Daytrading für Anfänger – Die Risiken und Chancen im Überblick

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 05.08.2020


Wertpapieranlagen haben für Sparer lange keine besonders große Rolle gespielt. Zu tief saß der Schock aus den 2000er Jahren. Das Platzen der Dotcom-Blase hat massive Löcher in viele Depots gesprengt. Und auch die Finanzkrise 2007 mit der Lehman-Pleite ließ Privatanleger vorsichtig werden. Inzwischen sind die Zinsen so niedrig, dass kaum ein Weg an Aktien vorbeiführt. Welche Möglichkeiten haben Kleinanleger, um an den Märkten einzusteigen? Daytrading steht mit ganz oben auf der Liste.

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Was ist Daytrading?

Der Begriff Daytrading bezeichnet Aktionen an der Börse, die nicht auf langfristiges Halten von Wertpapieren ausgerichtet sind. Es geht darum, kurzfristige Schwankungen auszunutzen – indem nach Handelseröffnung Positionen eingegangen werden, welche der Anleger vor Ende des Handelstages wieder schließt.

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Intraday-Trading ist nicht nur im Bereich der Klein- und Privatanleger verbreitet. Aufgrund der starken Spekulationskomponente hat sich Daytrading als professionelles Handelsinstrument etabliert. Hier sind primär institutionelle Anleger aktiv, zu denen:

  • Versicherungen
  • Banken
  • Vermögensverwalter

gehören. In seiner heutigen Form erst möglich geworden ist das Daytrading durch das Internet. Ohne die Möglichkeit, online ein Wertpapierdepot zu eröffnen und mit professionellen Plattformen zu traden, wären Klein- und Privatanleger vom Intraday-Handel abgeschnitten.

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Welche Vorteile hat der Intraday-Handel?

Mit Daytrading nutzen Sie als Anleger den einen oder anderen Vorteil aus. Ein wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit, Slippage zu vermeiden. Hierbei handelt es sich um ein Szenario, dass der eine oder andere Einsteiger vielleicht unter Gapping schon einmal gehört hat. Angenommen, Sie halten eine Position auf einen Index, der bei 10.000 Zählern aus dem Handel geht. Am nächsten Morgen startet der Handel auf den Index wieder.

Plötzlich steht der Kurs aber nicht mehr bei 10.000 Zählern, sondern nur noch 9.900 Punkten. Diese Differenz – Slippage – kostet Sie am Ende sehr viel Geld. Gerade bei gehebelten Produkten machen Sie so massive Verluste. Das Problem: Selbst ein Stop Loss oder Take Profit Orderzusatz würde Sie nicht weiterbringen. Ihre von der Handelsplattform ausgegebene Order wird erst zum nächsten möglichen Termin – zum Handelsstart – ausgeführt.

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Daytrading: Diese Assets können gehandelt werden

Beide Begriffe – Intraday-Handel und Daytrading – bezeichnen kein spezielles Handelsinstrument. Vielmehr umreißen sie einen Zeithorizont, indem der Handel stattfindet. Einsteiger können eine ganze Palette verschiedener Handelsklassen traden:

  • Aktien
  • Rohstoffe
  • Währungen
  • Fonds.

Daytrading erstreckt sich außerdem auf derivate Finanzprodukte. In diese Kategorie fallen zum Beispiel Zertifikate oder CFDs. Hierbei handelt es sich um Assets, die keinen physischen Wertpapierbesitz repräsentieren. Derivate basieren auf einem Basiswert (Underlying) und realisieren eine Partizipation an der Kursentwicklung.

Um Intraday-Trading nutzen zu können, braucht jeder Anfänger einige Grundvoraussetzungen. Hierzu gehört ein Wertpapierdepot, welches diese Handelsoption unterstützt. Zweiter Punkt ist der Zugang zum Markt. Retail-Broker bieten heute zwar vielfach die Möglichkeit, online auf Aktien oder Anleihen und Fonds zu traden. Der Handel mit Währungen (Forex) oder Derivaten wie CFDs (Differenzkontrakte) wird oft nur über spezialisierte Broker angeboten.

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Intraday-Handel: Welche Assets sind besonders lukrativ?

Dass prinzipiell viele Assets im Daytrading wiederzufinden sind, hat einerseits den Vorteil einer sehr großen Flexibilität. Hieraus entsteht aber auch eine Herausforderung. Welche Handelsart hat im Intraday-Handel die besten Chancen?

Aktien sind für Anfänger im ersten Moment eine gute Wahl, da sie ein bekanntes Asset sind und sich einer großen Bekanntheit erfreuen. Zudem ist die Auswahl sehr groß – besonders, wenn sich Anleger nicht nur auf einen Markt beschränken. Aber: Aktien intraday handeln kann seine Tücken haben.

Viele Anleger setzen auf CFDs und andere Derivate wie Optionen. Diese im Daytrading zu handeln, heißt hohe Gewinne realisieren zu können. Der Grund: Differenzkontrakte – aber auch Währungen und andere Derivate – arbeiten mit einem Hebel. Anleger investieren einen kleinen Teil, bewegen am Markt aber eine sehr viel höhere Summe. Achtung: Durch die Hebelwirkung entsteht ein hohes Renditepotenzial, dass sich auch umkehren kann. Sprich: Drehen die Kurse der Basiswerte ins Minus, pulverisiert sich im Intraday-Trading das Guthaben.

Hebelprodukte erhöhen des Verlustrisiko signifikant. Inzwischen gelten in der EU gewisse Regeln, bis zu welcher Höhe einem Privatanleger ein solcher Hebel angeboten werden darf. Bei Kryptowährungen ist ein 2:1 Schluss. Im Segment des Aktienhandels kann sich der Hebel auf bis 30:1 belaufen.

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Broker Tipps für Daytrading: Die richtigen Anbieter finden

Beide Begriffe – Intraday-Trading und Daytrading – sind inzwischen verbreitet und werden von vielen Anlegern benutzt. Einsteiger stoßen fest schon zwangsläufig auf dieses Thema. Um Wertpapiere und Derivate zu handeln, braucht es zuerst ein passendes Depot. Woran lassen sich gute Broker erkennen? Bei uns finden Sie im Broker Vergleich einige exzellente Angebote. Worauf zu achten ist, zeigen wir Ihnen hier.

Daytrading Broker Tipp Nr. 1: Ein kostenloses Wertpapierdepot

Achten Sie bei der Suche nach einem Wertpapierbroker auf jeden Fall darauf, dass das Depot kostenlos angeboten wird. Diese Formulierung bitte nicht falsch verstehen. Kostenlos bedeutet nicht, keine Handelsentgelte schultern zu müssen. Egal, ob Sie Aktien oder CFDs intraday handeln wollen – jede Position hat ihren Preis.

Allerdings sollte es heute möglich sein, ein Aktiendepot (oder Handelskonto) ohne Depotführungsgebühr anzubieten. In der Praxis sind leider nicht alle Broker soweit vorgedrungen. Einige Anbieter greifen Ihnen nach wie vor schamlos in die Tasche. Auf die Depotführungsgebühr verzichtet wird bei vielen Online Brokern. Lassen Sie sich davon allerdings nie zu vorschnellen Entscheidungen hinreißen. Unterm Strich zählt immer das Gesamtpaket.

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Daytrading Broker Tipp Nr. 2: Handelsentgelte checken

Ein Wertpapierdepot ohne Depotführungsgebühr – heute kein Thema mehr. Ein Fehler, der Einsteigern immer wieder passieren kann: Die Handelsgebühren werden nicht angemessen berücksichtigt. Gerade beim Intraday-Handel kann es unter solchen Umständen teuer werden. Als Anleger müssen Sie die Kosten im Auge behalten.

Rechnet der Broker jedes Mal 10 Euro ab, muss das Intraday-Trading eine extrem gute Performance hinlegen. Andernfalls werden wahrscheinlich nur Verluste eingefahren. In welcher Form eine Gebühr entsteht, hängt auch von den gehandelten Assets ab. Speziell bei den Hebelprodukten entstehen die Gebühren nicht nach dem klassischen Provisionsmodell, sondern über den Spread. Hintergrund: Ein Spread entsteht, sobald sich Kaufs- und Verkaufskurse unterscheiden. Eröffnen Sie zum Zeitpunkt X eine Position zu einem Kurs von XY Euro und schließen eine identische Position in gleicher Höhe, wird vom Broker nicht der Kurs XY abgerechnet, sondern beispielsweise XY*0,9995.

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Daytrading Broker Tipp Nr. 3: Die handelbaren Assets

Im Intraday-Trading machen sich Hebel besonders stark bemerkbar. Heißt aber nicht automatisch, dass Sie damit immer besonders gut unterwegs sind. Was Anleger immer brauchen, ist ein Überblick zu den handelbaren Assets. Innerhalb der einzelnen Handelsarten fallen im Brokertest regelmäßig sehr große Unterschiede auf – etwa bei den CFDs auf Aktien oder Währungen.

Aber auch bei den klassischen Wertpapierbrokern gibt es massive Unterschiede – die einzelnen Assets aber auch die Märkte und Börsen betreffend. Sie müssen in die Entscheidung für oder gegen einen der Online Broker diese Aspekte einfließen lassen. Gestützt werden muss die Bewertung im Broker Vergleich auch auf Ihre Handelsstrategie. Sehen Sie sich eher als konservativen Trader, sind Aktien und Anleihen – zusammen mit Fonds – wichtig. Darf es etwas mehr Risiko sein, sind Derivate eine interessante Option.

Daytrading Broker Tipp Nr. 4: Immer die Kursversorgung checken

Fürs Daytrading verlassen sich viele Klein- und Privatanleger einfach darauf, mit Echtzeitkursen traden zu können. Diese sind Voraussetzung, um auf aktuelle Entwicklungen bei den Fundamentaldaten reagieren zu können. Außerdem lassen sich nur mit Echtzeitkursen die Charts in der technischen Analyse auswerten.

Leider zeigen unsere Erfahrungen, dass Sie nicht überall damit rechnen können, Echtzeitkurse zu erhalten. Ein No Go für das Intraday-Trading. Checken Sie daher im Vorfeld, ob der Wunschbroker die Versorgung tatsächlich entsprechend organisiert. Besonders vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang, wenn die Aktiennotierung von unabhängigen Dritten kommen.

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Daytrading Broker Tipp Nr. 5: Market Maker eher meiden

Gerade im Bereich der Derivate haben sich verschiedene Broker etabliert. Ein Teil der Anbieter leitet Ihre Order einfach an den Markt durch. Diese STP/ECN Broker erwirtschaften Einnahmen ausschließlich über die Handelsentgelte. Eine andere Variante sind die Market Maker. Hier wird der Broker nicht einfach zum Mittelsmann, welcher das Handelskonto zur Verfügung stellt.

Market Maker haben einen Vorteil: Ihr können eine Position auch außerhalb der normalen Handelszeiten traden. Auf der anderen Seite besteht ein gewisses Risiko. Da der Market Maker nicht nur Broker ist, sondern mit jeder Position, die Sie verlieren Geld verdient, werden Wetten gegen Anleger lukrativ. Es ist ein Risiko, beim Market Maker zu traden. Leider ist der Unterschied sehr schwer zu erkennen. Was Ihnen immer zu denken geben muss, wenn sich Positionen kurz vor Ablauf der Position wie von Geisterhand bewegen – und Sie so in die Verlustzone drängen.

Daytrading Broker Tipp Nr. 6: Handelsplattform unter die Lupe nehmen

Im Bereich des Daytradings müssen Sie sehr schnell reagieren und wissen, worauf Entscheidungen beruhen. Chartanalyse und Fundamentaldaten geben Ihnen wichtige Infos zu Trends und deren Entwicklung. Um eine optimale Performance aus den Handelssignalen ziehen zu können, brauchen Trader Unterstützung – in Form einer entsprechend leistungsstarken Handelsplattform.

Diese muss intuitiv zu bedienen sein, gleichzeitig aber auch alle wichtigen Features für den Handel abdecken. Heißt: In die Handelsplattform sind leistungsfähige Tools für die Kursanalyse eingebaut. Außerdem bietet die Plattform Möglichkeiten, um eine Order mit speziellen Zusätzen – wie dem Trailing Stop Loss – zu versehen.

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Daytrading Broker Tipp Nr. 7: Mobiles Trading muss möglich sein

In den letzten Jahren ist eines zunehmend wichtiger geworden: Unterwegs auf dem Laufenden zu bleiben. Die technischen Voraussetzungen dafür schaffen Smartphone und Tablet. Beide Geräteklassen sind inzwischen so leistungsfähig, dass sich auch Handelsplattformen fürs Daytrading entwickeln lassen. Hinsichtlich der Qualität und Leistungsfähigkeit gibt es allerdings sehr große Unterschiede.

Ein Teil der Anwendungen, die als App auf die Handys heruntergeladen und installiert werden, sind eher Info-Plattformen und eignen sich rudimentär fürs Trading. Einige Apps sind auf der anderen Seite so klar durchdacht und strukturiert, dass dahinter echte Konkurrenten zur Desktop-App stecken. Grundsätzlich empfiehlt sich immer ein gründlicher Blick auf die Trading-App und Möglichkeiten, auch unterwegs auf Entwicklungen am Markt zu reagieren.

Daytrading Broker Tipp Nr. 8: Intraday-Handel mit Demokonto ausprobieren

Auf den ersten Blick wirkt Daytrading simpel. Einfach vor der Handelsplattform sitzen, auf die Kurscharts achten und im richtigen Moment eine Position öffnen oder schließen. In der Praxis ist das Ganze komplexer. Einsteiger unterschätzen schnell, wieviel Know-how und Erfahrung darin stecken, die richtige Handelsstrategie zu finden. Aber auch ein sicherer Umgang mit den verschiedenen Indikatoren will gelernt sein.

Wo holen Sie sich das Wissen zum Daytrading für Anfänger her? Das Demokonto ist eines der wichtigen Instrumente, um sich mit dem Intraday-Handel vertraut zu machen. Einerseits bekommen Sie als Anleger so die Möglichkeit, beim Broker etwas genauer hinter die Kulissen zu schauen. Der zweite – und in unseren Augen wichtigere Punkt – ist den Handel unter Live-Bedingungen testen zu können. Sie setzen als Anleger aber nicht reales Guthaben ein und riskieren Kopf und Kragen. Stattdessen machen Sie mit dem Testkonto Erfahrungen ganz ohne Risiko. Schauen Sie sich im Broker Vergleich aber immer an, unter welchen Rahmenbedingungen das Demokonto eröffnet wird. Müssen Anleger ein Handelskonto mit hohen Summen kapitalisieren? Ist der Testzugang nach ein paar Wochen wieder Geschichte?

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Intraday-Handel Strategien: Trendfolge bis Scalping

Im Handel mit Wertpapieren können Sie mit dem Bauch entscheiden – und viele Einsteiger lassen sich am Ende auch von Emotionen leiten. Langfristig zum Erfolg führen aber nur Strategien. Verstehen Sie diese Aussage nicht falsch: Es gibt nicht die eine Tradingstrategie, mit der Sie immer Erfolg haben werden. Es geht letztlich darum, sich eine „Toolbox“ aus verschiedenen Strategien zurechtzulegen, mit denen Sie am Ende sicher auf unterschiedliche Situationen reagieren können.

Grundsätzlich folgen die Kurse von:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Indizes
  • Währungen usw.

immer einem Muster – Auf- und Abwärtsbewegungen wechseln sich ab. Diese Entwicklungen lassen sich in Zyklen einteilen, der Maßstab wird durch die Zeitachse vorgegeben. Das Ergebnis sind Trends, die Sie als Anleger erkennen und in ihrer Entwicklung bewerten müssen. Auf diese Weise entstehen Handelssignale. Wo Sie diese als Trader setzen, entscheidet sich anhand der gewählten Strategie.

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Daytrading-Strategie: Die Trendfolge

Bei der Trendfolge-Strategie handelt es sich um eine der bekannten Ansätze, auf den viele Einsteiger ins Intraday-Trading sehr schnell stoßen. Hierbei erkennen Sie einen Kurstrend, in den eine Position eröffnet wird. Handelssignale eröffnen hier unter anderem der gleitende Durchschnitt oder die Bollinger Bänder.

Durch das Anlagen von Stützungs- und Trendlinien erkennen Sie am Ende sehr schnell, wann der Trend sich volle entwickelt hat. Der Nachteil besteht darin: Anleger handeln immer erst dann, wenn der Trend sich bereits etabliert hat. Außerdem besteht das Risiko, eine Trendumkehr zu verpassen und so Verluste einzufahren.

Daytrading-Strategie: Handel auf die Finanzströme

Um diese Trading-Strategie erfolgreich anzuwenden, braucht es etwas mehr Know-how und den Griff zu den richtigen Indikatoren. Analysiert werden die Finanzströme – sprich ob ein Wertpapier überkauft ist oder überverkauft ist. In beiden Fällen würde sich jeweils ein Handelssignal ergeben. In einem überverkauften Markt steigen Sie in eine Position ein. Sobald sich aus der Analyse ergibt, dass ein Wertpapier überkauft ist, schließen Sie die Position und nehmen den Gewinn mit.

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Daytrading-Strategie: Das Scalping

Scalping im Daytrading darf nicht mit der strafbaren Methode verwechselt werden, die auf eine gezielte Kursmanipulation abzielt. Als Handelsinstrument hat sich der Begriff im Daytrading für das Ausnutzen vieler kleiner Kursschwankungen etabliert. Die Haltedauer einzelner Positionen beträgt in der Regel nur wenige Minuten. Als Anleger ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung der Methode, dass Sie einerseits die Märkte sehr genau analysieren und bereit sind, die mit Spekulationsgeschäften verbundenen Risiken einzugehen. Die Märkte fürs Scalping brauchen eine gewisse Liquidität und geringe Spreads. Andernfalls zehren die Kosten Ihre Gewinne aus dem Scalping wieder auf.

Risikomanagement im Daytrading

Der Handel von Wertpapierpositionen innerhalb eines Handelstages hat einige Vorteile. Für bestimmte Handelsarten fallen Finanzierungskosten an, die Sie als Trader aufbringen müssen – etwa im Bereich der Differenzkontrakte. Auf der anderen Seite besteht immer das Risiko von Änderungen bei den Fundamentaldaten, was zu Gapping führt. Beides vermeiden Sie mit Intraday-Trading. Aber: Das Ganze hat auch Risiken.

Eine gesundes Risikomanagement ruht auf zwei Säulen: Dem klugen Management des Investitionskapitals und dem Einsatz verschiedene Orderzusätze. Besonders bekannt sind Take Profit und Stop Loss. Eine sehr interessante Option zum Laufen lassen einer Position und dem Verkauf, sobald der Kurs ins Minus dreht, ist ein Trailing Stop Loss. An dieser Stelle muss Ihnen aber immer klar sein, dass auch solche Verkaufsorder ihre Grenzen haben. Solange kein garantierter Stop Loss eingeflochten wird, besteht ein gewisses Slippage-Risiko. Wie stark dessen Auswirkungen sein können, hat die Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro Anfang 2015 gezeigt.

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Die Verwaltung des Investitionskapitals folgt im Daytrading für Einsteiger zwei grundlegenden Ansätzen. Auf der einen Seite betrachten Sie das Gesamtbild Ihrer Wertanlagen. Da es sich beim Intraday-Handel um ein spekulative Finanzgeschäft handelt, investieren Sie nur einen kleinen Teil des verfügbaren Anlagekapitals. Auf der anderen Seite muss das Kapital so aufgeteilt werden, dass sich im Daytrading auch Verluste verkraftet werden. Gerade Einsteiger müssen darauf gefasst sein, dass nicht jede Position einen Gewinn abwirft. Es wird immer wieder dazu kommen, dass ein Kurs ins Minus rutscht und die Position entsprechend in die roten Zahlen zieht.

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Fazit: Daytrading bietet Anfängern Chancen, hat aber auch Risiken

Viele Privat- und Kleinanleger sehen für ihr Wertpapierportfolio in der Buy-and-Hold Strategie immer noch die besten Chancen. In den letzten Jahren ist der Kreis jener Trader allerdings gewachsen, die einen Teil ihres Anlagekapitals anders investieren – etwa ins Daytrading. Dessen Vorteile liegen unter anderem darin, Gapping zu vermeiden. Zum Selbstläufer wird das Ganze aber trotzdem nicht. Gerade Einsteiger müssen sich bewusst sein, dass Intraday-Handel ein spekulative Finanzgeschäft ist. Um Verluste nicht ausufern zu lassen, muss mit geeigneten Strategien gearbeitet werden – wie dem Einsatz der richtigen Orderzusätze.

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