Nachhaltige Unternehmen in Deutschland – in die besten 50 grünen Aktien investieren

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 29.05.2020


Legen Sie Ihr Geld in Aktien an, achten Sie auf das Risiko, die Liquidität und die mögliche Rendite. Meldet sich zusätzlich das Umweltgewissen, werfen Sie einen Blick auf die Nachhaltigkeit der von Ihnen unterstützten Unternehmen. Um zum Umweltschutz beizutragen, empfiehlt sich eine Investition in „grüne“ Geldanlagen. Aktienkäufer suchen in nachhaltigen Indizes nach Betrieben mit Nachhaltigkeitsaspekt. Um ihnen die Suche zu erleichtern, legte die Deutsche Börse einen neuen Index auf. Der DAX 50 ESG umfasst 50 nachhaltige Unternehmen aus Deutschland. Die enthaltenen Titel stammen aus dem DAX, dem MDAX und dem TecDAX. Sie entsprechen den ESG-Kriterien.

  • Die ESG-Kriterien gelten als Orientierungshilfe, um die Nachhaltigkeit eines Unternehmens in Erfahrung zu bringen.
  • Nachhaltige Aktien punkten aufgrund des Nachhaltigkeitstrends mit einer guten Performance.
  • Der DAX 50 ESG fasst nach dem Best-in-Class-Ansatz 50 nachhaltige Firmen und Betriebe zusammen.
  • Die Chancen und Risiken grüner Aktien unterscheiden sich nicht von konventionellen Finanzprodukten.
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Nachhaltige Aktien 2020 – eine Investition in die Nachhaltigkeit lohnt sich

Das nachhaltige Investieren existiert seit mehreren Jahren. Eine Vielzahl von Investoren betrachtet es als praktikable Option, um sich Wohlstand aufzubauen.

Vorwiegend grüne Aktien rücken in den Fokus der Anleger.

Durch das Investment in ökologische Unternehmen leisten sie ihren Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz.

Bei konventionellen Anlegern hält sich hartnäckig die Annahme, grüne Investments erzielen weniger Rendite als klassische Aktienwerte. Der Gedanke dahinter: Wenige Unternehmen gelten als nachhaltig.

Durch die geringe Auswahl falle es schwer, das Depot zu diversifizieren und das Risiko zu streuen.

Fürsprecher der nachhaltigen Investments empfinden diese Sorge als unbegründet. Auf dem Markt finden sich ausreichend „Sustainable Stocks“.

Für aktive Investoren lohnen sich grüne Geldmarktfonds. Passive Anleger finden an nachhaltigen Investmentfonds und Indexfonds Gefallen. Des Weiteren besteht die Chance, in grüne Einzelaktien zu investieren.

Gilt Nachhaltigkeit als sinnvolle Investmentstrategie?

Das Finanzinformations- und Analyseunternehmen Morningstar prüfte die nachhaltige Fondslandschaft in den USA im Jahr 2018. Laut dem Bericht performten die grünen Aktien besser als konventionelle Alternativen.

Die Rendite von 63 Prozent der Nachhaltigkeitsaktien lag in der oberen Hälfte der jeweiligen Branche. Ein Grund für die gute Performance stellt der aktuelle Nachhaltigkeitstrend dar.

Gleichzeitig gelten die nachhaltigen Branchen unter erfahrenen Anlegern als sichere Anlagemöglichkeit.

Suchen Sie nachhaltige Aktien 2020, hilft ein Blick in den DAX 50 ESG. Hierbei handelt es sich um einen auf Nachhaltigkeit spezialisierten Index.

Wie die Deutsche Börse angibt, achtete sie bei seiner Zusammensetzung auf ökologische und soziale Kriterien. Des Weiteren spielte die gute Unternehmensführung der Betriebe eine Rolle.

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Alle Unternehmen im DAX 50 ESG auf einen Blick

  1. Adidas
  2. Allianz
  3. Aroundtown SA
  4. BASF
  5. BMW Deutschland
  6. Bayer
  7. Bechtle
  8. Beiersdorf
  9. Brenntag
  10. Carl Zeiss Meditec
  11. Commerzbank
  12. Continental
  13. Covestro
  14. Daimler
  15. Deutsche Bank
  16. Deutsche Börse
  17. Deutsche Post
  18. Deutsche Wohnen
  19. Telekom
  20. Evonic Industries
  21. Fraport
  22. Freenet
  23. Fresenius
  24. GEA Group
  25. Hannover Rück
  26. HeidelbergCement
  27. Henkel
  28. Hochtief
  29. Hugo Boss
  30. Infineon Tech
  31. KION Group
  32. Knorr-Bremse
  33. Lanxess
  34. LEG Immobilien
  35. Linde PLC
  36. Lufthansa
  37. Merck
  38. Metro
  39. Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft
  40. OSRAM Licht
  41. ProSieben Sat 1
  42. PUMA
  43. SAP SE
  44. Sartorius
  45. Scout24
  46. Siemens
  47. Symrise
  48. Telefonica
  49. ThyssenKrupp
  50. Zalando

Welche Unternehmen umfasst der DAX 50 ESG?

Die ESG-Bewertung nahm die Nachhaltigkeit-Ratingagentur Sustainalytics vor. Sie schloss Unternehmen, die gegen die Mindeststandards des UN Global Compact verstoßen, aus.

Gleiches gilt für Betriebe, die ihr Geld verdienen mit:

  • Waffenlieferungen,
  • Kohle,
  • Kernkraft,
  • Rüstung oder
  • Tabak

Interessieren sich Anleger für die Top-50 der nachhaltigen Unternehmen in Deutschland, orientieren sie sich an dem Index. Dieser umfasst nachhaltige Firmen wie Henkel.

Die Traditionsfirma verfolgt eine Nachhaltigkeitsstrategie zur Verringerung ihres ökologischen Fußabdrucks. Zu den wichtigen Faktoren dieser Strategie zählen:

  • eine verbesserte Sicherheit der Mitarbeiter,
  • eine ökonomische Performance,
  • ein reduzierter Verbrauch von Energie und Material,
  • weniger Wasserverschwendung,
  • ein reduziertes Abfallaufkommen.

Eine weitere nachhaltige Aktie im Index stammt von Hannover Rück. Das Versicherungsunternehmen legt großen Wert auf nachhaltiges Wirtschaften.

Seit dem Jahr 2011 orientiert es sich an einer Nachhaltigkeitsstrategie mit vier Handlungsbereichen:

  • Governance und Dialog,
  • Produktverantwortung,
  • Mitarbeitersicherheit,
  • Umwelt und Soziales.
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Warum finden sich im DAX 50 ESG Aktien nicht nachhaltiger Branchen?


Neben Unternehmen, die viel Wert auf den Nachhaltigkeitsaspekt legen, umfasst der DAX 50 ESG Firmen wie die Deutsche Bank oder die Lufthansa.

Beide genießen im Hinblick auf nachhaltiges Handeln und Wirtschaften einen zweifelhaften Ruf. Der Grund, warum sie dennoch im „nachhaltigen DAX“ Platz finden, besteht in dessen Anlageansatz.

Die Deutsche Börse wählte die Unternehmen nach der Best-in-Class-Strategie aus.

Bei diesem Ansatz existiert kein Ausschluss bestimmter Branchen. Der Index-Anbieter sucht nach Unternehmen, die in ihrer Kategorie eine Vorbildrolle bei Umwelt- und Sozialstandards einnehmen.

Daher finden sich im Index Aktien von Unternehmen aus weniger nachhaltigen Wirtschaftszweigen.

Erzielen sie durch den Nachhaltigkeitswunsch der Investoren eine bessere Performance als andere Branchenvertreter, motiviert das diese.

Im besten Fall rüsten sie in Sachen Nachhaltigkeit auf.

Weitere Anlageansätze, um nachhaltige Aktien 2020 zu erkennen

Neben dem Best-in-Class-Ansatz existieren weitere Strategien, um ethisch-ökologische Finanzprodukte auszuwählen.

Beispielsweise legen Sie bei einer gezielten Investition fest, in welche Branchen oder Unternehmen Sie Geld anlegen.

Zu dem Zweck recherchieren Sie im Internet nach Betrieben mit sozialem Engagement oder einer weitreichenden Nachhaltigkeitsstrategie.

Bei diesem Ansatz steht der Nachhaltigkeitsaspekt im Vordergrund. Das Problem stellt eine geringe Diversifizierung dar. Diese erschwert es, das Risiko zu streuen.

Bei einer Wirtschaftskrise im Nachhaltigkeitsbereich droht ein großer Kapitalverlust.

Als flexibler gilt die Suche nach Nachhaltigkeitsaktien mit Ausschlusskriterien. Mit diesen legen Sie fest, welche Unternehmen und Branchen Sie von einer Investition ausschließen.

Beispielsweise legen Sie Ihr Geld nicht in Firmen an, die:

  • sich an der Waffenproduktion beteiligen,
  • in der Alkohol- und Tabakindustrie tätig sind,
  • Kinderarbeit zulassen,
  • Energiegewinnung durch Kohle oder Atemkraft vorantreiben oder
  • im Sektor der Gentechnik arbeiten.
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Nachhaltige Aktien mithilfe der ESG Kriterien erkennen


Ein nachhaltiges Investment bezieht sich auf die ESG-Kriterien. Diese helfen Ihnen, nachhaltig agierende Unternehmen zu finden.

Als sinnvoll erweist es sich, neben dem Nachhaltigkeitsaspekt auf die Erfolgsbilanz im Bereich der Unternehmensverantwortung zu achten.

Suchen Sie zu dem Zweck Aktien von Betrieben mit einem hohen sozialen Engagement. Die Unternehmenskultur zielt bei ihnen auf die Sicherheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter ab.

Gleichzeitig unterstützen sie ihre jeweiligen Gemeinden oder Produktionsländer. Dieser Aspekt gehört zu den drei Säulen für nachhaltige Investitionen, festgelegt von der Investment-Research-Firma MSCI.

Die ESG-Kriterien stehen für:

  • Environment (Umwelt),
  • Social (Soziales) und
  • Governance (Unternehmensführung).

Jede Säule unterteilt sich in mehrere Themenbereiche, die für die Identifikation nachhaltiger Unternehmen eine Rolle spielen:

  • Klimawandel,
  • natürliche Ressourcen,
  • Umweltverschmutzung und Abfallwirtschaft sowie
  • Möglichkeiten für den Umweltschutz.

ESG-Kriterien stellen keine Garantie für 100-prozentige Nachhaltigkeit dar

Die ESG-Kriterien erweisen sich als Anhaltspunkt, um nachhaltige Unternehmen zu identifizieren. Entspricht ein Betrieb diesen „Nachhaltigkeitssäulen“, stellt es keine Garantie für eine vollständige Nachhaltigkeit dar.

Für den Begriff existiert keine standardisierte Vorgabe. Dementsprechend hängt seine Bedeutung vom Selbstverständnis der Unternehmen und dem Nachhaltigkeitsverständnis der Anleger ab.

Teilweise reicht es Investoren, Aktien nach den ESG-Kriterien auszusuchen. Suchen Sie einen Index mit entsprechenden Unternehmen, schauen Sie den UBS World Social Responsibility an.

Er umfasst neben Firmen aus Branchen wie der alternativen Energie Unternehmen aus der Chemieindustrie.

Ebenso wie der DAX 50 ESG stellt der Index die Betriebe nach dem Best-in-Class-Prinzip zusammen.

Die enthaltenen Unternehmen erfüllen grundlegende Umwelt- und Sozialstandards.

Bei der Suche nach Betrieben mit hohem Nachhaltigkeitsaspekt helfen Ratingagenturen. Des Weiteren existieren auf dem Markt Indizes, die ausschließlich Unternehmen mit Umweltbezug enthalten.

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Aktien einzeln auf den Nachhaltigkeitswert prüfen

In zahlreichen nachhaltigen Indizes finden sich Aktien unterschiedlicher Branchen und Wirtschaftsbereiche. Es fällt schwer, einen Index, der zu 100 Prozent eine hohe Nachhaltigkeit aufweist, zu
finden.

Aus dem Grund entscheiden sich viele Anleger, bewusst zu investieren. Sie suchen sich aktiv die Unternehmen und Branchen, in die sie ihr Geld anlegen, aus. Ein Index stellt eine erste Entscheidungshilfe dar.

Die darin enthaltenen Betriebe prüfen die Investoren auf Herz und Nieren. Das gelingt durch eine intensive Recherche.

Börsennews und objektive Berichte geben Auskunft über die Nachhaltigkeit von Betrieben. Achten Sie darauf, dass mehrere Quellen die Informationen bestätigen.

Bringen Sie Nachhaltigkeitsstrategien mehrerer Unternehmen in Erfahrung, beansprucht die Recherche Zeit. Sie brauchen Geduld und den Willen, Ihren Nachhaltigkeitsanspruch durchzusetzen.

Vor einer Investition lohnt es sich, die eigenen Ansprüche in Bezug auf die Nachhaltigkeit der erworbenen Aktien zu definieren.

Welche Vorteile gehen mit umweltfreundlichen Investitionen einher?


Investieren Sie Kapital in nachhaltige Unternehmen, unterstützen Sie deren Ziele und Engagements. Der Erfolg grüner Investments motiviert andere Branchen, sich Nachhaltigkeitsinitiativen anzuschließen.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, überprüfen die Firmen ihre Betriebsabläufe und Lieferketten. Das geschieht, um Ineffizienz und Ressourcenverschwendung zu vermeiden.

Mit einem grünen Investment fördern Sie den Wandel zu einer nachhaltigen und umweltbewussten Industrie und Wirtschaft.

Des Weiteren hilft der Kauf grüner Aktien, das Umweltgewissen zu beruhigen. Liegt das Geld bei einer klassischen Bank, wissen die Besitzer nicht, was mit ihrem Kapital geschieht. Unter Umständen nutzt es der Finanzdienstleister, um Waffenlieferungen oder konventionelle Energielieferanten zu unterstützen.

Ein ähnlich unerwünschter Umwelteffekt entsteht, wenn Sie Aktien von Unternehmen, die nicht nachhaltig agieren, erwerben.

Investieren Sie Ihr Geld in Nachhaltigkeitsaktien, wissen Sie, dass es Firmen mit hohen Umwelt- und Sozialstandards zugutekommt.

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Profitabilität als größter Vorteil beim nachhaltigen Investieren

Neben Umwelt- und Klimaschutz spricht ein weiterer Grund für nachhaltige Investments. Die Anleger profitieren vom Aufbau eines profitablen Depots.

Das gilt für Privatanleger und Unternehmen. Ein Artikel im Harvard Business Review beschäftigte sich mit Firmen mit kohlenstoffarmen Investitionen. Diese erzielen im Durchschnitt eine interne Rendite von 27 bis 80 Prozent.

Dementsprechend bedeuten grüne Investments keinen Renditeverzicht.

Neben der guten Performance der umweltfreundlichen Aktien kommt es zu einem weiteren positiven Effekt. Durch nachhaltige Investments unterstützen die Anleger die nachhaltigen Wachstumsmärkte.

Das führt zu einer Förderung der Nachhaltigkeit der Gesellschaft, der Warenproduktion und Ressourcenschöpfung. Auf die Weise ergibt sich ein Kreislauf, der zu einer doppelten Rendite führt.

Chancen und Risiken bei nachhaltigen Aktien

Zu den Vorteilen nachhaltiger Investitionen gehört eine Risikosenkung. Die große Mehrzahl der umweltbewussten Unternehmen berücksichtigt bei ihrem Handeln die sozialen und ökologischen Konsequenzen.

Aus dem Grund setzen sie bewusst umweltschonende Technologien ein. Mit ihnen senken sie die Gefahr ökologischer Folgekosten.

Der hohe Stellenwert sozialer Aspekte führt zu einer verbesserten Motivation der Mitarbeiter. Dementsprechend gewinnen nachhaltige Unternehmen an Attraktivität für qualifizierte Arbeitskräfte.

Der Umstand hält Ausfallquoten und Fluktuation auf einem niedrigen Stand. Gleichzeitig beugt der Betrieb auf die Weise Reputationsschäden vor.

Diese Risikovermeidung gilt für nachhaltige Firmen und nachhaltige Anleger. Entscheiden sich diese für grüne Investments, vermeiden sie Reputationsrisiken.

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Die Investition in umweltbewusste Unternehmen bietet Markt- und Wachstumschancen

Weltweit steht die Gesellschaft vor Herausforderungen. Diese bestehen in:

  • Klimawandel,
  • knappen Ressourcen,
  • steigendem Energiebedarf,
  • wachsenden Ansprüchen an das Gesundheitswesen.

Um die Probleme zu lösen, bedarf es zukunftsfähiger Konzepte. Entwickeln Unternehmen Technologien und Produkte, die diese Lösungen bieten, handelt es sich um Zukunftsbranchen.

Gleiches gilt für Firmen im Dienstleistungssektor, für die soziales Engagement Bedeutung erhält.

Diese Unternehmen agieren in den Wachstumsmärkten. Im Vergleich zu den Konkurrenten verfügen sie über entscheidende Wettbewerbsvorteile.

In nachhaltige Aktien investieren und das Portfolio diversifizieren

Legen Sie Ihr Geld in eine Vielzahl von Finanzanlagen an, tragen Sie zu einem guten Risikomanagement bei. Die Diversifizierung spielt bei nachhaltigen Aktien eine ebenso große Rolle wie bei konventionellen Finanzprodukten.

Durch eine Anlage in unterschiedliche Unternehmen und Branchen streuen Sie das Risiko. Hierbei handelt es sich um eine der zuverlässigsten Formen des Risk-Money-Managements.

Verfügen die Anleger über diverse Arten von Vermögenswerten, sinkt das Risiko eines schrumpfenden Portfolios. Dieses kommt beispielsweise zustande, wenn ein Abschwung in einer bestimmten Branche oder einem Anlagesektor droht.

Durch die Diversifizierung überstehen die Investoren fallende Kurse ohne die Gefahr eines Totalverlusts. Zusätzlich besteht die Chance, flexibel von Kursanstiegen zu profitieren, wenn Sie sich nicht auf eine Unternehmensbranche festlegen.

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Der Best-in-Class-Ansatz unterstützt das Risikomanagement


Legen Sie auf nachhaltige Investments Wert, ergibt es wenig Sinn, unnötige Risikofaktoren in das Portfolio aufzunehmen.

Wählen Sie Aktien aus unterschiedlichen Branchen und Sektoren aus, profitieren Sie von der Chance, auf eine hohe Rendite bei einem geringen Risiko.

Für Anleger stellt sich die Frage, wie viel ihres Portfolios sie nachhaltig gestalten. Auf dem Markt existieren ausreichend Nachhaltigkeitsaktien, um sich ein „grünes“ Depot aufzubauen.

Um in viele Branchen und Unternehmen zu investieren, wählen Sie den Best-in-Class-Ansatz. Dieser schließt keine Wirtschaftszweige von Vornherein aus.

In der Folge stellen Sie sich ein breit gefächertes Depot zusammen. Ihr Geld legen Sie in Unternehmen, die sich mit erneuerbaren Energien beschäftigen, an. Gleichzeitig wählen Sie Aktien aus den Bereichen:

  • Technologie,
  • Wirtschaft,
  • Pharmazie oder
  • der Automobilbranche.

Im DAX 50 ESG finden Sie Vertreter aus den verschiedenen Branchen.

Wie funktioniert die Diversifizierung bei grünen Investments?

Suchen Sie gezielt nach nachhaltigen Unternehmen, lohnt ein Blick in den NAI. Hinter dem Kürzel verbirgt sich der Natur-Aktien-Index.

Aus Gründen des Risikomanagements beschränken Sie sich nicht auf Aktien aus den enthaltenen Branchen. Sie diversifizieren Ihr Portfolio, wenn Sie:

  • in verschiedene Arten von Vermögenswerten investieren (Rohstoffe oder Anleihen).
  • verschiedene Wertpapiere innerhalb eines Vermögenswerts wählen (Anleihen von unterschiedlichen Emittenten).
  • Ihr Geld in Werte mit verschiedenen Laufzeiten und Zyklen anlegen, um die Auswirkung negativer Marktbedingungen in Grenzen zu halten.
  • Anlageklassen, die eine geringe Korrelation aufweisen, kombinieren.

Entscheiden Sie sich für eine Kombination von Vermögenswerten, deren Kurse nicht gemeinsam steigen oder fallen.

Bauen Sie ein Portfolio ausschließlich mit Aktien von Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien auf, unterliegt es den Marktkräften in diesem Sektor. Suchen Sie nach Firmen in anderen Sektoren, die den ESG-Kriterien entsprechen.
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Wann lohnt es sich, nicht nachhaltige Vermögenswerte zu veräußern?


Planen Sie den Aufbau eines nachhaltigen Depots, ergibt es Sinn, Finanzprodukte aus weniger nachhaltigen Branchen auszusortieren. Beispielsweise trennen Sie sich von Aktien fossiler Brennstoffe.

Gleiches gilt für Wertpapiere von umweltbelastenden Unternehmen. Um zu entscheiden, welche Vermögenswerte Sie verkaufen, kontrollieren Sie deren Performance.

Veräußern Sie Aktien, deren Kurse stagnieren. Legen Sie auf eine gute Rendite Wert, erweist es sich als sinnvoll, performancestarke Wertpapiere zu behalten.

Eine Veräußerung nicht nachhaltiger Aktien stellt den einfachsten Weg für freies Kapital dar. Dieses investieren Sie in grüne Finanzprodukte. Geschieht dies schrittweise, gestalten Sie Ihr Depot innerhalb weniger Wochen oder Monate um.

Der Verkauf von Aktien fossiler Brennstoffe bringt die Branche nicht zum Umsturz. Dennoch nimmt Ihr Verhalten als Anleger Einfluss auf die Nachhaltigkeit auf dem Aktienmarkt.

Mit nachhaltigen Investments den Aktienmarkt revolutionieren

Konzentrieren Sie sich auf umweltbewusste Unternehmen, entziehen Sie anderen Branchen einen Teil des Kapitals. Verfolgen zahlreiche Investoren diesen Ansatz, bewegt dies die Betriebe zum Umdenken.

Unter Umständen verstärken sie nachhaltige Praktiken in der Unternehmensstruktur.

Des Weiteren zeigt eine vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene Studie den positiven Effekt klimafreundlicher Investments.

Durch eine Investition in nachhaltige Aktien sinkt der Kapitalanteil für Branchen, die nicht nachhaltig wirtschaften. Das führt zu einer Verringerung der Treibhaus-Emissionen um bis zu 42 Prozent.

Entscheiden Sie sich für den Kauf von Nachhaltigkeitsaktien, unterstützen Sie umweltbewusste Unternehmen. Sie leisten Ihren Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima.

Neben der Rendite profitieren Sie von einem guten Umweltgewissen.

Zielen Sie darauf ab, Ihren CO2-Fußabdruck gering zu halten, stellen Investments mit Nachhaltigkeitsaspekt eine gute Lösung dar.

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Green Washing: die Gefahr bei nachhaltigen Investments


Das veränderte Investitionsverhalten der Anleger in den vergangenen Jahren blieb den Unternehmen nicht verborgen. Für mehrere Branchen – beispielsweise die Automobil- oder Chemieindustrie – stellt der Nachhaltigkeitstrend ein Imageproblem dar.

Zahlreiche Automobilhersteller reagierten, indem sie Fahrzeuge mit umweltschonenden Antrieben auf den Markt brachten.

Nicht alle Betriebe arbeiten bei ihrem Imagewandel mit fairen Mitteln. Teilweise betreiben sie „Green Washing“.

Sie gaukeln den Verbrauchern vor, Wert auf ökologische Nachhaltigkeit zu legen. Teilweise bauen sie Nachhaltigkeitsstrategien in ihre Unternehmensphilosophien ein. Einer genauen Prüfung halten diese nicht stand.

Beispielsweise tritt das „Green Washing“ auf, wenn ein Unternehmen mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit wirbt, aber an Produktion und Vertrieb nichts verändert. Die Verbraucher schenken den Slogans Glauben, sodass eine Täuschung entsteht.

Green Washing erkennen – wie funktioniert das?

Ebenfalls handelt es sich um „Green Washing“, wenn Firmen mit nachhaltigen Initiativen werben, die aus einer Gesetzesänderung resultieren.

Halten sie Unternehmensvorschriften ein, deutet das nicht auf ein verbessertes Umweltbewusstsein hin. Sie versuchen, Sanktionen aufgrund von Nichteinhaltung zu vermeiden.

Um nicht auf die Vorspiegelung falscher Tatsachen hereinzufallen, nehmen Sie vor einer Investition eine gründliche Unternehmensrecherche vor.

Bei dieser lesen Sie die Firmenphilosophie und hinterfragen diese. Finden Sie heraus, ob der ausgewählte Betrieb nachhaltige Projekte unterstützt.

Erhielt er Auszeichnungen für sein Engagement für Umwelt und Soziales? Unterstützt er Drittländer?

Finden Sie keine Nachhaltigkeitsstrategien, die über die Gesetzeslage hinausgehen, handelt es sich um Green Washing.

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Fazit: Nachhaltigkeit spielt beim Aktienhandel eine Rolle

Legen Sie Ihr Geld in Aktien an, erhalten mehrere Faktoren Bedeutung. Der Sinn einer Geldanlage besteht in einer Rendite.

Für umweltbewusste Investoren stellt sich die Frage, ob diese zulasten der Umwelt gehen darf. Investieren sie in Wertpapiere aus den Branchen Kernenergie oder Chemie, belasten sie indirekt Klima und Natur.

Um das zu vermeiden, wächst das Interesse an nachhaltigen Aktien. Hierbei handelt es sich um Wertpapiere von Organisationen, die den ESG-Kriterien entsprechen.

Sie setzen sich für die Umwelt und Soziales ein. Des Weiteren zeichnen sie sich durch eine nachhaltige Unternehmensführung aus. Neben dem Umwelt- und Klimaschutz spielt der Arbeitsschutz eine wesentliche Rolle.

Die ESG-Kriterien erweisen sich als Orientierungshilfe bei der Suche nach nachhaltigen Unternehmen in Deutschland. Ein Index, der 50 dieser Betriebe umfasst, nennt sich DAX 50 ESG.

Dieser verfolgt bei der Auswahl der Unternehmen den Best-in-Class-Ansatz. Aus dem Grund befinden sich Betriebe aus weniger nachhaltigen Branchen im Index.

Legen Anleger auf Aktien mit starkem Nachhaltigkeitsaspekt Wert, nutzen sie alternativ den Natur-Aktien-Index, kurz NAI.

Ein grünes Portfolio bringt mehrere Vorteile, beispielsweise eine gute Performance, mit sich. Diese resultiert aus dem Nachhaltigkeitstrend. Beachten Sie, dass nachhaltige Wertpapiere die gleichen Chancen und Risiken wie konventionelle Aktien bergen.

Für das Risikomanagement empfiehlt es sich, das Depot zu streuen.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com