Unternehmen schütten trotz Corona weiter Dividenden aus

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 23.02.2021


Laut einer Studie der DZ Bank zahlen die Unternehmen trotz der Corona-Krise kaum geringere Dividenden aus. Die Bank kommt zu dem Ergebnis, dass die Unternehmen in diesem Jahr insgesamt 40 Milliarden Euro an Dividenden ausschütten werden. Für viele Anleger sind Dividenden in Zeiten niedriger Zinsen eine Art neuer Zins und daher besonders wichtig, wenn sie sich für den Kauf von Aktien entscheiden. Laut unserem XTB Test stellt der Broker eine Auswahl von Aktien auf seiner Plattform einen Aktien-Scanner zur Verfügung.

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Nur drei Prozent weniger Dividenden

Depotvergleich.com Icon VerbrauchertippsDie DZ Bank schätzt, dass die Unternehmen in Deutschland in diesem Jahr kaum weniger Dividenden ausschütten als im Vorjahr. Unternehmen, die hierzulande im DAX, im MDax und im TechDAX vertreten sind, werden für das abgelaufene Geschäftsjahr wohl lediglich drei Prozent weniger an Dividenden ausschütten als im letzten Jahr.

2020 kam es durch die Corona-Krise allerdings zu einem Rückgang von 16 Prozent. Zudem hatte die EZB eine Empfehlung an Banken ausgesprochen, keine Dividenden zu zahlen. Dazu kamen Unternehmen wie die Lufthansa, die staatliche Hilfen in Anspruch nehmen mussten. Diese durften keine Gewinnbeteiligungen auszahlen.

Darüber hinaus hatten im letzten Jahr zahlreiche Unternehmen ihre Dividendenzahlungen als Vorsichtsmaßnahme gekürzt, um ihre Liquidität zu schonen. Einige Unternehmen sahen sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht in der Lage, eine Beteiligung auszuzahlen. In diesem Jahr werden mit der Deutschen Bank und Delivery Hero erneut mindestens zwei DAX-Unternehmen auf Dividenden verzichten. Die Unternehmen verweisen darauf, dass sie im letzten Jahr nichts oder zu wenige verdient hätten, um die Aktionäre zu beteiligen.

Unternehmen schütten trotz Corona weiter Dividenden aus

Dividenden 2020 stark gesunken

Für das Geschäftsjahr 2019 schütteten die DAX-Unternehmen nur 32 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner aus. Im Jahr zuvor waren es noch 36,5 Milliarden Euro. Unternehmen, die nicht im DAX notiert sind, hatten zuvor etwa 18 Milliarden Euro als Dividenden ausgeschüttet, mussten im letzten Jahr aber noch deutlicher kürzen. Dabei war nur selten der Grund für Dividendenkürzungen, dass 2019 für die betroffenen Unternehmen ein Jahr mit weniger Gewinnen war. Viele Unternehmen kürzten aufgrund der Herausforderungen durch die Pandemie ihre Auszahlungen. Teilweise wurden auch feste Dividendenaussagen zurückgenommen.

Die Dividenden sinken jedoch im geringeren Umfang als die Gewinne. Die Ausschüttungsquote könnte damit auf 60 Prozent ansteigen. Ein ähnlicher Wert wurde schon während der Finanzkrise 2008/2009 erreicht. In den letzten 16 Jahren wurden im Schnitt 43 Prozent der Gewinne an Anteilseigner ausgeschüttet.

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Anzeichen für Zuversicht

Depotvergleich.com Icon ZielgruppeDass Unternehmen trotz der weiter schwierigen Situation weiter Dividenden auszahlen, ist für Experten ein Zeichen von Zuversicht. Viele Unternehmen hätten sich gegen eine weitere Kürzung der Auszahlungen entschieden, da sie in den nächsten zwei Jahren eine deutliche Erholung und steigende Gewinne erwarten. Somit dürften in den nächsten Jahren auch die Dividenden wieder steigen. Laut den Experten der DZ Bank könnte der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 2018 schon in zwei Jahren wieder erzielt werden.

Allerdings gibt es auch einen Wermutstropfen. Die Dividendenrendite, die für viele Anleger eine wichtige Kennzahl ist, fiel in den letzten Monaten. Derzeit liegt sie im DAX nur bei drei Prozent und damit klar unter dem langjährigen Durchschnittswert. Dies hängt mit den Aktienkursen zusammen, die im zweiten Halbjahr 2020 enorm gestiegen sind. Dies zeigt aber auch, dass eine Anlage in Aktien deutlich lukrativer ist als Sparanlagen mit geringen Zinsen oder Staatsanleihen, auf die oft sogar Strafzinsen gezahlt werden müssen.

Unternehmen schütten Dividenden aus

Dividenden 2020 weltweit eingebrochen

Im letzten Jahr sind die Dividenden weltweit eingebrochen. Ein Beispiel ist Royal Dutch Shell, eines der größten Mineralöl- und Erdgas-Unternehmen der Welt. Seit dem Zweiten Weltkrieg schüttete das Unternehmen stets zuverlässig Dividenden aus. 2019 wurden mehr als 15 Milliarden Dollar an die Aktionäre gezahlt. Dies war mehr als bei allen anderen Unternehmen der Welt. Aufgrund der Corona-Krise musste das Unternehmen nun aber seit rund 75 Jahren zum ersten Mal seine Dividende kürzen. Die Kürzung fiel mit fast zwei Drittel zudem drastisch aus. Ölkonzerne standen im letzten Jahr zudem aufgrund der niedrigen Ölpreise unter Druck. Auch der britische Konzern BP musste seine Dividende um die Hälfte kürzen. Und auch die allgemeine britische Wirtschaft hat sehr unter der Pandemie und dem Brexit zu leiden.

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Jedes dritte DAX-Unternehmen kürzte Dividende

Depotvergleich.com Icon GebührenDies waren nicht die einzigen Unternehmen, die im letzten Jahr schlechte Nachrichten für ihre Aktionäre hatten. Im DAX strich jedes dritte Unternehmen seine Dividenden zusammen. Die Investmentgesellschaft Janus Henderson geht davon aus, dass international die Dividenden im letzten Jahr um bis zu 20 Prozent gesunken sind. In Europa gingen laut der Vermögensverwaltung Allianz Global Investors die Dividenden im letzten Jahr ebenfalls um fast 20 Prozent nach unten. Es wurden lediglich 290 Milliarden Euro ausgezahlt. Zudem ging der Anteil der Unternehmen, die überhaupt Dividenden auszahlen, auf rund drei Viertel nach unten. Vor der Krise zahlten noch über 90 Prozent alle Unternehmen Dividenden aus.

Im Frühjahr sanken zudem die Aktienkurse. Der Finanzdienst Bloomberg kommt zu dem Ergebnis, dass Dividendenstrategien im letzten Jahr am Aktienmarkt am schlechtesten performt haben. Dennoch scheint der schwierigste Teil der Krise überstanden zu sein. Ab Mitte des Jahres könnte sich die internationale Wirtschaft wieder erholen. Bloomberg Intelligence geht davon aus, dass in Europa alle Branchen bis auf den Energiesektor ihre Dividenden erhöhen könnten.

News Dividendenausschüttungen

Dividendenrückgänge bei deutschen Unternehmen

Anleger, die Dividendenportfolios aufgebaut haben, haben darin oft kaum deutsche Unternehmen. Diese sind in Dividendenportfolios nur gering repräsentiert, da viele deutschen Unternehmen in zyklischen Branchen aktiv sind. Gerade diese wurden zudem von der Pandemie hart getroffen. Viele Autounternehmen haben beispielsweise bisher hohe Dividenden ausgezahlt, mussten diese aber kürzen. Dazu kommen weitere große Unternehmen wie Siemens. Siemens hat zum ersten Mal seit 20 Jahren seine Dividende gekürzt. Auch Unternehmen, die bisher als zuverlässige Dividendenzahler galten, mussten im letzten Jahr ihre Ausschüttungen kürzen oder verzichteten gleich ganz auf eine Zahlung an ihre Aktionäre.

Allerdings ist die Pandemie noch lange nicht überstanden. Derzeit bereiten vor allem die Virusmutationen Sorgen. Es wird sicher noch einige Monate dauern, bis wir zur Normalität zurückkehren können. Daher wird es auch bis zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung noch eine Weile dauern. Erst 2022 könnten die Dividenden wieder auf dem Niveau von 2019 liegen.

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Situation verbessert sich langsam

Depotvergleich.com Icon AnfängerDennoch scheint sich das Blatt langsam zu wenden. Allerdings geben viele Unternehmen noch keine Auskunft über die Höhe ihrer Dividendenausschüttung in diesem Jahr. Einige Konzerne sind jedoch vorangegangen und haben ihre Aktionäre mit positiven Ankündigungen überrascht. Heute sind zudem die Unsicherheiten nicht mehr so groß wie noch vor einem Jahr. Viele Unternehmen haben sich auf die Situation und das veränderte Marktumfeld eingestellt.

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Kontoeröffnung online

Einzahlungen auf das Handelskonto sind oft kostenfrei und die Gutschrift erfolgt in kurzer Zeit. Auszahlungen erfolgen ebenfalls in vielen Fällen taggleich. Bei Fragen können sich Trader rund um die Uhr an den Kundenservice wenden, wo insbesondere bei Fragen zur Strategie auch ein persönlicher Ansprechpartner weiterhilft. Die Kontoeröffnung erfolgt online und ist daher jederzeit möglich.

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Transaktionen über Partnerbanken

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Auch ETFs provisionsfrei handelbar

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0 Prozent Provision gilt auch für den Handel mit ETFs. Diese sind eine Option, um das Portfolio zu diversifizieren. Der Broker bietet mehr als 200 ETFs an und auf der Handelsplattform können Trader auch für dieses Finanzinstrument über einen Scanner die passende Anlage finden. ETFs stehen auch als Basiswert im CFD-Handel zur Verfügung.

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Fazit: Dividenden werden weiter ausgezahlt

Depotvergleich.com Icon FazitNachdem im letzten Jahr viele Unternehmen ihre Dividenden gekürzt oder gar keine Dividenden ausgezahlt haben, scheint sich die Situation nun zu verbessern. In diesem Jahr könnte die Auszahlungsquote auf bis zu 60 Prozent ansteigen. Allerdings könnte es noch bis 2022 dauern, bis die Höhe der Dividenden wieder das gleiche Niveau wie vor der Krise erreicht hat.

Aktien sind auch im Angebot von XTB. Dabei ist der Handel bis zu 100.000 Euro im Monat kommissionsfrei möglich. Passende Aktien können Trader über einen Aktien-Scanner auswählen. Auf der Plattform des Brokers sind neben aktuellen Nachrichten von den Märkten auch zahlreiche Tools zur Analyse und zur Risikoabsicherung zu finden.

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