ahnungslosen Nutzer mehr Geld abzunehmen. Eine Auszahlung erfolgt am Ende nicht. Auch aktuell technische Probleme sind eine häufige Ausrede, wenn es um eine Auszahlung geht.

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Wie kann man unseriöse Broker erkennen?

Wann ist ein Online Broker unseriös? Experten erkennen das auf den ersten Blick. Zu sehen ist dies unter anderem an den sonderbaren Slogans, den generischen Icons sowie dem semiprofessionellen Design der Webseite. Dagegen fällt es Laien schwerer, unseriöse Anbieter zu erkennen.

Punkte, die für einen unseriösen Broker sprechen:

  • Gewinnversprechungen und keine Hinweise auf Verlustrisiken.
  • Deutliche Rechtschreibfehler auf der Webseite.
  • Alles, was mit Arbitrage, Bots und automatischem Trading zu tun hat, sollte generell mit einer Portion Skepsis betrachtet werden.

Punkte, die für einen seriösen Broker sprechen:

  • Auf der Webseite gibt es ein Impressum und es ist zu erkennen, wer für den Betrieb verantwortlich ist.
  • Der Broker hat seinen Sitz in einem Land innerhalb der EU.
  • Der Anbieter wird von einer europäischen Regulierungsbehörde überwacht.
  • Bei spekulativen Finanzprodukten wie CFDs sind entsprechende Risikohinweise auf der Seite zu finden.

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Fehlende Regulierung – das deutlichste Indiz für unseriöse Online Broker

Im EU-Raum gibt es nur wenige Regulierungsbehörden, bei denen hier ansässige Broker beaufsichtigt werden:

  • Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
  • Financial Conduct Authority (FCA)
  • Finanzmarkt Aufsicht (FMA)
  • Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec)

Jeder seriöse Online Broker ist je nach Firmensitz bei einer dieser Institutionen gemeldet. Ist dies nicht der Fall, so ist grundsätzlich von einer Anmeldung abzuraten, da es sich höchstwahrscheinlich um einen unseriösen Broker handelt.

Ungewöhnliche Einzahlungsmethoden – ein weiterer Hinweis auf eine betrügerische Vorgehensweise

Auch ungewöhnliche Einzahlungsmethoden sind ein Indiz für betrügerische Broker. Dabei ist der Zahlungsdienst Paysafecard die offensichtlichste Methode, da diese bis zu einem bestimmten Grad Anonymität bietet, sowie auch der schwer zu verfolgende Zahlungsdienst Western Union. Aber auch Kreditkarten wie Mastercard oder Visa stehen im Visier mancher Betrüger.

Auf der anderen Seite lässt sich natürlich nicht sagen, dass jeder Anbieter, der diese Einzahlungsarten anbietet, unseriös arbeitet. Die gesamte Palette an verschiedenen Zahlungsmethoden ist der Schlüssel: Kaum ein Scam-Broker würde zum Beispiel eine normale Banküberweisung an eine europäische IBAN oder Zahlungsmittel wie PayPal anbieten.

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Was kann ich unternehmen, wenn mich ein unseriöser Broker gescammed hat?

Wer an einen Betrüger geraten ist und schlimmstenfalls sogar bereits Geld verloren hat, sollte folgendermaßen vorgehen:

  • Auch wenn es keine Aussicht auf Erfolg gibt, sollten Sie mit dem jeweiligen unseriösen Broker das Gespräch suchen, um zumindest eine teilweise oder eine gänzliche Auszahlung zu erwirken. Setzen Sie dazu eine Frist von zum Beispiel drei Tagen.
  • Stellen Sie sämtliche Zahlungen ein, auch wenn die Gründe seitens des Anbieters noch so plausibel erscheinen. Der betrügerische Broker wird versuchen, Sie von weiteren Einzahlungen zu überzeugen.
  • Sollte nichts davon fruchten, hilft nur noch eine Anzeige bei der Polizei und eine Meldung an die Finanzmarktaufsicht.

Wie erkenne ich einen seriösen Broker?

Aus Sicht der Anleger sind Online Broker ein zweischneidiges Schwert. Die einen denken, dass sie in jedem europäischen Land in der Art von Behörden kontrolliert werden, wie dies auch in Deutschland der Fall ist. Andere halten Broker bereits für unseriös, weil diese nicht vollständig von Aufsichtsbehörden kontrolliert werden. An beiden Meinungen ist tatsächlich etwas dran. Denn nicht jeder Anbieter wird in jedem europäischen Land kontrolliert. Einige dafür gleich von mehreren Aufsichtsbehörden oder in jedem Land, in dem sie tätig sind. In einigen Fällen können sich die Broker auch einer freiwilligen Kontrolle unterziehen.

Wird ein Broker nicht in seinem Heimatland kontrolliert, muss er deshalb aber nicht gleich unseriös sein. Es gibt verschiedene legale Gründe, warum er in dem Land seiner Aktivitäten bzw. seines Geschäftssitzes womöglich keiner Behörde untersteht und deshalb nicht lizenziert ist.

Tipp: Wenn Sie auf der Suche nach einem seriösen Broker sind, legen wir Ihnen unseren Broker Vergleich ans Herz. Auf Depotvergleich.com finden Sie ausschließlich vertrauenswürdige und regulierte Broker.

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Auflagen, mit denen Broker bei der Beaufsichtigung und Regulierung rechnen müssen

Wer im Alltag auf der Suche nach einem vertrauenswürdigen und sicheren Produkt ist, blickt zuerst auf mögliche Testsiegel. Im Zusammenhang mit einem Broker verhält sich dies nicht anders. Vor allem Einsteiger suchen nach Kriterien, die es ihnen ermöglichen, die Anbieter besser einzuschätzen. Broker, die aus eigenem Antrieb oder aufgrund gesetzlicher Vorschriften einer Aufsichtsbehörde unterstehen, lassen Kontrollen und Schutzmaßnahmen durch eine staatlich beauftragte Institution oder die jeweiligen Behörden zu.

  • Die jeweilige Kontrollinstanz sorgt dafür, dass der Handel über den Broker korrekt abgewickelt wird und mit den Kundengeldern keine unerlaubten Transaktionen vorgenommen werden.
  • Bei der Kontrolle des Brokers werde nicht pauschal Mitbewerber und Markt beobachtet, sondern explizit der jeweilige Anbieter und seine Aktivitäten. Trader können sich deshalb auf die Zertifizierung durch die Behörde verlassen.

Ist ein Broker in Deutschland ansässig, so ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Kontrolle und Regulierung zuständig. Die Behörde überwacht sämtliche Broker, Finanzierer und Finanzinstitute, die ihren Sitz im Inland haben. Trader können deshalb von einem sicheren Trading ausgehen.

Auch die unterschiedlichen Aufsichtsbehörden der EU-Mitglieder arbeiten auf ähnliche Weise. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass die Gelder der Kunden nicht auf den Konten der Anbieter verbucht werden, sondern auf speziell angelegten Treuhandkonten. Damit ist sichergestellt, dass bei einer eintretenden Insolvenz des Brokers die Gelder der Kunden nicht in die Insolvenzmasse einfließen.

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Einlagensicherung bietet Schutz des Kapitals

Für viele Anleger zählt eine Einlagensicherung zu den Grundvoraussetzungen, denn sie bietet Schutz für das eigene Kapital. Anbieter, die keine Einlagensicherung vorweisen können, unterliegen häufig auch keiner Kontrolle und Regulierung durch Finanzaufsichtsbehörden. Den Anbietern fehlen somit wichtige Sicherheitsaspekte.

Innerhalb der gesamten EU wird die Notwendigkeit einer Einlagensicherung als sehr wichtig betrachtet. Aus diesem Grund wurde im Jahr 1994 die gemeinschaftliche europäische Einlagensicherung durch die Aufsichtsbehörden harmonisiert. Seither ist die Höhe der Entschädigung stetig angestiegen. Mittlerweile können Anleger innerhalb von 20 Tagen eine Entschädigungssumme bis zu 100.000 Euro beanspruchen, wenn der Online Broker zahlungsunfähig oder insolvent wird.

Trader in Deutschland erhalten gleich mehrfachen Schutz, da es hierzulande eine gesetzliche Einlagensicherung in gleicher Höhe gibt, der sämtliche Broker und Geldinstitute unterstehen. Darüber hinaus sind viele Sparkassen und Banken zusätzlich einer freiwilligen Absicherung beigetreten. Ist dies der Fall, greift der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB). Auch hier beläuft sich der Maximalbetrag wiederum auf 100.000 Euro. Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit, größere Summen abzusichern. Banken dürfen dabei bis zu 20 Prozent des Eigenkapitals gesondert absichern. Öffentliche Banken finden sich unter dem Dach des Einlagensicherungsfonds des VÖB (Bundesverband Öffentlicher Banken).

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Verfügen seriöse Broker immer über eine Lizenz?

Broker, die über eine Lizenz verfügen bzw. einer behördlichen Regulierung unterliegen, verschaffen dem Trader eine gute Grundlage. Häufig vermittelt bereits die Internetseite eines solchen Anbieters Vertrauen, in dem sie die Regulierungsbehörde und Lizenz gut sichtbar aufführt. Darüber hinaus sind Informationen über die Einlagensicherung zu finden.

Insbesondere für Einsteiger ist es empfehlenswert, nach einem Broker zu suchen, der durch gesetzliche Anlegerschutzregeln abgesichert ist oder einem Einlagensicherungsfonds angehört. Nur dann können auch unerfahrene Trader unbeschwert handeln und sicher sein, dass ihr Kapital nicht verloren geht.

Indes sind für erfahrene Anleger weder die Aufsichtsbehörde noch die Einlagensicherung die wichtigsten Aspekte, denn ein Broker sollte zusätzlich die nachfolgend genannten Kriterien erfüllen. Dennoch gilt: Unter Brokern mit gleichen Voraussetzungen punktet derjenige, der das Kapital der Trader über eine gesetzliche Einlagensicherung schützen lässt.

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Die wichtigsten Kriterien bei der Brokerwahl

Bevor Sie Ihr Geld in fremde Hände geben, sollten Sie sich einige wichtige Fragen (Kriterien) beantworten:

  • Wo hat der Broker seinen Sitz (Vorsicht bei Südsee- und Steueroasen)?
  • Was will ich handeln (ETFs, Forex, Aktien, Kryptowährungen etc.)?
  • Wie hat sich der Broker in der Vergangenheit entwickelt?
  • Wer ist für die Regulierung verantwortlich?
  • Welche Einlagensicherung gibt es?
  • Wie ist die Kostenstruktur?
  • Wird eine Mindesteinlage gefordert?
  • Gibt es einen deutschsprachigen Support, der auf verschiedenen Wegen erreichbar ist?
  • Steht eine mobile Handelsplattform (Trading App) zur Verfügung?
  • Werden Order in Echtzeit ausgeführt?
  • Bietet der Broker Schulungsmaterialien und Webinare an?

Der beste Broker ist daran interessiert, dass seine Kunden ein komfortables, sicheres und erfolgreiches Handelserlebnis haben. Alle Informationen und Konditionen führt er transparent auf seiner Webseite auf. Die besten Online Broker finden Sie in unserem Anbieter Vergleich.

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Wer überwacht Online Broker in der Europäischen Union?

Kommen wir noch einmal auf das Thema Regulierung zu sprechen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin, führt die kooperierenden Finanzaufsichtsbehörden der EU-Staaten auf ihrer Internetseite auf. Viele der Nachbarländer verteilen die Aufsicht auf die jeweilige Nationalbank und die Aufsichtsbehörden.

Unter ihnen findet sich auch die häufig erwähnte und bekannte Regulierungsbehörde CySEC, die zypriotische Cyprus Securities and Exchange Commission. Diese entstand im Jahr 2004 im Rahmen des EU-Beitritts. Die Behörde hat die Aufgabe, die Online Broker hinsichtlich ihrer Produkte und ihrer wirtschaftlichen Leistung zu kontrollieren und gegebenenfalls zu lizenzieren. Somit können Trader sicher sein, dass ihre Einlagen strikt vom Unternehmenskapital des jeweiligen Brokers getrennt aufbewahrt werden. Die CySEC arbeitet nach europäischen Regelungen und Standards. Sie gehört zu den anerkannten Regulierungsbehörden für Online Broker und ermöglicht weitere Registrierungen bei anderen Finanzbehörden.

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Tipps der Aufsichtsbehörden, wie Sie unseriöse Anbieter erkennen

Betrügerische Broker locken mit satten Gewinnen und lukrativen Geschäften. Ihre unterschiedlichen Fangmethoden finden per Post, im Radio, Fernsehen oder Internet statt. Dabei ist die Vorgehensweise oft die Gleiche: Nachdem ein Trader dazu animiert wurde, einen überschaubaren Betrag einzuzahlen, erzielt dieser zunächst Gewinne. Anschließend wird er dazu motiviert, mit größeren Beträgen zu handeln.

Erzielt er im weiteren Verlauf noch mehr Gewinne, werden diese gar nicht oder nur verzögert ausgezahlt. Der vermeintliche Berater ist nun nicht mehr zu erreichen. Will der Trader dann kein Geld mehr einzahlen, sind häufig vermehrte Telefonanrufe anderer „Berater“ die Folge, die den Trader versuchen zum Weitermachen zu bewegen.

Um gar nicht erst in die Fänge derart unseriöser Anbieter zu geraten, sollten Sie bei diesen Angeboten und Kontaktversuchen besonders vorsichtig sein:

Fax und E-Mail

Sogenannte „Geheimtipps“, die per Fax oder häufiger per E-Mail an potenzielle Trader in Serie verschickt werden, sind besonders beliebt. Dabei sind kursierende Geschichten von beachtlichen Gewinnen natürlich frei erfunden und sollen die Anleger zu Geldanlagen veranlassen. Zumeist handelt es sich rein zufällig um sehr eilige Geschäfte, für die man sich schnell entscheiden sollte, wenn man an dem Geschäft beteiligt sein möchte. Ein solcher Zeitdruck soll die Trader dazu veranlassen, unüberlegt und spontan zu handeln. Diesen können vorschnelle Entscheidungen am Ende teuer zu stehen kommen.

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Cold Calling

Anbieter, die unaufgefordert versuchen, Geldanlagen per Telefon zu verkaufen, handeln illegal. Diese Art der Akquisition ist verboten. In diesem Fall ist es ratsam, das Telefonat sofort zu beenden oder gar nicht abzuheben. Auf ihrer Webseite veröffentlicht die BaFin hierzu Warnmeldungen zu Firmen, die derartiges Cold Calling betreiben.

Schneeballsysteme und Probeinvestments

Zuerst kleine Summen, dann größere Beträge und dann sehr große Investments – die Masche der Betrüger ist immer die gleiche. Die Webseite ist sehr spartanisch und ein Impressum können Sie nicht finden? Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. So werden potenziell ertragreiche Geldanlagen in hochglänzenden Prospekten angepriesen. Dahinter verbergen sich nicht selten Schneeballsysteme, angesiedelt an einer außereuropäischen Adresse.

Überweisungen ins Ausland

Falls Sie einen Anlagebetrag ins Ausland überweisen sollen, sollten Sie diese Forderung kritisch hinterfragen. Dies gilt vor allem dann, wenn Geld in sogenannte Steueroasen oder ins außereuropäische Ausland transferiert werden soll. Ein absolutes NoGo ist die Forderung von Provisionen und Überweisungsgebühren, um im Ausland überhaupt Geld anlegen zu können. Dies erinnert stark an den bekannten Enkel Trick und sollte Sie stutzig machen.

Hohe Renditen und Gewinne

Vorsicht ist auch geboten, wenn der vermeintliche Berater extreme Wachstumschancen der beteiligten Unternehmen sowie Höchstgewinne verspricht. Hohen Gewinnen steht immer ein hohes Risiko gegenüber! Häufig handelt es sich um einen Geheimtipp um Penny-Stocks, die für derartige Betrugsmaschen gerne genutzt werden. Sie sollten die Versprechungen hinterfragen, indem Sie die Tageskurse von der Internetseite der Deutschen Bundesbank entnehmen.

Darüber hinaus ist darauf zu achten, ob der „Berater“ in der Lage ist, das Produkt umfassend zu erklären. Sollte es den Anschein haben, dass er sich nicht auskennt oder dass er nicht auf den Punkt kommt, ist zu diesem Geschäft Abstand empfehlenswert.

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Vorzeitige Kündigung und Rückzahlung

Die eigene Geldanlage sollte grundsätzlich einen eindeutigen Rückzahlungstermin haben. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Kündigungsmöglichkeiten und Auszahlungsbedingungen zu überprüfen. Lassen Sie sich ausrechnen, was Sie unter Musterbedingungen und zu einem bestimmten Termin an Guthaben bekommen. Kann der Anbieter dahingehend keine Beispielrechnung aufstellen, ist es besser, nach einer Alternative zu suchen.

Überhöhte Gebühren und Kosten

Verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick darüber, wann welche Gebühren und Preise anfallen, bevor Sie sich für eine Geldanlage entscheiden. Vorsicht ist vor überhöhten Kosten geboten, die sich häufig auch in Form von Provisionen zeigen.

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Unklare, unregulierte Broker

Wenn Anbieter zum Beispiel dem sogenannten Grauen Markt angehören, unterliegen sie keiner Regulierung. Eine derartige Freiheit bietet Platz für schwarze Schafe, die Kapital veruntreuen. Weil es keine Ermittlung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit sowie laufende Kontrollen gibt, bleibt der Graue Markt ein riskanter Bereich.

Dazu zählen:

  • Unternehmensbeteiligungen
  • Crowdfunding
  • Genussrechte
  • Darlehen mit Nachrangabrede
  • Orderschuldverschreibungen
  • Kauf- und Rückvermietungsangebote
  • Investments in Öl, Holz oder Gold

Auch die folgenden Merkmale sind kritisch zu beurteilen:

  • Verstehen Sie die Sprache nicht oder sind die Vertragsunterlagen mangelhaft übersetzt?
  • Sie erkennen nicht, wer der Broker überhaupt ist?
  • Sie finden unter der Firmenadresse im Prospekt oder im Internet weitere Unternehmensadressen? In diesem Fall ist es ratsam, sich bei der BaFin zu erkundigen.
  • Es gibt bereits Warnhinweise der Verbraucherzentralen oder negative Merkmale zum Anbieter im Internet?

Anbieter, die sich selbst mit der Lizenz durch die jeweils zuständigen Behörden schützen, sind besonders clever. Sie werben damit, dass sie lizenziert und geprüft seien und wähnen sich damit auf der sicheren Seite. Tatsächlich prüfen die Aufsichtsbehörden oft aber nur, ob zum Beispiel die Prospektpflicht nach den gesetzlichen Anforderungen erfüllt ist und keine Widersprüche enthalten sind. Die korrekte Geschäftsführung und die Seriosität wird durch die Behörden hier nicht überprüft.

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Trader können unseriöse Broker im Vorfeld erkennen

Es gibt viele Informationen rund um Geldanlage und Broker. Dabei ist aber längst nicht alles aktuell und hilfreich. Im ersten Schritt sollten sich Anleger an ihre nationalen Aufsichtsbehörden wenden. Erster Ansprechpartner in Deutschland ist die BaFin. Diese nimmt Beschwerden und Anfragen entgegen. In der Unternehmensdatenbank der Behörde sind alle notifizierten, erlaubten und mit einer deutschen Niederlassung angesiedelten Firmen aufgeführt. Kam es in der Vergangenheit bereits zu unerlaubten Geschäften und hat die Behörde dazu Warnungen ausgesprochen oder Anordnungen getroffen, so sind diese ebenfalls in einer Datenbank zu finden. Insbesondere für Einsteiger ist es empfehlenswert, einen Blick in beide Datenbanken zu werfen. Denn auch die Warnungen der BaFin schützen einen Trader nicht mehr vor finanziellen Verlusten, wenn er sein Geld bereits an einen Betrüger überwiesen hat.

Wenn Sie auf der Suche nach einem professionellen Broker für Ihr Trading sind, empfehlen wir Ihnen darüber hinaus einen Blick auf unseren Broker Vergleich. In diesem finden sich ausschließlich seriöse Anbieter, die nach strengen Kriterien ausgewählt werden.

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