Aufwärtstrend bei Nike setzt sich 2018 fort

Für den amerikanischen Sportartikelhersteller Nike läuft es zurzeit durchaus rund. Als vor wenigen Tagen in Moskau das Finale der Fußball-WM stattfand, waren mit Kroatien und Frankreich zwei Mannschaften, die von Nike ausgestattet werden, dabei. Die Konkurrenz von Adidas konnte sich immerhin über den dritten Platz Belgiens freuen. Das ebenfalls von Adidas ausgerüstete deutsche Team musste Russland bereits nach der Vorrunde verlassen. Doch nicht nur die sportlichen Erfolge, sondern auch die aktuellen Geschäftszahlen sind für Nike ein Grund zur Freude. Beides könnte sich auf den Aktienkurs und die weitere Entwicklung des Unternehmens durchaus positiv auswirken.

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Inhaltsverzeichnis

  • Viele Unternehmen geben derzeit Geschäftszahlen bekannt
  • Fußball-WM großes Thema für Sportartikelhersteller
    • Zehn Mannschaften mit Nike-Produkten auf dem Feld
    • Seit 30 Jahren bekanntes Unternehmen
  • Höhere Verkaufszahlen in den USA
    • Herausforderungen des Einkaufens im Internet
  • Umsatz höher als erwartet
  • Aktienkurs stieg nach Bekanntwerden der Geschäftszahlen
    • Erstmals seit einem Jahr Anstieg der Verkaufszahlen in den USA
    • CEO schon im März zuversichtlich
  • Aktie steigt seit November 2017
    • Erfolgreiche Aktie
    • Bekannte Marke für Sportartikel
    • Erste eigene Kollektion 1972
    • Enge Zusammenarbeit mit bekannten Sportler
  • Broker aus den Niederlanden
    • Einlagensicherung und Fonds mit Kundengeldern
  • Fazit: Gute Nachrichten vom Sportartikelhersteller Nike

Viele Unternehmen geben derzeit Geschäftszahlen bekannt

Viele amerikanische und deutsche Unternehmen geben gerade ihre Ergebnisse für das zweite Quartal des Jahres bekannt. Von den Unternehmenszahlen erhofft man sich nicht nur Schwung für die Märkte, sondern auch einen Hinweis darauf, wie Unternehmen derzeit mit den aktuellen Spannungen mit den USA in Hinblick auf den Handelsstreit umgehen. Möglicherweise senken einige Unternehmen ihre Erwartungen für die nächsten Monate.

Fußball-WM großes Thema für Sportartikelhersteller

Nike gab vor wenigen Tagen nicht nur seine Daten für das zweite Quartal des Jahres heraus, sondern zugleich auch für das vierte Quartal seines Geschäftsjahres, das damit nun zu Ende ging. Allerdings war wohl auch bei Nike in den letzten Wochen die Fußball-WM ein großes Thema. Das Fußball-Geschäft schlägt sich zwar nur mit etwa sechs Prozent im Gesamtergebnis nieder, doch vor allem für die Marketing-Abteilung sind solche Veranstaltungen von großer Bedeutung. Wichtig sind hier vor allem die Trikots der Mannschaften, auf denen das Logo des Herstellers deutlich zu erkennen ist. Auch der neue Weltmeister Frankreich zeigt das Logo Nikes in der Form des bekannten Hakens prominent auf seinem Trikot.

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Zehn Mannschaften mit Nike-Produkten auf dem Feld

Auch Nike war ein großer Gewinner diese WM. Von den zehn von Nike ausgestatteten Mannschaften schafften es immerhin drei ins Halbfinale. Zum neuen Star dieser WM avancierte womöglich der erst 19-jährige Franzose Kylian Mbappé. Auch Nike lobte ihn auf Twitter mit den Worten „A star is born“. Der Sieg der französischen Mannschaft wurde von Nike mit einem Video gefeiert.

Seit 30 Jahren bekanntes Unternehmen

Seit rund 30 Jahren gehört Nike zu den wichtigsten und bekanntesten Sportartikelherstellern der Welt. Heute liegt die Marktkapitalisierung bei etwa 110 Milliarden Dollar und der Umsatz beim mehr als 36 Milliarden Dollar. Dies bedeutete im gerade zu Ende gegangenen Geschäftsjahr nicht nur ein Plus von sechs Prozent, sondern auch die Spitzenposition vor Adidas und Puma. Aus dem Verkauf von Sportschuhen kann das Unternehmen zwei Drittel seines Umsatzes erzielen, danach folgen Sportgeräte und Ausrüstung als weitere wichtige Produktkategorien. Diese guten Umsatzzahlen hatten zur Folge, dass der Kurs der Nike-Aktie weiter nach oben ging.

Höhere Verkaufszahlen in den USA

Für besonders große Freude sorgten bei Nike womöglich die Verkaufszahlen aus den USA. In einem Ranking der meistverkauften Sneakers belegte man die zehn vorderen Plätze. Im letzten Jahr wurden in den USA Nike-Sportschuhe im Wert von 21,1 Milliarden Dollar verkauft. Damit konnte man sich klar von Adidas (14,9 Milliarden Dollar Umsatz) und Puma (drei Milliarden Dollar Umsatz) an der ersten Stelle positionieren.

Diese hohen Verkaufszahlen könnten auch eine Folge der sehr niedrigen Arbeitslosenquote in den USA sein. Die niedrigste Arbeitslosenquote seit 50 Jahren beflügelt die Kauflaune der Amerikaner. Die asiatischen Konsumenten zeigten sich ebenfalls sehr kauffreudig. Dort konnte Nike einen Zuwachs im zweistelligen Bereich erzielen.

Herausforderungen des Einkaufens im Internet

Wie viele andere Unternehmen auch stand Nike in den letzten Jahren vor den Herausforderungen, die der immer weiter wachsende Onlinehandel mit sich bringt. Unternehmen haben daher entweder selbst Onlineshops aufgebaut, über die sie ihre Produkte über das Internet vertreiben, oder arbeiten mit bekannten Marktplätzen wie Amazon oder Zalando zusammen. Nike könnte nun in den USA die Umstellung auf den Onlinehandel abgeschlossen haben. Das Unternehmen geht davon aus, dass in Zukunft in aller Welt die Hälfte des Umsatzes durch Verkäufe über das Internet erzielt werden.

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Umsatz höher als erwartet

Nike konnte im zweiten Quartal des Jahres eine Umsatzsteigerung auf etwa 9,8 Milliarden Dollar, 400 Millionen mehr als erwartet, erreichen. Die bedeutete eine Gewinnsteigerung um knapp 13 Prozent auf 1,14 Milliarden Dollar, was auch auf die Steuersenkungen in den USA zurückzuführen ist.

Die Zahlen vom US-Markt fielen besonders erfreulich aus. Dort konnte Nike seinen Umsatz um drei Prozent auf knapp 3,9 Milliarden Dollar erhöhen. Der heimische Markt ist zugleich der wichtigste Sportartikelmarkt der Welt. Allerdings musste Nike dort in den drei vorangegangenen Quartalen Umsatzrückgänge hinnehmen. Doch nun scheint in den USA die Umsatzwende geschafft.

Die guten Zahlen kamen auch bei den Anlegern positiv an. Auch im Hinblick auf eine weiteres weltweites Wachstums geben die aktuellen Zahlen Anlass zu Optimismus. Die aktuellen Unternehmenszahlen übertrafen die Erwartungen von Anlegern und Analysten deutlich. Das Wachstum steht aller Wahrscheinlichkeit nach auf einem durchaus soliden Fundament.

Aktienkurs stieg nach Bekanntwerden der Geschäftszahlen

Der Aktienkurs ging nach Bekanntwerden der jüngsten Geschäftszahlen um mehr als zwölf Prozent nach oben. Ende Juni wurde ein Jahresrekord von 81 Dollar erreicht. Diese Erfolge könnten sich durchaus fortsetzen. Die guten Geschäftszahlen werden mit der Ausweitung des Verkaufs im Internet sowie weiteren Innovationen bei den Sportartschuhen der Marke „Nike Air“ begründet. Zudem trugen die chinesischen Kunden einen großen Teil zum Wachstum bei. Dort konnte Nike seine Einnahmen um 35 Prozent steigern.

Nike geht also mit Rückenwind ins neue Geschäftsjahr. Man möchte im nächsten Jahr eine Umsatzsteigerung im hohen einstelligen Prozentbereich erreichen. Damit erhöhte das Unternehmen seine bisherigen Prognosen. Bislang sprach man von Umsatzsteigerungen im mittleren bis hohen einstelligen Bereich. Außerdem will Nike in den nächsten Monaten Aktien im Wert von 15 Milliarden Dollar zurückkaufen.

Erstmals seit einem Jahr Anstieg der Verkaufszahlen in den USA

Vor allem in den USA konnte Nike damit so gute Ergebnisse vorweisen, wie lange nicht mehr. Die Gründe liegen wohl vor allem in der Kooperation mit Amazon und einigen Innovationen bei Sportschuhen. Nach einer fast einjährigen Umsatzflaute, während der Konkurrenten wie Adidas oder Under Armour deutlich aufholen konnten, stiegen in den USA die Verkaufszahlen wieder an. Dies könnte nicht nur eine Trendwende, sondern auch eine Stabilisierung von Nike auf dem US-Markt bedeuten.

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CEO schon im März zuversichtlich

Schon im März zeigte sich der CEO von Nike, Mark Parker, in dieser Hinsicht zuversichtlich. Zwar musste man bei der Verkündung der Zahlen vom Jahresanfang erneut einen Umsatzrückgang und niedrige Verkaufszahlen in den USA bekannt geben, aber bereits damals war erkennbar, dass Nike gut ins nächste Quartal startete. Dies hatte trotz einer damals eher schlechten Stimmung an den Börsen ebenfalls einen Kursanstieg der Aktie zur Folge.

Aktie steigt seit November 2017

Anleger können darauf hoffen, dass auch der weitere Verlauf des Jahres 2018 für die Nike-Aktie eine gute Entwicklung bereithält. Ein Blick auf die bisherige Performance 2018 legt dies nahe. In den ersten sechs Monaten gewann die Nike-Aktie deutlich und setzte ihren im November 2017 gestarteten Aufwärtstrend fort. Der Trendverlauf lässt darauf schließen, dass der Aufwärtstrend in den nächsten Monaten anhält.

Der Gewinn pro Nike-Aktie lag im letzten Quartal bei 0,96 Dollar. Auch mit diesem Ergebnis übertraf die Erwartungen, die bei 0,64 Dollar lagen. Laut Analysten könnte sich die Aktie auch weiterhin überdurchschnittlich entwickeln. Diese Aussagen stützt auch der aktuelle Quartalsbericht, der die Nike-Aktie nochmals um zehn Prozent ansteigen ließ.

Erfolgreiche Aktie

Mit einem Gewinn von 22 Prozent ist die Nike-Aktie die erfolgreichste Aktie im Dow Jones in diesem Jahr. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), eine der wichtigsten Kennzahlen zur Analyse von Aktien, beträgt 29, was für Anleger nicht unbedingt einen Vorteil darstellt, da die Aktie im Vergleich damit nicht unbedingt billig ist. Das KGV gibt den Kurs einer Aktie im Verhältnis zum Gewinn, der innerhalb eines bestimmten Zeitraums bestimmt oder erwartet wird, wider.

Bekannte Marke für Sportartikel

Nike ist wohl einer der bekanntesten Marken der Welt. Nach Sportschuhen nahm man im Laufe der Jahre auch Sportbekleidung, Sportgeräte und Sportausrüstung in sein Angebot auf. Die Ursprünge des Unternehmens gehen ins Jahr 1964 zurück, als der Leichtathletiktrainer Bill Bowerman und der Mittelstreckenläufer Phil Knight, der noch heute als Vorstandsvorsitzender im Unternehmen ist, das Unternehmen Blue Ribbon Sports gründen. Beide wollten die damals auf dem Markt verfügbaren Laufschuhe verbessern.

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Erste eigene Kollektion 1972

Allerdings hatten die ersten Modelle in den USA kaum Erfolg. Daher importierte man zunächst Schuhe aus Japan und verkaufte sie in den USA. Sieben Jahre später begann man, unter dem Namen der griechischen Siegesgöttin Nike eigene Schuhe zu verkaufen und brachte 1972 die erste eigene Kollektion auf den Markt. Nike-Sportschuhe sind seit 1978 auch in Europa erhältlich.

Den großen internationalen Durchbruch schaffte Nike allerdings erst 1989. Diese war auch mit dem jungen und damals fast noch unbekannten Basketballspieler Michael Jordan verbunden, mit dem man gemeinsam Kollektionen wie „Air Jordan“ auf den Markt brachte. Michel Jordan und Nike begannen ihre Zusammenarbeit wenige Jahre zuvor.

Enge Zusammenarbeit mit bekannten Sportler

Auch in den folgenden Jahrzehnten war Nike immer mit den Gesichtern bekannter Sportler wie Golfstar Tiger Woods, dem Tennisspieler Rafael Nadal oder dem Fußballer Christiano Ronaldo verbunden. Gemeinsam arbeitete man immer wieder an neuen Kollektionen und Neuerungen. Allein Michael Jordan soll dem Unternehmen Umsätze von 2,6 Milliarden Euro eingebracht haben. Seit einigen Jahren ist man zudem Hauptsponsor der NFL in den USA.

Nike hat seinen Hauptsitz in Beaverton im amerikanische Bundesstaat Oregon und gehört zu den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt. Das bekannte Logo wurde ebenso zum Markenzeichen wie der Slogan „Just do it“.

Broker aus den Niederlanden

Degiro ist ein Broker aus den Niederlanden, der sich heute auf Privatanleger konzentriert, die an internationalen Märkten aktiv werden wollen und eigenständig handeln. Als Degiro an den Markt kam, waren zunächst institutionelle Trader die Hauptzielgruppe. Heute arbeiten über 150 Mitarbeiter für den Anbieter, der in 17 Ländern vertreten ist.

Einlagensicherung und Fonds mit Kundengeldern

Degiro ist keine Bank, sondern eine Investmentgesellschaft. Daher sind die Vorgaben zur Einlagensicherung etwas anders geregelt, als bei anderen Brokern. Alle Kundengelder bis zu einer Höhe von 20.000 Euro sind geschützt. Darüber hinaus werden Kundengelder auf getrennten Konten aufbewahrt, aber zusätzlich in einen Cash-Fonds investiert. Daher können die Kunden von Degiro auch an Zinsen teilhaben.

Fazit: Gute Nachrichten vom Sportartikelhersteller Nike

Die Fußball-WM in Russland verlief für Nike durchaus erfolgreich. Der Sportartikelhersteller stattet zehn Teams aus, darunter auch beide Finalisten. Zwar macht das Fußball-Geschäft nur etwa sechs Prozent des Umsatzes aus, ist unter Marketing-Gesichtspunkten dennoch sehr wichtig für das Unternehmen. Ein weitere positive Meldung aus dem Hause Nike sind die aktuellen Geschäftszahlen. Nike präsentierte kürzlich nicht nur seine Quartalszahlen, sondern auch die abschließenden Zahlen für das Geschäftsjahr 2017/18, da dieses im Juni endete.

Nike konnte seinen Gewinn im letzten Quartal um rund 13 Prozent auf etwa zehn Milliarden Dollar ausbauen. Damit übertraf man die Prognosen von Anlegern und Analysten deutlich. Vor allem vom heimischen Markt in den USA kamen gute Zahlen. Nachdem in den drei Quartalen zuvor die Verkaufs- und Umsatzzahlen stets gesunken waren, scheint dort nun eine Trendwende eingeleitet worden zu sein. Der Umsatz in den USA nahm um drei Milliarden zu. Auch die asiatischen Märkte meldeten gute Umsatzzahlen.

Als Gründe für die positiven Geschäftszahlen werden die Kooperation mit Amazon sowie Neuerungen bei Sportschuhen genannt. Nike konnte in den letzten Monaten seine Präsenz im Onlinehandel deutlich ausbauen.

Die Aktie von Nike entwickelt sich bereits seit November 2017 sehr positiv, bekam allerdings durch die guten Geschäftszahlen nochmals einen Schub. Ende Juni wurde ein Jahreshoch von 81 Dollar erreicht. Die guten Geschäftszahlen könnten ein Hinweis sein, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzen wird. Auch für 2019 hofft Nike auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit Gewinnsteigerungen im oberen zweistelligen Prozentbereich.

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