Neues Übernahmeangebot für METRO

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.09.2020


Die METRO-Aktie steigt, nachdem auch das zweite Übernahmeangebot des Investors EP Global Commerce (EPGC) abgelehnt wurde. Der Preis liegt allerdings deutlich niedriger als beim ersten Angebot vor einem Jahr. Aus diesem Grund lehnt der Vorstand von METRO auch dieses Angebot ab. Interessante Aktien aus Deutschland finden Trader auch bei eToro.

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Freiwilliges und öffentliches Übernahmeangebot

EPGC gab ein freiwilliges, öffentliches Übernahmeangebot für METRO ab. Für jede Stammaktie will der Investor 8,48 Euro zahlen und für jede Vorzugsaktie 8,87 Euro. Der genaue Preis wird jedoch durch die Berechnung des gesetzlichen Mindestangebotspreises durch die BaFin bestimmt. Diese Angaben gehen aus einer Börsenpflichtmitteilung von EPGC von Sonntagabend hervor. Der Investor wird von Daniel Kretinsky kontrolliert.

Der Investor bewertet METRO in seinem zweiten Angebot mit rund drei Milliarden Euro wesentlich geringer als noch vor einem Jahr. Die Aktie von METRO wird im Übrigen im MDax gehandelt. Vor einem Jahr bot EPGC pro Stammaktie 16 Euro und für die Vorzugsaktien 13,80 Euro. Die Bewertung von METRO betrug 5,8 Milliarden Euro.

Neues Übernahmeangebot für METRO

EPGC sieht keine Mindestannahmeschwelle vor

Aus der Börsenmitteilung vom Wochenende geht außerdem hervor, dass keine Mindestannahmeschwelle vorgesehen ist. An dieser war im letzten Jahr der erste Übernahmeversuch gescheitert. EPGC hält derzeit etwas weniger als 30 Prozent der Anteile an METRO. Mit dem freiwilligen Übernahmeangebot will der Investor seine Anteile auf über 30 Prozent erhöhen, aber ein Pflichtangebot vermeiden.

Neben der Beteiligung von 29,99 Prozent besitzt EPGC auch eine Kaufoption für die übrigen Anteile von 2,71 Prozent gegenüber dem Family-Equity-Unternehmen Haniel aus Duisburg, zu dem METRO gehört. Ginge der Investor diesen Weg und setzt seine Kaufoption ein, so würde er zwar auf eine Beteiligung von über 30 Prozent kommen, müsste aber den anderen Aktionären ein Pflichtangebot unterbreiten.

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Kaum Aussicht auf 50 Prozent der Stimmrechte

EPGC geht laut seiner Mitteilung ohnehin nicht davon aus, dass der Investor auf über 50 Prozent der Stimmrechte kommen wird. Das aktuelle Angebot sieht vor, dass alle Aktionäre seine Anteile verkaufen können. Auf diesem Weg will EPGC über eine Beteiligung von über 30 Prozent an METRO seine Strategie flexibler aufstellen.

Der Investor würde beim zweiten Versuch deutlich günstiger abschneiden, als noch vor einem Jahr – vorausgesetzt, METRO nimmt das Übernahmeangebot an. Vor einem Jahr verweigerte nicht nur das METRO-Management seine Zustimmung, sondern mit der Meridian-Stiftung und der Beisheim Holding auch zwei weitere Großaktionäre, die schon seit Jahren Anteile an METRO halten. Die Meridian-Stiftung und die Beisheim Holding haben mittlerweile ihre Anteile gepoolt und halten gemeinsam rund 23 Prozent und damit deutlich weniger Anteile als EPGC an METRO.

 METRO News

Langfristig orientierte Investoren

Laut EPGG sind die METRO-Investoren langfristig orientiert und wollen das Unternehmen mit Blick auf die Marktposition und die operative Leistungsfähigkeit unterstützen. Der Investor ist seit Jahresbeginn auch Mitglied im Aufsichtsrat von METRO. Zunächst muss jedoch die BaFin das Angebot prüfen. Erst nach der Genehmigung der Finanzaufsicht wird da Angebot veröffentlicht.

Schon jetzt plant EPGC mit BNP Paribas und der Société Générale als M&A-Berater. Credite Suisse ist als Finanzberater vorgesehen und die Cash Confirmation Bank sowie Kirkland & Ellis International LLP als Rechtsberater. Darüber hinaus plant der Investor mit mehreren internationalen Koordinatoren und Finanzierungsbanken.

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Unternehmen aus Sicht von METRO unterbewertet

Aus Sicht des Managements von METRO ist das Angebot von EPGC allerdings zu gering. Daher raten die Verantwortlichen den METRO-Aktionären, ihre Aktien derzeit nicht zu verkaufen. Der Vorstand will sich ebenso wie der Aufsichtsrat zum Übernahmeangebot äußer, wenn das Angebot endgültig vorliegt. Im Moment sagt der Vorstand jedoch, dass METRO unterbewertet sei. EPGC sieht im aktuellen Angebot aber den gesetzlich vorgegebenen Mindestangebotspreis. Dennoch entwickelt sich die METRO-Aktie aktuell sehr gut.

Metro Aktie

Gute Entwicklung am Aktienmarkt

Generell scheint sich der deutsche Aktienmarkt gerade sehr gut zu entwickeln. Der DAX gewann in den letzten Tagen fast drei Prozent hinzu. Der größte Wochengewinn seit mehr als einem Monat ist damit in greifbarer Nähe. Dennoch sind einige Experten der Ansicht, dass Aktien derzeit im historischen Vergleich einen zu hohen Preis aufweisen.

Darüber hinaus ist die Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken der Welt wie der Fed noch immer sehr locker. Dies ist auch der Hintergrund, warum es derzeit kaum Anlagen gibt, die sich mit Blick auf die Rendite als Alternative zu Aktien anbieten. Außerdem kann es aufgrund neuer und alter Schwierigkeiten jederzeit zu Rückschlägen an den Märkten kommen.

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Handelskonflikt und Brexit weiter Thema

Ein Thema, dass weiter für Unruhe sorgt, sind die Spannungen zwischen den USA und China, die kürzlich in der Technologie-Branche wieder aufgeflammt sind, beispielsweise beim Vorgehen der USA gegen TikTok. Das Thema Brexit ist ebenfalls noch lange nicht aus der Welt. Kürzlich wurde in Großbritannien von Boris Johnson ein Gesetz vorgeschlagen, dass wohl den im Vertrag mit der EU ausgehandelten Bedingungen für die Grenze zwischen Irland und Nordirland widerspricht.

Die Gespräche mit der EU sind zudem weiter holprig, was die Gefahr, dass es doch noch zu einem Brexit ohne Deal kommt, wieder erhöht. Das britische Pfund musste zuletzt erneut Verluste hinnehmen und fiel auf den niedrigsten Wert seit über fünf Monaten. Neue Sorgen bereitet das Coronavirus und die Gefahr einer zweiten Welle. Zudem könnte es bei der Entwicklung eines Impfstoffs Rückschläge geben.

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Einfacher Marktzugang für Trader

Der Broker ist seit über zehn Jahren am Markt und bietet einen Kunden ein einfaches Kostenmodell, einen sicheren und unkomplizierten Marktzugang sowie den Aktienhandel in Echtzeit. Der Broker informiert seine Trader zudem regelmäßig über aktuelle Entwicklungen an den Märkten. Trader finden beispielsweise aktuelle Nachrichten und tagesaktuelle Analysen sowie Analysen der Experten von TipRanks.

Mit Blick auf Charttool sticht das Tool ProCharts heraus, mit dem Trader verschiedene Kursverläufe vergleichen können. Der Broker bietet zudem eine Watchlist an. Diese hilft dabei, Aktien längerfristig zu verfolgen und günstige Einstiegsgelegenheiten abzupassen. Etoro wird vom der CySec und der FCA reguliert. Die Handelsplattform ist mit modernen Verschlüsselungstechniken abgesichert. Zudem hat der Schutz der Daten der Kunden bei eToro Priorität.

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Demokonto nutzbar

Alle Angebote des Brokers sind natürlich auch über ein Demokonto nutzbar. Dies gilt auch für das Social Trading. Hier finden Trader mit der Hilfe von Suchfiltern auch spezialisierte Aktientrader. Neulinge können hier vom Wissen erfahrener Trader profitieren und erfahrenen Tradern wird viel Arbeit rund um Marktbeobachtungen und Analyse abgenommen. Tradern folgen gelingt mit nur wenigen Klicks. Allerdings kann jeder Trader weiterhin selbst ein Stop Loss setzen oder das Kopieren pausieren.

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Fazit: METRO lehnt erneut Übernahmeangebot ab

Das Management von METRO lehnt auch das zweite Übernahmeangebot von EP Global Commerce (EPGC) ab. Der nun vorgelegte Preis ist deutlich geringer als beim ersten Angebot vor einem Jahr. EPGC verfolgt das Ziel, einen Anteil von über 30 Prozent an METRO zu erwerben. Die Aktie von METRO ist im MDax gelistet und lag dort zuletzt im Plus.

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Bilderquelle:

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