Commerzbank investiert in eToro!

Seit einiger Zeit fällt unter den etablierten Geschäftsbanken die Commerzbank in Bezug auf „FinTech“ auf: Während andere Banken diese neue Entwicklung eher als Bedrohung ihres etablierten Geschäftsfeldes aufzufassen scheinen, hat die Commerzbank sozusagen die Flucht nach vorne ergriffen.

Mittels ihrer 100%igen Tochter CommerzVentures hat sie sich an zahlreichen Startups dieses Sektors beteiligt und/oder unterstützt diese. Jüngstes Beispiel: Diese Woche vermeldete die Commerzbank den Einstieg bei eToro!

Was bedeutet eigentlich der Begriff „FinTech“?
In der Bankenwelt macht derzeit das Schlagwort „FinTech“ die Runde. Dieses Kunstwort setzt sich zusammen aus den Begriffen „financial services“ und „technology. „FinTech“ bezeichnet neue Technologien in der Finanzbranche, welche sich für die Endkunden drastisch auswirken können. So können Kunden nun untereinander Kredite vergeben, gemeinsam in Startups finanzieren oder per Smartphone Überweisungen tätigen. Es geht also um neue Dienstleistungen, die es vorher in dieser Form gar nicht gab, wie Mobile-Payment (via Smartphone) oder Crowdinvesting.

eToro ist in den letzten Jahren zu einem der weltweit führenden „Social-Investment-Netzwerke“ aufgestiegen. Dabei geht es darum: Die Teilnehmer (inzwischen sollen es über vier Millionen in rund 140 Ländern sein!) können den Transaktionen der anderen in Echtzeit folgen. So können sich die Nutzer an die Fersen der Trader/Investoren mit dem besten Track Record heften. Dies kann für alle Seiten einen echten Mehrwert bedeuten.

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Inhaltsverzeichnis

  • eToro: Platzhirsch im Segment „Social Investing"
  • CommerzVentures: 100%ige Tochter der Commerzbank
    • Klarstellung
    • Michael Vaupel

eToro: Platzhirsch im Segment „Social Investing"

eToro wurde 2007 gegründet und ist in diesem völlig neuen Segment sozusagen ein Platzhirsch geworden. Anstatt das als Bedrohung aufzufassen, ging die Commerzbank nun diesen Weg: Zusammen mit drei Partner investiert die Commerzbank insgesamt rund 39 Mio. Dollar in eToro.
Quelle: Gründerszene

CommerzVentures: 100%ige Tochter der Commerzbank

In der Vergangenheit war die Commerzbank bzw. ihre Tochter CommerzVentures in ähnlichen Fällen durchaus großzügig, was die Bereitstellung nicht nur von Kapital, sondern auch von IT-Infrastruktur und Geschäftsräumen betrifft. Vielleicht nach dem Motto:
Wenn du sie nicht besiegen kannst – dann tue dich mit ihnen zusammen.

Commerzbank investiert in eToro

Deshalb soll der Einstieg bei eToro auch nicht das letzte Kapitel bei CommerzVentures gewesen sein. Deren Geschäftsführer erklärte, dass er mit weiteren Unternehmen des FinTech-Sektors in Verhandlungen stehe. Es seien durchaus 4-5 Abschlüsse pro Jahr möglich. Ein interessanter Sektor, ohne Frage – sowohl für die Nutzer als auch für die beteiligten Unternehmen.

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Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, mit diesem Basiswert zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

Michael Vaupel

Michael Vaupel

Michael Vaupel ist diplomierter Volkswirt, Historiker (M.A.) und Vollblut-Börsianer. Er verfügt über Erfahrung als Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Nebenwerte, Derivate, Rohstoffe) und legt Wert auf ethisch korrektes Investieren.
Michael Vaupel

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Author: Michael Vaupel

Michael Vaupel ist diplomierter Volkswirt, Historiker (M.A.) und Vollblut-Börsianer. Er verfügt über Erfahrung als Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Nebenwerte, Derivate, Rohstoffe) und legt Wert auf ethisch korrektes Investieren.

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