Ergebnisse der HBS-Medienstudie 2015

Die Kommunikationsagentur „HBS International“ hat eine Medien- und Markenstudie für den Finanzsektor erstellt. Dazu wurden laut Angaben der Agentur 937 Einzelinterviews mit institutionellen Anlegern und Finanzdienstleistern geführt. Diese wurden je nach Schwerpunkt ihrer Arbeit einer von zehn Befragungsgruppen zugeordnet.

HBS International ist laut eigenen Angaben eine „spezialisierte Kommunikationsagentur für Finanzdienstleister“. Zielgruppe sind unter anderem Investmentgesellschaften sowie Vermögensverwalter und Versicherungen & Banken. Firmensitz sind Frankfurt und London – regionaler Schwerpunkt die deutschsprachigen Länder und Großbritannien.

Mit Interesse schaute ich auf das Ergebnis der Frage, welches Internetangebot „am häufigsten für berufliche Zwecke“ inklusive Kundenberatung genutzt wird.

Von den frei und kostenlos zugänglichen Seiten wäre das bei mir wahrscheinlich OnVista. Und damit bin ich keine Ausnahme:

Inhaltsverzeichnis

  • Wichtigste Informationsquelle im Internet: OnVista.de
    • Klarstellung
    • Michael Vaupel

Wichtigste Informationsquelle im Internet: OnVista.de

Laut der Studie kam das Finanzportal OnVista bei den Befragten eindeutig auf Platz 1.

OnVista sei demzufolge – wie im Vorjahr – die wichtigste berufliche Informationsquelle im Internet. Das Ergebnis war eindeutig:

  • Von den befragten Anlageberatern der Sparkassen und Genossenschaftsbanken nannten 51% OnVista als ihre wichtigste berufliche Informationsquelle.
  • Bei den Anlageberatern in Privatbanken waren es demzufolge sogar 58%.
  • Etwas anders sah es bei den unabhängigen Finanzdienstleistern aus: Von den Befragten dieser Branche gaben 24,3% an, dass OnVista für sie die wichtigste Informationsquelle sei.

Bevorzuge Informationsquelle im Internet ist OnVista.de der Studie zufolge auch u.a. bei Gruppen wie Dachfondsmanagern (47,1%), Family Offices (35%) und Versicherungen (42%).

Befragt wurden für die aktuelle HBS Medienstudie:

  • 251 Unabhängige Finanzdienstleister
  • 203 Institutionelle Anleger
  • 202 Anlageberater in Genossenschaftsbanken und Sparkassen
  • 101 Depot-A-Manager
  • 70 Dachfondsmanager
  • 60 Family Offices
  • 60 Stiftungen.
  • 50 Anlageberater in Privatbanken

Durchgeführt wurde die Studie von der Schleus Marktforschung GmbH
Quelle: HBS International
Weitere Informationen unter http://www.hbsmedienstudie.de

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, ausschließlich dieses Angebot zu nutzen. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

Michael Vaupel

Michael Vaupel

Michael Vaupel ist diplomierter Volkswirt, Historiker (M.A.) und Vollblut-Börsianer. Er verfügt über Erfahrung als Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Nebenwerte, Derivate, Rohstoffe) und legt Wert auf ethisch korrektes Investieren.
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Author: Michael Vaupel

Michael Vaupel ist diplomierter Volkswirt, Historiker (M.A.) und Vollblut-Börsianer. Er verfügt über Erfahrung als Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Nebenwerte, Derivate, Rohstoffe) und legt Wert auf ethisch korrektes Investieren.

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